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Formel 1: Verstappen bedauert das Suzuka-Chaos an seinem WM-Titel

WM-Sieg nicht perfekt: Verstappen hadert mit Suzuka-Chaos

Max Verstappen konnte sein unerwartetes Glück erst kaum glauben.
Image: Max Verstappen konnte sein unerwartetes Glück in Suzuka erst kaum glauben.  © DPA pa

Max Verstappen und Red Bull legten 2022 eine Dominanz an den Tag, dass es ab Mitte der Saison nur eine Frage der Zeit war, bis sich der Niederländer zum Titelträger krönen würde. Am Ende kam der Zeitpunkt aber doch unerwartet.

Max Verstappen gab schon sein Siegerinterview nach dem Großen Preis von Japan. Zu Beginn des Gesprächs war er jedoch "nur" der Sieger eines chaotischen Regen-Rennens in Suzuka. Grund für die Annahme war, dass Verstappen und Red Bull glaubten, der Niederländer habe den Punktevorsprung vor Ferrari-Pilot Charles Leclerc in der WM-Wertung nicht weit genug ausbauen können.

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Erst nachträglich erhielt der Monegasse eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe, die ihn hinter Sergio Perez auf P3 versetzte, weil er sich kurz vor Rennende einen unrechtmäßigen Vorteil im Duell mit dem Mexikaner erschlichen hatte. Zudem gab es bei Ziellinienüberquerung Verwirrung darüber, dass die volle Punktzahl vergeben wurde, da das Rennen gerade einmal zur Hälfte gefahren wurde, ehe es aufgrund des Zeitlimits vorzeitig beendet wurde. Lange ließen die Offiziellen mit der Erklärung auf sich warten, weshalb viele der Zuschauer nicht richtig nachvollziehen konnten, warum es für Verstappen nun am Ende gereicht hatte.

Während des Siegerinterviews wurde Verstappen aufgeklärt

Dass Verstappen also nicht schon direkt bei Rennende oder wenigstens beim Ausstieg aus seinem Auto wusste, dass er zum zweiten Mal Weltmeister geworden war fand er rückblickend "ein bisschen schade", wie er gegenüber des österreichischen TV-Senders ServusTV erklärte.

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Die gute Nachricht wurde ihm schließlich während des Siegerinterviews überbracht. "Ein paar Minuten" habe es gedauert bis er schließlich aufgeklärt worden war. Verstappen brach sofort das Interview ab und rannte in Richtung seiner Mechaniker, um den WM-Titel mit ihren zu feiern.

Am Ende konnte sich der zweifache Titelträger aber doch gebührend freuen. "Unterm Strich war es natürlich auch schön, dass wir in Japan gewonnen haben, vor all den Honda-Leuten. Das hat es besonders gemacht, wo wir ja zwei Jahre lang nicht in Japan gewesen waren, auf dieser wunderbaren Strecke."

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