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Mexikos Marquez darf nicht "Man of the Match" werden

Ex-Barca-Star muss einige Restriktionen hinnehmen

20.06.2018 | 12:11 Uhr

Während seine Mitspieler die Coca-Cola-Brand auf dem Trainingsshirt tragen, muss Marquez mit blanker Brust trainieren.
Image: Während seine Mitspieler die Coca-Cola-Brand auf dem Trainingsshirt tragen, muss Marquez mit blanker Brust trainieren. © Getty

Rafael Marquez gilt als mexikanisches Urgestein. Der mittlerweile 39-Jährige absolviert in Russland bereits seine fünfte Weltmeisterschaft. Das aktuelle Turnier ist jedoch auch für den routinierten Defensivakteur etwas Besonderes - im negativen Sinne!

Marquez muss in Russland nämlich zahlreiche Restriktionen hinnehmen: Der 39-Jährige darf nicht aus den gleichen Flaschen trinken wie seine Teamkollegen. Zudem muss Marquez andere Trainings-Kleidung tragen und darf auch nicht zum "Budweiser Man of the Match" gewählt werden - selbst, wenn er die entsprechende Leistung zeigen würde.

  1. Tops und Flops (Quelle: Sky/getty)
    Image: Alle Teams haben ihr Auftaktspiel hinter sich. Einige Mannschaften und Stars überzeugten, andere tauchten ab. Sky Sport zeigt die Tops und Flops der bisherigen WM in Russland. (Quelle: Sky/getty) © Getty
  2. Cristiano Ronaldo traf gegen Spanien drei Mal.
    Image: TOPS: An erster Stelle ist natürlich Cristiano Ronaldo zu nennen. Der Weltfußballer trifft für Portugal beim 3:3 gegen Spanien dreimal und führt die Torschützenliste an. © Getty
  3. Isco (l.) glaubt an eine positive Wirkung des kurzfristigen Trainerwechsels von Julen Lopetegui zu Fernando Hierro.
    Image: CR7 überragte, aber das ganze Spiel zwischen Spanien und Portugal war ein Augenschmaus. Sehenswerte Treffer, technische Kabinettstückchen und Hochglanz-Kombinationen. Fußballherz, was willst du mehr? © DPA pa
  4. Harry Kane trifft doppelt gegen Tunesien.
    Image: Auch Harry Kane gehört zu den Tops des 1. Spieltags der WM. Der Tottenham-Star schießt England mit seinem Doppelpack zum 2:1-Auftaktsieg gegen Tunesien. Der Rest des englischen Teams kann mit Kane allerdings nicht mithalten. © Getty
  5. Bei der Partie Frankreich gegen Australien kommt es erstmals zum Einsatz des Videobeweises bei der WM.
    Image: In der Bundesliga pfui, bei der WM hui! Der Videobeweis funktioniert beim Turnier in Russland perfekt. Einige Fehlentscheidungen konnten schon korrigiert werden. Auch die Torlinientechnik läuft reibungslos. Kritik bisher Fehlanzeige. © Getty
  6. Aleksandar Kolarov
    Image: Ein weiterer Top sind die Standardsituationen. In den 16 Partien des 1. Spieltags fallen 38 Tore. Über die Hälfte davon (20) nach Ecke, Freistoß oder Elfmeter. © Getty
  7. Romelu Lukaku (2.v.l.) erzielte einen Doppelpack bei Belgiens 3:0-Sieg im WM-Gruppenspiel gegen Panama . Dries Mertens (r.) traf zum 1:0.
    Image: Brasilien, Deutschland, Spanien oder auch Argentinien gelingt kein Auftaktsieg. Ganz anders der Geheimfavorit aus Belgien. Gegen die Exoten aus Panama wirbeln De Bruyne, Lukaku, Hazard & Co. und deuten ihr großes Potenzial an. © Getty
  8. Russland setzt sich im Eröffnungsspiel der WM deutlich mit 3:0 gegen Saudi-Arabien durch.
    Image: Der höchste Sieg gelingt aber nicht den Roten Teufeln aus Belgien, sondern dem Gastgeber. Russland zaubert im Eröffnungsspiel und fegt völlig überforderte Saudis mit 5:0 aus dem Stadion. © Getty
  9. ... während seines Auftritts zeigt er den 'Stinkefinger' in die Fernsehkameras. Es bleibt die Frage: Was wollte der Künstler uns damit sagen?
    Image: FLOPS: Kurz vor der Gala der Russen gibt es schon den ersten Flop. Robbie Williams sorgt mit seinem Mittelfinger in die Kamera für den ersten Skandal der WM noch bevor diese überhaupt losgeht. © Sky
  10. Enttäuschung bei Thomas Müller nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen Mexiko.
    Image: Ein Flop ist auch die Leistung des Titelverteidigers. Das DFB-Team liefert gegen Mexiko eine miserable Leistung ab und verliert völlig verdient mit 0:1. Kaum ein Spieler erreicht dabei Normalform. Thomas Müller ist ein Schatten seiner selbst. © DPA pa
  11. Lionel Messi verschoss beim 1:1 gegen Island einen Handelfmeter.
    Image: Von dieser ist auch Lionel Messi im ersten Gruppenspiel weit entfernt. Der Barca-Superstar verschießt beim 1:1 gegen Island einen Elfmeter. Auch sonst gelingt dem Barca-Star nicht viel. Er schießt elf mal aufs Tor - ohne zählbaren Erfolg. © Getty
  12. Neymar trifft am Freitag mit Brasilien auf Costa Rica.
    Image: Neymar geht es kaum besser. Brasiliens großer Star verschießt zwar keinen Elfer, muss sich in der Heimat dennoch einiges anhören. Seine eigensinnige Spielweise gegen die Schweiz gefällt Fans und Presse nicht. Für seine Nudel-Frisur erntet er Spott. © Getty
  13. Spaniens Torhüter David de Gea musste im Spiel gegen Portugal dreimal hinter sich greifen.
    Image: Spaniens Torhüter David de Gea erwischt einen gebrauchten Tag. Sein übler Bock gegen Portugal wird sicher in jedem WM-Rückblick zu finden sein.
  14. Nikola Kalinic absolvierte bislang 42 Länderspiele für Kroatien. Bei der WM 2018 ist er nicht mehr dabei.
    Image: Immerhin kann Spaniens Nummer eins seinen Fehler noch gutmachen. Für Kroatiens Nikola Kalinic ist der Zug abgefahren. Weil sich der Milan-Star weigert, in der Schlussphase gegen Nigeria eingewechselt zu werden, wird Kalinic aus dem Kader geworfen. © Getty
  15. zuschauer
    Image: Enttäuschend sind die Zuschauerzahlen. Im Schnitt sehen 46.422 Zuschauer die 16 Partien im Stadion. Das klingt gar nicht soooo übel, aber insgesamt sind nur vier Spiele ausverkauft. © DPA pa

Dies hängt mit den Sponsoren beim Welt-Turnier zusammen. Visa, McDonalds, Coca-Cola, Budweiser und Co. kommen allesamt aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Und diese verbieten es, zusammen mit Mexikos Marquez gezeigt zu werden.

Der Grund: Dem Mexiko-Star werden Verbindungen zum mexikanischen Drogen-Kartell nachgesagt, weshalb der 39-Jährige seit vergangenem August auf einer U.S. Blacklist steht. Marquez soll die illegalen Machenschaften mit Geldwäsche unterstützt haben.

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