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Der Große Preis von Kanada

Streckenprofil Circuit Gilles Villeneuve

08.03.2018 | 20:39 Uhr

Tolle Kulisse in Montreal.
Image: Tolle Kulisse in Montreal.

2009 wurde Kanada plötzlich aus dem Rennkalender gestrichen. Es dauerte kein Jahr, da war der idyllische Kurs von Montreal zurück im Programm und hält bis heute einen Rekord.

Denn zwei Jahre später sollte auf dem Circuit Gilles Villeneuive das zeitlich längste und durchschnittlich langsamste Rennen der F1-Geschichte stattfinden. Grund dafür waren starke Regenfälle und mehrere Unfälle.

Ursprünglich hieß die Strecke "Notre-Dame-Circuit", wurde dann aber zu Ehren des kanadischen Rennfahrers Gilles Villeneuve, der 1982 beim Qualifying in Belgien auf tragische Weise verstarb, umbenannt.

Ähnlich wie in Australien führt die Strecke durch einen öffentlichen Park und über öffentliche Straßen. Seit 1978 findet jedes Rennen auf der Insel "Île Notre-Dame" statt.

Kanadas Rennstrecke überzeugt auf ganzer Linie.
Image: Kanadas Rennstrecke überzeugt auf ganzer Linie. © Getty

Die Strecke verlangt Fahrern alles ab, weil ständig voll beschleunigt oder hart heruntergebremst werden muss.

Ein berühmtes Merkmal auf der Strecke ist die "Wall of Champions". Das ist die Schikane vor der Start-Ziel-Geraden. Sie wurde vielen Fahrern in Laufe der Jahre schon zum Verhängnis.

Der GP von Kanada findet am 10. Juni 2018 statt.