Lauda kritisiert Vettel: "Nicht diskutabel"

Nach Attacke gegen Hamilton

Sebastian Vettel steht weiterhin in der Kritik.
Image: Sebastian Vettel steht weiterhin in der Kritik.  © Getty

Sebastian Vettel steht nach seiner Attacke gegen Lewis Hamilton weiterhin in der Kritik.

Niki Lauda, Aufsichtsratsvorsitzender des Mercedes-Formel-1-Teams, hat den viermaligen Weltmeister nach dessen rüder Attacke in Baku kritisiert. "Ich verstehe nicht, dass Sebastian seinen Fehler trotz der eindeutigen Faktenlage nicht erkennt", sagte Lauda der Welt am Sonntag.

Für den 68-jährigen Österreicher steht fest, dass Vettel am vergangenen Sonntag beim Großen Preis von Aserbaidschan einen schweren Fehler begangen hat, als er dem Mercedes absichtlich ins Auto fuhr. "Die Situation ist für mich eindeutig und überhaupt sonnenklar und nicht diskutabel", sagte Lauda.

Vettel droht Sperre
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Für Vettel könnte seine Ramm-Attacke gegen Hamilton ein Nachspiel haben.

Lauda: Kein Fehlverhalten von Hamilton

Hamilton habe Vettel nicht, wie vom Heppenheimer dargestellt, zunächst absichtlich ausgebremst. Die Daten, die vom Automobil-Weltverband FIA ausgewertet wurden, belegten das eindeutig, meinte Lauda. Vettel hatte für die Aktion noch während des Rennens eine Zehn-Sekunden-Strafe bekommen. Für Lauda ist diese Strafe jedoch zu wenig: "Die Strafe stand in keinem Verhältnis zu seiner unfairen, überzogenen emotionalen Reaktion."

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Am Montag will die FIA prüfen, ob in der Folge der Attacke weitere Schritte nötig sind. Das Ergebnis dieser Beratungen wird noch vor dem nächsten Grand Prix am kommenden Sonntag in Österreich verkündet. Vettel äußerte sich bislang nicht zu den anstehenden FIA-Beratungen und zeigte sich zumindest öffentlich nicht einsichtig.

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