Schalke 04 nach Einspruch gegen Sperre für Edin Dzeko von DFB zu mündlicher Verhandlung geladen
Der FC Schalke 04 wehrt sich gegen die Sperre von Edin Dzeko. Nach einem Einspruch lädt der DFB nun zu einer zeitnahen mündlichen Verhandlung.
18.03.2026 | 13:48 Uhr
Die Causa Dzeko geht in die nächste Runde!
Nachdem der FC Schalke 04 Einspruch gegen die Sperre ihres Star-Stürmers eingelegt hat, steht nun der Verhandlungstermin. Der Klub wurde vom DFB bereits für Donnerstagmittag zu einer mündlichen Verhandlung geladen. Gegen 12:30 Uhr soll dann über die Dzeko-Sperre, die aktuell sowohl das Topspiel gegen Darmstadt 98 als auch das Heimspiel gegen den Karlsruher SC umfasst, beraten werden. Das bestätigte der DFB in einer Pressemitteilung.
S04-Sportvorstand Frank Baumann wird beim Termin vor Ort sein. Auch Dzeko selbst wird der Verhandlung beiwohnen und zudem eine Aussage tätigen.
Schalke erkennt keine Rücksichtlosigkeit
Baumann erklärte am Dienstag nach Verkündung der Sperre: "Wir legen Einspruch gegen das Urteil ein, weil eine Sperre für zwei Spiele unserer Überzeugung nach zu hoch ist. Unserer Auffassung nach liegt eben keine Aktion von Edin vor, in der die Gesundheit des Gegenspielers rücksichtslos gefährdet wird, wie es der DFB in seinem Einzelrichterurteil darstellt".
Dzeko war beim Heimspiel gegen Hannover 96 in der 52. Minute beim Stand von 2:0 aus Schalker Sicht mit glatt Rot dem Platz verwiesen worden, nachdem er Husseyn Chakroun mit der offenen Sohle im Bauchbereich traf. Der Torschütze zum 1:0 hatte seine Augen voll am Ball und übersah in der Drehung den Hannoveraner, der mit Schmerzen zu Boden ging.
Schiedsrichter Robin Braun erklärte am Mikrofon von Sky Sport nach dem Spiel seine Sicht zum Platzverweis. "Auf dem Feld sehe ich, dass der Spieler Dzeko versucht, zum Ball zu gehen, ihn aber klar verfehlt und mit hohem Risiko in die Situation geht - mit einer offenen Sohle. Er trifft am Ende den Spieler im Rippenbereich mit der offenen Sohle. Das ist für mich eine klar gesundheitsgefährdende Komponente", so der 30-Jährige zur Entscheidung.
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