FIA reagiert auf Sprint‑Format und Regeländerungen - Zeitplan wird angepasst

Die Formel-1-Piloten erhalten beim Miami Grand Prix 2026 deutlich mehr Trainingszeit. Das Rennen wird am 3. Mai gefahren, am 1. Mai sind zunächst das Training sowie das Sprint-Qualifying angesetzt.

Die Formel 1 ist Anfang Mai wieder zu Gast in Miami.
Image: Die Formel 1 ist Anfang Mai wieder zu Gast in Miami.  © DPA pa

Die FIA hat bekanntgegeben, dass das 1. Freie Training am Rennwochenende in Florida von 60 auf 90 Minuten verlängert wird. Die Entscheidung wurde nach Rücksprache mit allen relevanten Beteiligten getroffen und soll den Teams zusätzliche Zeit zur Vorbereitung geben.

Konkret wird das erste freie Training nun 90 Minuten dauern und von 12:00 bis 13:30 Uhr lokaler Zeit ausgetragen. Im Zuge dessen werden alle weiteren Streckenaktivitäten vor FP1 um 30 Minuten nach vorne verlegt, um den Zeitplan des Rennwochenendes konsistent anzupassen.

Hintergrund der Maßnahme ist das Sprint‑Format, das in Miami erneut zum Einsatz kommt. Bei Sprint‑Events steht den Teams über das gesamte Wochenende hinweg weniger reguläre Trainingszeit zur Verfügung als bei klassischen Grand‑Prix‑Formaten. Die verlängerte FP1‑Session soll diesen Nachteil zumindest teilweise ausgleichen.

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Längere Pause und neue Anpassungen beeinflussen Entscheidung

Ein weiterer Grund für die Ausdehnung von FP1 ist die längere Unterbrechung seit dem vorherigen Grand Prix. Hinzu kommen kürzlich angekündigte regulatorische und technische Anpassungen, die zusätzliche Fahrzeit erforderlich machen, um Set‑ups, Software‑Abstimmungen und Fahrzeugverhalten unter realen Bedingungen zu überprüfen. Die FIA trägt diesen Faktoren mit der Sonderregelung Rechnung.

Mit der verlängerten Session erhalten Teams und Fahrer mehr Möglichkeiten, Longruns und Shortruns, Reifendaten sowie aerodynamische Konfigurationen zu evaluieren. Gerade an einem Stadtkurs mit besonderen Rahmenbedingungen wie Miami kann die zusätzliche halbe Stunde entscheidend sein, um das Wochenende strukturiert anzugehen.

Maßnahme nach Abstimmung aller Beteiligten

Die FIA betont, dass die Entscheidung nach Rücksprache mit allen relevanten Stakeholdern getroffen wurde. Dazu zählen unter anderem Teams, kommerzielle Rechteinhaber und Veranstalter. Ziel sei es gewesen, die sportliche Qualität und Chancengleichheit unter den besonderen Bedingungen des Miami‑Wochenendes zu sichern.

Der Miami Grand Prix erhält mit der verlängerten FP1‑Session ein angepasstes Zeitfenster, das den Teams mehr Flexibilität bei der Vorbereitung bietet. Die Kombination aus Sprint‑Format, längerer Rennpause und technischen Änderungen machte eine Sonderlösung notwendig - die FIA setzt mit der Maßnahme ein klares Signal zugunsten sportlicher Fairness und optimaler Abläufe.

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