Salah zittert sich mit Ägypten ins Viertelfinale beim Afrika Cup
Die ägyptische Nationalmannschaft hat beim Afrika-Cup mit viel Mühe das Viertelfinale erreicht.
05.01.2026 | 22:04 Uhr
Gegen den Benin um Trainer Gernot Rohr tun sich Mohamed Salah und Co. lange schwer.
Der Rekordsieger um Starstürmer Mohamed Salah gewann im Achtelfinale gegen Underdog Benin um den deutschen Trainer Gernot Rohr glanzlos mit 3:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung und trifft in der Runde der besten acht nun auf Titelverteidiger Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) oder Burkina Faso.
Marwan Attia (Al Ahly FC) brachte den haushohen Favoriten im marokkanischen Agadir mit einem Traumtor in Führung (69.). Benins Joker Jodel Dossou erzielte den Ausgleich und sorgte für die Verlängerung (83.), in der Attias Klubkollege Yasser Ibrahim (97.) und Salah (120.+4) den Turnier-Mitfavoriten schließlich zum schmeichelhaften Sieg schossen.
Marmoush wird von Dandjinou gestoppt
In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe, die beste Gelegenheit für Ägypten hatte der langjährige Bundesligaprofi Omar Marmoush, der bei einem Konter in letzter Not von Benin-Keeper Marcel Dandjinou gestoppt wurde (8.). Nach einer Ecke von Salah scheiterte auch Innenverteidiger Ramy Rabia freistehend an Dandjinou (56.), ehe ein schöner Spielzug samt Sonntagsschuss von Attia die Führung brachte. Benin aber blieb dran und belohnte sich mit einem Ping-Pong-Tor. Erst in der Verlängerung machte der Favorit was Weiterkommen perfekt.
Der dreimalige Afrikameister Elfenbeinküste, Deutschlands zweiter Gruppengegner bei der WM im Sommer, und Burkina Faso spielen ihr Achtelfinale am Dienstagabend in Marrakesch.
Nigeria besiegt Mosambik deutlich
Im zweiten Achtelfinale des Tages triumphierte ebenfalls der Favorit. Nigeria siegte in Fes mühelos 4:0 (2:0) gegen Mosambik. Die Tore für die jederzeit überlegenen Super Eagles, die den Afrika Cup bislang dreimal holten, erzielten Ademola Lookman (20.), Victor Osimhen (25./47.) und Akor Adams (75.). Nigerias Viertelfinal-Gegner wird am Dienstag (17.00 Uhr) zwischen Algerien und der Demokratischen Republik Kongo ermittelt.
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