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FC Bayern: Vertragspoker zwischen Gnabry & FCB stockt! Top-Teams schon in Lauerstellung

Vertragspoker zwischen Gnabry & Bayern stockt! Top-Teams in Lauerstellung

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Verhandlungspoker zwischen Serge Gnabry und dem FC Bayern München. (Videolänge: 1:41 Minuten)

Er spielt, trifft, aber verlängert noch nicht. Die Rede ist von Serge Gnabry, der sich seit Monaten im Verhandlungspoker mit dem FC Bayern befindet.

Doch warum ziehen sich die Gespräche mit und über Gnabry dermaßen in die Länge, obwohl die Verantwortlichen der Münchner nach Sky Informationen fest damit rechnen, dass der 26 Jahre alte Flügelspieler seinen Vertrag langfristig über den 30. Juni 2023 hinaus verlängert? Mindestens bis 2026, vielleicht sogar bis 2027.

Unterschiedliche Gehaltsvorstellungen

Allerdings wollen die Bayern noch nicht das zahlen, was Gnabry andernorts verdienen könnte. In der Gehaltsfrage sind beide Seiten noch weit auseinander.

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Gnabry möchte nicht weniger verdienen als seine Kontrahenten Kingsley Coman und Leroy Sane, die beide mindestens 15 Millionen Euro brutto pro Saison ohne Bonuszahlungen bekommen sollen.

Parallelen zu Süle?

Gnabry liegt noch weit unter diesen Beträgen. 2017 aus Bremen gekommen, verlängerte er seinen Vertrag zuletzt 2019. In den vergangenen sechs Spielzeiten schoss er mindestens zehn Tore. Sein Marktwert liegt laut KPMG bei 73 Millionen Euro.

Die Hängepartie erinnert unweigerlich an Niklas Süle, der die Münchner nach Ende der Saison ablösefrei verlassen wird. Auch bei dieser Personalie scheiterte es vor allem am Geld. Wie im Jahr zuvor bei David Alaba.

Gnabry will bleiben

Doch vor allem zwischen Süle und Gnabry gibt es einen Unterschied. Während der Innenverteidiger bereits seit Wochen mit einem Wechsel ins Ausland geliebäugelt hat, möchte Gnabry am liebsten in München bleiben. Er fühlt sich wohl, er sieht eine Perspektive zur Weiterentwicklung, seine Bindung zu Julian Nagelsmann ist intakt.

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Kimmich, sein bester Freund, würde ihn ohnehin nur ungern ziehen lassen. Zudem will ihn Nagelsmann unbedingt halten. Zuletzt sagte der Bayern-Trainer, dass er Gnabry "als Mensch und Spieler unglaublich" schätze.

Gespräche liegen nicht auf Eis

Wie zu hören ist, liegen die Vertragsgespräche nicht auf Eis. Es gibt auch keine Verstimmungen. Die Verhandlungen gleichen einem Abwarten. Kommen die Bayern Gnabry entgegen oder andersherum? Das ist derzeit völlig offen.

Erschwerend für die Bayern kommt jedenfalls hinzu, dass Gnabry durch das Interesse aus dem Ausland um seinen Marktwert weiß und nicht an München gebunden ist. Zudem ist der Rechtsaußen einer der besten Flügelspieler in Europa. In der laufenden Spielzeit kommt er bereits auf zwölf Tore und sieben Assists in 27 Pflichtspielen. Er ist im Team der zweitbeste Torschütze hinter Robert Lewandowski (23).

Top-Klubs in Lauerstellung

Nach Sky Informationen rechnen die Bosse von Real Madrid, Barcelona, Manchester United und aus Liverpool zwar damit, dass Gnabry in München verlängern wird. Sie alle sind jedoch in Lauerstellung, sollte es überraschenderweise doch nicht zu einer Vertragsverlängerung kommen.

Der nächste Vertrag, das weiß auch Sportvorstand Hasan Salihamidzic, wird für Gnabry der bislang bedeutendste seiner Karriere sein. Immerhin: Während die Bayern den 31-maligen Nationalspieler (20 Tore) am Ende der Saison nicht verkaufen wollen, forciert Gnabry auch keinen ablösefreien Wechsel 2023.

Dieser wäre für die Bayern, sollte es doch dazu kommen, jedenfalls der Worst Case. Passend dazu sagte Nagelsmann zuletzt: "Ich würde mir nichts sehnlicher wünschen, als dass er verlängert."

Mehr zum Autor Florian Plettenberg

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