Werder Bremen - TSG Hoffenheim; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Werder Bremen - TSG Hoffenheim. Bundesliga.

Weser-StadionZuschauer39.500.

Werder Bremen 0

    TSG Hoffenheim 2

    • A Prass (44. minute)
    • W Burger (s/o 52. minute)
    • G Prömel (54. minute)

    Live-Kommentar

    Das war es also von diesem Spiel! Wir lesen uns in der Bundesliga am Freitag wieder, wenn Köln auf den VfL Wolfsburg trifft. Bis dahin!

    Weiter geht es für beide Teams am kommenden Samstagnachmittag, Bremen empfängt dann Borussia Mönchengladbach und Hoffenheim erwartet Union Berlin.

    Hoffenheim festigt also Platz 3 und ist nur noch drei Zähler hinter Dortmund und jeweils drei Punkte vor den Verfolgern aus Leipzig und Stuttgart. Für Bremen und Steffen wird dagegen die Luft dünner, durch den Punktgewinn von St. Pauli gegen Leipzig ist selbst ein direkter Abstiegsplatz nur noch vier Punkte entfernt.

    Hoffenheim führte nach einer langatmigen ersten Hälfte durch ein Traumtor von Prass, musste kurz nach der Pause aber den Platzverweis gegen Burger hinnehmen. Bremen schöpfte neue Hoffnung, doch nur zwei Minuten nach der Roten Karte erzielte Prömel das 0:2. In der Folge fokussierte sich Hoffenheim nahezu ausschließlich auf die Defensive, Bremen rannte immer wieder an. Satte 23 Torschüsse gab Bremen in der zweiten Hälfte ab (Hoffenheim nur zwölf im gesamten Spiel), doch nur wenige davon waren gefährlich. Einen Anschlusstreffer hätte sich Werder durchaus verdient gehabt, doch die Offensivschwäche war letztlich zu deutlich zu erkennen. Für die Hoffenheimer fällt der Dreier in die Kategorie "Arbeitssieg".

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    Das wars! Hoffenheim gewinnt in Bremen mit 2:0.

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    Es ist zum Verzweifeln für die Bremer. Zwar wird diesmal ein Schuss nicht geblockt, der Versuch von Schmid aus 20 Metern ist aber deutlich zu hoch angesetzt und segelt drüber. Noch 60 Sekunden.

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    Bernardo ist der nächste, der wegen Zeitspiels verwarnt wird.

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    Hoffenheim nimmt noch etwas Zeit von der Uhr und bringt Kevin Akpoguma für Alexander Prass.

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    Nicht schlecht: Bremen kombiniert sich über rechts mit kurzen Pässen an den Strafraum, Grüll zieht dann nach einem Doppelpass aus 16 Metern ab. Klar ist aber auch: Ein Hoffenheimer fälscht zur Ecke ab.

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    Bei einem Abstoß lässt sich Baumann viel zu viel Zeit, also sieht der Keeper Gelb wegen Zeitspiels.

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    Stark von Topp! Eine Flanke von rechts wird abgefälscht, Topp nimmt die Kugel dann am Elfmeterpunkt mit der Brust an und schließt per Seitfallzieher ab, die Schulter von Hajdari ist aber im Weg.

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    Abgeblockte Schüsse bleiben das nervige Thema bei Bremen am heutigen Abend. Ein abgefälschter Schuss von Schmid landet links am Strafraumrand bei Lynen, der abermals nicht durchkommt, auch Milosevic kann den Abpraller in der Box dann nicht verarbeiten.

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    Aufgrund der zahlreichen VAR-Eingriffe gibt es zehn Minuten Nachspielzeit. Bremen darf also noch hoffen!

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    Und weiter nur Bremen: Mbangula zeigt ein starkes Dribbling auf der linken Seite, sein flaches Zuspiel ins Zentrum kann dann von Grüll nicht verarbeitet werden. Stattdessen versucht es Coulibaly aus dem Rückraum, auch hier ist das ein Fall für den Oberrang.

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    Allmählich hat sich Bremen den Anschlusstreffer verdient, Hoffenheim beißt sich nur noch durch. Mbangula hebt den Ball von links gefühlvoll in den Strafraum in den Lauf von Topp, der die Kugel aus 14 Metern direkt aus der Luft nimmt und sie über das Tor jagt.

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    Hoffenheim steht nun im Dauerdruck der Bremer. Eine Ecke wird kurz ausgeführt, Lynen bekommt die Kugel und haut dann aus 23 Metern drauf, doch auch bei diesem Schuss steht ein Hoffenheimer im Weg.

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    Gut gespielt! Stage wird zwischen den Ketten gefunden und taucht dann nach einem Doppelpass mit Grüll rechts im Sechzehner auf. Dort verliert er etwas das Tempo, also kann Hajdari den Schuss aus 14 Metern noch per Grätsche blocken.

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    Wenig später nochmal Werder und diesmal sieht das gefährlicher aus: Erst landet eine verunglückte Flanke von Schmid über Umwege bei Stage, der aber mit seinem Schuss aus 15 Metern nicht durchkommt. Das gilt auch für Mbangula und Covic, Hoffenheim hat immer ein Bein dazwischen.

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    Was kommt noch von Bremen? Genug Offensivkräfte sind nun auf dem Feld, doch weiterhin fehlt die große Torgefahr. Grüll geht rechts mal an die Grundlinie und flankt dann in den Sechzehner, wo Stages Kopfball sichere Beute für Baumann ist.

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    ... und Julian Malatini verlässt das Feld für Keke Topp.

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    Bremen wechselt sogar doppelt: Cameron Puertas weicht für Patrice Covic ...

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    Bei den Gästen ist mit Max Moerstedt für Tim Lemperle ein frischer Stürmer neu dabei.

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    Prass hat ja heute schon gezeigt, was er für einen Schuss hat, also traut er sich auch einen Freistoß aus 25 Metern zu. Diesmal zielt der Österreicher einige Meter zu hoch, Backhaus muss nicht eingreifen.

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    Stage will bei einer Grätsche gegen Prass zum Ball, trifft aber den Gegenspieler. Gelb ist die logische Folge, über Rot müssen wir hier nicht diskutieren.

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    Im zweiten Durchgang ist Bremen bei 70 Prozent Ballbesitz angekommen, die sieben Ballkontakte im gegnerischen Strafraum sind schon deutlich mehr als das, was es in Hälfte eins gab (drei). Doch es fehlt die letzte Durchschlagskraft.

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    Bremen ist nun natürlich die aktivere Mannschaft, Hoffenheim lauert eher auf Fehler. Auch wenn das Tor zurückgenommen wurde, könnte Bremen daraus Selbstvertrauen ziehen. Denn es war ein gutes Beispiel dafür, wie heute noch was gehen kann.

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    So ist es, das Tor wird zurückgenommen. Hoffenheim ist im Glück. Bei der Verlängerung von Sugawara stand Schmid einen halben Schritt zu weit vorne, das ist gut zu erkennen. Im Nachhinein umso bitterer, dass Sugawara selbst die Kugel nicht im Tor unterbringen konnte.

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    Da ist der überraschende Anschlusstreffer für die Gastgeber, doch war das wirklich kein Abseits? Eine hohe Hereingabe von links erreicht Malatini rechts in der Box fast an der Grundlinie. Der Abwehrmann legt zu Sugawara zurück, der per Grätsche den Ball an den Fünfer bringt, wo Schmid am langen Pfosten mit der Hacke einnetzt. Der VAR schaut sich das aber nochmal an.

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    Lemperle nimmt sich der Sache an, doch das kann er definitiv besser. Der Angreifer bleibt mit seinem halbhohen Versuch in der Mauer hängen.

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    Hoffenheim macht das nun aber clever und igelt sich nicht hinten ein. Stattdessen traut sich die TSG immer wieder nach vorne, Prass holt nun einen Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze in halblinker Position heraus.

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    ... und Marco Grüll ersetzt Justin Njinmah.

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    Auf der anderen Seite braucht Bremen neue Impulse, Samuel Mbangula kommt für Olivier Deman ...

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    Hoffenheim wechselt defensiv und nimmt Andrej Kramaric für Ozan Kabak runter.

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    Bremen braucht nun eine schnelle Reaktion, Stage übernimmt dafür die Verantwortung. Der Mittelfeldmann versucht es einfach mal aus 22 Metern, Baumann wehrt den halbhohen Schuss aufs rechte Eck zur Seite ab.

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    Es bleibt dabei, das Tor zählt! Ein Foul an Malatini gab es nicht, da haben sich zwei Bremer gegenseitig behindert und der leichte Schubser von Prömel gegen Milosevic ist dann schlicht zu wenig, um das Tor wieder einzukassieren. In Unterzahl erhöhen die Gäste also!

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    Tooooor! Werder Bremen - TSG HOFFENHEIM 0:2. Die Gäste lassen die Euphorie direkt im Keim ersticken! Ein Freistoß aus dem Halbfeld wird von Coufal in den Sechzehner gebracht, Malatini befördert den Ball dort unglücklich per Bogenlampe halbrechts in die Box. Dort schubst Prömel Milosevic leicht weg und trifft dann freistehend aus elf Metern ins linke Eck. Der VAR schaut sich das Tor nochmal an, doch es wird wohl zählen.

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    Willenborg korrigiert sich und schickt Burger tatsächlich mit der Roten Karte vom Platz. Für den Referee ist es ein "gesundheitsgefährdendes Foulspiel", der Niederländer trifft Puertas oberhalb des Knöchels mit den Stollen, das Bein war ebenfalls gut durchgestreckt. Die Entscheidung geht in Ordnung.

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    Willenborg wird tatsächlich zum Monitor geschickt! 

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    Nun wird auch Burger verwarnt und damit ist er wohl noch gut bedient. Gegen Puertas setzt er im Mittelfeld zur Grätsche an und trifft den Bremer etwas oberhalb des Knöchels. Reicht das sogar für einen Platzverweis? Der VAR schaut sich das Foul nochmal an.

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    Kramaric probiert es nun auch aus der Distanz, aus der Drehung zieht er aus 22 Metern ab, verfehlt das rechte Eck aber deutlich. Hajdari kehrt aufs Feld zurück und kann weiterspielen.

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    Milosevic kommt gegen Hajdari zu spät und trifft den Abwehrmann mit der Schulter am Kopf. Dafür sieht der Bremer Gelb, Hajdari muss derweil behandelt werden.

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    Beide Trainer verzichten auf personelle Wechsel, weiter gehts!

    Eigentlich war das ein klassisches 0:0-Spiel. Bremen begann gut mit einer frühen Chance durch Njinmah, in der Folge tauchte die Werder-Offensive jedoch komplett ab. Der SVW fokussierte sich auf die Defensive und ließ sich vom hohen Anlaufen der Hoffenheimer nur selten beirren. Die TSG übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle, wurde allerdings lediglich bei Standards im Ansatz gefährlich (0,14 zu 0,39 Expected Goals bei 4:8 Torschüssen). So musste vor der Pause ein Traumtor von Prass her, das Spielglück ist (bislang) aufseiten des formstarken Teams.

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    Dann ist Pause in Bremen! Werder liegt mit 0:1 zurück.

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    Zwei Minuten werden nachgespielt.

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    Tooooor! Werder Bremen - TSG HOFFENHEIM 0:1. Wenn nichts geht, muss man eben den Hammer auspacken. Was für ein Tor für die Gäste! Hranac führt einen Einwurf von der rechten Seite schnell aus, Burger treibt die Kugel dann mehr ins Zentrum. Er spielt Kramaric vor dem Sechzehner an, der sofort zu Prass prallen lässt. Der Österreicher knallt die Kugel schließlich aus 23 Metern unwiderstehlich in den rechten Knick. Ein Schuss wie ein Strich.

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    Vorlage Andrej Kramaric

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    Hoffenheim nun mit dem siebten Abschluss, doch auch dieser kann nicht als Großchance gewertet werden. Burgers Ecke von der rechten Seite erreicht links am Fünfer Lemperle, bei dem aber das Timing beim Kopfball nicht stimmt, er setzt die Kugel links vorbei.

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    Es hat definitiv unterhaltsamere Bundesligaspiele an einem Dienstagabend gegeben, vor allem die Duelle zwischen diesen beiden Klubs haben eigentlich etwas Spektakel versprochen. Das geht uns bislang völlig ab, Baumann hat beispielsweise einen sehr ruhigen Arbeitstag.

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    Von Bremen haben wir schon länger nichts mehr in der Offensive gesehen, jetzt schenkt aber Hajdari einen unnötigen Freistoß rechts nahe der Strafraumkante her. Deman will ins Zentrum flanken, bleibt aber in der Mauer hängen. Nun gut.

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    Endlich mal wieder ein Hauch von Torgefahr! Eine Flanke von links kann Coulibaly per Kopf nur zu Coufal klären, der in der Box halbrechts aus zehn Metern zum Volleyabschluss kommt. Da fehlt das Zielwasser, der Schuss wäre nicht aufs Tor gekommen, sorgt aber für eine Ecke. Doch Sie ahnen es: Diese bringt nichts ein.

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    Und so plätschert das Spiel vor sich hin. Die Expected Goals auf beiden Seiten bewegen sich in einem kleinen Bereich (0,09 zu 0,12), Hoffenheim bleibt beim hohen Pressing, kommt aber zu selten zu Balleroberungen in gefährlichen Zonen. Bremen findet nach dem Überspielen der ersten Pressinglinie zu wenig Lösungen.

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    Die Gäste sind nun die klar aktivere Mannschaft, Bremen setzt nur noch auf Konter. Beinahe wäre Njinmah mit einem langen Pass auf die Reise geschickt worden, doch Avdullahu ist als letzter Mann aufmerksam und spielt sicher zu Baumann zurück. Vorne tut sich die TSG nach wie vor schwer.

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    Das wäre beinahe gefährlich geworden. Ein hoher Ballgewinn sorgt dafür, dass Prömel aus 17 Metern abschließen kann. Der Schuss wird geblockt und landet dann in der Box bei Burger, der gegen zwei Bremer im Sitzen um den Ball wühlt, doch irgendwie kann Werder klären.

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    Das sieht doch mal nicht schlecht aus. Eine weite Flanke von der linken Seite legt Lemperle im Strafraum zu Burger zurück, der anrauscht und aus zehn Metern mit einem Kopfball nicht durchkommt. 

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    Weiterhin sind das keine guten Passquoten beider Teams. Zwar bewegen sich beide bei rund 74 Prozent, in der gegnerischen Hälfte sieht es aber düsterer aus mit knapp über 60 Prozent. So ist es nicht verwunderlich, dass es kaum bis an den Sechzehner geht. Auf beiden Seiten.

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    Der gute Start der Bremer mit einer schnellen Chance ist etwas verpufft, aber auch Hoffenheim kommt aus dem Spiel heraus überhaupt nicht in den Strafraum. Und aktuell schafft es Werder, Standards um den Sechzehner zu vermeiden.

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    Die Entwarnung kommt schnell, Bernardo steht wieder und kann nach einer kurzen Verschnaufpause aufs Feld zurückkehren.

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    Das sah schmerzhaft aus: Schmid versucht es aus der Distanz und schießt Bernardo mit voller Wucht ab. Der Abwehrmann hält den Kopf hin, geht dann aber zu Boden und muss behandelt werden. Hoffentlich hat er sich dabei nicht ernsthaft verletzt.

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    Deutlich ungefährlicher sehen die Standards von Bremen aus, man sieht den Gastgebern die Offensivschwäche in dieser Saison auch heute an. Demans Freistoßflanke von der rechten Seite ist viel zu hoch angesetzt, da kommt niemand heran.

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    Immerhin wieder ein Abschluss: Eine Hoffenheimer Ecke von der linken Seite erreicht Kramaric am kurzen Pfosten, der mit dem Hinterkopf verlängert und Backhaus prüft. Bei der zweiten Ecke ist erneut der Keeper gefordert, er faustet die Flanke aus dem Strafraum.

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    Und so warten wir auf die nächste Torchance in diesem Spiel. Das Ballbesitzverhältnis ist komplett ausgeglichen, aber das auf beiden Seiten erst wenig klappt, sieht man an den Passquoten: Bremen bringt nur rund 70 Prozent der Zuspiele an den Mann, bei Hoffenheim sind es nur 64 Prozent.

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    Ansonsten fährt Hoffenheim aber das bekannte Spiel auf, hohes Anlaufen und Fehler der Bremer erzwingen. Ein, zweimal hat das schon funktioniert, doch ausnutzen konnten das die Gäste bislang nicht.

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    Nach rund 50 Sekunden hat Bremen die erste Chance! Einen langen Pass können die Hoffenheimer nicht kontrollieren, Stage bekommt die Kugel dann links vor dem Strafraum. Der Mittelfeldmann hat das Auge für den freien Njinmah, der den Ball aus 15 Metern direkt nimmt und das rechte Eck verfehlt.

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    Der Ball rollt!

    Zu guter Letzt blicken wir noch auf das Schiedsrichtergespann, das heute von Frank Willenborg geleitet wird. Seine Assistenten an den Linien sind Florian Heft und Robert Wessel, Konrad Oldhafer ist der Vierte Offizielle. Als Videoschiedsrichter agiert Sascha Stegemann, der von Frederick Assmuth assistiert wird.

    In den vergangenen Jahren sorgte dieses Duell immer wieder für Spektakel. In bislang 32 Aufeinandertreffen in der Bundesliga gab es erst ein einziges 0:0 und das war im Jahr 2009. In der vergangenen Saison gewann Bremen erst auswärts mit 4:3, verlor dann aber daheim mit 1:3. Überhaupt warten die Norddeutschen seit mittlerweile zehn Heimspielen gegen Hoffenheim auf einen Sieg. Letztmals gelang das bei einem 3:1 im April 2014.

    Hoffenheims Form könnte kaum besser sein, in den letzten zwölf Ligaspielen ging die TSG nur beim 0:2 in Dortmund Anfang Dezember als Verlierer vom Feld, ansonsten holte Hoffenheim in diesem Zeitraum neun Siege. In der Offensive verteilen sich die Tore gleichmäßig auf viele Spieler, Kramaric, Lemperle und Asllani kommen bislang alle auf sechs Saisontore, dahinter ist mit Prömel (fünf Tore) noch ein torgefährlicher Mittelfeldspieler dabei.

    Ganz anders sieht die Lage in Bremen aus, Werder wartet seit acht Spielen auf einen Sieg und ist tief in den Abstiegskampf gerutscht. Aktuell ist Bremen auf Platz 15 mit nur drei Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Lage wird kritisch, die zahlreichen Ausfälle am heutigen Abend sorgen nicht gerade für Hoffnung. In diesem Jahr holte der SVW erst einen Punkt beim 3:3 gegen eine Eintracht aus Frankfurt, die mit massiven Defensivproblemen zu kämpfen hatte.

    Und plötzlich war die TSG Dritter. Hoffenheim startete bislang blendend ins neue Jahr, derzeit rangiert das Ilzer-Team auf einem starken 3. Platz und könnte mit einem weiteren Dreier den Rückstand auf Dortmund auf zwei Zähler verkürzen und gleichzeitig den Vorsprung auf Platz 5 mindestens drei Punkte vergrößern. Im besten Fall wären es sogar vier, wenn Leipzig gleichzeitig das Nachholspiel bei St. Pauli verliert.

    Auf der anderen Seite entscheidet sich Trainer Christian Ilzer nach dem 3:1-Erfolg in Frankfurt freiwillig für drei Wechsel: Robin Hranac, Grischa Prömel und Tim Lemperle beginnen für Ozan Kabak, Max Moerstedt und Fisnik Asllani.

    Hoffenheim geht mit folgender Elf in die Partie: Baumann - Coufal, Hranac, Hajdari, Bernardo - Kramaric, Prömel, Avdullahu, Burger, Prass - Lemperle.

    Horst Steffen muss nach der 0:1-Niederlage in Leverkusen am Wochenende ordentlich umbauen, in der Defensive fallen Isaac Schmidt (Gehirnerschütterung), Amos Pieper (Knieverletzung) und Marco Friedl (Gelbsperre) aus. Dafür starten Julian Malatini, Cameron Puertas und Olivier Deman. Zudem gibt es einen vierten Wechsel, Stuttgart-Leihgabe Jovan Milosevic verdrängt Marco Grüll auf die Bank.

    Bleibt die TSG auch im Nachholspiel in Topform? Die Partie des 16. Spieltags wurde Anfang Januar wegen schlechten Wetterverhältnissen abgesagt. Zunächst blicken wir auf die Aufstellungen dieses Spiels, angefangen bei Werder Bremen: Backhaus - Malatini, Lynen, Coulibaly - Sugawara, Schmid, Stage, Puertas, Deman - Njinmah, Milosevic.

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 16. Spieltages zwischen Werder Bremen und 1899 Hoffenheim.