Das kann und darf man auch über die Gegner aus Bielefeld behaupten. Der Aufsteiger hat sich direkt akklimatisiert, ist gut in die Saison gestartet, hat - fast schon erwartbar - Werder Bremen aus dem Pokal geworfen, um am vergangenen Sonntag aber mal wieder auf dem Boden der Tatsachen zu landen. Das sehr späte Traumtor von Dresdens Luca Herrmann in der 100. Minute gilt es auch erstmal aus den Köpfen zu bekommen. Doch da scheint Mitch Kniat als Trainer schon der richtige Mann zu sein, um sein Team fix auf die heutige Aufgabe eingestellt zu haben. Und mit Marius Wörl haben sie wieder den Unterschiedsspieler der vergangenen Saison in ihren Reihen. Der Youngster spielte in den Plänen von Christian Titz bei Hannover keine Rolle, wurde für 1,5 Millionen schließlich zur Arminia transferiert.