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Werder Bremen - Borussia Dortmund

Bundesliga

Werder Bremen 0

    Borussia Dortmund 2

    • D Zagadou 52'
    • E Braut Håland 66'

    Live-Kommentar

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    Das soll es an dieser Stelle gewesen sein. Wir danken herzlich für das Interesse! Lange ruht der Ball in Deutschlands Fußball-Oberhaus jedoch nicht: Ab 18:30 Uhr duellieren sich der FC Schalke 04 und RB Leipzig. Klicken Sie auch da gerne rein - bis bald! 

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    Kommende Woche Samstag empfängt der BVB im heimischen Stadion den Sport-Club aus Freiburg, während der SV Werder sich einen Tag darauf gegen die Frankurter Eintracht beweisen muss.

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    Mit ihrem fünften Auswärtssieg im Gepäck treten die Borussen die Heimreise aus dem hohen Norden an. Dank nun 45 Punkten auf dem Saison-Konto dürfen sie vorerst als Zweiter (vier Zähler hinter dem FCB als Erstem) ein Wort im Titelrennen mitreden. Werders Situation hingegen wird immer prekärer: Mit weiter 17 Punkten verharrt man auf dem vorletzten Tabellenplatz.

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    12:8 Torschüsse (beziehungsweise 6:2 Abschlüsse auf den Kasten des Kontrahenten) nach 90 Minuten aus BVB-Sicht sprechen Bände. Flankiert von insgesamt 64 Prozent Ballbesitz und 53 Prozent Zweikampfquote fällt die Analyse eindeutig aus: Das bessere Team hat sich hier verdient durchgesetzt.

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    Die abstiegsbedrohten Hausherren boten in der ersten Hälfte ein Kräftemessen auf Augenhöhe. Nach dem Seitenwechsel ließen jedoch die Kräfte merklich nach, so konnten die Westfalen mit zunehmender Spieldauer immer besser ihre individuelle Klasse ausspielen. Letztlich ist es Werder-Tormann Pavlenka zu verdanken, dass es "nur" 0:2 ausgeht. Offensiv zeigten die Grün-Weißen nämlich kaum gelungene Aktionen.

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    Wenig später ist Schluss! Werder Bremen unterliegt mit 0:2 der Borussia aus Dortmund.

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    Favre schöpft sein Wechselkontingent sogar noch restlos aus: Hakimi raus, Akanji rein. Zumindest für ein paar Momente.

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    Das 0:3 liegt auf dem Silbertablett, nur Haaland greift nicht zu: Nach einem Monster-Sprint bricht der 19-Jährige durch über halbrechts. Seine mitgelaufenen Kollegen in der Mitte ignoriert er. Stattdessen probiert er es aus etwas ungünstigem Winkel mit dem Außenrist, aus acht Metern scheitert er aber an Pavlenka. Dickes Ding!

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    ... kommt auf Seiten der Bremer Woltemade für Osako.

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    Schlussphase ist Wechselzeit: Während der BVB für die letzten Meter der Partie noch Brandt für den glücklosen Hazard bringt ...

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    Hakimi muckt nochmal auf. Aus mittiger Position schließt er mit dem schwächeren Linken ab, Palenka entschärft seinen Schuss aus 16 Metern mit dem Bein. So bleibt es vorerst beim 0:2.

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    Überlegt lassen die Borussen das Kunstleder durch die eigenen Reihen laufen. Mit langen Stafetten im Mittelfeld ohne Risiko halten sie den SV Werder vom eigenen Tor weg.

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    In der Zwischenzeit hat der BVB die eigenen Angriffsbemühungen etwas gedrosselt. Das CL-Spiel vom Dienstag steckt ihnen ja noch in den Knochen.

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    Angesichts von 10:8 Torschüssen (davon 4:2 auch aufs Tor) sowie 64 Prozent Ballbesitz zugunsten Dortmunds ist die Führung der Gäste verdient. Die Werderaner scheinen ihrem irren Tempo zu Beginn nun Tribut zollen zu müssen.

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    Kohfeldt geht ins Risiko: Anstelle von Abwehrmann Veljkovic beordert er Sturmtalent Sargent auf den Platz. Was bleibt ihm auch anderes übrig?

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    BVB-Juwel Erling Haaland erzielte vor Spielbeginn beim jüngsten 4:0 gegen Frankfurt in seinem erst fünften Bundesliga-Spiel bereits sein achtes Tor - neuer Liga-Rekord. Im Schnitt trifft Haaland damit bislang alle 38 Minuten. Dabei hat der norwegische Wunderknabe seine individuellen Leistungsgrenzen noch nicht einmal ansatzweise erreicht! Mit nunmehr neun Treffer in sechs Einsätzen baut er seinen Bestwert weiter aus.

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    Auf der Gegenseite macht Haaland Alarm: Toll eingesetzt taucht er vor dem Tor auf, scheitert aus zwölf Metern jedoch am klasse Fußreflex von Keeper Pavlenka.

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    Selke steckt eher unabsichtlich auf den eingewechselten Eggestein durch. Der bringt den Ball mit der Brust unter Kontrolle, ehe er einen Halbvolley aus 17 Metern absetzt. Knapp daneben - aber immerhin mal wieder ein Lebenszeichen des SVW!

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    Auch die Auswärtsmannschaft zieht seine erste Wechseloption: Favre bringt in Reyna den nächsten Youngster. Sancho darf vorzeitig Feierabend machen.

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    Dieser Jadon Sancho steht momentan bei 13 Toren in dieser Bundesliga-Saison (dazu 14 Assists). In den europäischen Top-5-Ligen kann ansonsten einzig Barcelonas Ausnahmekicker Lionel Messi (14 Tore, zwölf Vorlagen) eine zweistellige Anzahl an Treffern und Assists vorweisen. Unterdessen steigt Sanchos Marktwert unaufhörlich weiter!

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    Sancho will es wissen, aus 18 Metern landet sein Abschluss allerdings genau in den Armen von Pavlenka. Keine Gefahr.

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    Die Dortmunder drängen derweil unbeirrt weiter, Werder scheint geschockt. Momentan ist Schwarz-Gelb dem dritten Treffer deutlich näher als Bremen dem Anschlusstreffer.

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    Werder reagiert sofort: Für den ausgelaugten Bittencourt betritt Jojo Eggestein den Rasen.

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    Toooooor! SV Werder Bremen - BORUSSIA DORTMUND 0:2. Mustergültig kombinieren sich die Borussen über ihre rechte Seite durch. Am Ende bedient Hakimi den einlaufenden Norweger am ersten Pfosten. Aus fünf Metern drischt Haaland die Kugel letztlich mit einem Kontakt ins Tor. Ist das bereits die Vorentscheidung?

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    Die spielerische Linie ist dabei nicht immer zu erkennen. Weiter stürzen sich die Protagonisten mit Eifer in jeden Zweikampf.

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    Im zweiten Abschnitt sind wir Zeuge eines weitgehend ausgeglichenen Schlagabtauschs. Einzig Werders eklatante Standard-Schwäche macht bislang den Unterschied!

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    Nun vernascht Hazard Veljkovic auf links, passt anschließend zum aufgerückten Piszczek. Dessen Abschluss aus dem Hinterhalt wird allerdings nicht gefährlich. Da fehlten letztlich gute zwei Meter.

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    Die Bremer warteten vor dem Anpfiff seit geschlagenen 696 Minuten auf einen eigenen Treffer in der Liga. Jetzt kommen nochmal 60 Minuten dazu. Die einzigen beiden Werder-Tore im Kalenderjahr 2020 entsprangen Eigentoren des Kontrahenten. Als letzter Bremer Torschütze konnte sich eben dieser Milot Rashica beim 1:6 in München am 15. Bundesliga-Spieltag in die Torschützenliste eintragen.

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    Doch auch der Uefa-Cup-Finalist von 2009 klopft offensiv an: Osako spitzelt dem unaufmerksamen Zagadou den Ball vom Fuß. Rashica zögert nicht lange und drückt aus 20 Metern ab. Aber Bürki pariert seinen flachen Versuch sicher.

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    Pavlenka rettet in höchster Not! Angetrieben vom 1:0 bleiben die Borussen im Vorwärtsgang. Haaland wird ansehnlich mit einem Steckpass freigespielt und läuft frei auf den Bremer Kasten zu. Doch Werders tschechischer Torhüter kommt mit seinen langen Gräten noch an das Kunstleder - und bringt den Norweger so aus dem Tritt. Da lag das 0:2 in der Luft!

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    Aus Sicht der Gastgeber ging das natürlich viel zu einfach. Werder kassiert seinen elften Gegentreffer nach einer Ecke! So ist es natürlich schwer im Abstiegskampf Big Points einzufahren.

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    Toooooor! SV Werder Bremen - BORUSSIA DORTMUND 0:1. Zagadou bringt den BVB in Front! Die nachfolgende Ecke schnibbelt Sancho in die Mitte. Dort setzt sich der Abwehrmann robust gegen Selke durch und trifft aus fünf Metern per Volley in die Maschen.

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    Mit einem Kontakt legt Zagadou nach hinten ab. Haaland drückt direkt ab, minimal abgefälscht klatscht die Kugel an den Außenpfosten. Viel fehlte da nicht, Dortmund meldet sich an!

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    Kurz darauf nimmt sich Guerreiro ein Herz. Sein wuchtiger Distanzschuss wird noch abgefälscht. Die fällige Ecke bringt keine Gefahr.

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    Am anderen Ende des Spielfelds setzt sich Sancho im Bremer Strafraum elegant durch. Der Engländer chippt zu Can, dessen Schuss aus 14 Metern jedoch ebenfalls nicht weit kommt. Abgeblockt!

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    Dann gewinnt Klaassen die Kugel und bringt Rashica ins Laufen. Der Kosovare treibt das Leder ein paar Meter, ehe er aus 26 Metern abzieht. Weit daneben, keine Gefahr!

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    Zum wiederholten Male müssen die Dortmunder im Spielvortrag abdrehen und über Bürki neu aufbauen. Das zeigt schon: Die Werderaner sind nah dran an ihren Gegenspielern und machen dem BVB so das Leben extrem schwer.

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    Bezeichnend: Werder ist seit der 15. Minute ohne Torschuss, der BVB seit der 24. Minute. In den letzten 14 Pflichtspielen zwischen beiden Teams trafen sowohl Werder Bremen als auch Borussia Dortmund jedoch immer (SVW: 26 Tore, BVB: 34). In diesen 14 Duellen fielen im Schnitt stolze 4,3 Treffer pro Spiel. Unterhaltung pur war in der jüngeren Vergangenheit bei den Kräftemessen beider Vereine garantiert, auf eine Fortsetzung hoffen wir natürlich auch heute noch!

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    Umgehend holt Selke clever gegen Hummels den nächsten Eckstoß für Bremen heraus. Bittencourt übernimmt, aber Bürki pflückt seine Hereingabe leicht und locker herunter.

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    Der Ball rollt wieder, die zweiten 45 Minuten laufen.

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    Wir dürfen uns also auf einen spannenden zweiten Durchgang freuen! Noch ist hier lange nichts entschieden. In wenigen Minuten geht's weiter.

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    Was sagen die Statistiken? Weiterhin 2:2 Torschüsse (wovon jedoch kein einziger den jeweiligen Schlussmann auch zum Eingreifen zwang) sowie 60:40 Prozent Ballbesitz legen leichte Feldvorteile für den Ballspielverein Borussia nahe. Der SV Werder hält physisch dagegen, kann bislang 54 Prozent aller Zweikämpfe für sich entscheiden.

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    Ohne Nachspielzeit geht es beim Stand von 0:0 in die Pause!

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    Nach einem verunglückten Hackenpass von Hakimi will Bittencourt Kollege Selke mit einem vertikalen Zuspiel in die Tiefe einsetzen. Hummels ist jedoch gut postiert - und läuft die Kugel problemlos ab.

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    Auf der Gegenseite foult Augustinsson. Guerreiro hebt den Ball in der Folge scharf nach innen. Alle verpassen - bis auf einer: Pavlenka ist zur Stelle und boxt den Ball energisch aus dem eigenen Strafraum.

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    Gegen den Ball formieren sich die Norddeutschen in einem 3-2-5. In ungewohnter Rolle bildet Bittencourt neben Klaassen dabei einen Schutzschild vor der eigenen Abwehr als Doppel-Sechs. Bislang geht diese Strategie blendend auf.

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    Jetzt flankt Gebre Selassie von rechts in den Sechzehner. Werder-Stoßstürmer Selke wird eng beschattet - und hat so keine Chance, das Spielgerät zu erreichen. Der BVB kann klären.

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    2:2 Torabschlüsse sowie 0:0 Schüsse auf das Gehäuse des Gegners zeigen: Beide Angriffsreihen hängen nach wie vor in der Luft. Derzeit ist mannorientierter Abnutzungskampf im Weserstadion Trumpf!

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    Werder meldet sich offensiv also zurück - und das ist auch bitter nötig: Bremen verlor seine vergangenen vier Bundesliga-Heimspiele allesamt, nicht ein einziges eigenes Tor wollte ihnen dabei gelingen - das gab es beim SVW noch nie! Eine weitere Heimniederlage würde für die Hanseaten einen neuen BL-Negativrekord bedeuten!

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    Nur wenig später setzt Bittencourt den einlaufenden Gebre Selassie auf rechts mustergültig ein. Dessen Rückpass von der Torauslinie kann Guerreiro aber blocken. Wichtige Aktion, hinter ihm hatte Selke gelauert.

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    Ein Aufschrei geht durch das weite Rund: Augustinsson zirkelt einen Freistoß von rechts in den Strafraum. Toprak kommt mit dem langen Ball gerade noch an die Hereingabe, aus fünf Metern grätscht der Ex-Dortmunder die Kugel aber neben das Tor. Zudem ist alle Aufregung umsonst: Abseits.

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    Der Regen ist mittlerweile deutlich abgeschwächt an der Weser. Trotzdem ist das Geläuf natürlich noch rutschig, Distanzschüsse könnten ein probates Mittel sein.

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    Stecken diese Unkonzentriertheiten an? Hummels bringt ein ungenaues Zuspiel nicht an den Mitspieler, Rashica kann sich anschließend aber nicht durchsetzen und rennt sich fest. Wieder ist die Kugel weg.

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    Dann vertändelt abermals Hakimi leichtfertig im Ballvortrag die Kugel. Osako tut es ihm allerdings Sekunden später gleich und verliert ebenfalls rasch den Ball. Keine Chance zum Umschalten für Grün-Weiß.

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    Starke 63 Prozent gewonnene Duelle um das Spielgerät bisher belegen: Die Werderaner sind hochmotiviert und reichlich bissig unterwegs! Die Einstellung stimmt beim abstiegsbedrohten SVW.

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    In dieser Phase spielt sich das Geschehen weitestgehend zwischen den Strafräumen ab. Durchbrechen konnte noch keiner, viele intensive Zweikämpfe prägen das Bild aktuell.

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    Nachdem der Ball die Seitenlinie überquert, behält Werder-Coach Kohfeldt für einige Momente das Kunstleder in den Armen. Das Signal an seine Spieler ist klar: Bremen muss schleunigst wieder mehr Ruhe und Sicherheit in seine Aktionen bekommen. Der Dortmunder Druck wächst.

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    Wenig später hebt Haaland von rechts die Kugel ins Zentrum. Hazard kann sich etwas absetzen, trifft aus zwölf Metern den Ball jedoch nicht sauber. Sein artistischer Fallrückzieher-Versuch wird nicht belohnt!

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    Nach einer Balleroberung im Mittelfeld macht sich Selke allein auf die Reise. Nach wenigen Metern ist aber Endstation für den Winter-Rückkehrer, gegen drei Bewacher steht auch Werders Sturmtank auf verlorenem Posten.

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    In der Zwischenzeit ist jedoch auch die Auswärtsmannschaft auf Betriebstemperatur. Langsam aber sicher übernimmt der BVB die Kontrolle. Die Spielanteile haben sich längst gedreht: Dortmund kann momentan 58 Prozent Ballbesitz vorweisen. Nur Torchancen sind noch Mangelware.

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    Dann zündet Sancho zum ersten Mal auf links den Turbo. Sein Zuspiel auf Guerreiro grätscht aber Toprak weg. Die Arbeit gegen den Ball stimmt beim SVW!

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    Klaassen erobert gegen Can den Ball im Mitteldrittel. Aus einer ruhigen Ballbesitzphase will Osako wenig später einen Steckpass gen Selke anbringen. Doch die Borussen-Abwehr ist aufmerksam und macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

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    Als nächstes tritt der wiedergenesene Augustinsson einen ruhenden Ball aus dem rechten Halbfeld. Der Schwede versucht es sogar direkt aus gut und gerne 27 Metern Torentfernung, bleibt allerdings in der Mauer hängen.

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    Die Westfalen treten heute erstmals unter Favre im dritten Pflichtspiel hintereinander mit der gleichen Startelf an. Werder hält mit Routine dagegen, mit 28,0 Jahren durschnittlich hat Kohfeldt die älteste Mannschaft in der laufenden Saison nominiert.

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    Auch die schnibbelt Sancho ins Zentrum. Doch mit dem gleichen Ergebnis: Bremen steht bisher kompakt, Osako klärt den Ball resolut.

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    ... Sancho übernimmt die Ausführung. Seine Hereingabe ist jedoch lange in der Luft, Toprak bringt den Schädel dazwischen. Anschließend holt Haaland die erste Ecke für Schwarz-Gelb heraus.

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    Dann geht Augustinsson auf seiner linken Außenbahn defensiv zu ungestüm gegen Hakimi zu Werke. Freistoß BVB aus vielversprechender Position von halbrechts ...

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    Stolze 62 Prozent Ballbesitz konnten die Grün-Weißen in der dominant geführten Anfangsphase anhäufen. Der BVB muss sich erst noch finden.

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    Dortmund wacht allmählich auf: Wiederum Can versucht es im Rahmen einer zweiten Welle mit einem Fernschuss. Aber deutlich drüber, Abstoß SVW.

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    Can treibt an, verlagert nach links. Sancho bedient Guerreiro, die Hereingabe des Portugiesen segelt aber unerreichbar über Freund und Feind hinweg.

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    Erstmals kann der Ballspielverein das Kunstleder nun mal länger in den eigenen Reihen halten. Selke stört fleißig den Spielaufbau, so kann Toprak ein unkontrolliertes Zuspiel aus der letzten Kette mühelos abfangen.

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    In ihrem 3-4-3 setzen die Hanseaten den favorisierten Gästen in den Anfangsaugenblicken mächtig zu. Bei strömendem Regen lassen sie den BVB bisher mal so gar nicht zur Entfaltung kommen.

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    Wenig später zirkelt Augutinsson einen Standard aus dem rechten Halbfeld in die Mitte. Zu weit, Bürki faustet das Spielgerät aus der Gefahrenzone.

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    Gefährlich wird die zwar nicht, der BVB kann sich kurz befreien. Doch Werder bleibt am Drücker. Rashica geht ins Dribbling und legt am Sechzehner auf Selke ab. Der zieht aus 17 Metern ab, wird allerdings geblockt.

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    Die Gastgeber laufen die Dortmunder sofort energisch an. Das Angriffspressing greift - die erste Ecke nach nur 24 Sekunden der Lohn ihrer Mühen.

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    Der Anpfiff ertönt, Dortmund stößt zuerst an.

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    Auch in Bremen setzt man mit einer Gedenkminute ein Zeichen gegen rechtsextremistischen Terror.

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    Genug der einleitenden Worte: In diesen Augenblicken führt der Unparteiische mitsamt seiner Assistenten die Protagonisten auf das Spielfeld. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden!

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    Für beide Mannschaften steht demnach viel auf dem Spiel: "Strohhalm im Abstiegskampf versus Angriff auf die Spitzengruppe", die Rollen sind klar verteilt. Als Schiedsrichter wird Marco Fritz dieses richtungsweisende Match leiten.

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    Heute bekommen die Norddeutschen die nächste Chance, das Ruder im Abstiegskampf herumzureißen. Bei nur noch zwölf ausstehenden Matches bis Saisonende gehen Bremen aber allmählich die verbleibenden Spiele aus, um die Lücke auf den rettenden 15. Platz (derzeit von Mainz mit 22 Zählern belegt) zu schließen. Auf Relegationsrang 16 stehen die punktgleichen Düsseldorfer.

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    Reichlich Selbstvertrauen dürften die Westfalen also mitbringen. Werder hingegen muss sich am Pokalspiel gegen den BVB von vor 18 Tagen orientieren: Damals konnten die Bremer den Favoriten in einer packenden Begegnung mit 3:2 ausschalten. Anschließend konnte diese Pokaleuphorie jedoch nicht in den Liga-Alltag transportiert werden. Seither setzte es zwei Pleiten - ohne ein eigenes Tor (0:2 gegen Union und 0:3 in Leipzig).

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    Am vergangenen Dienstag erlebte das Westfalenstadion mal wieder eine echte Sternstunde: Ein starkes kämpferisches Dortmunder Kollektiv bezwang im Hinspiel seines Champions-League-Achtelfinals das Starensemble von Paris Saint-Germain. Mit seinen zwei Treffern avancierte dabei einmal mehr der 19-jährige Wunderstürmer Haaland zum Matchwinner, sein Arbeitsnachweis von nunmehr elf Toren in sieben Einsätzen im Trikot der Schwarz-Gelben lassen Fans und Experten staunen.

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    Das Auswärtsteam aus dem Ruhrpott reist in einer gänzlich anderen Gefühlslage an: Die Winter-Transfers von Emre Can und Erling Haaland haben sich bereits jetzt ausgezahlt. Spielerisch lief es für den BVB zuletzt wieder deutlich besser: Er konnte vier Siege aus den zurückliegenden fünf Liga-Auftritten einfahren. Seine daraus resultierende Zwölf-Punkte-Ausbeute wird ligaweit nur vom FC Bayern (13) getoppt!

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    Der schwächsten Bilanz in ihrer 56-jährigen Bundesliga-Historie zum Trotz verbreiten die Verantwortlichen rund ums Weserstadion unbeirrt weiter (Zweck-)Optimismus. Ganz wie es sich nach "hanseatischer Mentalität" gehört, sorgt der SV Werder allerdings auch schon für einen möglichen Abstieg vor. Sofern der Gang in die Zweitklassigkeit nicht mehr abgewendet werden kann, soll der Spieleretat von derzeit rund 55 Millionen Euro auf dann zirka 30 Millionen Euro schrumpfen.

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    Der SVW erneuerte dennoch unter der Woche sein Vertrauen in Cheftrainer Florian Kohfeldt. Selbst die Horror-Serie von acht Niederlagen aus den letzten neun Liga-Spielen ändert daran nichts. Lediglich drei eigene Treffer und drei Zähler auf der Habenseite aus dem genannten Zeitraum bereiten den Klub-Bossen keine Sorgen: An der Weser ist der Glaube daran, mit dem vorhandenen spielerischen Potenzial noch die Kehrtwende zu schaffen, ungebrochen!

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    Dabei kommt es zu einem Duell der Gegensätze: Während die Hanseaten mit bislang nur vier Saisonsiegen und aktuell 17 Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht sind, haben die Gäste (42 Zähler) als Dritter unlängst wieder Kontakt zum Spitzenreiter aus München aufgenommen. Derzeit trennen die Borussia sechs Punkte vom deutschen Rekordmeister.

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    Auf Seiten der Borussen sind der Ex-Bremer Thomas Delaney (Kniebeschwerden) und Offensivstar Marco Reus (Muskelverletzung) aus gesundheitlichen Gründen zum Zuschauen verdammt.

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    Der Ballspielverein aus Dortmund schickt seinerseits diese Startelf ins Rennen:  Bürki - Piszczek, Hummels, Zagadou - Hakimi, Can, Witsel, Guerreiro - Sancho, Haaland, T. Hazard.

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    Den Grün-Weißen stehen neben den Langzeitverletzen Niclas Füllkrug (Kreuzbandriss) und Kevin Möhwald (Knie-OP) auch die Routiniers Fin Bartels (Adduktorenbeschwerden) und Philipp Bargfrede (Wadenverletzung) sowie Kevin Vogt (Oberschenkelprobleme) nicht zur Verfügung. Maxi Eggestein sitzt außerdem eine Gelbsperre ab.

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    Wie gewohnt blicken wir zunächst auf die handelnden Akteure an diesem Nachmittag. Die Hausherren beginnen wie folgt:  Pavlenka - Veljkovic, Toprak, Moisander - Gebre Selassie, Bittencourt, Klaassen, Augustinsson - Osako, Selke, Rashica.

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    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 23. Spieltages zwischen Werder Bremen und Borussia Dortmund.