AS Rom - AC Florenz; Italien, Serie A

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

AS Rom - AC Florenz. Italien, Serie A.

Olimpico.

AS Rom 4

  • D Malen (27. minute, 52. minute, 60. minute)
  • N Pisilli (86. minute)

AC Florenz 0

    Live-Kommentar

    Hinter die Berichterstattung von dieser Partie und damit dem Auftaktspieltag der neuen Serie-A-Saison können wir jedenfalls einen Haken setzen. Ihnen noch eine gute Nacht und bis zum nächsten Mal.

    Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften in der Serie A: Während Florenz am Samstag Frosinone zu Hause empfängt, ist die Roma in exakt einer Woche erneut am Montag gefordert und dabei in Lecce zu Gast.

    Nach dieser Leistung ist es fast schon logisch, dass die Roma die Tabelle nach dem 1. Spieltag anführt. Aber nein, im Ernst: In dieser Form ist den Giallorossi wirklich alles zuzutrauen, zumal auch die beiden Neuzugänge Mora und Joker Castro einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen haben. 

    Mit einer Machtdemonstration vom Feinsten schlägt die Roma chancenlose Gäste aus Florenz hochverdient 4:0 und sendet damit bereits zum Auftakt der neuen Saison ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz. Was wir bereits in der ersten Hälfte bestaunen durften, zog die Roma gnadenlos bis zum Ende durch: offensiver Hochgeschwindigkeitsfußball mit einer wahnsinnigen Intensität. Kurz nach Abpfiff kommt man aus dem Staunen kaum raus - und das am 1. Spieltag. Und haben wir womöglich das neue Traumduo der Serie A gesehen? Zwei AS-Akteure ragten nämlich heraus: Einerseits Dreifachtorschütze Donyell Malen, der auch in dieser Saison einfach so weitermacht, anderseits Paulo Dybala, der dem Niederländer im blinden Zusammenspiel alle drei Tore auflegte.

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    Es bleibt beim 4:0 - Schlusspfiff im Olimpico. 

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    Die bekommen einfach nicht genug. Lulli steckt auf Soule durch, der von rechts in den Strafraum eindringt und aus halbrechten elf Metern flach abschließt. Dragusin hält am Fünfer aber noch den Fuß hin und kann blocken.

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    Spätestens jetzt will die Fiorentina nur noch in den Feierabend, zwei Minuten gibt es noch obendrauf.

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    Auch in dieser Höhe wird die Roma dieses Spiel absolut verdient gewinnen. Das ist hier eine absolute Machtdemonstration. 

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    Tooor! ROMA - Fiorentina 4:0. Die Roma macht es deutlich, es geht auch ohne Malen und Dybala. Aus dem rechten Halbfeld spielt Soule diagonal an den Sechzehner, wo Pisilli einläuft und den Ball bewusst durch seine Beine passieren lässt. Ob Pisilli hellseherische Fähigkeiten besitzt? Zwar steht dahinter Fiorentinas Mandragora und bekommt auch den Fuß dazwischen, doch leitet er den Ball damit ungewollt genau in den Lauf von Pisilli weiter. Der Joker hält sich anschließend Dragusin in seinem Rücken vom Leib und stochert den Ball aus fünf Metern an de Gea vorbei ins linke Eck.

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    De Gea verhindert das vierte Tor der Römer. Mancini wird nicht angegriffen und steckt 25 Meter halbrechts vor dem Tor vertikal auf Soule durch, der im Strafraum Ranieri auswackelt und dann frei vor de Gea steht. Von der rechten Fünfergrenze ist der Winkel aber auch nicht günstig, de Gea fährt das rechte Bein aus und pariert. 

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    Nach einem schnellen Doppelpass mit Pisilli hält Castro halblinks im Strafraum aus 15 Metern direkt drauf und jagt den Ball knapp am linken Eck vorbei. Als Joker fügt sich der Neuzugang aus Bologna bislang gut ein. 

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    Weiterhin ist das Spiel enorm intensiv. Die Roma hat auch keinen Lust auf einen Gegentreffer und ist inzwischen wieder aktiver. 

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    Kurz darauf zieht auch Fabio Grosso seinen letzten Joker: Valde kommt für Joao Mario ins Spiel. 

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    Mit der Personalie Pisilli für Kone ist Gasperinis Wechselkontingent für heute ausgeschöpft.

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    Zwei frische Kräfte aufseiten der Römer: Nach Malen verlässt jetzt mit Dybala auch der zweite herausragende Akteur das Feld, an seiner Stelle ist El Aynaoui neu dabei. 

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    Nach einem kurz ausgeführten Freistoß löffelt Joao Mario den Ball von der linken Sechzehnergrenze hoch an den langen Pfosten, wo Dragusin ob der Spielertraube vor sich zu überrascht ist und dann zu spät schaltet.

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    Inzwischen ist auch schon die Schlussviertelstunde angebrochen. Die Viola bleibt jetzt zumindest bemüht und hat sich noch nicht aufgegeben.

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    Vierter Wechsel aufseiten der Fiorentina: Mandragora nimmt den Platz von Atta ein. 

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    Bei einem Umschaltmoment der Roma setzt Kone halblinks vor dem Sechzehner Castro ein, der eigentlich alles richtig macht und den mitgelaufenen Dybala mit einem Diagonalpass bedienen will. Im allerletzten Moment grätscht aber noch Ranieri am Elfmeterpunkt dazwischen und verhindert damit wahrscheinlich das vierte Tor der Hausherren. 

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    Dodo geht nach einer geklärten Ecke volles Risiko im Rückraum, setzt seine verunglückte Volleyabnahme aus der zweiten Reihe jedoch meterweit über den Kasten. 

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    Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld geht es bei der Viola schnell nach vorne. Kean bekommt den Ball halbrechts an der Strafraumkante kurz abgelegt und hält aus 15 Metern direkt drauf. Svilar ist aber schnell unten und kann den zu unplatzierten Versuch entschärfen.

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    Nach dem 3:0 haben sich die Römer etwas zurückgezogen, wodurch die Gäste aus Florenz nun ein wenig aktiver sind. 

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    Es handelt sich dabei um einen Doppelwechsel. Neben Castro feiert auch Ex-Wolfsburger Koulierakis sein Debüt und übernimmt in der Dreierkette positionsgetreu für Hermoso.

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    Wenn das ganze Olimpico deinen Namen skandiert, dann musst du einiges richtig gemacht haben. Das hat Dreierpacker Malen heute allemal. Unter Standing Ovations holt sich der Niederländer seinen Sonderapplaus ab und wird durch Neuzugang Castro ersetzt.

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    Immerhin jetzt mal etwas Ballbesitz für die Viola. Eine Flanke von rechts wird in den Rückraum geklärt, wo Inai Oulai aus halbrechten 21 Metern volles Risiko geht und seinen strammen Vollspannschuss einen Meter rechts vorbeisetzt.

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    Das Spiel ist natürlich entschieden, gegen diese Roma ist Florenz heute einfach machtlos. Das sieht bislang nach einem ganz dicken Ausrufezeichen der Haupstädter aus.

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    Viel zu großes Risiko von Pellegrino, der bei seiner Grätsche gegen Dybala mit beiden ausgestreckten Beinen voraus zum Ball springt. Da spielt es auch keine Rolle, dass er glücklicherweise den Ball trifft. Ansonsten nimmt das ein Böses Ende. Referee Marcenaro zückt zu Recht Gelb. 

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    Zu guter Letzt ist auch Stürmer Kean neu dabei, für ihn macht Mastantuono Platz.

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    Weiter gehts mit Inao Oulai, der den Platz von Fagioli einnimmt. 

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    Das dürfte zu spät kommen, Dreifachwechsel bei der Viola: Neuzugang Alex Jimenez kommt zunächst für Brescianini.

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    Tooor! ROMA - Fiorentina 3:0. Dybala und Malen - das neue Traumduo der Serie A? Halbrechts vor dem Sechzehner setzt Lulli gut nach, befördert die Kugel per Pressball weiter zu Malen. Dybala erkennt die Lücke früh, startet in den Strafraum durch und bekommt den Ball vom Niederländer perfekt durchgesteckt. Dybala sprintet rechts in den Fünfer und legt dort vor der Grundlinie auf den nachrückenden Malen zurück, der auf Höhe des ersten Pfostens aus kürzester Distanz nur mehr einschieben muss. 

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    Vorlage Paulo Dybala

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    Im Aufbau spielt Cristante kurz nach der Mittellinie einen starken Steilpass auf Malen, der halbrechts vor dem Sechzehner noch von Dragusin bedrängt wird. Rutschend zieht Malen aus 17 Metern ab und verfehlt das lange Eck um ein gutes Stückchen.

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    Das Zusammenspiel zwischen Dybala und Malen funktioniert heute bekanntlich herausragend. Dieses Mal setzt Dybala einen langen Ball kurz nach der Mittellinie aber etwas zu steil an und findet den Niederländer damit ausnahmsweise nicht. 

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    Nach diesem Tor zieht Gasperini seinen ersten Joker und bringt Soule positionsgetreu für Mora ins Spiel.

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    Tooor! ROMA - Fiorentina 2:0. Donyell Malen - der macht in dieser Saison scheinbar einfach so weiter. Vor dem eigenen Sechzehner schlägt Hermoso den Ball diagonal nach vorne und findet damit den Lauf von Dybala, der sich im rechten Halbfeld von Joao Mario lösen kann und dann halblinks vor den Sechzehner auf Malen verlagert. Malen nimmt sofort Tempo auf, sprintet geradeaus in den Sechzehner und ist durch Dragusin nicht mehr zu greifen. Von der linken Fünfergrenze hält der Niederländer aus spitzem Winkel drauf und jagt den Ball im kurzen Eck unter die Latte. Da reichen auch die Fingerspitzen von de Gea nicht mehr.

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    Vorlage Paulo Dybala

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    Beim fälligen Freistoß sind es dann doch gut 24 Meter - das Halten hatte schon etwas früher begonnen. Mastantuono nimmt sich der Sache an, setzt seinen Versuch aber deutlich zu hoch an.

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    Das könnte gleich interessant werden. Bei einem schnellen Umschaltmoment der Viola treibt Mastantuono den Ball auf halbrechts über das halbe Spielfeld im Vollsprint nach vorne und wird erst unmittelbar vor dem Sechzehner gestoppt. Und zwar regelwidrig von Kone, der für den kurzen Griff an die Schulter Gelb sieht. 

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    Die Viola muckt zu Wiederbeginn auf, setzt sich zumindest kurzzeitig am gegenerischen Sechzehner fest. Zwei Flanken fehlt es aber an der nötigen Präzision. 

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    Zu Wiederbeginn bleibt das Personal auf beiden Seiten unverändert. Durchgang zwei läuft. 

    Was für eine erste Hälfte der Römer, die mit Hochgeschwindigkeitsfußball und einer enorm hohen Intensität zu überzeugen wussten. Die Gäste durften über weite Strecken nur zuschauen (33 Prozent Ballbesitz), verloren aber nicht die Nerven und hielten den Schaden bei 10:2 Abschlüssen immerhin verhältnißmäßig gering. Nach Vorarbeit vom starken Dybala erzielte Malen das bislang einzige Tor und ließ dabei seine ganze technische Klasse aufblitzen. Zwar ist bei diesem Spielstand noch nichts entschieden, doch muss sich Florenz nach der Halbzeit zwingend etwas einfallen lassen. Und ob die Roma dieses Tempo auch wirklich bis zum Ende halten kann?

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    Halbzeit in Rom.

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    Bei einer langen Freistoßflanke der Viola läuft Dragusin im Sechzehner ein und steigt neun Meter halbrechts vor dem Tor höher als Hermoso. Seinen Kopfball im hohen Bogen kann Svilar im linken Eck festhalten, im Anschluss geht dann ohnehin die Fahne hoch.

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    Zwei Minuten werden gleich noch nachgespielt.

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    Florenz wäre mit diesem Zwischenstand zur Halbzeit noch gut bedient. Entsprechend lässt man jetzt bei jeder Gelegenheit die Uhr ticken. 

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    Auf der Gegenseite bringt sich Mora mit einer schnellen Abkappbewegung gegen Fagioli in Abschlussposition und drückt aus halblinken 18 Metern schon wesentlich druckvoller ab. Sein Schuss kommt aber zu mittig und ist damit sichere Beute für de Gea. 

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    Immerhin mal ein Abschluss der Gäste. Pellegrino macht den Ball zentral am Sechzehner fest und legt mit dem Rücken zum Tor auf Ndour ab, der aus halbrechten 18 Metern flach abschließt. Dabei trifft er den Ball aber nicht voll und produziert eher eine Rückgabe auf Svilar.

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    Bei einem Zuspiel auf Mastantuono rückt Hermoso in der gegnerischen Hälfte etwas übermotiviert raus, kommt dabei zu spät und trifft den Argentinier von hinten am Fuß. Hermoso sieht dafür Gelb. 

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    Gefühlt lassen es die Römer jetzt mal etwas ruhiger angehen, schieben sich den Ball im Mittelfeld hin und her. Doch auch jetzt können die Gäste nur zuschauen, kommen einfach nicht in die Zweikämpfe.

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    Rechts auf Sechzehnerhöhe serviert Dybala eine Freistoßflanke scharf an den ersten Pfosten, wo Pellegrino am höchsten steigt und mit dem Kopf klären kann.

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    Auch nach dem Führungstreffer kennt das Spiel nur eine Richtung. Die Viola wird förmlich überrannt und kann offensiv gar keine Akzente setzen.

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    Dybala lässt sich den fälligen Freistoß nicht nehmen, bleibt mit seinem Versuch aber an der Mauer hängen.

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    Aus vollem Lauf schlägt Dybala knapp 30 Meter zentral vor dem Tor einen Haken gegen Fagioli, der dabei den Fuß stehen lässt und den Argentinier zu Fall bringt. Und weil Dybala ansonsten auf den Sechzehner zugelaufen wäre, sieht Fagioli dafür Gelb.

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    Und natürlich ist diese Führung für die Roma hochverdient. Fast schon überfällig.

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    Tooor! ROMA - Fiorentina 1:0. Jetzt ist es passiert, was für ein Tor! Dybala wird im rechten Halbfeld freigespielt und sprintet sofort leichtfüßig in den Sechzehner. Dort zieht der Argentinier mehrere Gegenspieler auf sich und spitzelt den Ball aus vollem Lauf gerade noch nach innen weiter zu Malen. Und was Malen macht, ist einfach Weltklasse. Mit der Hacke hinter seinem Standbein legt sich der Niederländer den Ball links an Dodo vorbei und vollstreckt dann aus zentralen sechs Metern ins rechte Eck.

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    Vorlage Paulo Dybala

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    Malen macht dem Ball zentral vor dem Sechzehner fest und überlässt für Dybala, der links in den Strafraum auf Wesley durchsteckt. Vor der linken Grundlinie flankt Wesley hoch an den zweiten Pfosten, wo Lulli seinen Kopfball aus sieben Metern unter Bedrängnis nicht mehr nach unten gedrückt bekommt.

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    Inzwischen wäre der Führungstreffer für die Roma absolut verdient. Die Hausherren legen eine unfassbar hohe Intensität an den Tag und halten den Druck hoch.

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    Kurz darauf liegt der Ball im Netz, das Tor zählt aber nicht. Im Nachgang an eine Ecke sind die Römer noch aufgerückt. Rechts im Strafraum hebt Dybala den Ball an den ersten Pfosten, wo Ndicka per Kopf zentral in den Torraum verlängert. Dort steht Hermoso frei und muss aus vier Metern nur mehr den Fuß hinhalten. Hermoso stand dabei aber auch mindestens einen Schritt im Abseits - es bleibt beim 0:0.

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    Was für eine Parade! Auf dem linken Flügel sucht Mora das Eins gegen Eins mit Ranieri, dribbelt in den Strafraum und bringt sich mit einer schnellen Abkappbewegung in Abschlussposition. Aus halblinken elf Metern schlenzt Mora den Ball dabei wuchtig wie hoch auf das lange Eck, wo de Gea mit einer Hand übergreift und die Kugel sensationell über das Tor lenkt.

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    20 Meter halbrechts vor dem Tor rechnen viele mit dem nächsten Abschluss von Dybala. Der Argentinier erkennt im Strafraum aber die Schnittstelle und will auf Malen durchstecken. Dragusin hat den Braten jedoch gerochen und kann den Ball in höchster Not abfangen.

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    Die Anfangsviertelstunde ist Geschichte. Mit weiterhin 70 Prozent Ballbesitz dominieren die Römer das Geschehen, werden im letzten Drittel aber noch nicht zwingend genug. Die Gäste stehen aber auch kompakt und sind durch das hohe Tempo der Roma dazu gezwungen, sich bislang auf die Arbeit gegen den Ball zu beschränken.

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    Für die Abschlüsse der Roma ist derweil weiterhin Dybala zuständig. Malen tankt sich über links in die Box und legt unter Gegnerdruck auf Wesley zurück, der halbhoch hinter den zweiten Pfosten flankt. Dort geht Dybala bei seiner Volleyabnahme elf Meter vor dem Tor volles Risiko, trifft den Ball aber nicht sauber und jagt ihn deutlich drüber. 

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    Erster Abschluss für die Gäste: Brescianini wird im linken Halbfeld nicht angegriffen, macht noch ein paar Schritte und hält aus 21 Metern einfach mal drauf. Sein flacher Aufsetzer bringt zwar die nötige Schärfe mit, kommt aber zu zentral genau auf Svilar. 

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    Jetzt aber mal die Viola mit einem Umschaltmoment nach einem leichtfertigen Ballverlust der Hausherren im Mittelfeld. Mastantuono schiebt an, steckt dann aus dem Halbfeld aber etwas zu steil für Pellegrino durch, der den Ball rechts im Strafraum nicht mehr erlaufen kann. 

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    Insgesamt erleben wir sehr lebhafte Anfangsminuten, in denen die Roma mit 70 Prozent Ballbesitz klar spielbestimmend ist und die Intensität hochhält.

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    Nächster Abschluss der Giallorossi. Malen erobert den Ball an der Mittellinie und leitet damit den nächsten Umschaltmoment ein. Erneut ist es Dybala, der seinen Schlenzer halbrechts von der Strafraumkante etwas zu hoch ansetzt.

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    Die Ecke bringt aus Sicht der Viola nichts ein - im Gegenteil. Kurz darauf läuft nämlich der Konter der Hausherren, bei dem Dybala den Ball im Zusammenspiel mit Mora nach vorne treibt und am Ende aus halbrechten 18 Metern flach abzieht. De Gea ist im rechten Eck zur Stelle und hat den strammen, aber etwas zu unplatzierten Versuch sicher. 

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    Ndicka unterbindet einen ersten Vorstoß der Gäste und grätscht Pellegrino links vom eigenen Sechzehner fair auf Kosten einer Ecke ab.

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    Wir sind so weit, die Fiorentina hat angestoßen.

    Geleitet wird die Partie von Matteo Marcenaro, der dabei von Alessandro Lo Cicero und Christian Rossi an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Michael Fabbri, vor den Bildschirmen bilden Rosario Abisso und Antonio Giua das VAR-Duo.

    Dass die Viola künftig wieder ganz andere Ansprüche hat, zeigen die bisherigen Ausgaben von rund 120 Millionen für Neuzugänge - dazu vielversprechende Leihspieler wie Real Madrids Mastantuono. Ob das heute gegen die Roma reicht? In der vergangenen Saison haben die Römer beide Duelle für sich entschieden und ließen auf ein 2:1 in Florenz einen klaren 4:0-Heimsieg folgen. Zudem hat Rom in den letzten 14 Jahren nur einmal das Auftaktspiel der Saison verloren (2020) - daneben acht Siege und vier Unentschieden.

    Während die Giallorossi an die Vorsaison und vor allem den starken Schlussspurt (5 Siege in Folge) anknüpfen wollen, ist man in Florenz froh, endlich wieder bei null anfangen zu können - und das nicht in der Serie B. Letzte Saison befand sich die Viola nämlich lange im freien Fall, war nach 15 Spieltagen als Tabellenletzter gar noch sieglos. Der Turnaround gelang erst unter Grosso-Vorgänger Paolo Vanoli, dessen Vertrag trotz guter Rückrunde (Platz 7) und Rang 13 in der Endabrechnung nicht verlängert wurde.

    Zum Abschluss des 1. Spieltages in der Serie A fällt der Startschuss für die neue Saison nun auch für die Roma und Florenz. Unter Gian Piero Gasperini blickt die Roma auf eine erfolgreiche erste Saison zurück, die man auf Platz 3 beendete und sich damit erstmals seit acht Jahren wieder für die Champions League qualifizieren konnte. Zum Schlüsselspieler entwickelte sich dabei Ex-Dortmunder Malen, der erst im Winter geholt wurde und mit 14 Toren in 18 Ligaeinsätzen fast sogar noch Torschützenkönig geworden wäre. 

    Die Fiorentina hat ihren Pflichtspielauftakt bereits hinter sich und setzte sich vor zehn Tagen in der 1. Runde der Coppa Italia gegen Zweitligist Benevento souverän 4:1 durch. Im Vergleich dazu nimmt Neu-Trainer Fabio Grosso bei seinem Ligadebüt für die Viola heute drei personelle Änderungen vor. Valde, Gudmundsson und Kean sitzen zunächst nur auf der Bank, an ihrer Stelle beginnen Dodo, Mastantuono und Pellegrino. Neben Mastantuono und Pellegrino feiern mit Joao Mario, Dragusin sowie Atta drei weitere Neuzugänge ihr Serie-A-Debüt für Florenz. 

    Und hier die Aufstellung der Gäste aus der Toskana: De Gea - Joao Mario, Dragusin, Ranieri, Dodo - Ndour, Fagioli, Brescianini - Mastantuono, Atta - Pellegrino.

    Mit dieser Elf startet die Roma also offiziell in die neue Saison. Während auf der Abgangsseite mit Ausnahme von Celik (Juventus) bislang eher Spieler aus der zweiten Reihe stehen, wurde der Kader punktuell verstärkt. Mit Danielie Ghilardi und allen voran Donyell Malen konnten zwei Leihspieler fest verpflichtet werden, auch die vier "echten" Neuzugänge Mora, Molina, Castro und Ex-Wolfsburger Koulierakis besitzen das Potenzial zum Stammspieler und kosteten zusammen knapp 90 Millionen Euro. Mit Rodrigo Mora darf einer von ihnen schon heute von Beginn an ran. Auf der rechten Schiene feiert im Übrigen das 19-jährige Eigengewächs Emanuele Lulli sein Profidebüt. 

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Svilar - Mancini, Ndicka, Hermoso - Lulli, Cristante, Kone, Wesley - Dybala, Mora - Malen.

    Herzlich willkommen in der Serie A zur Begegnung des 1. Spieltages zwischen der AS Rom und der AC Florenz.

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