Red Bull verkündet neue Rollenbesetzung - Änderungen auf der Chefetage

Der kriselnde Red-Bull-Rennstall besetzt sich auf der Führungsebene mit frischen Kräften. In der Technikabteilung soll auch ein Mann vom Tochterteam aushelfen.

Bei Red Bull gibt es weitere Veränderungen auf der Chefetage.
Image: Bei Red Bull gibt es weitere Veränderungen auf der Chefetage.  © DPA pa

Eine Reihe prominenter Abgänge, ein desaströser Saisonstart und ein Technikchef in der Kritik: Red Bull braucht in der Formel 1 dringend einen Trend-Wechsel.

Besonders die Technikabteilung unter Pierre Wache konnte sowohl in der vergangenen als auch in der aktuellen Saison keine wirklich konkurrenzfähigen Fahrzeuge mehr bauen. Die magere Bilanz aus drei Rennen im Jahr 2026 beträgt lediglich 16 Punkte. Nun steuert das Team aus Milton Keynes auf der Führungsebene nach.

Red Bull wildert beim Tochterteam

Ben Waterhouse übernimmt ab sofort die Position als "Chief Performance & Design Engineer" und berichtet direkt an den in die Kritik geratenen Technikchef Wache. Der Brite ist bereits seit 2003 in der Formel 1 tätig und war seit 2018 Leiter der Abteilung Performance Engineering bei Red Bull.

Neu zum Team stoßen wird Andrea Landi von den Racing Bulls. Er soll ab dem 1. Juli das Mutterteam verstärken und wird als "Head of Performance" eine Stufe unter Waterhouse stehen. Landi war bisher der stellvertretende Technische Direktor beim Tochterteam des Getränkekonzerns, bei dem er seine Königsklassenkarriere begann. Der Italiener war zudem bereits bei Ferrari angestellt.

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Die Beförderung zu Red Bull dürfte vor allem vom Erfolg der Racing Bulls unter Einfluss von Landi herrühren. Das Team steht in der Teamwertung aktuell nur zwei Punkte hinter dem von Superstar Max Verstappen. Im Gegensatz zum unberechenbaren RB22, der seine Fahrer bereits mehrfach zum Fluchen brachte, erarbeiteten sich die Fahrzeuge von den Racing Bulls über die letzten Jahre einen Ruf als sehr ausbalancierte und fahrerfreundliche Pakete.

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