Werder Bremen - Hamburger SV; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Werder Bremen - Hamburger SV. Bundesliga.

Weser-StadionZuschauer41.800.

Werder Bremen 3

  • J Stage (37. minute, 57. minute)
  • C Puertas (91. minute)

Hamburger SV 1

  • R Glatzel (41. minute)
  • P Otele (s/o 79. minute)

Live-Kommentar

Das war der Liveticker zur Partie zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV. Weiter geht es bei uns im Programm mit dem Abendspiel zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig ab 18:30 Uhr. Viel Spaß dabei, schönen Samstag noch und bis zum nächsten Mal.

Der HSV tritt nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie auf der Stelle, bleibt knapp vor den nun punktgleichen Bremern auf Platz 13. Kommenden Samstag geht es für die Rothosen im Abendspiel zuhause gegen Hoffenheim.

Durch den Sieg klettert Bremen von Platz 15 auf 14 und vergrößert den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte. Als Nächstes reisen die Grün-Weißen gen Süden und treten am Sonntag beim VfB Stuttgart an.

Nach dem 1:1 zur Pause legten beide Teams nach dem Seitenwechsel offensiv los und kamen abwechselnd zu Chancen. Nach 57 Minuten schnürte Stage mit einem Traumtor den Doppelpack und brachte sein Team auf die Siegerstraße. Dem HSV fiel danach in der Offensive wenig ein, zumal man nach der Roten Karte für Otele (79.) die Schlussphase mit einem Mann weniger absolvieren musste. Bremen nutzte die Überzahl, kam durch Puertas zum dritten Treffer und entschied das Derby damit für sich. Bei 57 Prozent Ballbesitz und einem Torschussverhältnis von 18:11 ist dieser Heimsieg leistungsgerecht.

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Das Spiel ist zu Ende, Bremen entscheidet das Nordderby gegen den HSV mit 3:1 für sich.

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Stattdessen kommt Bremen beinahe zum vierten Treffer. Nach einem Ballgewinn zieht Grüll auf rechts durch und kommt bis in den Sechzehner, gibt dann flach in die Mitte zu Schmid. Der kommt frei und direkt zum Abschluss, Heuer Fernandes wehrt seinen Schuss aber mit einem guten Reflex ab.

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Der HSV versucht nochmal für Gefahr zu sorgen, während sich Bremen in der Nachspielzeit zurückzieht. Den dezimierten Gästen fällt es aber jetzt umso schwerer, sich dem Tor dabei entscheidend zu nähern.

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Bremen taucht nochmal im Sechzehner auf, Torschütze Puertas versucht es erneut, schießt den Ball diesmal aber ungefährlich in die Arme des Keepers.

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Nach dem Treffer wird es an der Seitenlinie ungemütlich, Spieler und Betreuer beider Teams sorgen für eine Rudelbildung. Auslöser dürfte sein, dass die Bremer den Treffer vor der Gästekurve bejubelten. Der Schiedsrichter beruhigt die Situation, zeigt dann jeweils einem Co-Trainer auf beiden Seiten die Rote Karte.

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Tooooor! WERDER BREMEN - Hamburger SV 3:1. Puertas erzielt den dritten Bremer Treffer und macht damit wohl den Deckel drauf. Omari läuft als letzter Mann einen langen Ball ab und spielt zurück zu Keeper Heuer Fernandes. Der will ihn lang nach vorne schlagen, trifft den Ball aber nicht gut. Bittencourt fängt ihn noch in der gegnerischen Hälfte ab, bedient sofort Schmid, der legt links im Strafraum mit der Hacke zurück. Puertas kommt aus 15 Metern zum Abschluss und trifft flach ins linke Eck.

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Vorlage Romano Schmid

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Die Nachspielzeit fällt üppig aus, zwölf Minuten sind angezeigt.

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Beim fälligen Freistoß läuft Schmid an und schlenzt den Ball aus halblinker Position über die Mauer, setzt ihn aber auch etwa einen Meter über den Kasten.

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Wechsel bei Werder: Stark ist für Njinmah im Spiel.

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Jatta sieht nun für das Foul also die Gelbe Karte.

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Jatta kommt ohne Rote Karte davon, der Unparteiische nimmt die Entscheidung zurück. Er verkündet nach der Überprüfung der Szene, dass "nur" ein rücksichtsloses Foul vorliegt, somit keine Notbremse, folglich kein Platzverweis.

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Es gibt nochmal Rot, aber bleibt es bei der Entscheidung? Langer Ball der Bremer, Grüll nimmt die Kugel gut herunter und hat dann freie Bahn in Richtung Sechzehner. Kurz vor der Strafraumlinie wird er von Jatta mit einer Grätsche gestoppt. Der Schiedsrichter entscheidet auf Notbremse und zeigt dem Hamburger die Rote Karte. Diesmal wirkt die Entscheidung eher hart, weil Jatta wohl zumindest auch den Ball berührte, und weil Torunarigha noch in der Nähe stand und hätte eingreifen können. Der VAR meldet sich, Schiedsrichter Exner geht zur Seitenlinie, um sich die Szene nochmal anzusehen. 

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Den fälligen Freistoß bringt Vieira von der rechten Seite in den Sechzehner. Glatzel ist mit dem Kopf dran und legt quer vor den Kasten, verpasst damit seinen Mitspieler aber knapp.

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Der HSV wechselt: Mit Downs kommt noch ein Stürmer, Capaldo geht aus dem Spiel.

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Grüll sieht für ein Foul an Remberg in der Bremer Hälfte die Gelbe Karte.

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Der Schiedsrichter verkündet nach erneuter Ansicht der Szene die Entscheidung: Er wertet die Aktion Oteles als grobes Foulspiel und zückt Rot. Die Entscheidung ist vertretbar. Zwar kann man Otele keine Absicht unterstellen, er kam aber deutlich zu spät und stieg dem Gegenspieler auf das Schienbein. Und der hatte durchaus Glück, dass er sich dabei nichts Schlimmeres zuzog.

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Gibt es jetzt die Rote Karte für Otele? Der Hamburger legt sich in der gegnerischen Hälfte den Ball zu weit vor, Puertas geht dazwischen und grätscht den Ball weg. Der nachsetzende Otele kommt zu spät und steigt dem Gegenspieler mit den Stollen auf das Schienbein. Der Schiedsrichter geht nach einem Hinweis des VAR zur Seitenlinie, um sich die Szene nochmal anzusehen.

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Die Partie wird mit zunehmender Spielzeit immer zerfahrener. Beide Teams gehen es sehr intensiv an und reiben sich in vielen Zweikämpfen auf, es gibt einige Fouls und Unterbrechungen.

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Königsdörffer geht bei den Gästen ebenfalls aus dem Spiel, Stange ist für ihn neu dabei.

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Für Muheim geht es nicht weiter, Jatta kommt für ihn neu ins Spiel.

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Muheim will den Ball an der Grundlinie gegen Bittencourt abschirmen, der rempelt ihn an. Muheim geht zu Boden und vertritt sich dabei, zieht sich wohl eine Knieverletzung zu. Dass Bittencourt dem am Boden liegenden Gegenspieler noch ein paar Worte mitgibt, ist unnötig und zieht zu Recht eine Gelbe Karte nach sich.

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Für ein taktisches Foul sieht Sugawara die Gelbe Karte.

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Der HSV greift an, tut sich aber weiter schwer und wartet noch auf die erste Großchance im zweiten Durchgang. In der 52. Minute gab es einen ungefährlichen Kopfball von Mikelbrencis, seitdem brachten die Gäste keinen Ball mehr aufs gegnerische Tor.

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Wechsel bei den Hausherren: Doppeltorschütze Stage wird mit viel Applaus verabschiedet, Bittencourt ist für ihn im Spiel.

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Muheim muss aufpassen, der bereits verwarnte Linksverteidiger kommt mit einer Grätsche in der gegnerischen Hälfte zu spät und trifft nur den Gegenspieler. Er kommt ohne zweite Gelbe Karte davon, darf sich aber jetzt aber nicht mehr viel erlauben.

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Erster Wechsel beim HSV: Grönbaek geht aus dem Spiel und macht Platz für Otele.

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Bremen ist jetzt obenauf, die Fans sind nach dem zweiten Treffer voll da, ihr Team geht in viele Zweikämpfe und kann die Hamburger immer wieder entscheidend stören. So bleiben die Angriffe der Gäste nach dem Gegentreffer bisher zaghaft.

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Erster Wechsel bei Werder: Grüll ist für Milosevic im Spiel.

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Es gibt gleich nochmal das Duell zwischen Njinmah und Muheim, diesmal rein sportlich. Der Bremer dribbelt auf den Gegenspieler zu und schließt vor dem Sechzehner ab, sein Flachschuss ist aber kein Problem für Heuer Fernandes.

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Nach einer kurzen Uneinigkeit und Diskussion mit Gegenspieler Njinmah sieht der Hamburger Muheim die Gelbe Karte.

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Tooooor! WERDER BREMEN - Hamburger SV 2:1. Stage bringt Bremen erneut in Führung, und das ist ein absolutes Traumtor. Die Bremer erkämpfen den Ball rechts in der gegnerischen Hälfte, über Puertas und Schmid kommt der Ball flach zu Stage. Der steht zentral vor dem Sechzehner und hält quasi ansatzlos aus etwa 18 Metern drauf, trifft die Kugel perfekt und versenkt sie mit leichter Berührung der Unterlatte im rechten Dreieck. Stark gemacht.

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Vorlage Cameron Puertas

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Wir machen im abwechselnden Rhythmus weiter, der nächste Abschluss gehört demnach den Bremern. Puertas flankt weit von der linken Seite vor den Kasten. Torschütze Stage ist erneut mit dem Kopf zur Stelle, diesmal stellt er Heuer Fernandes damit aber vor keine Probleme.

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Es geht munter hin und her in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel, die Gäste dran kommen zur nächsten Möglichkeit. Nach einer weiten Flanke durch Muheim von links kommt Mikelbrencis am langen Pfosten zum Kopfball, den setzt er aber genau in die Arme von Schlussmann Backhaus.

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Für die Hausherren kommt Lynen zur ersten Gelegenheit des zweiten Durchgangs, sein Schuss aus der zweiten Reihe wird abgefälscht und segelt rechts am Ziel vorbei.

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Der HSV kommt zum ersten Abschluss nach Wiederanpfiff. Grönbaek dringt links in den Sechzehner und sucht den Abschluss, wird aber geblockt. Capaldo kommt an den Abpraller und zieht direkt ab, setzt den Ball aber deutlich rechts neben den Kasten.

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Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

Bremen und Hamburg liefern sich ein temporeiches und interessantes Nordduell. Zwar gelingt auf beiden Seiten im Spiel nach vorne sicher nicht alles, aber beide Teams spielen auf Sieg. Bremen erwischte den besseren Start, blieb vor dem Tor aber lange ungefährlich, bis Stage aus kurzer Distanz einköpfte. Der HSV sorgte nach schnellen Gegenstößen für Gefahr, kam zur ersten Großchance durch Königsdörffer, der noch knapp scheiterte. Dafür besorgte sein Sturmpartner Glatzel mit einem strammen Schuss den schnellen Ausgleich. Es bleibt also spannend. Warten wir ab, ob und wer den nächsten Treffer nachlegen und sich am Ende die wichtigen Punkte im Abstiegskampf sichern kann.

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Dann geht es mit dem Halbzeitstand von 1:1 in die Kabinen.

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In der Nachspielzeit hält Bremen das Spiel in der gegnerischen Hälfte, der HSV steht aber gut und lässt keine Torannäherungen zu.

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Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

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Deman kommt ebenfalls nicht ungeschoren davon und wird verwarnt.

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Königsdörffer und Deman geraten nach einem Zweikampf aneinander und liefern sich eine kurze hitzige Diskussion. Der Schiedsrichter beruhigt die Situation aber schnell, zeigt dann zunächst Königsdörffer die Gelbe Karte. 

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Vor der Pause nimmt die Partie also nochmal deutlich an Fahrt auf, der nächste gefährliche Vorstoß gehört Werder. Deman macht vorne mit, kommt links im Strafraum an den Ball und gibt ihn flach in die Mitte. Milosevic ist einschussbereit, Omari greift aber noch rechtzeitig ein und klärt den Ball grätschend ins Aus.

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Toooor! Werder Bremen - HAMBURGER SV 1:1. Die Bremer Freude währt nicht lange, mit einem sehenswerten Schuss besorgt Glatzel den schnellen Ausgleich. Nach einem langen Ball aus der Hamburger Abwehr rangeln Glatzel und Coulibaly am Mittelkreis um die beste Position, Coulibaly geht dabei zu Boden. Glatzel ist frei durch und hat viel Zeit, um rechts im Sechzehner für den Abschluss Maß zu nehmen. Er trifft den Ball perfekt und versenkt ihn genau im linken Dreieck, da ist nichts zu machen für Backhaus im Tor.

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Vorlage Nicolás Capaldo

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Nach dem Führungstreffer greifen die Hausherren weiter an, der HSV zieht sich zurück. Nach einem langen Ball gibt es die nächste Torannäherung der Grün-Weißen, die diesmal aber ohne Abschluss bleiben.

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Toooor! WERDER BREMEN - Hamburger SV 1:0. Riesenjubel im Weserstadion, Bremen legt gegen den Nordrivalen vor und geht in Front. Zunächst segelt eine Flanke von der linken Bremer Seite in den Sechzehner. Muheim ist mit dem Kopf dran, kann aber nicht richtig klären. So kommt die Kugel auf rechts über Njinmah zu Sugawara, der eine gute Hereingabe an den Fünfer schlägt. Torunarigha fehlt die Orientierung, und so kann Stage frei hochsteigen und aus fünf Metern halbhoch ins rechte Eck köpfen. Heuer Fernandes ist ohne jede Abwehrchance.

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Vorlage Yukinari Sugawara

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Das Publikum im Weserstadion sieht ein umkämpftes Nordduell, in dem beide Mannschaften viel investieren und offensiv ausgerichtet sind, sich im vorderen Drittel aber jeweils schwertun. Der HSV ist in dieser Phase die etwas aktivere Mannschaft, konnte sich seit der Chance für Königsdörffer aber dem gegnerischen Tor kaum nähern.

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Auch auf der anfangs so auffälligen rechten Seite der Bremer ist es ruhiger geworden. Dann aber zieht Njinmah nochmal an, dribbelt vor dem Sechzehner in die Mitte und schließt mit links ab. Der Aufsetzer ist aber kein Problem für Heuer Fernandes.

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Der HSV wirkt immer gefestigter im Spiel nach vorne und scheint drauf und dran, die Kontrolle zu übernehmen. Bremen ist passiver geworden und leistet sich auf dem Weg nach vorne immer wieder vermeidbare Fehlpässe.

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Kurz danach kommt der HSV erneut zum Abschluss. Bremen verliert die Kugel im Aufbau, Vieira kommt vor dem Sechzehner ans Leder und zieht ab. Sein Aufsetzer kommt aufs linke Eck, Backhaus ist aber zur Stelle und wehrt ihn ab.

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Die beste Chance bisher! Königsdörffer setzt sich gut durch, vergibt dann aber knapp. Nach einem langen Ball auf links setzt der Stürmer gut nach, der eigentlich besser stehende Pieper verliert das Duell um den Ball. Zwei weitere Bremer kommen hinzu, Königsdörffer kommt links vor dem Tor trotzdem zum Abschluss, setzt den flachen Ball aber knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus.

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Die Gäste schaffen es, den Druck der Bremer abzuschwächen, indem sie eigene Akzente nach vorne setzen. So geht es etwas ausgeglichener zu, auf beiden Seiten fehlen im Moment aber die Aktionen im Strafraum.

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Njinmah sprintet auf rechts nach einem Doppelpass durch und kommt zur Flanke. Muheim bekommt gegen den schnellen Gegenspieler also einiges zu tun, kann dessen Flanke aber blocken.

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Der HSV steht eher tief, startet aber immer wieder Umschaltversuche und will schnell nach vorne kommen. Das können die Bremer bislang meistens mit aggressiver Zweikampfführung verhindern.

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Das war also ein kurzer Schreckmoment für die Bremer, die ansonsten in dieser Anfangsphase aber die bestimmende Mannschaft sind. Werder gibt mit bisher 74 Prozent Ballbesitz den Ton an, vor allem Njinmah hat auf seiner rechten Seite einige gute Offensivaktionen.

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Der HSV trifft ins Netz, gleich danach geht aber die Abseitsfahne hoch. Es gibt Freistoß für die Gäste im rechten Halbfeld, Vieira sieht die Lücke und führt schnell aus, spielt flach in den Sechzehner zu Königsdörffer. Der gibt umgehend in die Mitte, wo Glatzel aus kurzer Distanz einschiebt. Königsdörffer stand aber klar im Abseits, deshalb zählt der Treffer nicht.

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Auch die nächste Möglichkeit gehört den Bremern. Njinmah zeigt auf rechts sein enormes Tempo, gibt dann flach in den Rückraum. An der Strafraumlinie kommt erneut Puertas direkt zum Abschluss, verzieht aber deutlich nach rechts.

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Zweite Chance für Werder. Nach einem schnellen Vorstoß über rechts kommt Milosevic vor dem Strafraum an den Ball, legt ab für den nachrückenden Puertas. Der schießt flach aufs rechte Eck, Heuer Fernandes hält auch diesen Schuss sicher.

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Erster Abschluss auch auf der anderen Seite. Njinmah kommt zentral im Sechzehner an die Kugel, wird nach links abgedrängt, kann trotzdem flach abziehen und bringt den Ball aufs kurze Eck. Heuer Fernandes im Tor übersteht die erste Bewährungsprobe ohne Probleme.

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Der erste Abschluss gehört dem HSV. Fabio Vieira führt einen Freistoß von links aus und flankt vor den ersten Pfosten. Königsdörffer verlängert per Kopf in die Mitte, wo Glatzel zum Kopfball kommt, den Ball dabei aber rechts am Tor vorbeisetzt.

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Bremen beginnt offensiv und kommt gleich zur ersten Ecke von links, die aber ungefährlich bleibt. Danach wird der schnelle Njinmah auf rechts mit einem Steilpass in den Sechzehner geschickt. Torunarigha ist rechtzeitig zur Stelle und klärt ins Seitenaus.

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Und los! Schiedsrichter Florian Exner pfeift die Partie an, der Ball rollt im Weserstadion.

Die gilt es heute abzuhaken und endlich mal wieder einen Dreier auf fremdem Platz einzufahren. Das letzte Mal gelang das am 7. Februar beim Tabellenletzten Heidenheim. In Bremen sahen die Gäste in der Vergangenheit meist nicht gut aus, in den letzten acht Duellen im Weserstadion ging der HSV gleich sieben Mal leer aus.

Beim Gastspiel in Stuttgart sah die Truppe von Merlin Polzin kein Land und ging mit 0:4 unter. Von Anfang an wurde man vom spielstarken Gegner in die Defensive gedrängt, die Niederlage hätte noch höher ausfallen können. Vor allem im zweiten Durchgang zeigte der HSV eine enttäuschende Leistung.

Der HSV wartet seit vier Partien auf einen Sieg, kann in der Rückrunde generell nicht ganz an die gute Hinrunde anknüpfen. Seit Februar sammelten die Rothosen von 24 möglichen Punkten nur sechs, in dieser Zeitspanne holte nur Wolfsburg noch weniger.

Mit dem HSV trifft Werder auf eine der auswärtsschwächsten Teams der Liga, hat aber selbst keine gute Heimbilanz aufzuweisen. Die Grün-Weißen gewannen nur eines der letzten neun Heimspiele, und nur zwei Teams ligaweit holten im eigenen Stadion noch weniger Punkte als Werder (14).

Nach der Niederlage in Köln muss Bremen heute auf Kapitän Friedl verzichten, der sich eine Rote Karte einhandelte. Seinen Kollegen bietet sich die große Chance, den Abstand zum Relegationsplatz zu vergrößern und gleichzeitig den Gegner noch tiefer in den Abstiegsschlamassel zu ziehen.

Die Form der Werderaner bleibt wechselhaft. Mit zwischenzeitlich drei Siegen in fünf Spielen konnte man sich etwas Luft verschaffen und von Platz 17 auf 14 klettern. Nach zwei Niederlagen gegen RB Leipzig (1:2) und in Köln (1:3) kommt man den Abstiegsrängen nun aber wieder bedrohlich nah.

Im Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV geht es diesmal für beide Mannschaften um Big Points im Abstiegskampf. Werder steht aktuell mit 31 Punkten auf Platz 15 und damit knapp über dem Strich. Mit einem Sieg würde man mit dem Gegner gleichziehen, der aktuell auf Rang 13 steht.

Beim HSV gibt es nach dem Auswärtsspiel in Stuttgart (0:4) drei Wechsel in der Startelf. Capaldo ist rechts in der Dreierkette neu dabei, Muheim im linken Mittelfeld. Im Sturm läuft heute Glatzel neben Königsdörffer auf. Dafür sitzen Philippe, Elfadli zunächst auf der Bank, Balde steht dagegen heute nicht im Kader. Auf den angeschlagenen Vuskovic müssen die Gäste erneut verzichten.

In dieser Besetzung läuft der Hamburger SV heute auf (3-4-1-2): Heuer Fernandes - Capaldo, Torunarigha, Omari - Mikelbrencis, Grönbaek, Remberg, Muheim - Vieira - Glatzel, Königsdörffer.

Nach der 1:3-Niederlage in Köln gibt es vier Änderungen in der Bremer Startelf. Dabei rücken Stage, Coulibaly, Puertas und Stürmer Milosevic ins Team. Dafür fehlt heute der gesperrte Kapitän Friedl, während Bittencourt, Agu und Grüll auf der Bank beginnen.

Werder Bremen geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-5-1): Backhaus - Sugawara, Pieper, Coulibaly, Deman - Njinmah, Stage, Lynen, Puertas, Schmid - Milosevic.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 30. Spieltages zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV.