Werder Bremen Frauen - RB Leipzig Frauen; Frauen-Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Werder Bremen Frauen - RB Leipzig Frauen. Frauen-Bundesliga.

Weser-Stadion Platz 11.

Werder Bremen Frauen 2

  • M Shimada (22. minute)
  • J Magerl (40. minute)

RB Leipzig Frauen 0

  • L Joly (s/o 72. minute)

Live-Kommentar

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Fazit: Werder Bremen gewinnt auch das zweite Bundesliga-Spiel der Saison und schlägt Leipzig zuhause mit 2:0. Im zweiten Durchgang war von den Leipzigerinnen, auch durch die Wechsel bedingt, eine klare Leistungssteigerung zu erkennen. Sie machten mehr Druck und erkämpften sich früher den Ball zurück. Doch in der Offensive mangelte es weiter am fehlenden Abschluss. Bremen verwaltete das Spiel über weite Strecken und ließ kaum gefährliche Torraumszenen zu. Durch den Platzverweis von Joly nach der zweiten Gelben Karte waren die Hoffnungen auf ein Comeback dann weitestgehend getrübt. Die Gäste zeigten sich zwar weiter kämpferisch, doch vor dem Kasten wurde es einfach nicht zwingend genug. So brachten die Werderfrauen ihre 2:0-Führung vom ersten Durchgang gut über die Zeit und stehen nach zwei Saisonspielen mit sechs Punkten da. RB muss nach zwei Niederlagen in Serie in den kommenden Spielen gegen den HSV und Nürnberg unbedingt die ersten Punkte sammeln, damit sie nicht im Tabellenkeller stecken bleiben.

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Spielende

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Van Dijk kommt noch zur größten Chance des zweiten Durchgangs! Wunderbar wird van Dijk auf der rechten Seite durch die Gasse geschickt und hat nur noch El Sherif vor sich. Obwohl die lange Ecke frei ist, entscheidet sie sich aus neun Metern für die kurze Ecke. Darauf spekuliert die Keeperin und kann die 2:0-Führung festhalten.

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Dennoch spielt Leipzig einen Angriff überragend aus und Mathys hat auf der rechten Seite im Sechzehner Platz. Sie versucht das Leder noch einmal querzuspielen, bleibt aber hängen.

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Vier Minuten gibt es obendrauf. Sollte nichts komplett Verrücktes passieren, wird auch diese Nachspielzeit nicht viel am Ergebnis ändern.

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Nachspielzeit: Es werden 4 Minuten nachgespielt.

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Die letzte Minute der regulären Spielzeit ist angebrochen. Am Spielstand wird sich vermutlich nicht mehr viel ändern, da auch der Konterdrang der Gastgeberinnen erloschen ist.

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Trotz Unterzahl zeigen sich die Gäste weiterhin kämpferisch, aber kommen heute einfach nicht gegen die starken Bremerinnen an. Aber vor allem im zweiten Durchgang ist die Leistungssteigerung und der Kampfgeist der RB-Frauen zu loben. Für Punkte wird es heute dennoch nicht reichen.

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Unterdessen haben Leipzig und Bremen noch einmal gewechselt. In der Schlussphase ersetzt Ernst Dhont bei Bremen. Für Leipzig kommt Veefkind ins Spiel für Tuin.

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Wieder kommen die Gäste nicht zum Abschluss. Asgeirsdottir wird eigentlich schön hinter die Kette geschickt, aber zieht aus 16 Metern nicht ab. Sie nimmt die Kugel mit, sucht eine Anspielstation und kommt nicht durch die gute Defensive der Bremerinnen.

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Auswechslung bei RB Leipzig: Alieke Tuin, Einwechslung bei RB Leipzig: Linde Veefkind

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Auswechslung bei Werder Bremen: Elena Dhont, Einwechslung bei Werder Bremen: Sarah Ernst

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Nun plätschert die Partie langsam aus. Bremen verwaltet und Leipzig scheint nicht mehr wirklich gefährlich zu werden.

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Noch einmal wechseln die Gastgeberinnen doppelt. Die Torschützin Shimada und auch Vanzeir gehen vom Feld. Ersetzt werden sie in den Schlussminuten von Desic und Gmeineder.

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Auswechslung bei Werder Bremen: Luna Vanzeir, Einwechslung bei Werder Bremen: Marie Gmeineder

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Auswechslung bei Werder Bremen: Mei Shimada, Einwechslung bei Werder Bremen: Medina Desic

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Boboy verfehlt den Kasten nur knapp! Auf dem rechten Flügel hat Schasching etwas Raum und liefert eine punktgenaue Hereingabe auf Boboy. Im Sechzehner nimmt die Stürmerin die Kugel mit dem Rücken zum Tor stark an, dreht sich und zieht aus zwölf Metern flach ab. Ihr Schuss geht nur haarscharf am linken Pfosten vorbei. Das war die Chance für den Anschlusstreffer!

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In Unterzahl wirkt es eher aussichtslos, dass die Leipzigerinnen diese Partie noch drehen. Bremen lässt die Kugel weiter sicher laufen und hält die Gäste damit vom eigenen Strafraum fern.

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Gelb-Rote Karte für Lou-Ann Joly (RB Leipzig). Der Platzverweis kommt zu einem bitteren Zeitpunkt für die Gäste aus Leipzig. Um einen Konter zu unterbinden kreuzt Joly Hausicke und sieht dafür die zweite Gelbe Karte. Das ist zwar eine harte, aber dennoch richtige Entscheidung der Unparteiischen und Joly verlässt mit gesenktem Kopf das Feld.

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Die Leistungssteigerung der Leipzigerinnen sorgt zwar dafür, dass die Partie wesentlich ausgeglichener ist, doch dadurch mangelt es an Torraumszenen. Der zweite Durchgang bot bisher noch keine Hochkaräter.

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Weil der Wechsel zu lange gedauert hat, musste Purtscheller noch draußen warten. Nun ersetzt sie, etwas verspätet, Jaron in der Offensive.

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Auch bei Bremen gibt es den ersten Wechsel. Zieniewicz ersetzt die Torschützin Magerl. Damit soll die Defensive gestärkt werden.

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Auswechslung bei Werder Bremen: Isabella Jaron, Einwechslung bei Werder Bremen: Lilli Purtscheller

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Auswechslung bei Werder Bremen: Julia Magerl, Einwechslung bei Werder Bremen: Wiktoria Zieniewicz

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Aus der zweiten Reihe sucht Hausicke den Abschluss. Doch ihr Direktschuss aus 22 Metern ist kein Problem für Herzog, die die Kugel sicher fangen kann.

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Ein weiteres Mal wechselt Jonas Stephan. Für Norheim steht Pusztai frisch auf dem Feld, die für die verbleibende halbe Stunde Dampf machen soll.

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Auswechslung bei RB Leipzig: Andrea Norheim, Einwechslung bei RB Leipzig: Sara Pusztai

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Und auf der anderen Seite finden die Gäste den Abschluss nicht. Van Dijk wird mit einem tiefen Pass hinter die Kette geschickt und hat nur noch El Sherif vor sich. Sie versucht die Keeperin zu umrunden, wird dadurch aber weit nach außen gedrängt. Sie legt den Ball nach hinten zu Boboy ab, die allerdings keine freie Schussbahn hat. So brechen sie den vielversprechenden Angriff ohne handfesten Abschluss ab. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen.

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Bremen arbeitet sich jetzt richtig in die zweite Hälfte hinein und kann sich vom Druck lösen. Allerdings funktioniert nicht mehr so viel im Spiel der Gastgeberinnen wie noch im ersten Durchgang.

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In dieser Phase spielt sich das Meiste im Mittelfeld ab. Leipzig versucht den Druck zu erhöhen, aber die Werderfrauen können mit der komfortablen Führung im Rücken entspannt aufspielen. Zudem lassen sie sich notfalls tief fallen und verteidigen so die Vorstöße der Gäste.

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Jetzt melden sich auch die Bremerinnen im zweiten Durchgang an, die durch die mutigere Spielweise der Gäste mehr Raum für Konter haben. Aber sie spielen die Kontermöglichkeit am Mittelkreis nicht ordentlich aus.

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Leipzig macht nun deutlich mehr Druck und kann sich dadurch Bälle erobern. Asgeirsdottir gewinnt das Leder im Mittelkreis und bedient mit einem schönen Steckpass Mathys auf der rechten Seite im Sechzehner. Doch die Annahme ist nicht sauber und so verspringt der Außenverteidigerin die Kugel.

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Vor allem van Dijk macht in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs schon mächtig Druck und die Leipzigerinnen kommen tatsächlich zur ersten Toraktion. In der gegnerischen Hälfte erobern sie sich den Ball und Boboy steckt die Kugel auf rechts zu Schasching durch. Acht Meter vor dem Kasten versucht sie es mit einem Heber, aber der Abschluss misslingt ihr. Der Ball fliegt sehr ungefährlich in Richtung linker Eckfahne. Dennoch ist das mal ein Lebenszeichen der Gäste.

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Weiter geht's! Bei Leipzig gibt es erwartungsgemäß zwei Veränderungen in der Offensive. Pfister und Simonsson bleiben in der Kabine. Dafür stehen van Dijk und Asgeirsdottir neu auf dem Feld. Bei Bremen bleibt alles beim Alten.

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Auswechslung bei RB Leipzig: Therese Simonsson, Einwechslung bei RB Leipzig: Emilia Asgeirsdottir

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Auswechslung bei RB Leipzig: Emanuela Pfister, Einwechslung bei RB Leipzig: Nikee van Dijk

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Anpfiff 2. Halbzeit

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Halbzeitfazit:Werder Bremen führt zuhause völlig verdient mit 2:0 gegen RB Leipzig. Von Beginn an waren die Bremerinnen die spielbestimmende Mannschaft und übernahmen auf dem Feld die Kontrolle. Sie ließen die Kugel sicher durch die eigenen Reihen laufen und suchten geduldig die Lücke. Nach etwas mehr als 20 Minuten wurden sie für ihre Geduld belohnt. Weiß bekam auf der rechten Seite viel Raum und hatte dementsprechend Zeit für ihre Flanke auf Shimada. Die Torschützin aus Mainz ist auch diesmal erfolgreich und köpfte aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung ein. Danach spielten weiterhin nur die Gastgeberinnen, die auf den zweiten Treffer drückten. In der 40. Spielminute war es dann die Ex-Leipzigerin Magerl, die nach einer Vanzeir-Ecke zum 2:0 einnickte. Die Gäste brachten nicht viel im Spiel nach vorne, bis auf eine verunglückte Flanke von Tuin, die auf dem Tornetz landete. Somit geht die 2:0-Pausenführung der Werderfrauen völlig in Ordnung und die Leipzigerinnen müssen für den zweiten Durchgang etwas verändern. Sonst droht die zweite Niederlage.

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Ende 1. Halbzeit

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Nun tröpfelt die erste Hälfte langsam aus. Leipzig wird sich auf den Pausenpfiff freuen.

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Nachspielzeit: Es werden 3 Minuten nachgespielt.

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Joran verpasst die Vorentscheidung! Auf der linken Seite kann sich Joran gegen Mathys durchsetzen und zieht nach innen. Aus 13 Metern zieht sie mit der Innenseite ab. Erneut ist Herzog zur Stelle und kann den Ball von der Linie kratzen. Dort springt die Kugel vor die Füße von Shimada, die mit ihrem Schuss an Dudek hängen bleibt und ohnehin im Abseits stand.

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Gelbe Karte für Jasmien Mathys (RB Leipzig). Auch Mathys sammelt eine Karte. Im Mittelfeld räumt sie Hausicke ab und sieht dafür zu Recht Gelb.

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Nach dem zweiten Gegentreffer bleibt eine spürbare Reaktion der Gäste aus. Sie sehnen sich dem Pausenpfiff entgegen und in der Halbzeit muss Jonas Stephan die richtigen Worte, oder die richtigen taktischen Veränderungen finden.

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Tooor für Werder Bremen, 2:0 durch Julia Magerl. Die sechste Ecke der Bremerinnen bringt das verdiente 2:0! Von der rechten Seite schlägt Vanzeir die Hereingabe perfekt an den langen Pfosten. Dort steigt ausgerechnet Magerl zum Kopfball hoch. Die Innenverteidigerin feiert heute ihr Startelfdebüt ausgerechnet gegen ihren Ex-Klub und setzt das Leder aus acht Metern per Kopf hervorragend in die rechte Ecke. Herzog kann nur hinterherschauen und die Bremerinnen schließen ihre neue Mitspielerin in die Arme.

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Jetzt müssen die Gastgeberinnen tief durchatmen. Jaron liegt am Boden und hält sich das linke Sprunggelenk. Aber nach einer kurzen Verletzungsunterbrechung kann sie eigenständig das Feld verlassen.

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Seit der zehnten Minute zeigt sich nahezu das gleiche Bild. Bremen hat die Kugel und sucht über die Flügel das Überzahlspiel oder die Hereingabe. In der Box verteidigen die Leipzigerinnen ordentlich, aber alles darüber hinaus will den Gästen nicht gelingen. Sobald es schnell gehen könnte werden die Leipzigerinnen zu ungenau.

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Weiterhin hat Bremen alles unter Kontrolle. Sie nähern sich den 75 Prozent Ballbesitz und arbeiten am zweiten Treffer. Leipzig macht zu viele Fehler im Aufbauspiel und gibt die Kugel meist schnell wieder ab.

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Gelbe Karte für Lou-Ann Joly (RB Leipzig). Verdienter kann eine Gelbe Karte kaum sein. In der eigenen Hälfte will Weiß von der rechten Seitenlinie den Ball weit nach vorne schlagen. Joly kommt viel zu spät und senst die Bremerin mit einer Kreisliga-Gedächtnisgrätsche von der Seite um. Zum Glück für die Leipzigerin trifft sie Weiß nicht mit der offenen Sohle und so bleibt es bei der verdienten Gelben Karte.

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Herzog muss eingreifen! Wieder geht es bei den Gastgeberinnen schnell, diesmal über die linke Seite. Ein hohes Zuspiel von Shimada nimmt Jaron perfekt volley. Ihr Schuss aus 17 Metern fliegt wuchtig und gefährlich in die lange Ecke. Doch Herzog ist zur Stelle, macht sich ganz lang und pariert den tollen Abschluss in Richtung Eckfahne.

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Der Treffer für die Werderfrauen ist verdient. Sie spielen mutiger und zielstrebiger nach vorne und erarbeiten sich dadurch mehr Chancen. Von Leipzig kommt bisher nicht viel.

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Tooor für Werder Bremen, 1:0 durch Mei Shimada. Das spielen die Bremerinnen hervorragend aus! Vom eigenen Sechzehner ziehen sie den Angriff geduldig auf. Auf der rechten Seite wird dann Weiß in den Lauf geschickt, die viel Raum hat und auf Höhe des Sechzehners eine butterweiche Flanke nach innen schlägt. Und erneut ist es Neuzugang Mei Shimada, die einen Schritt schneller als Norheim an die Kugel kommt und per Kopf aus fünf Metern einnickt.

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Ein langer Ball von Ulbrich aus dem Mittelkreis landet perfekt im Lauf von Jaron. Doch neun Meter vor dem Kasten kann sie die Kugel nicht richtig kontrollieren und Leipzig klärt.

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In der Offensive geht Mertens mit einer Grätsche in den Zweikampf und holt Ulbrich von den Beinen. Das gibt eine Ermahnung von Kottmann, hätte aber gut und gerne auch mit einer Gelben Karte geahndet werden können.

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Bremen hat nun die Spielkontrolle. Sie lassen die Kugel laufen und suchen geduldig nach der Lücke.

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Kurz darauf stehen drei Bremerinnen zum Freistoß bereit. Aus 23 Metern halblinker Position nimmt Jaron Maß und trifft das Leder mustergültig. Ihr Ball senkt sich gefährlich in Richtung der langen Ecke und verfehlt den Pfosten nur haarscharf.

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Plötzlich brennt es lichterloh im Sechzehner der Gäste. Dhont bekommt einen langen Ball auf die rechte Seite des Strafraums und legt in den Lauf zu Vanzeir ab. Die Mittelfeldakteurin lässt eine Gegenspielerin aussteigen und steht frei vor Herzog. Am Fünfer versucht sie nochmal querzuspielen, aber Dudek klärt im letzten Moment.

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Bremens Defensive wirkt zu Beginn etwas wacklig. Mertens kann sich die Kugel weit in der gegnerischen Hälfte erobern und versucht es von der Grundlinie mit einer Hereingabe. Dabei rutscht sie über den Rasen auf die Tartanbahn. Das ist schmerzhaft und die Flanke fand ebenfalls keine Abnehmerin.

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Auf der anderen Seite schlägt Tuin eine missglückte Flanke, die sich als Torschuss entpuppt. Aus 23 Metern segelt die Kugel in Richtung linkes Kreuzeck. Auch El Sherif spekuliert auf die Hereingabe und hat Glück, dass die Hereingabe nur auf dem Tornetz landet.

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Die Gastgeberinnen beginnen mutig und erarbeiten sich früh zwei Ecken. Allerdings bleiben die Standards ohne Gefahr.

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Los geht's! Die Werderfrauen schlagen durch El Sherif die Kugel erstmal weit nach vorne. Allerdings ist die RB-Defensive hellwach und kann klären.

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Spielbeginn

Daniela Kottmann wird die Partie leiten und führt nun die Spielerinnen auf den Rasen unweit des Weserstadions. Für die Bremerinnen wäre ein Sieg ein Sprung in die oberen Tabellenränge. Doch die Leipzigerinnen werden heute ebenfalls etwas Zählbares brauchen, um nach zwei Spielen nicht ohne Zähler dazustehen. Wir freuen uns auf eine packende Begegnung.

Die Aufeinandertreffen beider Teams stehen meist für Spannung und knappe Ergebnisse. In der vergangenen Saison trafen sie insgesamt dreimal aufeinander. Das erste Ligaspiel konnte Bremen im November 2025 zuhause mit 2:1 für sich entscheiden. Nur eine Woche später kam es im Pokal erneut zum direkten Duell. Diesmal empfingen die Leipzigerinnen Bremen und die Partie sollte erst im Elfmeterschießen entschieden werden. Schlussendlich verloren die Leipzigerinnen das Achtelfinale denkbar tragisch mit 4:5 und hatten erneut das Nachsehen. In der Rückrunde war es ebenfalls ein Duell auf Augenhöhe und in Leipzig trennten sich beide Teams 1:1. Somit können wir auch heute von einer knappen, packenden Partie ausgehen.

Bei Leipzig nimmt Cheftrainer Jonas Stephan zwei Veränderungen im Vergleich zur Auftaktniederlage vor. Asgeirsdottir sitzt zunächst auf der Bank und wird von Pfister in der Startelf ersetzt. Außerdem hat sich Schlüsselspielerin Starke unter der Woche im Training verletzt. Für sie rückt Norheim in die erste Elf.

Bei Bremen gibt es eine Veränderung im Vergleich zum 2:1-Auswärtserfolg in Mainz. Bei Sarah Gutmann konnte nach der langen Verletzungsunterbrechung gegen Mainz zwar eine strukturelle Verletzung ausgeschlossen werden, heute muss sie dennoch pausieren. An ihrer Stelle setzt Cheftrainerin Friederike Kromp in der Viererkette auf Julia Magerl.

RB Leipzig erwischte nicht so einen guten Start wie die heutigen Gastgeberinnen. Zuhause empfingen sie die Favoritinnen aus Leverkusen und mussten sich mit 0:2 geschlagen geben. Die Werkself war das bessere Team und dennoch gelang es den Leipzigerinnen bis zum Pausenpfiff die Null zu halten. Allerdings drehten die Gäste aus Leverkusen im zweiten Durchgang spürbar auf und entschieden durch Treffer von Kramer und Sternad innerhalb von acht Minuten die Partie. Den Leipzigerinnen gelang der Anschluss nicht mehr, sodass sie sich somit mit der Auftaktniederlage abfinden müssen. Gegen Bremen stehen die heutigen Gäste somit schon leicht unter Druck, denn mit zwei Niederlagen zum Auftakt wäre der Saisonstart definitiv missglückt.

Die Frauen des SV Werder Bremen starteten letzte Woche bei einem Aufsteiger. Zum Abschluss des ersten Spieltages mussten die Bremerinnen in Mainz ran und erwischten einen hervorragenden Start. Nach zwei Minuten gingen die Werderanerinnen mit 1:0 durch Shimada in Führung. Danach hatte Jaron in der 30. Minute die Chance per Strafstoß zu erhöhen, scheiterte jedoch vom Punkt an der Torhüterin. Nur 30 Sekunden später machte Jaron ihren Fehler allerdings wieder gut und schob die Kugel zum 2:0 über die Linie. Allerdings kamen die Mainzerinnen kurz vor dem Pausenpfiff zum Anschlusstreffer und Bremen musste nochmal zittern. Im zweiten Durchgang konnten sie die Führung allerdings verwalten und tüteten den ersten Dreier der Saison ein. Auch in diesem Jahr wollen sie wieder in der oberen Tabellenhälfte mitspielen und der Pflichtsieg gegen die Aufsteigerinnen aus Mainz ist somit ein gelungener Start. Heute wollen sie gegen die Gäste aus Leipzig nachlegen.

Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Ab 18:30 Uhr empfängt Werder Bremen RB Leipzig an der Weser. Pünktlich vor Anpfiff sind wir mit dem Liveticker zur Stelle.

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