Ghana entlässt Trainer Otto Addo nach Niederlage in Deutschland
Gut zwei Monate vor dem Start der WM hat Ghana seinen Nationaltrainer Otto Addo entlassen. Das teilte der Verband GFA in der Nacht nach dem 1:2 in Stuttgart gegen Deutschland mit.
31.03.2026 | 07:33 Uhr
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Für die Black Stars war es die vierte Niederlage nacheinander, zuvor hatten sie mit 1:5 in Österreich verloren. Der frühere Bundesligaspieler Addo (50) war seit März 2024 im Amt gewesen.
"Der Verband dankt Otto Addo herzlich für seine Verdienste um die Mannschaft und wünscht ihm für seine zukünftigen Vorhaben alles Gute", hieß es in einer kurzen Stellungnahme. Addos Nachfolger werde "zu gegebener Zeit" bekannt gegeben.
Ghana spielt bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) in einer Gruppe mit England, Kroatien und Panama.
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Image: Gruppe J: Algerien (Afrika) © DPA pa -
Image: Gruppe J: Österreich (Europa) © Imago -
Image: Gruppe J: Jordanien (Asien) © DPA pa -
Image: Gruppe K: Portugal (Europa) © Imago -
Image: Gruppe K: DR Kongo / Jamaika © Imago -
Image: Gruppe K: Usbekistan (Asien) © DPA pa -
Image: Gruppe K: Kolumbien (Südamerika) © Imago -
Image: Gruppe L: England (Europa) © Imago -
Image: Gruppe L: Kroatien (Europa) © DPA pa -
Image: Gruppe L: Ghana (Afrika) © Imago -
Image: Gruppe L: Panama (Nord- und Mittelamerika) © Imago
Niederlagen in Wien und Stuttgart zu viel
Schon vor dem Spiel gegen Deutschland hatte Addo gesagt: "Mein Job ist immer in Gefahr. Aber wenn man sich als Trainer darüber Sorgen macht, dann ist es ohnehin vorbei." Trotz der erfolgreichen Qualifikation für die WM nahm die Unzufriedenheit zuletzt zu. Die Klatsche in Wien und die späte Niederlage in Stuttgart waren offensichtlich zu viel.
Der gebürtige Hamburger Addo hatte in der Bundesliga für Dortmund, Mainz und den HSV gespielt, für Ghana absolvierte er 15 Länderspiele. Als Co- und Nachwuchs-Trainer arbeitete er in Mönchengladbach, beim BVB und in Hamburg und betreute Ghana bei der WM 2022 in Katar. Nach seiner Rückkehr 2024 verpasste er zwar die Qualifikation für den Afrika-Cup im Winter 2025/26, führte die Mannschaft aber zur WM. Die findet nun ohne ihn statt.
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