HSV-Frauen verlieren Aufsteigerduell gegen Union Berlin
Die Fußballerinnen des Hamburger SV müssen im Abstiegskampf weiter zittern.
01.05.2026 | 19:30 Uhr
Beim Heimdebüt von Trainer Rodolfo Cardoso unterlag der HSV im Aufsteigerduell Union Berlin 0:1 (0:0) und verpasste den erhofften Befreiungsschlag in der Bundesliga.
Hamburg hat damit weiter nur drei Punkte Vorsprung auf die SGS Essen, die auf dem ersten Abstiegsplatz liegt. Am Sonntag kann der Tabellen-13. mit einem Sieg gegen Bayer Leverkusen gleichziehen. Der HSV tritt am kommenden Wochenende beim 1. FC Köln (9. Mai) an und empfängt zum Saisonabschluss Meister Bayern München (17. Mai).
Drei Pfostentreffer
Union kletterte dank Amber Tysiak (60.) vorerst auf den achten Rang. Die Hamburgerinnen dominierten, vor allem in der ersten Hälfte, konnten ihre Chancen aber nicht nutzen - Union-Torhüterin Cara Bösl war mehrfach zur Stelle. Die eingewechselte Vildan Kardesler scheiterte in der Schlussphase am Pfosten (88.). In der Nachspielzeit folgten zwei weitere Aluminiumtreffer.
Cardoso hatte zuletzt Trainerin Liese Brancao beim HSV abgelöst und im ersten Spiel mit seinem Team einen Sieg beim 1. FC Nürnberg gefeiert (1:0).
Spielerin bricht nach Spielende zusammen
Einen Schock gab es direkt nach dem Spiel als Hamburgs Verteidigerin Magou Doucoureauf dem Platz zusammenbrach und in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die 25-jährige Französin sei beim Abtransport vom Gelände des Volksparkstadions "wieder ansprechbar und stabil" gewesen, hieß es in einer HSV-Mitteilung.
"Wir sind alle immer noch geschockt angesichts dieses Vorfalls", sagte HSV-Vorstand Eric Huwer: "Die Kolleginnen und Kollegen haben sofort reagiert und alles Menschenmögliche getan. Wir sind erleichtert, dass die ersten Rückmeldungen vorsichtig positiv sind. Wir drücken alle Daumen, denken an Magou und hoffen, dass sie schnell wieder auf die Beine kommt."
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