Formel 1: Mick Schumacher spricht bei Sky über seinen Test im Alpine-Hypercar

Sky exklusiv || Mick Schumacher gibt Einblicke in Alpine-Test

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Im Sky Interview spricht Mick Schumacher über seine Testfahrten im Alpine-Hypercar in Spanien und tauscht sich mit Timo Glock über die Unterschiede zu Formel 1-Boliden aus.

Noch immer ist die sportliche Zukunft von Mick Schumacher nicht final geklärt. Der derzeitige Mercedes-Ersatzfahrer konnte vor einigen Tagen einen Test im Alpine-Hypercar absolvieren. Im exklusiven Sky Interview hat er seine Eindrücke geschildert.

Alpine kehrt 2024 ins Hypercar-Segment der Langstrecken-WM zurück - womöglich mit Mick Schumacher als Fahrer? Der 24-Jährige absolvierte am Dienstag im spanischen Jerez jedenfalls erstmals einen Test in den für ihn ungewohnten Boliden.

Schon im September bestätigte Alpine-Motorsportchef Bruno Famin Gespräche mit Schumacher: "Ich denke, es wäre eine gute Sache für beide Parteien. Aber im Moment sprechen wir nur und werden hoffentlich bald einen Test organisieren." Diese Bemühungen sind nun erfolgreich gewesen. Bei Sky hat Schumacher im Rahmen des F1-Wochenendes im US-amerikanischen Austin über seine ersten Eindrücke auf unbekanntem Terrain gesprochen.

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Schumacher über Hypercar-Test: "Es ist eine andere Challenge"

"Es ist ein ganz anderes Feeling. Das Auto ist relativ groß, relativ schwer. Das Cockpit ist komplett geschlossen, was sich zu Beginn etwas klaustrophobisch angefühlt hat. Aber ich habe mich relativ schnell daran gewöhnt. In Bezug auf das Rennen fahren ist es schon etwas anders, weil man sich das Auto teilt. Das ist in gewisser Weise spannend. Das Auto muss 24 Stunden durchhalten. Es ist eine andere Challenge."

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Die Umstellung von einem Formel-1-Boliden auf das Hypercar von Alpine sei gar nicht so einfach gewesen, erklärte Schumacher. Besonders der Umstand, dass man die Vorderreifen nicht wirklich sieht, sei auffällig gewesen. "Man merkt nie, ob der Reifen jetzt stehen bleibt oder nicht. Man hat kleine Lichter, die das anzeigen, aber sonst gar nichts. Es war ein bisschen abstrakt, sich da reinzusetzen in ein komplett geschlossenes Cockpit und keinen Wind abzukriegen. Die größte Umstellung war für mich aber der Luftzug im Rücken. Dort gibt es ein Cooling-System, das Luft reinbläst und da war ich gar nicht so wirklich darauf vorbereitet am Anfang."

Schumacher spricht über Fahrgefühl im Alpine-Hypercar

Und weiter: "Wir waren vom Setup her nicht optimal. Wir haben das Le-Mans-Setup gehabt auf einer Strecke, wo High-Downforce-Setup angesagt ist. Darum hat es sich langsam und sehr träge angefühlt. Aber das kommt natürlich auch vom Gewicht mit 1000 Kilogramm. Man hat auch Traktionskontrolle, was nochmal ein ganz anderes Fahrgefühl ist." Ein paar Runden habe die Anpassung deshalb schon gedauert, schließt Schumacher seine Eindrücke ab.

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Ob im Nachhinein nun auch ein festes Engagement bei Alpine rausspringt, bleibt abzuwarten. "Wir sind jetzt in Austin, hier liegt jetzt der Fokus drauf. Wenn wir hier abreisen, schauen wir uns nochmal alles an und haben dann hoffentlich ein paar Optionen", erklärt Schumacher.

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Wolff will Schumacher als Ersatzfahrer bei Mercedes halten

Der momentan als Test- und Ersatzfahrer für Mercedes in der Formel 1 aktive 24-Jährige soll, wenn es nach Mercedes-Teamchef Toto Wolff geht, auch in der nächsten F1-Saison an Bord bleiben. "Mick ist ein Teil der Familie. Wenn sein Engagement bei einem anderen Hersteller erlaubt, bei uns Reservefahrer zu sein, dann werden wir ihn natürlich halten", sagte der Österreicher bereits beim Rennen in Singapur.

Wie es letztendlich sportlich mit Schumacher weitergehen wird, ist noch unklar. Die kommenden Tage und Wochen werden sicherlich Aufschluss darüber geben.

Mehr zum Autor Udo Hutflötz

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