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GP Kanada Live

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Damit soll es das vom Formel-1-Wochenende in Montreal gewesen sein. Der Kanada-Grand-Prix ist Geschichte. Ich danke für das Interesse an unserer Berichterstattung. Einen schönen Sonntagabend noch und starten Sie gut in die neue Woche! Bis bald!

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Das Rennen in Montreal geht grundsätzlich über 70 Runden, trotzdem zeigte Model Winnie Harlow aufgrund eines Kommunikationsfehlers schon nach 69 Umläufen die karierte Flagge. Aufgrund der entstandenden Verwirrung wurde das Rennen schließlich nach Runde 68 gewertet, das Klassement bleibt davon letztlich aber unberührt.

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Mit diesem Sieg übernimmt Sebastian Vettel die Führung in der Fahrerwertung, liegt mit 121 Punkten nun exakt einen Zähler vor Lewis Hamilton. Valtteri Bottas zieht zugleich an Daniel Ricciardo vorbei, ist ab sofort Dritter.

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Natürlich herrscht bei der Scuderia Feierstimmung - und das absolut verdient. Insgesamt jedoch war der Kanada-Grand-Prix eher eine Enttäuschung. Als überholfreundliche Strecke gepriesen und mit einer dritten DRS-Zone ausgestattet, durfte deutlich mehr erwartet werden. Stattdessen bekamen die Fans ein über weite Strecken langweiliges Rennen geboten. Einzig die Zwischenfälle nach dem Start und dem Restart sorgten mal für etwas Unterhaltung. Ansonsten wurde abgesehen von der ersten Runde überraschenderweise praktisch gar nicht überholt.

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Souverän fuhr der vierfache Weltmeister diesen Erfolg ein. Vom Start weg hatte der Deutsche das Sagen. Etwa 15 Runden vor Schluss schien es kurzzeitig so, als würde Vettels Vorsprung schmelzen. Der Hesse reagierte eindrucksvoll und räumte in jenem Moment letzte Zweifel aus dem Weg und fuhr das Ding sicher nach Hause. Auf die Plätze kamen Valtteri Bottas und Max Verstappen. Für den bisherigen WM-Führenden Lewis Hamilton blieb nur Rang fünf. Nico Hülkenberg verbuchte einen guten siebten Platz.

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Sebastian Vettel fährt einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein und gewinnt seinen 50. Grand Prix. Und nachdem die Zielflagge eben zu früh geschwenkt wurde, ist die Renndistanz jetzt tatsächlich geschafft.

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Ganz zum Ende gelingt Daniel Ricciardo noch die schnellste Rennrunde. Auch deshalb gelangt Hamilton gar nicht in Angriffsposition. Es geht in die letzte Runde.

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Jetzt nimmt das Duo gleich die vorletzte Runde in Angriff. Passiert vielleicht doch noch etwas? Kann weiter vorn Verstappen eventuell noch einen Angriff auf Bottas starten?

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Hamilton klemmt fast schon im Heck von Ricciardo. Beide laufen auf die Renault auf - und ziehen vorbei. Doch durch die Überrundungen darf der Australier auch den Heckflügel aufklappen.

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Max Verstappen aber hat noch Potenzial. Der Niederländer fährt auf Rang drei und haut jetzt die schnellste Rennrunde raus. Will der 20-Jährige da etwa noch an Valtteri Bottas ran?

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Dieses Duell und der Kampf Gasly gegen Grosjean - da könnte eventuell noch etwas passieren. Die übrigen Positionen und der Sieg von Sebastian Vettel scheinen ungefährdet.

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Dann müssen Ricciardo und Hamilton Esteban Ocon überrunden. Beide kommen gut vorbei. Als nächstes stehen gleich noch die beiden Renault im Weg.

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Lewis Hamilton schnuppert wiederholt am DRS-Fenster hinter Daniel Ricciardo. Weiter hinten macht Romain Grosjean Druck auf Pierre Gasly. Hier geht es um Rang elf.

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Aus Sicht von Ferrari und Sebastian Vettel ist alles gut. Denen ist es natürlich recht, nicht überholt zu werden. Der Spitzenreiter ist inzwischen auf fast acht Sekunden enteilt.

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So müssen wir zur Kenntnis nehmen, wenn technisch alles glatt läuft, zudem kein Fahrer mehr die Mauern aufsucht, dann ist das Klassement gemacht. Auf die erhofften Überholmanöver müssen wir offenbar komplett verzichten.

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Die Abstände zwischen den Autos sind wieder angewachsen. Lewis Hamilton kommt einfach nicht richtig an Daniel Ricciardo heran.

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Sebastian Vettel hat alles im Griff. Spekulationen, die Ferrari würden mit den Supersofts nicht zurechtkommen, legt der Deutsche in diesem Moment zu den Akten. Die absolut schnellste Rennrunde beseitigt letzte Zweifel.

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Die Aufholjagd von Valtteri Bottas wird gestoppt. Beim Überrunden - der Finne ist bereits an Carlos Sainz vorbei - verbremst sich der Mercedes-Pilot, muss über die Wiese. Prompt wächst der Rückstand auf über fünf Sekunden an.

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Der Vorsprung von Sebastian Vettel schmilzt unter vier Sekunden. Zugleich schließt Lewis Hamilton wieder zu Daniel Ricciardo auf.

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Unterdessen drückt Valtteri Bottas auf die Tube, fährt eine neue schnellste Rennrunde. Der Finne knabbert sich näher an den Spitzenreiter heran.

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Stoffel Vandoorne fährt ein zweites Mal an seiner Garage vor und lässt sich die ganz weichen Hypersofts anschrauben. Von Platz 16 gibt es eine Menge aufzuholen für den McLaren.

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Nun steuert mit Romain Grosjean auch der letzte Pilot die Box an. Bei der Einfahrt wird es kurz kritisch mit Esteban Ocon, der da unaufmerksam ist. Mit Supersofts geht es weiter - an Position zwölf.

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Carlos Sainz verbremst sich, rutscht von der Strecke. Die Auslaufzone reicht dem Spanier aus, um den Weg zurück zu finden. Der Renault bleibt Achter hinter dem Teamkollegen.

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Derzeit vermag Lewis Hamilton Rundenzeiten auf dem Niveau der Spitze zu fahren. 1:14,7 Minuten bedeutet seine persönlich schnellste Runde. Der Brite aber bekommt an diesem Wochenende keine Konstanz rein. Auf Dauer ist der Weltmeister nicht schnell genug.

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Eine Runde blieb Nico Hülkenberg vorhin länger draußen als Esteban Ocon. Die eine schnelle Umrundung anschließend genügte, um an dem Force India vorbeizukommen. In Folge dessen ist der deutsche Renault-Pilot wieder der Beste vom großen Rest - Siebter hinter den drei Topteams.

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Die Boxenstopps sind absolviert - mit Ausnahme von Romain Grosjean. Jetzt muss die Sache auf der Strecke geklärt werden. Doch dafür braucht es Überholmanöver. Die aber gibt es nach wie vor nicht. Die dritte DRS-Zone scheint auch nicht weiter zu helfen.

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Fernando Alonso wird immer langsamer. Offensichtlich endet der 300. Grand Prix für den Spanier vorzeitig. Ein technischer Defekt stoppt den zweifachen Weltmeister, der zwar noch die Box erreicht, dort aber in die Garage geschoben wird.

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Und um es nochmals eindeutig zu unterstreichen, wer hier heute das Sagen hat, brennt Sebastian Vettel eine neue schnellste Rennrunde in den Asphalt.

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Die Antwort des Deutschen folgt auf dem Fuß, der kommt ganz nah an die Zeit von Bottas heran. Allenfalls Max Verstappen ist noch in diesem Bereich unterwegs. Der Rest fährt mindestens eine halbe Sekunde langsamer.

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Der Abstand des Spitzenreiters zu Verfolger Bottas ist nach wie vor gut fünf Sekunden groß. Der allerdings gibt jetzt mächtig Gas, fährt in 1:14,5 Minuten eine neue schnellste Runde.

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Bei Ferrari reagiert man umgehend und holt in der darauffolgenden Runde Sebastian Vettel rein. Der Stopp verläuft reibungslos, der vierfache Weltmeister bleibt unangefochten vorn.

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Dann biegt Valtteri Bottas ab, tauscht seine Ultrasofts gegen die härteste Reifenmischung des Wochenendes, die Supersofts aus. Ohne Positionsverlust kehrt der Finne auf die Strecke zurück.

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In diesem Moment verliert Sebastian Vettel seine schnellste Rennrunde. Teamkollege Räikkönen fährt mit den frischen Reifen eine 1:15,0.

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Jetzt fährt Kimi Räikkönen an seiner Box vor. Supersofts drauf und weiter geht die Hatz! Beim Einbiegen auf die Strecke wird es eng. Lewis Hamilton bleibt geradeso vorn.

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Vier Piloten waren noch nicht an der Box. Neben den Top 3 handelt es sich um Romain Grosjean. Der Franzose musste als Letzter starten - und ist mittlerweile Neunter.

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Inzwischen hat Lewis Hamilton den direkten Anschluss zu Daniel Ricciardo verloren. Einen Positionskampf auf der Strecke wird es also zunächst zwischen diesen beiden nicht geben.

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Da haben wir bereits den Abgesang auf Vettels Reifen angestimmt. Was tut der Ferrari-Pilot? Der dreht die absolut schnellste Rennrunde. Schließlich gilt es, sich noch etwas Sicherheitsabstand zur Konkurrenz zu erarbeiten.

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Jetzt wendet sich das Blatt. Valtteri Bottas fährt nun gut drei Zehntel schneller. Doch auch der Finne hat noch die Walzen von Start drauf. Dennoch dürfte bald der Boxenstopp anstehen - für beide.

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Allerdings sind die Zeiten des Spitzenreiters nach wie vor konkurrenzfähig. Mit den Kollegen auf frischeren Reifen vermag der Ferrari nach wie vor mitzuhalten.

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Jetzt nimmt Sebastian Vettel seine Reifen richtig hart ran, bremst spät. Das rechte Vorderrad blockiert. Allzu lange müssen die Gummis sicherlich nicht mehr durchhalten.

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Die Formel-1-Fans in Montreal lechzen natürlich nach Überholmanövern. Bislang haben wir hier eine Prozession wie zuletzt in Monaco.

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Zumindest scheint Lewis Hamilton so langsam in die Gänge zu kommen. Der Weltmeister arbeitet sich näher an Daniel Ricciardo heran, schaut immer mal wieder durchs DRS-Fenster hinein.

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Abgesehen von der Start- und der Restart-Phase tut sich auf der Strecke nichts. Positionswechsel gibt es lediglich durch die Boxenstopps. Da hatten wir uns vom Kanada-Grand-Prix eigentlich mehr erhofft.

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Reifen hin oder her! Was auch immer die Konkurrenz tut, die schnellsten Runden dreht Vettel. Temporär vermag Valtteri Bottas jetzt mal mitzuhalten. Der Finne hat aber bereits an die fünf Sekunden Rückstand.

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Vorn ist Sebastian Vettel noch immer sehr zügig unterwegs. Die Reifen geben immer noch etwas her - die nächste schnellste Runde. Daniel Ricciardo hingegen sucht seine Box auf. Bei der Rückkehr auf die Strecke kommt der Australier vor Hamilton raus und gewinnt einen Platz.

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Dann ist wieder Boxenarbeit angesagt. Max Verstappen und Lewis Hamilton fahren gleichzeitig an der Garage vor. Ohne Positionsveränderungen geht es wieder raus.

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Inzwischen bekommt Lewis Hamilton Druck von Daniel Ricciardo, der sich im DRS-Fenster bewegt.

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Eine Runde später stoppt der Renault-Teamkollege. Carlos Sainz ist auf der identischen Strategie unterwegs wie Hülkenberg, der aktuell an Position zwölf fährt. Sainz kehrt als Dreizehnter auf die Strecke zurück..

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Nun sucht auch Nico Hülkenberg seine Boxencrew auf, holt sich Supersofts und wird hoffen, darauf zu Ende fahren zu können. Das ist in jedem Fall der Plan und gilt dann auch für die Top-Teams.

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Während Carlos Sainz für den Vorfall nach dem Restart ohne Bestrafung davonkommt, dreht Sebastian Vettel eine schnellste Runde nach der anderen, ist inzwischen bei 1:15,3 Minuten angekommen.

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Auch der zweite Force India verabschiedet sich vorübergehend in die Box, um sich neue Reifen zu holen. Damit dürfte Nico Hülkenberg aufatmen, ist das Hindernis Ocon fürs Erste los.

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So wie Bottas mit Vettel nicht mitkommt, tut sich auch Max Verstappen schwer, dem Finnen zu folgen. Die Top 3 fahren mit einem gewissen Abstand um den Kurs.

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Sergio Perez sucht seine Box auf und fällt anschließend ans Ende des Feldes zurück.

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Unterdessen spult Vettel sein Programm ab, drückt seine Rundenzeiten nach unten und baut seinen Vorsprung aus. Dahinter beruhigt sich das Rennen, Überholmanöver bleiben erst einmal aus.

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Der Vorfall zwischen Sainz und Perez wird von den Stewards intensiv in Augenschein genommen.

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An der Spitze zieht Sebastian Vettel davon, nutzt die freie Fahrt für die schnellste Runde. Verfolger Valtteri Bottas ist bereits aus dem DRS-Fenster entschwunden.

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Nach dem Restart bekommt Sergio Perez einen Stoß von Carlos Sainz, dreht sich von der Piste und rutscht dann unkontrolliert zurück. Die nachfolgenden Fahrer erkennen das rechtzeitig und vermeiden eine Kollision.

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Am Ende der vierten Runde verlässt das Safety Car die Strecke, das Rennen wird wieder frei gegeben.

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Auf den ersten vier Plätzen ist alles beim Alten geblieben. Dahinter haben Danel Ricciardo und Kimi Räikkönen die Plätze getauscht. Der Australier ist nun Fünfter. Gleiches gilt weiter hinten für Esteban Ocon und Nico Hülkenberg. Der Deutsche ist damit nur noch Achter.

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Natürlich muss da das Safety Car raus. Stoffel Vandoorne nutzt das gleich mal für einen Boxenbesuch.

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Im Hinterfeld kommt es zu einem heftigen Crash zwischen Lance Stroll und Brendon Hartley. Die beiden fahren nebeneinander und dem Neuseeländer geht einfach der Platz aus, der wird von Stroll gnadenlos nach links in die Mauer gedrückt. Beide Fahrzeuge verkeilen sich und rutschen in die Auslaufzone. Hartley hat Glück, dass sich sein Auto nicht überschlägt.

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Sebastian Vettel sprintet vorn weg. Dahinter fahren Bottas und Verstappen nebeneinander durch die ersten Kurven. Dann ist der Finne innen und behauptet Platz zwei.

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Die Piloten suchen sich ihren Platz in der Startaufstellung. Alle sind da und schauen gespannt auf die Ampel. Als die erlischt, beginnt die wilde Jagd.

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Jetzt werden die Motoren gestartet, kurz darauf entfernen sich die Mechaniker aus dem Grid. Und dann rollen die Boliden an, begeben sich in die Einführungsrunde. Alle kommen weg.

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Um kurz nach 14 Uhr Ortszeit könnten die Bedingungen kaum besser sein. Wie in den Tagen zuvor arbeiten sich die Temperaturen an die 20-Grad-Marke heran. Lockere Bewölkung ist am Himmel zu sehen. Mit Niederschlägen wird nicht gerechnet. Und da sich die Sonne immer wieder den Weg bahnt, hat sich der Asphalt auf über 40 Grad erhitzt.

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Lange mussten Sebastian Vettel und seine Mechaniker an diesem Wochenende tüfteln. Auf den Punkt jedoch hatte der vierfache Weltmeister sein Fahrzeug da, wo er es haben wollte. Prompt brannte der Hesse in Q3 einen neuen Rundenrekord in den Asphalt und holte sich die 54. Pole seiner Karriere. Damit hielt der Ferrari-Pilot die Konkurrenz auf Distanz, die in knappen Zehntelabständen folgte. Für Mercedes ergatterte nicht Lewis Hamilton den anderen Platz in der ersten Startreihe, sondern Valtteri Bottas. Für ein gut durchmischtes Bild an der Spitze sorgte Max Verstappen als Dritter. Weltmeister Hamilton war mehr als zwei Zehntel zu langsam und wurde lediglich Vierter.

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Bezüglich der Strategie ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten. Schon die Bereifung am Start lässt darauf schließen. Ferrari und Mercedes fahren auf der mittleren Reifenmischung los - den Ultrasofts. Die sollen 20 bis 25 Runden halten. Red Bull und die übrigen Fahrer der Top 10 beginnen mit den ganz weichen Hypersofts. Laut Pirelli empfiehlt es sich in diesem Fall, nach 15 Runden die Box anzusteuern. Grundsätzlich favorisiert der Reifenhersteller eine Ein-Stopp-Strategie. In allen Fällen sollte der zweite, dann deutlich längere Stint auf den harten Supersofts gefahren werden.

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Wie erwartet, darf Romain Grosjean das Rennen in Angriff nehmen. Dem Franzosen war gleich unmittelbar mit Beginn des Qualifyings einiges im Eck in Rauch aufgegangen. Der Turbolader verabschiedete sich effektvoll. Obwohl der Haas-Pilot keine Zeit fahren konnte, erhält er Startrecht für das Rennen. Grosjean bekommt in der letzten Startreihe Gesellschaft von einem Landsmann. Pierre Gasly hatte sich eigentlich auf Platz 16 qualifiziert. Wegen eines Motorenwechsels aber geht es zehn Ränge zurück.

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Um der Angelegenheit zusätzlich Würze zu verleihen, wurden überhaupt erst zum zweiten Mal nach dem Saisonauftakt in Melbourne drei DRS-Zonen eingerichtet. Neben den üblichen Stellen auf der ganz langen Gerade hin zur letzten Schikane sowie auf Start und Ziel dürfen die Piloten nun auch auf der Gegengerade im zweiten Streckenabschnitt zwischen den Kurven 7 und 8 die Flügel aufklappen - sofern an den entsprechenden Messpunkten die Bedingungen dafür erfüllt sind.

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Schon die vergleichsweise geringe Anzahl an Kurzen zeigt, es geht recht häufig geradeaus in Montreal. Somit bieten sich gute Überholmöglichkeiten, wobei es natürlich auf den Top-Speed ankommt. Ferner werden die Bremsen stark beansprucht - wenn von mehr als 300 Stundenkilometern auf unter 100 verzögert werden muss. Darüber hinaus prägen Mauern das Gesicht der Rennstrecke - die berühmteste ist die Wall of Champions am Ausgang der letzten Schikane.

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Nach zwei Tagen eifrigen Trainings geht es im Osten Kanadas heute nun endlich richtig zur Sache. Das Rennen steht an auf dem Circuit Gilles-Villeneuve. Die Rennstrecke auf der Ile Notre-Dame im Sankt-Lorenz-Strom wartet mit acht Rechts- und sechs Linkskurven auf. Gefahren wird im Uhrzeigersinn. Auf dem knapp 4,4 Kilometer langen Kurs sind 70 Runden zurückzulegen, was einer Renndistanz von gut 305 Kilometern entspricht.

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Herzlich willkommen in Montréal zum Großen Preis von Kanada.