Algerien - Österreich; Fußball WM Gruppe J

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Algerien - Österreich. Fußball WM Gruppe J.

GEHA Field at Arrowhead StadiumZuschauer69.045.

Algerien 3

  • R Belghali (45. minute)
  • R Mahrez (60. minute, 93. minute)

Österreich 3

  • M Arnautovic (28. minute)
  • M Sabitzer (55. minute)
  • S Kalajdzic (96. minute)

Live-Kommentar

Das war der Liveticker zur Partie zwischen Algerien und Österreich. Und damit setzen wir nicht nur einen Haken hinter die Gruppe J, sondern auch hinter die gesamte Gruppenphase der WM 2026. Weiter geht es schon heute Abend ab 21:00 Uhr MESZ, wenn Südafrika und Kanada im ersten Sechzehntelfinale des Turniers aufeinandertreffen. Dann sind wir natürlich wieder live für Sie dabei. Bis dahin und vielen Dank fürs Mitlesen.

Damit steht nun fest: Österreich beendet die Gruppe auf Platz 2 und trifft im Sechzehntelfinale am Donnerstag ab 21:00 Uhr MESZ auf Spanien. Algerien ist unter den besten acht Gruppendritten, ist damit ebenfalls weiter und trifft am Freitag ab 5:00 Uhr auf die Schweiz.

Ein denkwürdiges Spiel geht zu Ende. Österreich ging nach dem Seitenwechsel durch Sabitzer (55.) zum zweiten Mal in Führung, Mahrez (60.) hatte für Algerien die schnelle Antwort parat. Beide Mannschaften wussten, dass ihnen ein Unentschieden reicht, und stellten die Offensive ein. In der Schlussphase erinnerte das harmlose Ballgeschiebe dann tatsächlich an die berüchtigte Schande von Gijon. Doch dann ging es plötzlich Schlag auf Schlag: Mahrez traf aus dem Nichts zum 3:2 (90+3), Österreich war so gut wie ausgeschieden. Mit der allerletzten Aktion glich aber der gerade eingewechselte Kalajdzic (90+6) aus und rettete seine Mannschaft doch noch in die K.o.-Runde. Drama pur.

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Dann ist Schluss! Nach einem verrückten Finish trennen sich Algerien und Österreich mit 3:3. Damit ziehen beide Teams in die K.o.-Runde ein.

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Tooooooor! Algerien - ÖSTERREICH 3:3. Das ist nicht zu fassen, Österreich schlägt nochmal zurück! Was für eine völlig verrückte Nachspielzeit. Sabitzer schlägt eine weite Flanke von der linken Seite an den zweiten Pfosten. Gregoritsch legt von der Grundlinie mit dem Kopf zurück. Der eben erst eingewechselte Kalajdzic kommt zum Kopfball, bleibt cool und nickt den Ball aus sechs Metern per Aufsetzer ins rechte Eck. Damit ist Österreich auf einen Schlag wieder Zweiter und würde so doch im Turnier bleiben.

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Vorlage Michael Gregoritsch

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Österreich hat nochmal eine Chance zum Ausgleich! Der Ball segelt weit in den Sechzehner, der Abpraller landet bei Lienhart. Der zieht unter Bedrängnis ab, setzt den Ball aber hoch ins Aus. War es das, oder gibt es noch eine weitere Möglichkeit?

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Wechsel bei Österreich: Kalajdzic kommt für Mwene.

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Wechsel bei Algerien: Ghedjemis kommt für Aouar.

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Tooooor! ALGERIEN - Österreich 3:2. Unfassbar! In der Nachspielzeit greift Algerien doch nochmal an und trifft zum 3:2! Österreich wäre damit ausgeschieden, wenn es so bleibt. Nach dem endlosen Ballgeschiebe folgt plötzlich doch ein vertikaler Pass, Aouar dreht auf und steckt durch in den Lauf von Mahrez. Der kommt rechts vor dem Tor frei zum Abschluss und trifft flach ins linke Eck.

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Vorlage Houssem Aouar

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Auch in der Nachspielzeit nimmt das Spiel keine Fahrt mehr auf. Seit mehreren Minuten spielen die Algerier immer wieder den Ball im Mittelkreis oder um den Kreis herum hin und her, werden dabei von den Österreichern nicht richtig angegriffen.

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Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

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Es bietet sich quasi durchgehend das gleiche Bild: Algerien passt die Kugel im Mittelfeld hin und her, Österreich steht tief und lässt sich nicht locken. Das muss natürlich unglaublich frustrierend für die Mannschaft des Iran sein, die sicher auch zusieht und fürs Weiterkommen einen Treffer bräuchte, egal von wem. Auf den Rängen lichten sich auch schon die ersten Plätze, viele Zuschauer verlassen bereits das Stadion.

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In der Schlussphase plätschert das Spiel nur noch so vor sich hin. Beide Mannschaften wissen, dass ein Gegentor fatal wäre und das Ausscheiden bedeuten würde. Dementsprechend verzichten beide auf jedes Risiko. Seit der Trinkpause gab es keinen einzigen Abschlussversuch mehr.

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Ein Foul von Grillitsch sorgt für einen algerischen Freistoß aus dem Zentrum. Der sorgt aber auch für keine Gefahr, die Flanke von Bentaleb wird im Sechzehner abgewehrt.

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Im Moment sieht es doch immer stärker danach aus, als würden sich beide Mannschaften mit dem Ergebnis abfinden. Algerien hält den Ball in den eigenen Reihen, Österreich steht tief in der eigenen Hälfte. Echte Torannäherungen gibt es nun schon seit einigen Minuten auf beiden Seiten nicht mehr.

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Algerien bleibt bestimmend und kommt im zweiten Durchgang auf knapp 61 Prozent Ballbesitz. Österreich hat sich wieder etwas zurückgezogen und konzentriert sich zunehmend auf die Abwehrarbeit.

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Es geht weiter. Maza bleibt bei Algerien einer der Auffälligsten, leitet einen weiteren Angriff ein und bedient Aouar, der links im Sechzehner aber abgedrängt werden kann.

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Chergui ist ab jetzt für Belghali im Spiel.

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Belaid kommt für Gouiri.

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Es gibt drei Wechsel auf algerischer Seite. Dabei kommt Ait-Nouri für Hadjam ins Spiel.

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Von einem Nichtangriffspakt kann bislang keine Rede sein, schließlich sind inzwischen schon vier Treffer gefallen. Zwar nehmen beide Teams zwischendurch das Tempo heraus, ziehen dann aber immer wieder wie aus dem Nichts an und werden gefährlich. Wie schon im ersten Durchgang legte Österreich vor, Algerien glich schnell aus. Also ist es nach jetzigem Stand wieder so, dass beide Teams weiter wären. Das kann sich aber jederzeit wieder ändern.

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Nach einer Ecke von links kommt Danso zum Kopfball, erwischt den Ball aber nicht richtig und setzt ihn deutlich rechts am Kasten vorbei. Danach geht es in die Trinkpause.

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Beinahe die nächste Antwort durch das ÖFB-Team. Seiwald fasst sich ein Herz und schließt aus der zweiten Reihe ab, sein Schlenzer fliegt nur knapp am rechten Pfosten vorbei.

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Wechsel bei Österreich: Danso kommt für Alaba.

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Toooor! ALGERIEN - Österreich 2:2. Das ging schnell, nur fünf Minuten nach dem Gegentreffer gleicht Algerien erneut aus. Aouar zieht auf links an und überläuft Posch, der im Laufduell das Nachsehen hat. Dann folgt die flache Hereingabe, die bis vor den zweiten Pfosten durchrollt. Mwene ist zu weit von Mahrez weg, der frei zum Abschluss kommt und aus sechs Metern platziert ins rechte Eck trifft.

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Vorlage Houssem Aouar

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Jeder Treffer hat Auswirkungen auf die Konstellationen zum Weiterkommen, so auch dieser. Wenn es so bleibt, darf sich Sabitzer sicher über einige iranische Fans freuen. Durch seinen Treffer wäre aktuell nämlich der Iran als Gruppendritter für die nächste Runde qualifiziert, Algerien wäre draußen.

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Toooor! Algerien - ÖSTERREICH 1:2. Österreich schlägt mit der ersten guten Chance nach dem Seitenwechsel zu und geht erneut in Front. Keeper Schlager schlägt den Ball lang auf die rechte Seite. Laimer stellt gut den Körper gegen seinen Gegenspieler, erläuft dann die Kugel und gibt flach in den Rückraum. So kommt Sabitzer aus 16 Metern völlig frei an den Ball, hält direkt die Innenseite hin und trifft halbhoch genau neben den rechten Pfosten.

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Vorlage Konrad Laimer

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Jetzt die erste Gelegenheit der zweiten Hälfte. Mahrez hat den Ball auf rechts und legt in den Rückraum zum freien Chaibi. Der schließt direkt ab, sein Schuss ist aber kein Problem für Benbot im Tor.

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Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel erinnern an den Auftakt im ersten Durchgang. Vor beiden Toren ist wenig los, beide Teams setzen auf Sicherheit.

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Algerien startet erneut mit viel Ballbesitz und lässt die Kugel durch die eigenen Reihen laufen. Österreich steht zunächst tief und lässt sich nicht aus der Reserve locken.

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Die zweite Hälfte läuft.

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Grillitsch ist ebenfalls neu dabei, Schlager bleibt in der Kabine.

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Wanner kommt für Schmid neu ins Spiel.

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Es gibt gleich drei Wechsel auf österreichischer Seite, bevor es weitergeht. Dabei kommt Gregoritsch für Arnautovic in die Partie.

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Bis zur Trinkpause war kaum etwas los in dieser Partie, beide Mannschaften ließen es ruhig angehen. Dann brachte Arnautovic (28.) Österreich nach einem langen Ball von Alaba in Front. Algerien war gefordert und wurde umgehend gefährlich, belohnte sich nach einigen Chancen mit dem Ausgleich durch Belghali (45.). Der aktuelle Zwischenstand würde beiden Teams zum Weiterkommen reichen.

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Das gelingt aber nicht mehr, stattdessen geht es mit dem 1:1-Pausenstand in die Kabinen.

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Österreich muss nun aufpassen, denn Algerien nimmt den Rückenwind nach dem Ausgleich mit und greift weiter an, um vielleicht das Spiel noch vor der Pause zu drehen.

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Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

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Toooor! ALGERIEN - Österreich 1:1. Kurz vor der Pause belohnt sich Algerien mit dem Ausgleich. Mwene läuft links hinten einen langen Ball ab und will ihn ins Aus lassen, der Ball prallt aber gegen die Eckfahne. Mahrez setzt nach, über ihn kommt der Ball zu Belghali. Der will rechts am Sechzehner flanken, wird aber geblockt. Also macht er es selbst: Er lässt zwei Gegenspieler mit einer Täuschung aussteigen, jagt die Kugel dann hoch und unhaltbar ins kurze Eck. Stark gemacht.

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Nächste gute Chance für Algerien. Eine Flanke von rechts wird zu kurz abgewehrt, Belghali setzt nach und legt per Kopf auf Maza. Der zieht rechts vor dem Tor aus der Drehung ab, scheitert aber am herauskommenden Schlager.

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Großchance zum Ausgleich! Der Frankfurter Angreifer Chaibi verschafft sich halblinks vor dem Sechzehner etwas Platz, zieht fulminant ab. Schlager im Tor streckt sich vergeblich und wäre geschlagen, der Ball klatscht aber an den rechten Pfosten.

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Da ist die nächste Chance zum Ausgleich. Maza nimmt vor dem Sechzehner Tempo auf, lässt mehrere Gegenspieler stehen und dringt in den Strafraum. Er wird dabei aber etwas nach links abgedrängt, sein Schuss landet dann am Außennetz.

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Österreich zieht sich jetzt etwas zurück und lässt den Gegner kommen. Algerien bleibt aktiv und spielt nach vorne.

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Für Algerien verändert sich die Situation durch den Gegentreffer grundlegend, aktuell wäre man als Dritter ausgeschieden. Also geht es umgehend nach vorne. Maza spielt von rechts zu Belghali, der kommt rechts im Sechzehner zum Abschluss, zielt aber links am Kasten vorbei.

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Für Arnautovic war das der 49. Treffer im Nationaltrikot. Der ÖFB-Rekordschütze baut seine Bestmarke damit weiter aus.

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Toooor! Algerien - ÖSTERREICH 0:1. Arnautovic bringt Österreich in Front. Alaba schlägt einen langen Ball hinter die Abwehr, Arnautovic startet im richtigen Moment zwischen zwei Verteidigern durch. So kommt er frei vor dem Tor an die Kugel, auch weil Keeper Benbot zögert. Der Stürmer nimmt den Ball gut an, spitzelt ihn dann aus kurzer Distanz mit einem leichten Kontakt am Keeper vorbei ins rechte Eck.

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Vorlage David Alaba

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Es geht weiter. Chaibi schlägt eine Flanke von links in Richtung Stürmer Gouiri, für den ist der Ball aber nicht zu erreichen.

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Beide Mannschaften kommen auf einen xG-Wert von je 0,01, und damit ist eigentlich alles zum bisherigen Spielverlauf gesagt. Zur Erinnerung: Beiden Mannschaften reicht hier ein Unentschieden zum Weiterkommen. Es ist sicher noch zu früh, um von einem Nichtangriffspakt von Kansas City zu sprechen. Aber beide Teams sind offensichtlich auf Sicherheit aus und gehen kaum ins Risiko.

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Es geht in die dreiminütige Trinkpause.

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Österreich hält das Spiel weiter in der Hälfte Algeriens, lässt Ball und Gegner laufen. Aber so richtig Druck ist nicht dahinter, überhaupt halten beide Teams das Risiko im Spiel nach vorne eher gering.

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Jetzt setzt sich das Team von Ralf Rangnick in der gegnerischen Hälfte fest. Posch schaltet sich auf rechts mit ein und schlägt eine Flanke, die aber erneut von einem Verteidiger geklärt wird.

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Nach einem Ballgewinn schaltet Österreich über die rechte Seite um, Laimer schlägt die Flanke und sucht Arnautovic. Ein Verteidiger geht aber dazwischen und verhindert damit die Chance.

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Mandi muss nach diesem Treffer lange behandelt werden, inzwischen steht der Innenverteidiger wieder und kann weiterspielen.

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Arnautovic will bei einem hohen Ball den Körper stellen, erwischt dabei aber Gegenspieler Mandi mit dem Unterarm im Gesicht. Das gibt die erste Gelbe Karte der Partie.

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Erster Abschluss auch auf der anderen Seite. Der Leverkusener Maza setzt sich in der gegnerischen Hälfte gut durch, hebt den Ball über einen Gegenspieler und zieht aus der zweiten Reihe ab. Auch dieser Versuch geht aber deutlich über das Ziel.

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Jetzt aber die erste Möglichkeit für das ÖFB-Team. Schlager kommt vor dem Sechzehner an einen Abpraller und nimmt ihn direkt, jagt die Kugel aber über den Kasten.

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Es geht ausgeglichen zu in den Anfangsminuten. Algerien setzt auf ruhigen Spielaufbau, Österreich will schnell umschalten. Einen echten Abschlussversuch gab es bisher noch nicht.

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Mwene bringt einen weiten Einwurf für Österreich von links in den Sechzehner. Posch steigt hoch und verlängert mit dem Kopf in Richtung Arnautovic, Bensebaini steht aber im Weg und blockt den Ball vor dem Tor.

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Es geht ruhig los. Algerien beginnt mit einer längeren Ballbesitzphase, der erste richtige Vorstoß über rechts verläuft sich dann aber.

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Und los! Schiedsrichter Ilgiz Tantashev aus Usbekistan pfeift die Partie an, der Ball rollt in Kansas City.

Österreich gegen Algerien, das ist natürlich auch fußballhistorisch konnotiert. Beide Fußballnationen sind durch die unvergessene „Schande von Gijon“ miteinander verbunden. Damals schlossen Deutschland und Österreich im letzten Gruppenspiel einen Nichtangriffspakt, da das früh erzielte 1:0 für Deutschland beiden Teams zum Weiterkommen reichte. Algerien schied dadurch aus. Das Ganze ist lange her, wird aber sicherlich auf algerische Seite für eine Portion Extra-Motivation sorgen.

Zum Auftakt holten die Österreicher einen standesgemäßen 3:1-Erfolg gegen WM-Neuling Jordanien. Danach hielt man auch gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien gut mit, am Ende machte Lionel Messi mit seinem Doppelpack aber den Unterschied. Österreich hatte kurz vor dem zweiten Treffer die späte Chance zum Ausgleich durch Wimmer, erzeugte insgesamt aber nicht genug Torgefahr.

Bei der ersten WM seit 28 Jahren will das ÖFB-Team unbedingt in die K.o.-Runde einziehen, und das Team von Ralf Rangnick hat alle Trümpfe in der Hand. Mit einem Sieg oder Unentschieden wäre man als Gruppenzweiter durch, bei einer Niederlage würde man ausscheiden.

Zum WM-Auftakt sahen die Algerier gegen den Titelverteidiger kein Land und unterlagen Argentinien klar mit 0:3. Dabei zog sich Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg eine Oberschenkelverletzung zu und verpasste die zweite Partie dadurch. Auch heute steht er nicht im Kader. Das ist ein schwerwiegender Ausfall, mit zehn Treffern war Amoura bester Torschütze in der afrikanischen WM-Qualifikation.

Algerien hat nach 2014 zum zweiten Mal die Chance, in die K.o.-Runde einer WM einzuziehen. Dafür sorgte der 2:1-Sieg gegen den Außenseiter Jordanien im zweiten Gruppenspiel. Dabei geriet die Mannschaft von Vladimir Petkovic zunächst in Rückstand, nach der Pause sorgten aber Benbouali (69.) und Gouiri (82.) mit ihren Treffern für den Sieg.

Schon vor der Partie steht fest, dass beiden Mannschaften ein Unentschieden zum Weiterkommen reichen würde. Österreich wäre dann als Zweiter durch, Algerien mit vier Punkten als Gruppendritter ebenso. Wir werden sehen, wie sich diese Tatsache auf das Spielgeschehen auswirken wird.

Mit den verbleibenden Spielen der Gruppe J geht die Gruppenphase der WM zu Ende. Dabei geht es im Duell zwischen Algerien und Österreich um die Frage, welches Team als Gruppenzweiter kommt, und wer sich als Gruppendritter Hoffnungen aufs Weiterkommen machen darf. Beide Mannschaften stehen bei drei Punkten. Österreich hat ein um zwei Tore besseres Torverhältnis und damit aktuell die Nase vorn.

Drei Änderungen gibt es bei Österreich nach dem 0:2 gegen Argentinien. In der Abwehr sind Lienhart und Mwene neu dabei, im Sturm läuft heute Arnautovic auf. Danso, Wanner und Gregoritsch rotieren auf die Bank. Laimer rückt von der Linksverteidigerposition auf die Zehn.

In dieser Besetzung läuft Österreich heute auf (4-2-3-1): A.Schlager - Posch, Lienhart, Alaba, Mwene - Seiwald, X.Schlager - Schmid, Laimer, Sabitzer - Arnautovic.

Nach dem 2:1 gegen Jordanien gibt es vier Wechsel im algerischen Team. Im Tor verliert Zidane nach einigen Wacklern seinen Stammplatz und wird durch Benbot ersetzt. Außerdem sind Hadjam, Aouar und Bentaleb für Ait-Nouri, Boudaoui und Zerrouki neu dabei.

Algerien geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-3-3): Benbot - Belghali, Mandi, Bensebaini, Hadjam - Aouar, Bentaleb, Maza - Mahrez, Gouiri, Chaibi.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Algerien und Österreich.