Christian Horner nennt Ferrari als Traumziel: Ex-Red-Bull-Boss schließt F1-Comeback nicht aus
Christian Horner hat Ferrari als einziges Formel-1-Team bezeichnet, für das er ohne Beteiligung an einem Rennstall arbeiten würde. Der frühere Red-Bull-Teamchef schließt eine Rückkehr in die Formel 1 damit nicht aus.
25.09.2026 | 14:03 Uhr
Nach seinem Aus bei Red Bull lotet Christian Horner weiterhin Optionen für ein Comeback aus. Besonders Ferrari reizt den erfolgreichsten Teamchef der jüngeren Formel-1-Geschichte.
Christian Horner hat erstmals offen über eine mögliche Rückkehr in die Formel 1 gesprochen. Der langjährige Red-Bull-Teamchef machte gegenüber der Times deutlich, dass nur ein Team ihn aktuell zu einer klassischen Führungsrolle an der Boxenmauer bewegen könnte: Ferrari.
Der Brite musste im Sommer 2025 seine mehr als zwei Jahrzehnte lange Amtszeit bei Red Bull nach seiner Entlassung beenden. Unter seiner Führung entwickelte sich der Rennstall aus Milton Keynes zu einer der erfolgreichsten Mannschaften der Formel-1-Geschichte.
Horner träumt von Ferrari
Horner erklärte nun, dass er eigentlich nur noch dann in die Formel 1 zurückkehren wolle, wenn er auch Anteile an einem Team erwerben könne. Eine Ausnahme würde er jedoch bei Ferrari machen. Für den 52-Jährigen ist die Scuderia weiterhin die größte Marke im Motorsport. Horner bezeichnete Ferrari als den "Traum" und sprach gleichzeitig von einem "schlafenden Riesen" der Formel 1.
Ein kurzfristiger Wechsel erscheint allerdings schwierig. Ferrari verlängerte den Vertrag von Teamchef Frederic Vasseur erst 2025 langfristig. Dennoch dürfte Horners öffentliche Aussage im Fahrerlager für Aufmerksamkeit sorgen.
Seine Bilanz bei Red Bull spricht für sich. Unter Horners Führung gewann Sebastian Vettel zwischen 2010 und 2013 vier Fahrer-Weltmeisterschaften in Serie. Später folgte die zweite Erfolgsära mit Max Verstappen, der zwischen 2021 und 2024 vier weitere WM-Titel holte. Auch die Teamwertung gewann Red Bull mehrfach unter Horner. Damit zählt der Brite zu den erfolgreichsten Teamchefs der Formel-1-Geschichte.
Horner-Attacke gegen Wolff
Besonders auffällig waren zudem seine Aussagen über Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Die Rivalität der beiden prägte über Jahre die Formel 1. Horner machte deutlich, dass ihn die sportliche Herausforderung weiterhin reizt und er sich selbst noch nicht am Ende seiner Karriere sieht.
"Ich habe immer noch das Gefühl, dass noch ein Tanz vor mir liegt. Und Toto muss verdammt noch mal mal ordentlich durchgeschüttelt werden", sagte Horner und fügte noch hinzu: "Er hat es leicht, solange ich nicht da bin. Warum sollte er mich also zurückhaben wollen? Ich werde es ihm wahrscheinlich schwerer machen als jeder andere."
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