Cristiano Ronaldo lässt seine Zukunft in der Nationalmannschaft offen
Cristiano Ronaldo will sich nicht konkret zu seiner Zukunft in der Nationalmannschaft äußern. Der Superstar ist mit sich im Reinen.
05.07.2026 | 21:48 Uhr
Cristiano Ronaldo als 45-Jähriger bei der WM 2030?
Ganz ausschließen will der Superstar der portugiesischen Nationalmannschaft dieses Szenario noch nicht. "Ich werde selbst entscheiden, wann Schluss ist. Ob das meine letzte Weltmeisterschaft ist? Das werden wir sehen. Ich möchte darauf nicht den Fokus legen, weil ich das für weniger wichtig halte", sagte Ronaldo vor dem WM-Achtelfinale gegen Spanien am Montag in Dallas: "Das Wichtigste ist, gut zu spielen und daran zu glauben, dass wir die nächste Runde erreichen."
"Emotional gesehen war sie für mich die schönste."
Die WM 2026 in Nordamerika - seine sechste seit 2006 - empfindet Ronaldo als eine "wunderbare Erfahrung". Fußball sei viel mehr als das Spiel auf dem Platz. "Er bringt Menschen zusammen, lässt sie gemeinsam Freude und Tränen erleben. Von allen Turnieren, die ich gespielt habe, wird mir diese Weltmeisterschaft am stärksten in Erinnerung bleiben - wegen der Leidenschaft der Menschen. Emotional gesehen war sie für mich die schönste."
Sollte für ihn der WM-Titel auch dieses Mal ausbleiben, werde ihm nichts fehlen. "Gott war unglaublich großzügig zu mir. Er hat mir mehr gegeben, als ich je erwartet hätte - sowohl mit der Nationalmannschaft als auch persönlich", sagte Ronaldo: "Natürlich hoffen wir alle auf den Titel, ich ganz besonders. Wir werden alles dafür tun. Aber wir wissen auch, dass nur eine Mannschaft gewinnen kann."
Nicht mehr derselbe Spieler wie früher
Mit 41 Jahren auf diesem Niveau zu spielen, sei ebenfalls eine schöne Erfahrung. "Ich weiß, dass ich nicht mehr derselbe Spieler bin wie früher. Aber eines hat sich nicht verändert: Ich kann immer noch Tore schießen. Ich hoffe, dass mir das morgen gelingt", sagte Ronaldo: "Und wenn nicht, dann hoffe ich, dass ein anderer Spieler unserer Mannschaft trifft."
Er glaube zudem nicht, dass er bisher ein schlechtes Turnier spiele. "Ich habe drei Tore erzielt. Andere haben mehr geschossen, aber ich denke nicht, dass ich mich verstecken muss", sagte Ronaldo. Unabhängig vom weiteren Turnierverlauf werde er die WM "mit vollkommen reinem Gewissen verlassen. Nicht zu hundert Prozent, sondern zu tausend Prozent. Im Leben und im Fußball habe ich alles gegeben", sagte Ronaldo.
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