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Formel 1: Ferrari bringt Updates mit nach Saudi-Arabien

Boost für Leclerc & Sainz? Ferrari kommt mit Upgrades nach Jeddah

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Saudi-Arabien hat Änderungen am Jeddah Corniche Circuit für 2023 vorgenommen. Nach dem Feedback von Fahrern, der F1 und der FAI arbeiteten Architekten an Verbesserungen, u.a. um die Sicht für die Fahrer zu verbessern.

Ferrari wird schon beim Großen Preis von Saudi-Arabien (am Sonntag ab 16.30 Uhr LIVE & EXKLUSIV auf Sky Sport F1) mit einem Upgrade-Paket nach Jeddah kommen. Das kündigte Teamchef Fred Vasseur in einer Medienrunde an.

Ferrari hatte in Bahrain einen enttäuschenden Saisonauftakt erlebt. Carlos Sainz verpasste als Vierter das Podium, Charles Leclerc schied mit einem Motorenproblem aus. Im Vorjahr hatten die Roten in Bahrain noch einen Doppelsieg zum Saisonstart gefeiert. In diesem Jahr gelangen Max Verstappen und Sergio Perez der perfekte Auftakt für Red Bull.

Jeddah liegt Ferrari besser

Um die Lücke zum großen WM-Rivalen zu schließen, bringt die Scuderia neue Teile für den SF-23 mit nach Saudi-Arabien. "Die Charakteristik von Jeddah ist völlig anders als die von Bahrain, was den Grip und das Layout der Strecke angeht. Wahrscheinlich wird unser Paket dort besser funktionieren. Wir werden in Jeddah auch ein paar Updates bringen und ich hoffe, dass wir einen Schritt nach vorne machen können", sagte Vasseur.

Mit seinen vielen Highspeed-Passagen dürfte der Jeddah Corniche Circuit dem Ferrari in der Tat deutlich besser liegen als Bahrain. Auch der glatte Asphalt wird den Italienern entgegenkommen. Leclerc und Sainz hatten auf dem rauen Asphalt in Sakhir noch mit einem großen Reifenverschleiß zu kämpfen. Leclerc muss allerdings nach einer Startplatzstrafe im Grid von weit hinten ins Rennen gehen.

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Sky Formel 1 Kommentator Sascha Roos nimmt uns durch das Cockpit von Sergio Perez mit auf eine Track-View auf dem Jeddah Corniche Circuit.

Vasseur optimistisch

Trotz all der Widrigkeiten ist Vasseur dennoch optimistisch, dass Ferrari konkurrenzfähig sein wird. "Für mich war es in Bahrain ein Performance-Problem, kein Konzept-Problem. Wir hatten Schwierigkeiten mit der Balance. Jetzt haben wir das Auto, das wir haben und werden das Beste daraus machen. Wir haben bei unserem Paket noch viel Raum für Verbesserungen und werden Lösungen finden", so der 54-jährige Franzose.

Saudi-Arabien ist für alle Teams eine sehr wichtige Standortbestimmung für die restliche Saison. Denn bislang sind die Piloten die neuen Autos nur bei den Wintertests und dem Saisonauftakt in Sakhir gefahren. "Bahrain ist nicht immer repräsentativ. Wir befinden uns noch in einem frühen Stadium der Autos, haben nur drei Tage auf einer Strecke getestet. Wir müssen das Auto jetzt selbst besser verstehen, um das Beste aus dem Paket herauszuholen", machte Vasseur klar.

Mehr zum Autor Peer Kuni

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