Max Verstappen dreht sich im Red Bull im Qualifying auf dem Hungaroring
Dadurch konnte sich der vierfache Weltmeister in Q3 nicht mehr verbessern.
25.07.2026 | 22:46 Uhr
Ralf Schumacher wurde anschließend deutlich.
Schon wieder ein Dreher von Max Verstappen!
Der Niederländer verlor in seiner letzten schnellen Runde im Qualifying die Kontrolle über seinen RB22 in der 14. und letzten Kurve. Bereits beim Anbremsen versetzte das Auto, Verstappen drehte sich und sorgte kurzzeitig für eine Gelbe Flagge. Durch den Abflug musste sich der 28-Jährige am Ende zunächst nur mit Startplatz sechs auf dem Hungaroring zufriedengeben. Nach den Strafen gegen Lewis Hamilton und Kimi Antonelli rückte er nachträglich noch auf Rang vier vor.
"Es ist immer etwas anderes. Jede Runde, die ich gefahren bin, war schlecht. Von der Aerodynamik war etwas falsch. Wenn wir das morgen auch haben, dann ist das Rennen schon verloren. Wir haben so viel Downforce verloren, müssen verstehen, warum. Es ist schon das ganze Jahr über so, immer ist irgendwas anderes am Auto", echauffierte sich Verstappen nach der Session am Sky Sport Mikrofon über die Probleme bei Red Bull.
Schumacher wird deutlich
Bereits mehrfach in dieser Saison rutschte Verstappen im Qualifying von der Strecke und beschwerte sich anschließend lautstark am Funk über fehlenden Grip am Auto. Zuletzt war dies auch in Österreich der Fall. In der detaillierten Analyse wurde Ralf Schumacher deutlich und äußerte dabei zumindest zwischen den Zeilen leichte Kritik am 71-fachen Grand-Prix-Sieger.
"Irgendwas läuft schief, dann gibt es plötzlich einen Abriss. Sehr eigenartig. Max geht immer sehr ans Limit. Ich will jetzt nicht zu viel sagen, aber aus irgendeinem Grund passiert es immer bei ihm. Vielleicht liegt es an seinem Fahrstil oder er will zu viel aus dem Auto herausholen. Bei Hadjar passiert fast weniger. Vielleicht muss Max auch einfach akzeptieren, dass die Autos nicht so viel Downforce haben wie noch im Vorjahr", so der Sky Sport F1-Experte.
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