Eintracht Braunschweig - Hertha BSC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Eintracht Braunschweig - Hertha BSC. 2. Bundesliga.

Eintracht-Stadion.

Eintracht Braunschweig 3

  • Y Sturm (9. minute)
  • K Ehlers (33. minute)
  • J Urbich (88. minute)

Hertha BSC 5

  • J Thorsteinsson (43. minute)
  • J Brekalo (49. minute, 69. minute 11m)
  • K Ehlers (53. minute ET)
  • O Adewumi (87. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Liga geht es bei uns morgen wieder weiter, wenn zunächst ab 13:00 Uhr unter anderem der Karlsruher SC zum Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg lädt. Ihnen noch einen schönen Abend und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Braunschweig am Sonntag bei Aufsteiger Osnabrück zu Gast ist, empfängt die Hertha parallel Magdeburg zu Hause. 

Inzwischen mehr als nur eine Momentaufnahme: Als großes Fragezeichen in diese Saison gegangen, feiert die Hertha den dritten Sieg im dritten Spiel und springt damit vorerst an die Tabellenspitze. Ein wenig erinnert das Ganze bislang an die Schalker, die vergangene Saison trotz des großen Namens auch niemand auf der Rechnung hatte. Auf der Gegenseite muss Braunschweig derweil nach dem furiosen Auftaktsieg in Magdeburg die zweite Niederlage in Folge hinnehmen und bleibt bei drei Punkten.

Nach einem Acht-Tore-Spektakel gewinnt die Hertha gegen Braunschweig verdient 5:3 und bleibt damit in der Erfolgsspur. Mit einer hohen Intensität und schnörkellosem Offensivfußball wusste die Leitl-Elf zu überzeugen, ließ sich auch nicht von einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand und vermeidbaren Fehlern in der Abwehr in der ersten Hälfte aus der Ruhe bringen. Noch vor der Pause glichen die Gäste aus und spielten ihre spielerische Überlegenheit nach der Pause konsequent aus. Zwar steckte Braunschweig zu keinem Zeitpunkt auf und hatte ebenfalls gute Phasen, doch war die Hertha heute einfach das bessere Team. Bei 54 Prozent Ballbesitz, 26:17 Abschlüssen sowie xG-Werten von 3,60 zu 2,60 pro Berlin wird dieser Eindruck auch durch die Statistiken untermauert. 

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Es bleibt beim 5:3 für die Alte Dame - Schlusspfiff in Braunschweig! 

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Im Anschluss an eine Ecke flankt Kolbe nochmal von links an den zweiten Pfosten, wo Schuler bei seinem Kopfball aus acht Metern am Rücken von Ehlers hängenbleibt.

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Alfa-Ruprecht darf nochmal über halblinks in die Box eindringen, wo er nach einer schnellen Abkappbewegung aus elf Metern geblockt wird. 

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In dieser Form war das 3:5 durch Urbich nicht mehr als Ergebniskosmetik. Die Berliner stehen gut und lassen wenig anbrennen.

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Sechs Minuten werden nachgespielt. 

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In der Luft hält Klemens gegen Marie den Schlappen drüber und wird zu Recht verwarnt. 

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Die üblichen Spielchen: Urbich will den Ball anschließend direkt aus dem Netz holen, Gechter macht da aber nicht mit und holt sich Gelb ab.

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Tooor! BRAUNSCHWEIG - Hertha Berlin 3:5. Die Löwen beweisen Moral und antworten postwendend. Di Michele Sanchez richtet sich an der linken Grundlinie nochmal schnell auf und flankt nach innen, wo Sessa den Ball nur unzureichend in den Rückraum köpft. So kann Ze aus 17 Metern abziehen und schießt per Aufsetzer auf das untere linke Eck. Zwar kann Gersbeck den strammen Versuch nach vorne abwehren, doch setzt Urbich gut nach und grätscht den Ball links im Fünfer aus vier Metern entschlossen über die Linie. 

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Tooor! Braunschweig - HERTHA BERLIN 2:5. Joker Adewumi macht hier endgültig den Deckel drauf! Nach einem Ballgewinn vor dem Sechzehner spielen sich die Gäste schnell und direkt nach vorne, schalten gegen aufgerückte Löwen durch das Zentrum um. Schuler bekommt den Ball dabei im rechten Halbfeld abgelegt, hat Zeit, hebt den Kopf und flankt genau auf Adewumi, der im Rücken der Abwehr freistehend einläuft. Auf Höhe des linken Pfostens hält der 21-Jährige das lange Bein in der Luft rein und drückt seinen Volley aus fünf Metern per Aufsetzer ins kurze Eck.

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Vorlage Luca Schuler

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Letzter Wechsel bei den Gästen: Dardai kommt in den Schlussminuten für Debütant Pedersen. 

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Tief in der gegnerischen Hälfte fängt Kolbe einen BTSV-Einwurf ab und bedient Sessa im Strafraum, der etwas zu sehr nach außen abkommt und dann von der linken Fünfergrenze komplett verzieht. 

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Viel Leerlauf in dieser Phase, jetzt kommen die Löwen aber mal durch: Halblinks vor dem Sechzehner bedient Opoku den überlaufenden Di Michele Sanchez, der links im Strafraum auf Fünferhöhe aus spitzem Winkel flach abschließt. Gersbeck bekommt im kurzen Eck gerade noch die Beine geschlossen und packt im Nachfassen sicher zu. 

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Außerdem macht Torschütze Thorsteinsson nach einer guten Leistung Platz für Alfa-Ruprecht. 

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Frisches Personal aufseiten der Berliner: Klemens ersetzt zunächst Seguin.

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Die nächste Verwarnung: Auf der linken Außenbahn will sich Di Michele Sanchez den Ball an Thorsteinsson vorbeilegen, der sich voll in den Lauf seines Gegenspielers stellt und den Braunschweiger auflaufen lässt. 

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Seguin will im Rücken von Tempelmann zum Ball, kommt aber zu spät und stempelt Tempelmann deutlich. Dafür sieht der Ex-Schalker die Gelbe Karte. 

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Inzwischen ist auch schon die Schlussviertelstunde angebrochen. Braunschweig gibt sich nicht geschlagen, läuft zumindest wieder verstärkt an. 

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Links im Strafraum kappt Di Michele Sanchez zur Mitte ab, bringt sich damit in Abschlussposition und visiert aus halblinken 14 Metern das lange Eck an. Gersbeck muss aber nicht eingreifen und sieht, wie der Flachschuss knapp zwei Metern am Tor vorbezieht.

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Nach einem langen Ball in den Rücken der Abwehr wird Schuler vor dem Sechzehner im letzten Moment noch gestört und bekommt den Ball vom Fuß weggespitzelt. 

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Den Löwen scheint nach dem vierten Gegentreffer für den Moment der Stecker gezogen. Die Hertha bleibt aktiv und will nichts mehr dem Zufall überlassen. 

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Tooor! Braunschweig - HERTHA BERLIN 2:4. Brekalo schnappt sich den Ball und stellt sich der Verantwortung vom Punkt. Während Hoffmann sich für die rechte Ecke entscheidet, versenkt Brekalo souverän links unten und stellt die Weichen für die Berliner damit klar auf Auswärtssieg!

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Für dieses plumpe Foulspiel sieht Tempelmann zudem die Gelbe Karte. 

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Zurück nämlich nochmal zu dem Eckball für die Berliner - war hier was? Aber hallo! Bei der Hereingabe hatte Tempelmann von hinten abseits des Balles nicht durch gegen Kolbe geklammert, sondern seinen Gegenspieler förmlich umgerissen. Nach Ansicht der Bilder hat Richard Hempel keine andere Wahl und entscheidet auf Strafstoß.

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Nach den beiden Wechseln geht das Spiel vorerst nicht weiter, Schiedsrichter Hempel bekommt nämlich ein Signal auf sein Ohr und wird persönlich an den Monitor gebeten. 

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Außerdem übernimmt Schuler im Angriff für Grönning. 

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Anschließend zieht Leitl seine ersten beiden Joker und nimmt zunächst Gouram für Adewumi vom Feld. 

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Nach einer Brekalo-Ecke von rechts landet der Ball im Rückraum, wo Pedersen aus 18 Metern volles Risiko geht und knapp rechts verzieht. 

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Während Sessa im Mittelkreis etwas zögert, geht Urbich von hinten per Tackling dazwischen und spitzelt Sessa den Ball vom Fuß. Aus Sicht von Richard Hempel war das Risiko aber zu groß, der Schiedsrichter pfeift die Szene ab und zeigt Urbich sogar Gelb. 

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Bereits der vierte Wechsel aufseiten der Braunschweiger: Di Michele Sanchez ersetzt Katterbach. 

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Seriöse Prognosen sind in diesem Spiel nicht möglich. Auch Braunschweig hat in diesem zweiten Durchgang jetzt Fuß fassen können und wird wieder besser. 

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Die Chance auf das 3:3! Opoku schnappt sich den Ball noch in der eigenen Hälfte und sprintet dann über halblinks unaufhaltsam dem Sechzehner entgegen. Kurz davor legt Opoku zur Mitte ab, wo der nachrückende Tempelmann aus 15 Metern und vollem Lauf direkt abschließt. Gersbeck steht hoch, taucht ab und entschärft den zu mittigen Schuss zur Seite. 

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Immerhin mal ein Abschluss der Hausherren: Nach Zuspiel von Opoku dreht sich Marie zentral an der Strafraumkante direkt zum Tor, seinen flachen Versuch schiebt er jedoch zu zentral in die Arme von Gersbeck.

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Dritter Wechsel aufseiten der Niedersachen: Ze kommt in der Offensive für Sturm. 

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Zur Erinnerung: Bis zur 44. Minute lagen die Berliner noch 0:2 hinten. Spätestens nach der Halbzeit ist die Leitl-Elf aber deutlich überlegen und liegt alles andere als undverdient in Führung. 

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Tooor! Braunschweig - HERTHA BERLIN 2:3. Die Haupstädter drehen das Spiel! Seguin lässt sich im Aufbau fallen, schiebt dann an und bedient Brekalo an der Mittellinie, der den eingestarteten Thorsteinsson sieht und den Isländer mit einem feinen Steilpass in den Rücken der hochstehenden Abwehr über halbrechts in Szene setzt. Rechts im Strafraum will Thorsteinsson mit dem ersten Kontakt zur Mitte auf den mitgelaufenen Grönning querlegen, der wahrscheinlich ohnehin aus dem Abseits käme. Zuvor grätscht aber Ehlers auf Höhe des ersten Pfostens dazwischen und befördert den Ball am verdutzten Hoffmann vorbei unglücklich ins rechte Eck.

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Flick erobert den Ball im Mittelfeld und setzt Opoku mit einem langen Steilpass auf die Reise, der mit seiner durchgerutschten Flanke vom rechten Flügel keinen Abnehmer im Zentrum findet. 

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Erneut die Gäste! Thorsteinsson bietet sich an und flankt von rechts halbhoch in die Box, wo Grönning der Hereingabe am ersten Pfosten gut entgegenkommt und aus fünf Metern den Fuß in den aufsetzenden Ball reinhält. Hoffmann macht sich dabei ganz breit, blockt zunächst stark nach vorne. Dabei prallt der Ball gegen den Oberkörper von Ehlers und von dort ganz knapp rechts am Tor vorbei. 

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Fast das 3:2 für die Hertha! Eine Ecke von der linken Seite bringt Brekalo hoch vor den ersten Pfosten, wo sich Thorsteinsson an der linken Fünfergrenze hochschraubt und den Ball per Hinterkopf genau auf das lange Eck verlängert. Hoffmann kann nur noch hinterherschauen, Aydin steht aber richtig und kann auf der Linie per Kopf klären.

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Die Hertha kommt derweil personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

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Außerdem ist Di Benedetto in der Kabine geblieben, seinen Platz nimmt fortan Tempelmann ein. 

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Die Hausherren werden den zweiten Durchgang mit zwei frischen Kräften. Zunächst ist Urbich anstelle von Entrup neu dabei. 

Durchatmen nach einer sehr kurzweiligen ersten Hälfte zwischen Braunschweig und der Hertha, in der es gefühlt im Minutentakt von einer auf die anderen Seite ging. Die Gäste kamen besser ins Spiel, leisteten sich jedoch einen indivuellen Aussetzer und luden die Löwen zur frühen Führung ein. In der Folge spielte sich das Spiel in verschiedenen Phasen ab, wobei Brauschweig eine gute Phase für das 2:0 nach einer Ecke nutzen. Die Hertha steckte jedoch nicht auf, erzielte in der 44. Minute den Anschluss und mit der letzten Aktion der ersten Hälfte gar noch den Ausgleich.

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Genug fürs Erste, Halbzeit! 

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Tooor! Braunschweig - HERTHA BERLIN 2:2. Noch vor der Pause fällt der Ausgleich - und wie! Ausgangspunkt ist ein Eckball für Braunschweig, den die Hertha abwehren kann. Anschließend schlägt Thorsteinsson den Ball aus dem eigenen Strafraum an die Mittellinie, wo Aydin die Kugel inmitten der Rückwärtsbewegung als letzter Mann nur vor sich abprallen lassen kann. Schon spritzt der durchgelaufene Brekalo dazwischen und hätte freie Bahn. Weil Hoffmann weit vor seinem Tor steht, verzichtet Brekalo aber auf das viele Grün vor sich und zieht lieber aus 40 Metern ab. Dabei verleiht er dem Spielgerät so viel Effet, dass sich der Ball rechts rechts an Hoffmann vorbei ins Tor dreht. 

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Im Anschluss an eine Freistoßflanke der Berliner bekommt Braunschweig die Szene einfach nicht bereingt. Gouram wird zunächst aus der zweiten Reihe geblockt, ehe er die Kugel kurz darauf zu Thorsteinsson rüberlegt. Halbrechts im Strafraum hält der Torschütze aus elf Metern drauf, Flick wirft sich aber von der Seite dazwischen und kann blocken.

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Drei Minuten werden nachgespielt.

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Vorlage Josip Brekalo

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Tooor! Braunschweig - HERTHA BERLIN 2:1. Kurz vor der Halbzeit melden sich die Gäste zurück! Sturm wird vor dem Strafraum robust vom Ball getrennt, worauf sich die Hertha schnell nach vorne spielt. Ehlers springt unter einem langen Ball hindurch, den Grönning dahinter am Sechzehner festmacht und auf Brekalo zurücklegt. In halblinker Position sieht Brekalo, dass inzwischen Thorsteinsson auf der Gegenseite nachrückt und sich im Strafraum viel zu frei anbietet. Mit einem feinen Diagonalpass durch die Schnittstelle setzt Brekalo den Isländer perfekt in Szene, der vom rechten Fünfereck mit dem zweiten Kontakt draufhält und den Ball im kurzen Eck unter die Latte jagt. Frenkert kommt dabei zu spät mit seiner Grätsche und fälscht sogar noch leicht ab. 

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Nochmal kurz zum Einsatz gegen Sturm, der zum Ballgewinn der Berliner geführt hatte: 18 Meter vor dem Tor wollte Sturm schießen, da hat Thorsteinsson inmitten der Ausschwungbewgung von hinten mit einem Ausfallschritt dazwischengefunkt. Dabei ist schwer zu erkennen, ob Thorsteinsson Sturm getroffen hatte oder Sturm dann einfach gegen das Bein des Isländers ausschwingt.

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Das nächste Riesending jetzt auf der Gegenseite! Weil Pedersen bei der Abseitsfalle seiner Kollegen schläft, bricht Opoku nach einem langen Steilpass von Di Benedetto im Rücken der Abwehr durch. Über halbrechts läuft Opoku alleine auf das Tor zu und zieht vor dem hochstehenden Gersbeck von der Strafraumkante ab. Der Angreifer schlenzt den Ball dabei um Gersbeck herum, verpasst das rechte Eck aber haarscharf. 

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Das muss der Anschlusstreffer sein! Thorsteinsson hat auf dem rechten Flügel Platz und flankt mit Zug zum Tor maßgenau vor den Fünfer, wo Gröning komplett unbewacht einläuft und sich unbedrängt hochschrauben darf. Aus sechs Metern setzt der Stürmer seinen Kopfball aber nur an die Oberkante der Latte. 

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Knapp zehn Minuten vor der Pause sehen wir ein sehr unterhaltsames Spiel, in dem das Pendel von der einen auf die andere Seite ausschlägt. 

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Fast die schnelle Antwort der Berliner! Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickt Thorsteinsson Grönning auf die Reise, der im Laufduell mit Frenkert nicht mehr zu stoppen ist und es vor dem Sechzehner gegen den herauseilenden Hoffmann mit einem Heber versucht. Hoffmann bleibt aber lange stehen und pariert, dann wirft sich auch noch der zurückgeeilte Ehlers dazwischen und verhindert den Nachschuss. Zwar geht im Anschluss die Fahne hoch, doch hätte der VAR im Falle eines Tores nochmal genau hinsehen müssen.

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Tooor! BRAUNSCHWEIG - Hertha Berlin 2:0. Nach einem ruhenden Ball legt Braunschweig nach! Aber das ging viel zu einfach: Eine Ecke von der linken Seite serviert Opoku an den zweiten Pfosten, wo sich Ehlers zuvor von seinem Gegenspieler lösen konnte und völlig unbedrängt zum Kopfball kommt. Aus fünf Metern wuchtet Ehlers den Ball gegen den rechten Innenpfosten, von wo der Ball hinter die Linie springt. 

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Vorlage Aaron Opoku

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Plötzlich liegt das Momentum aufseiten der Niedersachsen, die nach diesen beiden Hochkarätern am Drücker bleiben. 

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Schon wieder der BTSV! Opoku schiebt über halbrechts an und bedient im Strafraum Marie, der sich in halbrechter Position bei der Ballannahme klasse um Seguin herumdreht und aus acht Metern abschließt. Gersbeck ist zur Stelle und kann den etwas zu unplatzierten Versuch mit beiden Händen rechts neben das Tor lenken.

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Berlin macht das Spiel, Braunschweig hat die Chancen! Bei einem schnellen Umschaltmoment spielt Entrup von halbrechts halbdiagonal in den Lauf von Sturm, der im Strafraum frei vor Gersbeck auftaucht und den herauseilenden Torwart auch bereits umkurvt hat. Gersbeck setzt aber nochmal gut nach, zumal inzwischen auch Eitschberger zurückgeeilt ist. Links im Fünfer kann Sturm dadurch nicht mehr wirklich kontrolliert abschließen und bleibt an wird durch Eitschberger geblockt.  

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Die Gäste bleiben dran und erarbeiten sich nach einem Foul von Di Benedetto an Sessa einen Freistoß rund 24 Meter zentral vor dem Tor. Brekalo nimmt sich der Sache an, schlenzt den Ball zwar über die Mauer, jedoch auch knapp rechts über das Tor.

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Links im Strafraum leitet Pedersen den Ball direkt zur Mitte in den Lauf von Brekalo weiter, der vor dem Fünfer gerade noch auf Kosten einer Ecke gestellt werden kann. Nach diesem kurz ausgeführten Eckball nimmt sich Brekalo ein Herz und hält nahe dem linken Sechzehnereck einfach mal drauf. Hoffmann ist aber zur Stelle und faustet die Kugel sicher weg. 

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Die Berliner werden in diesen Minuten wieder besser und setzen sich zunehmend in der gegnerischen Hälfte fest.

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Einen Eckball der Gäste können die Braunschweiger in den Rückraum klären, wo Gouram halbrechts an der Strafraumkante lauert und direkt aus der Drehung abschließt. Weil er die Kugel aber nicht voll trifft, kommt er mit seinem Flachschuss nicht weit.

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Dort will sich die Hertha jetzt wieder hinarbeiten und hält den Ball vermehrt in den eigenen Reihen. Thorsteinsson wird in der Tiefe bedient und zieht von rechts nach innen. Aus halbrechten 19 Metern hält der Isländer drauf und bleibt an Frenkert hängen, der in der Schussbahn den Kopf hinhält.

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Ansonsten ist das natürlich ein bitterer Spielverlauf für die Berliner, die bis zu diesem Aussetzer von Kolbe besser im Spiel waren. 

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Vor der Ausführung eines Eckballs für die Löwen geraten Marie und Pedersen aneinander. Die Szene bleibt ungeahndet, wobei Pedersen aus dem leichten Schubser auch viel macht.

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Tooor! BRAUNSCHWEIG - Hertha Berlin 1:0. Bei einer solchen Einladung lassen sich die Niedersachsen nicht zweimal bitten! Von der Mittellinie köpft Sessa auf Kolbe zurück, der als letzter Mann unter Druck gesetzt wird. Zunächst hat Kolbe mit dem Ball am Fuß alles im Griff, der Innenverteidiger kann sich aber nicht so recht entscheiden und zögert zu lange. Als er sich dann für einen Rückpass auf seinen Torwart entscheidet, funkt Yann Sturm dazwischen und läuft durch das Zentrum alleine auf das Tor zu. Vor dem Sechzehner schließt Sturm vor dem hochstehenden Gersbeck ab und versenkt den Ball über den Schlussmann hinweg trocken im Netz.

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Jetzt mal der ruhende Ball aufseiten der Niedersachsen. Aus dem rechten Halbfeld löffelt Aydin eine Freistoßflanke in den Sechzehner, wo einzig Eitschberger eingerückt ist und problemlos klären kann.

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Die Berliner halten das Tempo in den Anfangsminuten hoch und erwischen einen guten Start. Braunschweig ist bislang ausschließlich gegen den Ball gefordert. 

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Die Gäste beginnen entschlossen. Seguin setzt Brekalo auf der linken Seite in Szene, der im Strafraum zwei Gegenspieler stehen lässt und auf Fünferhöhe scharf wie halbhoch in die Mitte gibt. Grönning lauert einschussbereit, vor ihm ist aber Katterback zur Stelle und klärt im Torraum etwas unkonventionell per Hacke. 

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Erster Abschluss für die Hertha: Nach einer Seitenverlagerung hat Eitschberger etwas Platz und flankt aus dem rechten Halbfeld in die Box, wo Grönning unter Bedrängnis nur in Rückenlage köpfen kann und den Kopfball aus acht Metern deutlich über das Tor drückt. 

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Wir sind so weit, Braunschweig hat angestoßen. 

Geleitet wird die Partie von Richard Hempel, der dabei von Dr. Martin Thomsen und Steven Greif an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Ben Henry Uhrig, vor den Bildschirmen bilden Florian Lechner und Dr. Justus Zorn das VAR-Duo. 

Die jüngste Bilanz in diesem Duell spricht deutlich für die Berliner, die - wertet man das Elfmeterschießen im DFB-Pokal 22/23 neutral - nur eines der letzten 13 Pflichtspiele gegen Braunschweig verloren haben (8S, 4U). Im Ligabetrieb ist die Hertha seit zwölf Spielen ungeschlagen und unterlag den Löwen zuletzt 1991 in der 2. Liga Nord auswärts mit 1:2. Letzte Saison ging das Hinspiel im Olympiastadion mit 1:0 an die Hausherren, im Rückspiel Mitte April trennte man sich in Braunschweig 1:1.

Lust auf mehr macht bislang auch die Hertha, die nach dem Verkauf zahlreicher Leistungsträger als großes Fragezeichen in diese Saison ging. Drei Siege aus den ersten drei Pflichtspielen hätten den Berliner wohl nur die Wenigsten zugetraut - nach dem 1:0 in Bochum war mit dem 4:1 gegen Heidenheim auch schon das erste Ausrufezeichen dabei. Entsprechend selbstbewusst geht Leitl auch das heutige Spiel an: "Die Jungs haben ein gutes Gefühl mit unserer Spielweise. Wir wollen auf dem Gaspedal bleiben."

In Braunschweig soll diese Saison im Zeichen einer Metamorphose stehen: Aus einer grauen Maus der Liga will Kornetka ein Team formen, das "attraktiven und dominanten Offensivfußball" spielt. Während das Potential dafür zum furiosen Saisonauftakt beim 6:1 in Magdeburg deutlich wurde, musste man in der Folge zumindest ergebnistechnisch gegen Bochum (0:1) und im Pokal die ersten Rückschläge hinnehmen. Doch auch in diesen Spielen sah Kornetka Dinge, "die schon sehr gut waren und Lust auf mehr machen." 

Nach dem DFB-Pokal ist vor dem 3. Spieltag im Unterhaus. Während die Eintracht im Pokal bereits die Segel streichen musste und sich fortan voll und ganz auf die Liga konzentrieren kann, hat die Hertha den ersten Schritt zum langersehnten Traum vom Finale im eigenen Wohnzimmer gemacht. Mit den Leistungen konnten aber beide Mannschaften zufrieden sein und haben damit die bisherigen Eindrücke aus den ersten Zügen dieser Saison bestätigt. 

Bei Drittligist Saarbrücken musste die Hertha zum DFB-Pokal-Auftakt nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit kräftig zittern und löste das Zweitrundenticket erst im Elfmeterschießen (4:2). Stefan Leitl nimmt heute ebenfalls einen Wechsel vor und muss dabei auf den Ausfall von Linksverteidiger Zeefuik reagieren, der in Liga eine Rotsperre absitzen muss. Dafür rückt Mads Pedersen in die Startelf, der erst zu Wochenbeginn aus Augsburg verpflichtet wurde und somit prompt sein Debüt feiert.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus der Bundeshauptstadt: Gersbeck - Eitschberger, Gechter, Kolbe, Pedersen - Seguin, Sessa - Thorsteinsson, Gouram, Brekalo - Grönning. 

In der 1. Runde des DFB-Pokals bekamen es die Löwen am vergangenen Wochenende mit Union Berlin zu tun und mussten sich dem Bundesligisten trotz ansprechender Leistung 2:4 geschlagen geben. Im Vergleich dazu nimmt Lars Kornetka heute nur eine personelle Änderung vor und setzt in der Offensive auf Yann Sturm, der gegenüber Junior Ze (Bank) den Vorzug erhält.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Hoffmann - Aydin, Ehlers, Frenkert, Katterbach - Flick - Di Benedetto, Marie - Ze, Entrup, Opoku. 

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 3. Spieltages zwischen Eintracht Braunschweig und Hertha BSC.

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