Dick Advocaat wird wieder Curacaos Nationaltrainer
Beim deutschen WM-Auftaktgegner folgt der Niederländer auf seinen Landsmann Fred Rutten.
12.05.2026 | 18:24 Uhr
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Deutschlands Auftaktgegner Curacao geht mit seinem Erfolgstrainer Dick Advocaat in die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada.
Wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag von Curacaos Verbandspräsident Gilbert Martina per SMS erfuhr, kehrt der Niederländer zurück und ersetzt seinen Landsmann Fred Rutten, der am Montag wegen interner Probleme zurückgetreten war.
Advocaat hatte das Team zur WM-Teilnahme geführt. Im Februar war er jedoch zurückgetreten, um sich um seine schwer erkrankte Tochter zu kümmern. Mittlerweile soll es dieser wieder besser gehen, sodass einem WM-Engagement Advocaats aus privater Sicht nichts mehr entgegenstand.
Rutten: "Ich bedauere den Verlauf der Dinge"
Rutten war erst seit Februar im Amt, entschied sich aber doch für den vorzeitigen Abschied und gegen die WM-Teilnahme. "Es darf kein Klima herrschen, das ein gesundes professionelles Verhältnis innerhalb der Mannschaft oder des Trainerteams gefährdet", hatte er am Montag gesagt: "Deshalb ist der Rücktritt die richtige Entscheidung. Die Zeit drängt, und Curacao muss vorankommen. Ich bedauere den Verlauf der Dinge, wünsche aber allen Beteiligten alles Gute."
Diese Stars verpassen die WM
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Image: Eder Militao (Brasilien): Der Verteidiger von Real Madrid musste nach einer erneuten Oberschenkelverletzung operiert werden und wird rund fünf Monate ausfallen. © DPA pa -
Image: Eduardo Camavinga (Frankreich): Der Real-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago -
Image: Rodrygo (Brasilien): Der Real-Star hat sich Anfang März im Spiel gegen FC Getafe einen Riss im vorderem Kreuzband im rechten Knie zugezogen und muss seinen WM-Traum begraben. © Imago -
Image: Trent Alexander-Arnold (England): Der Rechtsverteidiger wurde von Thomas Tuchel nicht für den England-Kader berücksichtigt. © Imago -
Image: Dean Huijsen (Real Madrid): Der Innenverteidiger wurde nicht für den Kader berücksichtigt. Damit ist erstmals in der Geschichte kein Real-Spieler in einem spanischen WM-Aufgebot vertreten. © Imago -
Image: Serge Gnabry (Deutschland): Der Offensiv-Allrounder wird das Turnier aufgrund einer schweren Adduktorenverletzung verpassen. © Imago -
Image: Lennart Karl (Deutschland): Der Bayern-Shootingstar wird das Turnier aufgrund eines Muskelbündelrisses verpassen. © Imago -
Image: Marc-Andre ter Stegen (Deutschland): Der Torhüter erlitt im Februar eine Oberschenkelverletzung und verpasst damit das Turnier. © Imago -
Image: Yann Aurel Bisseck (Deutschland): Der Double-Gewinner von Inter wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht berufen. © Imago -
Image: Niclas Füllkrug (Deutschland): Auch der 33-Jährige steht nicht im deutschen WM-Aufgebot. © Imago -
Image: Tim Kleindienst (Deutschland): Der Angreifer hat nach einer Seuchen-Saison nicht den Sprung ins Aufgebot geschafft. © DPA pa -
Image: Karim Adeyemi (Borussia Dortmund): Der Angreifer wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht berücksichtigt. © Imago -
Image: Maximilian Mittelstädt (Deutschland): Der 29-jährige Verteidiger vom VfB Stuttgart wurde nicht für die Nationalmannschaft nominiert. © Imago -
Image: Josha Vagnoman (Deutschland): Der Rechtsverteidiger wurde nicht für den Kader nominiert. © Imago -
Image: Chris Führich (Deutschland): Der Flügelspieler des VfB Stuttgart wurde nicht für das deutsche WM-Aufgebot berufen. © Imago -
Image: Robert Andrich (Deutschland): Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen ist nicht berücksichtigt worden. © Imago -
Image: Leipzigs Christoph Baumgartner (l.) zog sich beim Aufwärmen vor der WM-Generalprobe gegen Tunesien (1:0) eine Verletzung der Muskulatur im rechten Oberschenkel zu. © DPA pa -
Image: Xavi (Niederlande): Der Spurs-Wirbelwind hat beim Spurs-Auswärtssieg in Wolverhampton einen Kreuzbandriss erlitten und verkündete via Social Media sein WM-Aus. © Imago -
Image: Matthijs de Ligt (Niederlande): Der ehemalige Bayern-Verteidiger hat bestätigt, dass er nach einer Operation die WM verpassen wird. © DPA pa -
Image: Joao Pedro (Brasilien): Brasiliens Nationaltrainer Ancelotti verzichtet im Konkurrenzkampf in der Offensive unter anderem zugunsten von Neymar auf den Stürmer des FC Chelsea. © Imago -
Image: Joao Palhinha (l.) und Raphael Guerreiro (beide Portugal): Beide Spieler wurden nicht für den WM-Kader von Portugal nominiert. © Imago -
Image: Estevao (Brasilien): Das Toptalent verpasst sein erstes großes Turnier aufgrund einer schweren Oberschenkelverletzung. © DPA pa -
Image: Jack Grealish (England): Der Flügelspieler wird wegen einer schweren Fußverletzung (Ermüdungsbruch) nicht bei der WM antreten können. © Imago -
Image: Samu Aghehowa (Spanien): Der Angreifer des FC Porto hat einen Kreuzbandriss erlitten und wird noch monatelang fehlen. © Imago -
Image: Joaquin Panichelli (Argentinien): Der 23-jährige Angreifer war Führender der Ligue-1-Torjägerliste, erlitt dann aber einen Kreuzbandriss und muss seinen WM-Traum begraben. © Imago -
Image: Hugo Ekitike (Frankreich): Der Stürmer hat sich im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen PSG einen Achillessehnenriss zugezogen und wird monatelang ausfallen. © Imago -
Image: Randal Kolo Muani (Frankreich): Der Stürmer wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago -
Image: Thiago Silva (Brasilien): Trotz guter Form und portugiesischer Meisterschaft mit dem FC Porto setzt Ancelotti in der Defensive auf eine neue Generation und verzichtet auf den Routinier. © Imago -
Image: Kingsley Coman (Frankreich): Der Ex-Bayern-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago -
Image: Fermin Lopez (Spanien): Der Mittelfeldspieler zog sich einen Mittelfußbruch zu und musste operiert werden. Die Verletzung kostet ihm die WM-Teilnahme. © Imago -
Image: Christopher Nkunku (Frankreich): Der Ex-Leipziger wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago -
Image: Richarlison (Brasilien): Der Angreifer wurde von Ancelotti nicht berücksichtigt, nachdem er bei Tottenham als auch in der Nationalmannschaft zuletzt nicht mehr konstant überzeugen konnte. © Imago -
Image: Kaoru Mitoma (Japan): Der Tempodribbler ist aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht für den Kader nominiert worden. © Imago -
Image: Takumi Minamino (Japan): Der Angreifer von der AS Monaco ist nach seinem Kreuzbandriss nicht rechtzeitig fit geworden. © Imago -
Image: Jurrien Timber (Niederlande): Der Abwehrspieler des FC Arsenal ist nach einer Leistenverletzung nicht mehr rechtzeitig fit geworden. © Imago -
Image: Jeremie Frimpong (Niederlande): Der Rechtsverteidiger des FC Liverpool ist vor allem für seine Schnelligkeit bekannt - doch die reichte nicht für eine Kader-Nominierung. © DPA pa -
Image: Hugo Larsson (Schweden): Der Mittelfeldspieler hat es überraschend nicht ins Aufgebot geschafft. © Imago -
Image: Mohammed Kudus (Ghana): Der Angreifer von Tottenham Hotspur verpasst das Turnier verletzungsbedingt. © Imago -
Image: Benjamin Pavard (Frankreich): Der Ex-Bayern-Star hat es nicht in den 26er-Kader geschafft. © Imago -
Image: Harry Maguire (England): Der Abwehrspieler wurde von Thomas Tuchel nicht berufen. ''Die Entscheidung hat mich schockiert und zutiefst getroffen'', schrieb der 33-Jährige. © Imago -
Image: Lois Openda (Belgien): Der Ex-Stürmer von RB Leipzig ist nach einer wechselhaften Saison für Juventus nicht nominiert worden. © Imago -
Image: Phil Foden (England): Der offensive Mittelfeldspieler hat es nicht in den Kader von Thomas Tuchel geschafft. © Imago -
Image: Cole Palmer (England): Der Angreifer des FC Chelsea wurde nicht für den englischen Kader nominiert. © Imago -
Image: Junior Kroupi (Frankreich): Der 19-jährige Senkrechtstarter erzielte in seiner Debütsaison in der Premier League 13 Saisontore, doch diese reichten noch nicht für eine Nominierung. © DPA pa -
Image: Daniel Carvajal (Spanien): Der Routinier hat bei Real Madrid seinen Stammplatz verloren und spielt auch in der Nationalmannschaft keine Rolle mehr. © Imago -
Image: Alvaro Morata (Spanien): Der Angreifer spielte in dieser Saison auf Leihbasis für Como, blieb aber in 25 Spielen ohne Tor. Deutlich zu wenig für eine WM-Nominierung ... © Imago -
Image: Luis Suarez (Uruguay): Der 39-Jährige träumte zuletzt noch von einem Comeback a la Manuel Neuer, wurde von Nationaltrainer Marcelo Bielsa aber nicht nominiert. © Imago -
Image: Robert Lewandowski (Polen): Nicht qualifiziert © Imago -
Image: Victor Osimhen (Nigeria): Nicht qualifiziert © DPA pa -
Image: Khvicha Kvaratskhelia (Georgien): Nicht qualifiziert © Imago -
Image: Serhou Guirassy (Guinea): Nicht qualifiziert © Imago -
Image: Dominik Szoboszlai (Ungarn): Nicht qualifiziert © Imago -
Image: Gianluigi Donnarumma (Italien): Nicht qualifiziert © Imago -
Image: Dusan Vlahovic (Serbien): Nicht qualifiziert © Imago -
Image: Wataru Endo (Japan): Fällt aufgrund eines Bänderanrisses im Sprunggelenk aus. © Imago -
Image: Leonardo Balerdi (Argentinien): Muss wegen einer Wadenverletzung auf das Turnier verzichten © Imago
Mit 78 Jahren würde der frühere Gladbach-Coach Advocaat Otto Rehhagel (72 Jahre bei der WM 2010) als ältesten Trainer bei einer Weltmeisterschaft ablösen. Curacao startet am 14. Juni gegen das DFB-Team in die Weltmeisterschaft, ehe am 21. und 25. Juni die Duelle mit Ecuador und der Elfenbeinküste folgen.
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