DFB-Sportdirektor Rudi Völler bleibt nach Ecuador-Pleite entspannt

Rudi Völler kam, um die aufgewühlte Fußball-Seele zu streicheln.

Rudi Völler bleibt auch nach der Niederlage gegen Ecuador locker.
Image: Rudi Völler bleibt auch nach der Niederlage gegen Ecuador locker.  © DPA pa

"Ich bin völlig beruhigt und relaxt, am Montag wird die Mannschaft alles reinhauen", versprach der DFB-Sportdirektor während seiner Pressekonferenz vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough. 

Das verlorene letzte WM-Gruppenspiel gegen Ecuador (1:2) ist für Völler dabei keinerlei Maßstab. "Die Grundvoraussetzungen waren anders", betonte er. "Das war für Ecuador das Spiel der Spiele der letzten 20 oder 30 Jahre. Früher war das bei uns auch nicht viel besser, wenn man schon weiter war." Da wolle man "gerne gewinnen, aber dass ein paar Prozentpunkte fehlen, ist ganz normal". Dies werde am Montag "ganz anders sein. Da geht es ums Weiterkommen oder Nach-Hause-Fahren."

Völler bekräftigte den Glauben, "dass wir alles rausholen, absolut ans Limit gehen, ein richtig gutes Spiel machen und in die nächste Runde einziehen". 2002 hatte Deutschland bei der WM Paraguay im ersten K.o.-Spiel 1:0 besiegt, mit Völler als Teamchef: "Damit könnte ich auch diesmal gut leben."

Deutschland Nationalmannschaft

  • WM-Teilnahmen: 20 (zuletzt 2022)
  • WM-Rekordtorschütze: Miroslav Klose (16 Tore)
  • WM-Rekordspieler: Lothar Matthäus (25 Spiele)
  • FIFA-Weltrangliste: 10. Platz (Stand: 06/ 2026)
  • Beste WM-Platzierung: Weltmeister (1954, 1974, 1990, 2014)

"Auch da bin ich total optimistisch"

Insbesondere von der hochkarätig besetzten Offensive mit Jamal Musiala, Florian Wirtz und Kai Havertz erhofft sich Völler im weiteren Turnierverlauf noch mehr. "Wir wissen: Um die ganz großen Ziele zu erreichen, müssen diese Spieler liefern. Das wissen sie auch selbst", sagte er. "Auch da bin ich total optimistisch. Es fehlt nicht viel, damit sie zünden."

Generell sei das DFB-Team "eine Mannschaft, die an richtig guten Tagen am Limit gegen jede Mannschaft gewinnen kann". Allerdings: "Wenn ein paar Prozent weniger da sind, können wir auch gegen einige verlieren, das ist bei ein, zwei, drei Nationen vielleicht anders."

SID

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