Leclerc entschuldigt sich bei Hamilton nach Ferrari-Zoff in Monza

Charles Leclerc hat sich nach dem Grand Prix von Italien bei Lewis Hamilton entschuldigt. Der Ferrari-Pilot räumte ein, bei dem umstrittenen Manöver in Monza zu weit gegangen zu sein.

Charles Leclerc entschuldigt sich bei Lewis Hamilton.
Image: Charles Leclerc entschuldigt sich bei Lewis Hamilton.  © DPA pa

Nach dem Ferrari-internen Konflikt in Monza haben Leclerc und Hamilton die Situation aufgearbeitet. Beide Fahrer sprachen offen über den Vorfall.

Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat sich für sein fragwürdiges Manöver gegen seinen Teamkollegen Lewis Hamilton beim Grand Prix von Italien entschuldigt. "Ich bin zu weit gegangen. Wir haben die Situation geklärt", sagte der Monegasse vor dem Rennwochenende in Madrid. Der 28-Jährige hatte Hamilton in Monza kurz nach dem Start weit nach außen gedrängt, sodass der Rekordweltmeister, um eine Kollision zu verhindern, ins Kiesbett auswich und dort mehrere Plätze verlor.

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Direkt im Anschluss an das Rennen neigte Leclerc nur bedingt zur Einsicht und hatte mit "wir sind zu weit gegangen" lediglich eine Teilschuld eingeräumt. Wenig überraschend sah Hamilton dies schon während des Rennens anders. "Charles hat mich hinausgedrückt", wütete der Brite, der auch nach dem Rennen merklich angesäuert auf die Aussage Leclercs reagierte: "Ich war in Kurve zwei vorne. Am Scheitelpunkt war ich weiter vorne. Ein 'Wir' gibt es da nicht."

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Kein böses Blut

Leclerc beteuerte inzwischen indes, beide Ferrari-Piloten hätten sich ausgiebig ausgesprochen, sodass kein böses Blut zwischen ihnen bestehe oder ihre Beziehung nicht nachhaltig beeinträchtigt sei. "Ich habe ihm gesagt, wie ich mich fühle, Lewis hat mir gesagt, wie er sich fühlt, und ich denke, dass wir im Nachhinein, nachdem wir ohne Emotionen darüber gesprochen haben, in unseren jeweiligen Standpunkten völlig übereinstimmen", sagte er.

SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

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