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EURO 2020: Dänische Spieler und Verantwortliche kritisieren UEFA

Dänische Spieler und Verantwortliche kritisieren UEFA

SID

14.06.2021 | 20:39 Uhr

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Dänemarks Schlussmann Kasper Schmeichel hätte nach dem Drama um Christian Eriksen am liebsten nicht weitergespielt (Videolänge: 0:28 Min.).

Dänemarks Nationaltorhüter Kasper Schmeichel hat nach dem Drama um Mittelfeldspieler Christian Eriksen die Europäische Fußball-Union (UEFA) harsch kritisiert.

Der Dachverband hätte die Entscheidung über die Spielfortsetzung nicht auf die Spieler abwälzen dürfen, sagte der 34-Jährige: "Es war keine Situation, in der wir hätten landen sollen. Es hätten andere Leute diese Entscheidung treffen müssen."

Er hoffe, "die UEFA hat daraus etwas gelernt". Der Dachverband hatte den Spielern neben einer unmittelbaren Spielfortsetzung nur eine Neuansetzung am Folgetag um 12.00 Uhr angeboten.

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Dänemarks Trainer Kasper Hjulmand blickt auf das Drama um Christian Eriksen zurück (Videolänge: 0:30 Min.).

"Wir hatten zwei Möglichkeiten"

"Natürlich hatte ich nicht das Gefühl, dass es das Beste ist. Wir hatten zwei Möglichkeiten, die beide schlecht waren, und wir nahmen die am wenigsten schlechte", sagte Angreifer Martin Braithwaite.

"Es gab eine Menge Spieler, die nicht bereit waren zu spielen", ergänzte der Profi des FC Barcelona: "Natürlich hätte es nicht so sein sollen. Wenn man so etwas erlebt hat, geht man nicht raus und spielt ein Fußballspiel."

Zwischenfall um Eriksen

Die Partie gegen Finnland (0:1) war nach dem Zusammenbruch von Eriksen knapp zwei Stunden unterbrochen. Der 29-Jährige konnte erfolgreich wiederbelebt werden und ist mittlerweile stabil.

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Bereits am Sonntag hatten Trainer Kasper Hjulmand und Sportdirektor Peter Möller die Fortsetzung der Partie kritisiert. "Wenn ich zurückblicke, war es aus meiner Sicht die falsche Entscheidung", sagte Hjulmand: "Vielleicht hätten wir einfach in den Bus steigen sollen und dann gucken, was am nächsten Morgen ist." Möller forderte, dass die UEFA generell darüber nachdenke, "was man in Zukunft in so einer Situation macht".

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Sport-Informations-Dienst (SID)

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