Oscar Piastri gewinnt 2. freies Training in Australien
Lokalmatador Oscar Piastri ist zu Beginn der neuen Formel-1-Ära in Australien zur ersten Tagesbestzeit gerast.
06.03.2026 | 07:37 Uhr
Der McLaren-Pilot aus Melbourne schloss das zweite Training auf dem Albert Park Circuit in 1:19,729 Minuten als Führender des Klassements ab. Hinter Piastri, der in der vergangenen Saison WM-Dritter geworden war, landete Kimi Antonelli im Mercedes auf dem zweiten Platz (+0,214 Sekunden).
Antonellis Teamkollege George Russell schloss die einstündige Einheit zum Grand Prix von Australien direkt dahinter als Dritter ab (+0,320 Sekunden). Der viermalige Weltmeister Max Verstappen im Red Bull wurde Sechster. Der einzige deutsche Fahrer im Feld, Nico Hülkenberg, wurde bei der Premiere von Audi als Werksteam am Ende Zwölfter.
Der zweite McLaren-Fahrer Lando Norris, der sich in der vergangenen Saison zum 35. Weltmeister der Formel-1-Geschichte gekürt hatte, musste sich nach Getriebeproblemen im ersten Training schließlich mit dem siebten Rang begnügen.
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Hohe Erwartungshaltung bei Audi
Wenige Sekunden nach Freigabe der ersten einstündigen Einheit des Tages war es ein Audi, der als erstes Auto auf die Strecke bog. Hülkenberg fuhr den R26 auf den 5,278 Kilometer langen Kurs. Audi hatte den Schweizer Sauber-Rennstall übernommen und ist in dieser Saison erstmals als Werksteam am Start.
Die Erwartungshaltung beim deutschen Hersteller ist vor dem ersten Grand Prix der Saison an diesem Sonntag (ab 3.30 LIVE & EXKLUSIV auf Sky Sport) hoch - die ersten beiden Trainings liefen in Sachen Zuverlässigkeit für die Ingolstädter schon mal vielversprechend. Hülkenberg drehte mit 34 Runden die meisten in FP2. Fernando Alonso, der in FP1 noch zuschauen musste, absolvierte 18 Umläufe.
Neues Reglement in der Formel 1
Die Formel 1 hat sich ab dieser Saison ein neues Reglement gegeben. Dadurch sind die Autos kürzer, schmaler und leichter. Die Motoren werden zu gut 50 Prozent vom Verbrenner angetrieben, der von komplett nachhaltigem Kraftstoff befeuert wird. Die restlichen fast 50 Prozent Power liefert die Batterie.
Verstappen & Co. sind künftig zu permanentem Energie-Management aufgerufen. In den ersten beiden Trainings klagten die Fahrer zwar immer wieder über fehlende Power, auch gab es etwa wegen Drehern Safety-Car-Phasen, doch ein befürchtetes Chaos gab es nicht. Das könnte sich in der Qualifikation und schließlich im Rennen noch ändern.
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