Formel-1-Experte Ralf Schuhmacher äußert sich zu WM-Ziel von Neueinsteiger Audi

Der Formel-1-Neueinsteiger will sich Jahr für Jahr steigern - um 2030 ein WM-Anwärter zu sein.

Image: Ralf Schuhmacher kann die offensiven Pläne des Formel-1-Neulings Audi nachvollziehen.

Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher hält die Zielsetzung des neuen Audi-Werksteams, bis 2030 um die WM mitzufahren, für angemessen.

"Man darf optimistisch sein. Es wird spannend zu sehen, wer die richtigen Ideen hatte mit den neuen Regularien", sagte Schumacher bei Sky Sport. Der TV-Experte führte aus: "Die neuen Regularien können das Geheimnis zum Erfolg sein. Audi kennt sich mit der Technik aus und dementsprechend kann das spannend werden."

Sky Sport Experte Ralf Schumacher hält den neu präsentierten Formel-1-Boliden des neuen Rennstalls Audi zwar optisch für weniger ansprechend, ist was die Leistung und die Geschwindigkeit angeht jedoch optimistisch.

Audi-Einstieg als "etwas Historisches"

Zudem sei der Einstieg dieser weiteren deutschen Marke in die Formel 1 "etwas Historisches". Gerade für die deutschen Fans sei es "unglaublich, wieder ein deutsches Team mit einem deutschen Fahrer in der Formel 1 zu haben", so Schumacher. Routinier Nico Hülkenberg (38) pilotiert in der Anfang März in Melbourne beginnenden Saison einen der beiden Boliden im Zeichen der vier Ringe, zweiter Fahrer ist das brasilianische Top-Talent Gabriel Bortoleto (21).

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Mit seinem ersten Werksteam in der Formel 1 will Audi eine neue Ära prägen. Jetzt hat der deutsche Automobilhersteller seinen ersten Boliden dafür vorgestellt. Mit dabei: Nico Hülkenberg, Gabriel Bortoleto und Andrea Binotto.

Audi hatte im Sommer 2022 den Einstieg in die Formel 1 bekannt gegeben, schrittweise wurde das Sauber-Team aus der Schweiz übernommen, erfahrenes Top-Personal wie der einstige Ferrari-Teamchef Mattia Binotto verpflichtet. Seit dem 1. Januar heißt der Rennstall offiziell Audi, als Werksteam soll unter grundlegend neuem Reglement in der Formel 1 schrittweise eine Entwicklung Richtung Spitze genommen werden.

"Viel Spannung" wegen neuem Regelwerk

Auch wenn die etablierten Top-Teams in der Motorsport-Königsklasse mehr Erfahrungswerte besitzen und auf gewachsene Strukturen setzen können, sieht Schumacher (50) durch das neue Reglement gewisse Chancen auf Durchmischung gegeben: "Wir werden beim ersten Rennen auch von allen anderen Herstellern ein komplett anderes Auto sehen, was man so hört. Da ist jetzt viel Spannung drin, man kann nicht wissen, wer im Moment wo steht."

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Gewissen Aufschluss zumindest hinsichtlich der Standfestigkeit könnten bereits die ersten Testfahrten in Barcelona (26. bis 30. Januar) liefern. Vor dem ersten Grand Prix in Australien (8. März) testet die Formel 1 zudem noch Mitte Februar an insgesamt sechs Tagen in Sakhir/Bahrain.

SID

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