Eintracht Braunschweig - VfL Bochum; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Eintracht Braunschweig - VfL Bochum. 2. Bundesliga.

Eintracht-StadionZuschauer22.238.

Eintracht Braunschweig 0

    VfL Bochum 1

    • P Hofmann (18. minute)

    Live-Kommentar

    Das wars an dieser Stelle. Morgen um 13:00 Uhr machen wir weiter mit dem 2. Spieltag der 2. Liga. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

    So aber freut sich Bochum über den ersten Sieg der neuen Saison und springt auf Rang 7, Aussagekraft gering. Braunschweig bleibt trotzdem Tabellenführer, Aussagekraft nicht vorhanden. In der nächsten Woche ist DFB-Pokal: Braunschweig spielt dann gegen Union Berlin, danach in der 2. Liga gegen Hertha BSC, ein Berliner Doppelpack also. Bochum muss im Pokal bei Ligakonkurrent Greuther Fürth ran. Und in der Meisterschaft dann zu Hause gegen Osnabrück. 

    Braunschweig machte ein gutes und couragiertes Spiel, kann den 6:1-Triumph über Magdeburg aber nicht vergolden und verliert gegen Bochum ein Spiel, das nicht verloren werden muss. Bochum dagegen rehabilitiert sich für die bittere 0:1-Niederlage gegen Hertha BSC und hatte diesmal, anders als vor einer Woche, das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Am Ende einer abwechslungsreichen und spannenden Partie war es Hofmann, der mit seinem Treffer den Unterschied machte. Ein Remis wäre das gerechte Ergebnis gewesen. 

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    Schluss, Bochum gewinnt! 

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    Es kommt nichts mehr. Die Zeit verstreicht. Die Spieler sind platt. Horns Tor ist nicht mehr gefährdet. 

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    In der verhindert Hanslik auf unsportliche Art und Weise, dass Hoffmann seinen Abschlag schnell ausführen kann. Auch das gibt nochmal Gelb vom guten Schiedsrichter Eckermann. 

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    Nur vier Minuten Nachspielzeit. 

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    Mijatovic kommt für Marie. 

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    Und solche Ballverluste wie jetzt auf der rechten Seite tun dann besonders weh. Meyer will sich dann auf den Weg Richtung linke Eckfahne machen und wird von Ehlers taktisch gefoult. Das zieht Gelb nach sich. 

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    Braunschweig macht, tut, passt, dribbelt. Kommt aber nicht durch. Die Zeit verstreicht. Die Niederlage bahnt sich mehr und mehr an. 

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    Junior Ze bringt hier echt Schwung und Laune rein, dribbelt sich an Rasmussen vorbei, wird dann aber von Mbom konsequent und fair abgegrätscht. Braunschweig hat sieben Torschüsse im zweiten Durchgang gesammelt, an einen echten Hochkaräter können wir uns aber nicht erinnern. 

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    Dieses Spiel hat echt mehr Tore verdient. Erstaunlich, dass es immer noch nur das eine von Hofmann ist. Die kumulierten 2,7 xGoals geben uns recht. 

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    Und siehe da, fast die Vorentscheidung. Wittek bringt eine Ecke von der linken Seite ins Zentrum. Mbom läuft ein und kommt völlig frei zum Kopfball, ohne dafür hochsteigen zu müssen. Und setzt den erstaunlich deutlich übers Tor. Den muss er eigentlich reindrücken. 

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    Welche Rolle spielt dieses höllische Wetter? Es sind immer noch weit über 30 Grad. Der zu betreibende Aufwand ist hoch. Nicht auszuschließen, dass der Eintracht gleich die Beine schwer werden. 

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    Im gleichen Wechselfenster wird bei der BTSV der Innenverteidiger getauscht. Frenkert kommt für Hoti. 

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    Ein müder, weil viel beschäftigter Miyoshi geht vom Feld. Crimaldi bringt neuen Schwung rein. 

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    Und so ist schon ganz schön viel Wasser den Oker hinuntergelaufen, es sind keine 15 Minuten mehr, die Braunschweig verbleiben, um eine bittere und nicht verdiente Niederlage zu verhindern. Alles in diesem Spielverlauf spricht für eine Punkteteilung. 

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    Und gleich nochmal Junior Ze, diesmal über rechts, diesmal gerät er ins Straucheln, bekommt die Kugel aber noch ein paar Meter quergelegt zu Tempelmann. Dessen Schuss wird aber ebenso geblockt, immer wieder steht Steinwender im Weg. Braunschweig müht sich ab, die Torgelegenheiten sind aber höchstens halbgar. 

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    Stark gemacht von Junior Ze, der sich im Mittelfeld gegen zwei, drei, vier Gegenspieler behauptet und das Spiel nach links verlagert zu Sturm. Der verheddert sich, auch sein Pass in die Spitze ist ungenau, Ze kommt aber nochmal an den Ball. Mehr als ein geblockter Schuss springt aber nicht bei rum. Aber da konnten wir erkennen, dass Junior Ze die Art von Spieler ist, die sein Name vermuten lässt. 

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    Im Cooling Break zieht Rösler seinen vierten Wechsel und bringt Meyer für Olsen ins Spiel. 

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    Die Eintracht kommt über links und mit Di Michele Sanchez. Dessen Hereingabe wird geblockt, die Ecke daraufhin erfolgreich verteidigt. Keine Zeigerumdrehung später dasselbe Spiel. Diesmal Tempelmann auf links, diesmal mit der hohen Hereingabe, wieder geblockt. Und wieder bleibt die Ecke, Braunschweigs fünfte, erfolglos. 

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    Braunschweig ist wirklich bemüht, das Spiel auszugleichen, es wäre auch verdient. Noch aber fehlt das Abschlussglück. Und Bochum hat bewiesen, dass es nicht viel braucht, um selbst zuzuschlagen. Auch wenn wir etwas an Rasanz verloren haben, bleibt es spannend und unterhaltsam. 

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    Und der dritte gleich hinterher: Opoku hat uns gut gefallen, muss nun aber für Junior Ze weichen. Der kam neu vom FC Basel in die 2. Liga und an die Hamburger Straße. 

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    Zweiter Wechsel bei den Braunschweigern: Tempelmann kommt für Urbich. 

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    Aber geschenkt. Opoku, der bislang vor allem als fleißiger Vorlagengeber und Kombinationsspieler in Erscheinung trat, will nun selbst mal seine Chance ergreifen. Schießt den Freistoß trotz des schwierigen Winkels direkt. Und hebt ihn einen Meter übers Tor. 

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    Es folgt eine gute Freistoßposition für die Gastgeber, weil der dribbelstarke Sturm nur einen Meter vor dem linken Strafraumeck gelegt wird. 

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    Rasmussen hat gleich seinen ersten Moment, als er vom umtriebigen Miyoshi links am Strafraumrand gefunden wird. Der Bochumer Neuzugang, er kam von Absteiger Düsseldorf, entscheidet sich dann aber weder für den Schuss, noch für den Querpass. Und so kullert der Ball weit am langen Pfosten vorbei ins Toraus. 

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    Mit Mbom für Pannewig wird es dagegen einen Hauch offensiver. 

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    Hanslik für Taz ist ebenso positionsgetreu. 

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    Schon nach zehn Minuten im zweiten Durchgang wechselt Rösler drei seiner Startelfspieler aus. Allesamt aus der vorderen Spielhälfte. Rasmussen kommt für Holtmann. 

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    So wie Horn auch jetzt da ist, als Urbich seinen Abschluss aus 16 Metern nicht richtig trifft und nur in seine Arme schiebt. Reicht, um Braunschweigs elften Torschuss anzuschreiben. 

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    Jetzt wieder Braunschweig. Geht gerade gut hin und her. Sturm und Marie drohen, sich festzurennen, letztlich kann Sturm aber links im Strafraum noch den einen Haken schlagen, um sich den Platz zu verschaffen, den er braucht, um mit links in die Tormitte zu schießen. Etwas zu hoch. Und Horn wäre auch da gewesen. 

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    Die darauf folgende Ecke wird nicht unmittelbar gefährlich, Taz bekommt aber nochmal den Flankengeber Wittek auf der linken Seite ins Spiel, und dessen Hereingabe aus dem Spiel heraus kann Pannewig per Kopf erreichen. Sein Aufsetzer tickt nur knapp am rechten Pfosten vorbei. 

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    Ist das jetzt wieder so ein Raketenstart der Braunschweiger? Nein, nicht ganz, nicht so wie im ersten Durchgang. Bochum bleibt auch drin, kommt mit Holtmann, der sein einzigartiges Tempo nutzt, um Ehlers links zu überlaufen. Der kommt aber links im Strafraum noch gerade rechtzeitig in den Zweikampf zurück und verteidigt Holtmann zum Eckball. 

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    Schön gespielt von den Braunschweigern. Erst ein nettes Kleinklein im rechten Halbfeld mit Marie als Wandspieler am Strafraumrand, dann der umsichtige Pass von Opoku aus dem Zentrum rechts raus zu Aydin, der mittig im Strafraum querlegt. Entrup erreicht den Ball nur haarscharf nicht. Dann geht die Fahne hoch, das wäre aber ein VAR-Fall geworden. 

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    Bochum ohne Wechsel. Weiter gehts. 

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    Di Benedetto wird vorsichtshalber vom Platz genommen. Der Mittelfeldmann, letzte Woche noch der große Matchwinner, stand kurz vor dem Platzverweis. Mit Entrup kommt ein neuer Stürmer aufs Grün. 

    Braunschweig legte fulminant los, sammelte in den ersten zehn Minuten gegen wackelige Gäste massig Torschüsse, verpasste es aber, die Führung zu erzielen. Das übernahm dann Bochum, das durch Hofmann mit dem ersten Torschuss direkt stach. Seitdem hat sich das Blatt gewendet. Bochum hatte große Chancen, nachzulegen. Erst gegen Ende der stellenweise hart umkämpften Partie war etwas weniger los. Dennoch sehen wir ein sehr spannendes und aufwühlendes Abendspiel. 

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    Pause! 

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    Schönes Dribbling von Sturm auf der halblinken Seite, mindestens einen Übersteiger zählen wir da. Er schafft es bis in den Strafraum, am Ende bleibt er aber mit seinem Flachschuss an den Beinen von Steinwender hängen. 

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    Drei Minuten gibt es noch drauf, das ist angemessen. Ein Tor liegt gerade aber nicht mehr in der Luft. 

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    Auch der Ballbesitz ist mittlerweile, Überraschung, ausgeglichen. In Tornähe gibt es jetzt in der Schlussphase dieser aufregenden ersten Hälfte aber nichts mehr zu vermelden. Erstmals neutralisieren sich die Teams etwas. Mit viel Mittelfeldarbeit und wechselnden Vorträgen. 

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    Bochum hat sich das überraschende Tor also nachträglich verdient, Braunschweig hat seins in der guten Anfangsphase liegen gelassen. 1:1 ist drin, 0:1 steht drauf. Und Vorhersagen sind kaum zu treffen. 

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    Zumal auch Braunschweig zweifellos noch atmet. Und sich jetzt auf der rechten Seite durchwuselt, wo der starke Vorarbeiter Opoku für Sturm durchsteckt. Der Winkel bei dessen Abschluss ist dann aber schon sehr spitz. Der Schuss ist unter diesen Umständen noch echt gut, geht aber trotzdem recht deutlich am langen Eck vorbei. 

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    Torschussstatistik (8:8) und xGoals (1:1) haben sich ausgeglichen, selbst bei den Eckbällen (3:3) hat Bochum aufgeholt. Das ist ein echt abwechslungsreiches und spannendes Zweitligaspiel hier. 

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    Es ist ein ganz anderes Spiel. Nicht nur ist Bochum jetzt besser, Bochums Torchancen haben darüber hinaus auch echt Qualität. Bei einer Umschaltaktion kann Taz auf rechts für Olsen durchstecken, der legt quer. Und Hofmann braucht ein bisschen zu lang für seinen Abschluss aus 16 Metern. Die Bahn war einst frei, so steht aber ein Braunschweiger im Weg und blockt zur Ecke. 

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    Der Wind hat sich gedreht. Erst schießt Taz einen brandgefährlichen Fernschuss aus zentraler Position und 20 Metern nur knapp über die Querlatte. Dann öffnet sich nach einem weiten Pass aus der eigenen Abwehrreihe das Feld für Holtmann, der früh querlegt für Miyoshi, der seinen schwierigen Direktschuss nicht aufs Tor bekommt. 

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    Fast das 2:0. Was für ein merkwürdiger Spielverlauf. Holtmann chippt eine Flanke wunderbar von halblinks in den Strafraum, Hofmann köpft aus sechs Metern einen Aufsetzer aufs Tor. Mit dem hat Hoffmann verständlicherweise Probleme, er pariert, aber nur nach vorne. Miyoshi will nachsetzen, kommt auch ran, der am Boden liegende Hoffmann bekommt aber gerade noch so seine Füße sortiert und dazwischen. 

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    Auch wenn es jetzt zerfahrener wird. Was daran liegt, dass die Nickeligkeiten zunehmen. Erst ein Allerweltsfoul der Braunschweiger, dann schubst Di Benedetto abseits des Balles gegen Mets. Und steigt ihm dabei auch noch auf den Fuß? Das wäre eklatant, Di Benedetto hat ja schon Gelb. Er darf weiterspielen. 

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    Und drei Minuten sind das auch nicht. Höchstens eineinhalb. Geht schon wieder weiter in dieser unterhaltsamen Partie. Ganz schön viel los da unten. 

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    Direkt danach gehts für beide Teams in ein Cooling Break. Bei 34 Grad Außentemperatur durchaus angemessen. Also nicht so wie wir das zuletzt bei einem anderen Turnier beobachten mussten. 

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    Gelb danach auch für beide Bänke. Etwa für die Cheftrainer? Das wäre aber kein gutes Beispiel. Aber es ist wohl so. Sowohl Rösler als auch Kornetka werden für ihre Kinkerlitzchen verwarnt. Und beruhigen sich daraufhin auch. 

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    Es bleibt stellenweise ruppig. Pannewig mit schlechter Ballbehandlung am gegnerischen Strafraum, da war eine gute Torchance drin. Stattdessen grätscht er nach und Hoti um. Dafür gibt es schon die dritte Gelbe Karte der Partie. 

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    Also dieses Tor, das stand so wirklich nicht im Protokoll. Die klar unterlegene Mannschaft geht mit ihrem ersten Torschuss also in Führung. Weil sie mit Hofmann einen Oldschool-Stürmer vorne stehen hat, der Klasse hat. Das war ein echt schönes Mittelstürmertor. Und Braunschweig ließ sich von einem einzigen schnellen Freistoß düpieren. 

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    Cokaj sieht Gelb für seine verspätete Grätsche gegen Marie, mit der er nicht mal den Angriff unterbinden konnte. So wird er erst verwarnt, als Horn den etwas zu nah ans Tor gezogenen Steilpass von Opoku unter sich vergräbt und den Ball danach ins Aus wirft, weil Marie behandelt werden muss. 

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    Toooor! Eintracht Braunschweig - VFL BOCHUM 0:1. Taz führt einen Freistoß links an der Mittellinie schnell aus, weil er sieht, dass Miyoshi von der gegenüberliegenden Seite zentral an den Strafraum einläuft. Von dessen Brust geht der Ball zu Hofmann, der sich clever zwischen Spielgerät und Gegner schiebt. So muss Ehlers zurückziehen und der Schussweg für einen satten Abschluss, mit links aus acht Metern halblinker Position ins lange Eck, ist frei. Hoffmann ist chancenlos.

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    Vorlage Koji Miyoshi

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    Hoti rennt Hofmann tief in der gegnerischen Hälfte energisch an und gewinnt den Ball. Immer einen Schritt schneller, der Tabellenführer. Di Michele Sanchez und Sturm wollen dann halblinks einen Doppelpass spielen, Di Michele Sanchez entscheidet sich dann aber dafür, plump zu fallen, statt zur Grundlinie durchzuziehen. Ein Elfmeter ist das aber bei Weitem nicht. 

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    Cokaj kann weiterspielen, die Beschwerden auf Bochumer Seiten halten sich auch in Grenzen, alles in allem scheint Gelb also in Ordnung und die richtige Entscheidung zu sein. Für Bochum lieferte die kurze Unterbrechung die Möglichkeit, sich mal zu sammeln. Die Gäste sind noch überhaupt nicht im Spiel angekommen. 

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    Das ist dann aber zu viel des Guten. Di Benedetto grätscht einem freien Ball hinterher und erwischt Cokaj böse. War da das Bein nicht sogar gestreckt? Und viel zu hoch? Mit Gelb ist der Braunschweiger Spielgestalter gut bedient, der VAR bleibt stumm. 

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    Bochum ist hier einzig und allein im Verteidigungsmodus. Und gestaltet selbst den nicht wirklich gut. Bei nur 35 Prozent Spielanteilen herrscht Dauerdruck. Sechs Torschüsse haben die Braunschweiger in den ersten zehn Minuten schon gesammelt. 

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    Aydins Kracher und Horns Parade hat die dritte Braunschweiger Ecke zur Folge. Nach nicht mal acht Minuten. Die wird ausnahmsweise aber mal nicht gefährlich. 

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    Und weiter die Eintracht. Das Selbstvertrauen haben wir angesprochen. Davon hat Aydin so viel, dass er sich einen zentralen Freistoß aus 40 Metern nimmt, um ihn per Flatterball genau aufs Tor zu zimmern. Horn hebt ab und lenkt den Ball sicher über den Querbalken. 

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    Bochum hat hier alle Hände voll zu tun. Und bettelt um den frühen Rückstand. Opoku spielt von der rechten Außenbahn rechts in den Strafraum zu Marie, der hat Platz, um sich um die eigene Achse zu drehen und aus spitzem Winkel abzuziehen. Zwei Meter rollt der Ball am langen Pfosten vorbei. Der Querpass wäre auch eine Option gewesen. 

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    Wenig später geht es wieder über rechts, wieder über Opoku, wieder springt eine Ecke bei raus, diesmal auf derselben Seite. Und die wird jetzt das erste Mal richtig gefährlich. Di Benedetto schlägt den Ball rein, am langen Pfosten kann keiner den Luftzweikampf gewinnen, so springt der Ball ins Zentrum und auf den Fuß von Urbich. Der will ihn aus vier Metern über die Linie stochern, scheitert aber an Horn, der richtig steht und die Kugel im Nachfassen sichert. 

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    Wir dürfen selbstbewusste Gastgeber im rappelvollen Eintracht-Stadion erwarten. Und die Erwartung geht auf. Vom Fleck weg spielt sich Braunschweig nach vorne und Opoku auf der rechten Seite frei, dessen gefährliche Hereingabe muss am langen Pfosten zur Ecke geklärt werden. Die kann Bochum nicht sauber klären. Und es kommt zum ersten zaghaften Abschluss von Urbich, der das Ziel nicht findet. 

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    Alles durch, los gehts! 

    Schiedsrichter Marc-Philipp Eckermann hat die Teams aufs Feld geführt, die Platzwahl ist durch. Bevor der Anpfiff ertönt, wird an der Hamburger Straße aber unter anderem noch Vereinslegende Wolfgang, genannt Schnippel, Brase gedacht, der im Juli verstorben ist. 

    Den letzten Punkt im ersten Saisonspiel holte Bochum 2020. Im Ruhrpott sind sie einen Fehlstart also durchaus gewohnt. Soll heißen: Das wird den VfL nicht vom Weg abkommen lassen. Und heute stehen die Vorzeichen wieder bessern. Die letzten drei Zweitligaduelle gegen Eintracht Braunschweig konnte der VfL Bochum allesamt gewinnen, eine längere Erfolgsserie hat der Klub in dieser Liga nur gegen Heidenheim vorzuweisen (5).

    Die Bochumer dagegen verloren ein Spiel, das nicht verloren werden musste. Das 0:1 gegen die Hertha an der ausverkauften Castroper Straße war einer der Marke Dreckssieg für die Hauptstädter, die im zweiten Durchgang keinen einzigen Torschuss mehr verzeichneten. Weil die Bochumer trotz der Wucht des Stadions aber auch nur selten gefährlich wurden, stand zum zehnten Mal in Folge kein Sieg zum Auftakt einer Saison zu Buche. 

    Einen höheren Sieg gab es am 1. Spieltag nicht - die Braunschweiger durften sich also sogar über die erste Tabellenführung der Saison freuen. Immerhin die erste seit dem 17. Spieltag 2016/17 in der Ära Lieberknecht. Wie im Vorjahr hat Braunschweig nun die Chance, mit zwei Siegen in die Saison zu starten. Zwei Mal in Folge gelang das bislang nur in den Spielzeiten 11/12 und 12/13.  

    Braunschweig überzeugte dabei mit geschlossener und energischer Arbeit gegen den Ball, ließ Magdeburg kaum Luft zum Atmen. Und bewies, dass es mit dem Ball am Fuß eine Mannschaft stellt, die zocken kann. Vor allem Neuzugang Samuele Di Benedetto überzeugte mit drei direkten Torbeteiligungen. Und startet natürlich auch heute wieder als offensiver Achter. 

    Fehlstarter gegen Traumstarter steht drauf, wenn Eintracht Braunschweig und der VfL Bochum heute den 2. Spieltag der nagelneuen Saison einleiten. Die Bochumer kassierten zu Hause ein bitteres 0:1 gegen Aufstiegsanwärter Hertha BSC und ärgerten sich über viele vergebene Chancen. Die Braunschweiger Löwen schossen sich in einen Rausch, lagen schon vor der personellen Dezimierung des Gegners mit 3:0 vorne und deklassierten den 1. FC Magdeburg letztlich mit 6:1 in deren Haus. Ein Kantersieg, der für Selbstvertrauen sorgen dürfte und so nicht zu erwarten war. 

    Beim VfL Bochum gibt es dagegen zwei Anpassungen, das wundert aber auch nicht, Rösler sah sein Team schließlich vor allem im ersten Durchgang recht schwach und am Ende 0:1 verlieren. Mets und Holtmann starten heute für Karademir und Crimaldi.

    So beginnt der VfL Bochum: Horn - Olsen, Steinwender, Mets, Wittek - Cokaj, Pannewig - Miyoshi, Taz, Holtmann - Hofmann. 

    Braunschweig startete mit einem famosen 6:1 gegen Magdeburg in die neue Saison und geht als Tabellenführer in den 2. Spieltag, dazu später mehr. Trainer Kornetka tauscht trotzdem immerhin auf einer Position: Hoti rückt für Frenkert (Bank) in die Innenverteidigung. 

    So spielt Eintracht Braunschweig: Hoffmann - Aydin, Ehlers, Hoti, Di Michele Sanchez - Di Benedetto, Flick, Marie - Opoku, Urbich, Sturm. 

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 2. Spieltages zwischen Eintracht Braunschweig und dem VfL Bochum.

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