Nicht verpassen! Die Top-Duelle der WM-Vorrunde
Die Weltmeisterschaft hat begonnen, der Ball rollt. Deutschland trifft in der Vorrunde auf Curacao, die Elfenbeinküste und Ecuador. Gegen wen müssen die Geheim- und Top-Favoriten auf den Titel ran?
13.06.2026 | 18:28 Uhr
Sky Sport gibt einen Überblick und zeigt, welche Vorrundenduelle man auf keinen Fall verpassen sollte und wo diese zu sehen sind.
Brasilien - Marokko
(Sonntag, 14. Juni, 0 Uhr, ZDF und MagentaTV)
Der Rekordweltmeister trifft auf das Überraschungsteam der WM 2022. Mit Startrainer Carlo Ancelotti auf der Bank will die Selecao endlich den 6. Titel gewinnen. Der Italiener weiß aus seiner Zeit in Madrid, wie man mit Brasiliens Superstar Vinicius Junior Titel gewinnt. Zum Auftakt wartet gleich ein erster Prüfstein auf sein Team.
Vor vier Jahren in Katar schaltete Marokko im Viertelfinale Portugal aus. "Wir haben ein großes Turnier gespielt, unser Land und unseren Kontinent gut repräsentiert", sagte Nationaltrainer Walid Regragui damals. Regragui wurde im März durch Mohamed Ouahbi ersetzt, der Marokkos U20-Nationalmannschaft bei der WM 2025 zum Titel geführt hatte.
Niederlande - Japan
(Sonntag, 14. Juni, 22 Uhr, MagentaTV)
Die Niederlande werden Weltmeister. So sagt es zumindest das Prognosemodell des Ökonomen Joachim Klement voraus. Bei den WM-Turnieren 2014, 2018 und 2022 sagte er jeweils den korrekten Titelträger voraus. Ob seine Serie dieses Mal reißt? Zu den Top-Favoriten gehört der dreimalige Vizeweltmeister eher nicht, aber auf dem Zettel haben muss man das Team Oranje immer.
Mehr als ein Geheimfavorit ist Japan - nicht zuletzt wegen der Testspielsiege gegen Brasilien im vergangenen Oktober und gegen England im März. Dass die Asiaten ein gefährlicher Gegner sind, bekam Deutschland bei der WM 2022 zu spüren, als das Team von Hansi Flick 1:2 verlor. Das 1:4 gegen Japan im September 2023 war Flicks letztes Spiel als Bundestrainer.
England - Kroatien
(Mittwoch, 17. Juni, 22 Uhr, ZDF und MagentaTV)
Gleich bei seiner Vorstellung als Englands Nationaltrainer gab Thomas Tuchel den zweiten WM-Titel als Ziel für die Three Lions aus. Die WM-Qualifikation meisterte er mit seinem Team souverän, doch für seine Personalpolitik erntete der Deutsche viel Kritik. Stars wie Cole Palmer und Phil Foden fehlen im Kader, Jude Bellingham war zuletzt nur Ersatz.
Man darf gespannt sein, wie Harry Kane und Co. ihr Auftaktspiel meistern, denn die jüngste WM-Bilanz Kroatiens ist beeindruckend. Nationaltrainer Zlatko Dalic führte das Team um Routinier Luka Modric 2018 ins Finale und 2022 auf Platz drei. Die Mannschaft ist gespickt mit aktuellen und ehemaligen Bundesligaprofis wie Josip Stanisic, Andrej Kramaric, Igor Matanovic, Luka Vuskovic, Josko Gvardiol oder Ivan Perisic.
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Argentinien - Österreich
(Montag, 22. Juni, 19 Uhr, ARD und MagentaTV)
Tango gegen Wiener Walzer, Lionel Messi gegen Konrad Laimer. Weltmeister gegen (einen nicht zu unterschätzenden) Außenseiter. Kann Österreichs Trainer Ralf Rangnick dem Titelverteidiger ein Bein stellen? Bei der WM 2022 verlor Argentinien sein Auftaktspiel gegen Saudi-Arabien.
Bei Österreichs letzter WM-Teilnahme im Jahr 1998 spielten noch Andi Herzog, Wolfgang Feiersinger, Peter Stöger und Toni Polster für Rot-Weiß-Rot.
Norwegen - Frankreich
(Freitag, 26. Juni, 21 Uhr, ZDF und MagentaTV)
Erling Haaland und Co. ließen in der WM-Qualifikation Italien keine Chance, auch der Vizeweltmeister ist auf der Hut. Wenn die Skandinavier die Hitze überstehen und in ihren ersten beiden Vorrundenspielen an ihre starke Quali anknüpfen, könnten sie über die Rolle eines Geheimfavoriten hinauswachsen.
Frankreich, Vizeweltmeister 2022 und Weltmeister 2018, gehört auch dieses Mal zu den Top-Favoriten. Sollten die Franzosen ihre Gruppe gewinnen, könnten sie schon im Achtelfinale auf Deutschland treffen.
Uruguay - Spanien
(Samstag, 27. Juni, 2 Uhr, MagentaTV)
Europameister Spanien ist für viele der Top-Favorit bei der WM, doch die Südamerikaner sind immer ein unangenehmer Gegner.
Trainer Marcelo Bielsa, der "El Loco" ("Der Verrückte") genannt wird, hat jede Menge WM-Erfahrung. Mit Argentinien schied er zwar bei der WM 2002 in der Vorrunde aus, führte sein Heimatland aber bei den Olympischen Spielen 2004 zur Goldmedaille. Bei der WM 2010 coachte er Chiles Nationalelf, die im Achtelfinale gegen Brasilien ausschied. Nach elf Jahren als Klubtrainer in Spanien, Frankreich und England übernahm er 2023 den Trainerposten in Uruguay. Mit der "Celeste" wurde er 2024 hinter Argentinien Zweiter bei der Copa America.
Kolumbien - Portugal
(Sonntag, 28. Juni, 1:30 Uhr, ZDF und MagentaTV)
Nach dem Viertelfinal-Aus gegen Marokko vor vier Jahren folgte zwei Jahre später bei der EM das Aus gegen Frankreich - wieder im Viertelfinale. Doch diese Niederlagen haben Cristiano Ronaldo und Co. hinter sich gelassen. 2025 gewann Portugal die Nations League und gehört zu den WM-Favoriten. Das Mittelfeld mit Vitinha, Bruno Fernandes und Bernardo Silva ist absolute Weltklasse, Nuno Mendes gilt als derzeit weltbester Linksverteidiger.
Bei Kolumbien sind der Ex-Münchner James Rodriguez (Minnesota United) und Bayerns Luis Diaz die Superstars, ein alter Bekannter aus der Bundesliga ist Jhon Cordoba (ehemals Mainz, Köln und Hertha).
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