Celtic Glasgow - VfB Stuttgart; UEFA Europa League Play-Offs

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Celtic Glasgow - VfB Stuttgart. UEFA Europa League Play-Offs.

Celtic Park.

Celtic Glasgow 1

  • B Nygren (21. minute)

VfB Stuttgart 3

  • B El Khannouss (15. minute, 28. minute)
  • J Leweling (57. minute)

Live-Kommentar

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Wieder kommt Celtic, wieder bringt sich Tounekti in Schussposition, diesmal verzieht er jedoch deutlich aus 20 Metern. Die Schwaben werden wieder etwas luftiger. Die erste Halbzeit dominierten sie nach Belieben, jetzt lässt man viel mehr zu. 

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Erstmals kann sich Nübel auszeichnen, als Celtic den Ball am Strafraum laufen lässt und Tounekti verdeckt aus 16 Metern aufs linke Eck zielt. Nübel muss sich mächtig strecken und kann den Einschlag verhindern. Der hätte genau gepasst. 

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Außerdem kommt für Daizen Maeda noch Hyun-Jun Yang in die Partie.

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Nun greift O'Neill erstmals von außen ein. Paulo Bernardo macht im Mittelfeld Platz für Reo Hatate.

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Nicht alle haben mitbekommen, dass der Treffer zurückgenommen wurde. Etliche Celtic-Anhänger bewegten sich unmittelbar nach dem vermeintlichen 1:4 sofort in Richtung der Ausgänge. f

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Nächster Angriff, nächstes Tor der Schwaben, Demirovic wird auf der linken Seite im Strafraum per Steckpass von Undav bedient, läuft auf Schmeichel zu und lupft ins lange Eck. Der Treffer wird aber vom VAR kassiert. Die große Zehe von Demirovic war zu weit vorne. 

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Tooor! Celtic - STUTTGART 1:3. Wow. Also effizient sind die Schwaben, kann man nicht anders sagen. Nach Einwurf Celtic in der eigenen Hälfte erobert Stuttgart den Ball auf rechts. Karazor auf El Khannous auf Demirovic, der spielt vor dem Strafraum quer, Leweling nimmt den Ball an und legt ihn aus 20 Metern ins linke Eck. Wieder sieht Schmeichel etwas zu langsam aus. 

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Vorlage Deniz Undav

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Auch ein bisschen mehr Mittelfeldpräsenz könnte den Schwaben nichts schaden. 

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Diese Anfangsminuten können Hoeneß nicht gefallen. Celtic hat das Mittelfeld komplett übernommen. In den Strafraum kommen die Schotten noch nicht, aber sie nähern sich immer mehr an. Der VfB muss das Spiel dringend beruhigen, den Ball auch wieder länger in den eigenen Reihen halten. 

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Nach einer Ecke von Celtic holt Tounekti fast an der Mittellinie den Ball zurück, stößt bis in den Strafraum vor, verzieht dann allerdings aus spitzem Winkel. War der erste Abschluss seit dem Seitenwechsel.

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Celtic wie gesagt aktiver, aber in einer Form, die an Aktionismus grenzt. Noch. Dem VfB jedenfalls entgleitet gerade die Kontrolle. Man bringt keine Ruhe mehr ins eigene Spiel. 

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Cvancara will an Chabot vorbeilegen, wird gehalten. Und Chabot kassiert für diese Aktion Gelb. Damit ist er fürs Rückspiel gesperrt. Auch Undav und Stiller sind übrigens von Sperren bedroht.

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Und der VfB verliert in dieser Phase die Bälle sehr schnell. Celtic hat 80 Prozent Ballbesitz seit dem Seitenwechsel.

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Auch in den Zweikämpfen wirken die Schotten jetzt präsenter. Bekommen aber offensiv immer noch nichts auf die Kette. 

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Celtic scheint recht aggressiv in die zweiten 45 Minuten starten zu wollen. Läuft sehr hoch an. Und aus so einer Phase entstand ja auch der Ausgleich.

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Beide Trainer haben vorläufig auf Wechsel verzichtet. Überrascht ein bisschen bei Celtic. 

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Weiter gehts.

Das war eigentlich eine hochsolide Vorstellung der Schwaben bis zu diesem Zeitpunkt - gegen einen Gegner, der weitgehend überfordert schien. Dass Celtic hier überhaupt noch in der Partie ist, erklärt sich durch einen katastrophalen Fehler im Aufbau der Schwaben. Zwar brennt Stuttgart hier kein Chancenfeuerwerk ab, trotzdem ist der Zwischenstand aus Celtic-Sicht schmeichelhaft. 

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Und schon gehts in die Pause. 

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Die meiste Zeit in diesen Nachspielminuten hält der VfB den Ball in der gegnerischen Hälfte. Ohne echten Vorwärtsdrang.

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Wow. Vier Minuten nur Nachspielzeit. Das ist wenig.

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Leweling dribbelt links den Strafraum an, bleibt hängen, aber Hendriks, der aufgerückt ist, kann übernehmen und sofort scharf in den Strafraum passen, Scales grätscht aber die Hereingabe dann entschärfend zu Schmeichel und Celtic bekommt die Situation geklärt. 

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Wir nähern uns langsam dem Halbzeitpfiff - wobei, mit sechs, sieben Minuten Nachspielzeit sind wohl schon zu rechnen wegen des Tennisballzwischenfalls zu Beginn. 

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Der VfB bringt mal etwas Tempo in den Angriff, als der nötige Platz dafür da ist. Undav setzt Leweling in der linken Halbspur ein, der bis in den Strafraum geht, aber aus keinem guten Winkel mehr dann deutlich über das Tor schießt. 

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Es tut sich überhaupt nichts auf dem Feld, das ein Comeback Celtics vermuten ließe. Aber der Ausgleich fiel ja auch aus dem Nichts. 

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Es kommt im Publikum langsam auch richtig Unruhe auf, kollektives Gemurmel. Die Partie läuft komplett an Celtic vorbei. Das weiter mit langen Bällen experimentiert, die eher die Qualität von Befreiungsschlägen denn Aufbaupässen haben. 

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Stiller eröffnet das Spiel mit einem Ball auf die rechte Seite, Vagnoman kann ein paar Meter frei laufen, bringt dann aber seine Flanke zum Tor etwas zu hoch, Demirovic kommt zwar dran, aber zu verarbeiten war dieser Ball nicht. 

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Diesmal endet die Phase mit einem Distanzversuch von El Khannouss, komische Flugkurve, geht aber mit Abstoß weiter. War wohl doch keiner mehr dran, der Ball fliegt deutlich am Tor vorbei. 

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Und wieder setzt sich der VfB am Strafraum fest, Celtic bekommt keinen Zugriff, und die zweiten Bälle sind sofort weg. So ähnlich lief der Ball bei den Schwabe auch vor dem 2:1. 

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El Khannouss ist übrigens der jüngste Stuttgarter Spieler, der in einem EL-Spielzwei Treffer erzielt hat-  seit MARIO GOMEZ. 

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Halbe Stunde gespielt, der VfB führt verdient, obschon sich das an den xG-Werten nicht unmittelbar ablesen lässt. Celtic 0,96, Stuttgart 0,43. Aber das liegt einfach daran, dass das Celtic-Tor so einen krassen Wert aufweist. Kein Wunder, aus fünf Metern aufs leere Tor. Da muss sich sogar ein Strafstoß warm anziehen.

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Tooor! Celtic - STUTTGART 1:2. Der Ball läuft SEHR lange hin und her vor dem Strafraum. Endlich flankt dann Stiller aus dem rechten Halbfeld zum kurzen Pfosten. Der Ball wird von Tounekti abgefälscht und entwickelt sich zu einer Bogenlampe, die am Torraum runterkommt. Dort hält der völlig freistehende El Khannouss einfach nur noch den Kopf dran. Schmeichel kommt nicht mehr ins bedrohte Eck. 

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Nach dem Ausgleich wird der VfB wieder aktiver und mit mehr Ballbesitz. Die Gäste setzen sich am Strafraum fest.

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El Khannouss führt kurz aus, Stiller flankt, die Hereingabe ist etwas verdeckt und fällt Undav auf den Arm - Lambrechts pfeift sofort. Undav hatte den anschließenden Schuss sowieso danebengesetzt. Ein Tor hätte zu Recht nicht gezählt.

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Wie fällt nun die Antwort des VfB aus? Leweling erdribbelt auf der linken Seite einen Eckstoß.

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Darf Karazor so nie passieren, der überhaupt nicht darauf achtete, was da neben ihm vor sich ging, sondern einfach automatisch über die Seite eröffnen wollte. Celtic lief in dieser Phase sehr hoch an, vielleicht hätte Nübel diesen Pass gar nicht auf Karazor spielen dürfen, er aber andererseits eigentlich genug Platz hatte., Der Ausgleich kam aus dem sprichwörtlichen Nichts. 

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Tooor! CELTIC - Stuttgart 1:1. Okay, aber wenn man solche Einladungen ausspricht! Der VfB will spielerisch aufbauen. Chabot zurück auf Nübel, der ins Zentrum auf Karazor, der sofort zur Seite spielen will, dabei Stiller anschießt, der Ball prallt in den Strafraum vor die Füße von Nygren, der dann alleine auf Nübel zuläuft, den ausspielt und ins leere Tor schießt. 

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Auf den Rängen wirds jetzt ein wenig lauter, die Celtic-Fans haben erkannt, dass ihr Team Unterstützung braucht. Nach vorne kommt weiter wenig von den Schotten. Das Aufbauspiel ist viel zu sehr auf lange Bälle fixiert. Lässt sich gut verteidigen.

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So ganz glücklich sah der 39-Jährige im Tor von Celtic nicht aus. El Khannouss erzielte seinen vierten EL-Treffer in dieser Spielzeit. Damit führt er in diesem Wettbewerb die Torschützenliste der Schwaben an. 

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Tooor! Celtic - STUTTGART 0:1. Und trotz der Einschränkungen gerade geht der VfB in Führung. Der Ball war nach diesem Vorstoß schon weg und sicher in den Reihen der Gastgeber. Der lange Schlag von Schmeichel wird auf Höhe der Linie abgefangen und ins rechte Mittelfeld geköpft. Jeltsch passt sofort auf Undav an der Strafraumgrenze, der verlängert mit der Hacke von der rechten Seite des Strafraums ins Zentrum. El Khannouss macht dann noch zwei Schritte quer, schießt flach und erwischt Schmeichel so ein bisschen auf dem falschen Fuß!

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Vorlage Deniz Undav

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Flache Hereingabe, Vagnoman klärt am kurzen Pfosten. Fast hätte sich daraus ein Konter ergeben, aber das VfB-Passspiel läuft bei angezogenem Tempo noch nicht so gut. 

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Wieder das Duell Cvancara vs. Chabot, diesmal endet das Duell mit einer Ecke für Celtic. Paulo Bernardo von links ...

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Cvancara wird einem langen Ball ins Duell mit Chabot geschickt, scheint überhaupt so die grundlegende Offensividee bei Celtic zu sein. Und der Ex-Gladbacher hat Glück, hier einen Freistoß zugesprochen zu bekommen. Tounektis Hereingabe wird abgefangen. Auch über den zweiten Ball entsteht nichts.

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Beide Teams sind zu Beginn sehr auf Sicherheit bedacht, Stuttgart ist offensiv wenigstens ein bisschen bemüht, von Celtic kommt in dieser Hinsicht noch wenig. 

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Viel Ballbesitz für den VfB in dieser Anfangsphase, so kommt im Stadion nur verhaltene Stimmung auf. Ein paar Pfiffe sind zu hören bei Rückpässen auf Nübel. Beeindruckt den gar nicht.

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El Khannouss führt den Freistoß aus, gar nicht verkehrt, einen Tick zu nah ans Tor, wirklich nur minimal. Und Schmeichel kann eingreifen. Chabot kommt den Bruchteil einer Sekunde zu spät.

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Wechseln wir die Seite, Maeda holt Hendriks links vorm Strafraum von den Beinen. Torentfernung gute 30 Meter. Freistoß für die Gäste. 

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Erster Vorstoß für Celtic über die rechte Seite, der quirlige Maeda läuft sich aber in der Abwehr fest, seine abschließende Hereingabe wird dann locker geklärt. 

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Über die Partie lässt sich bisher nicht viel sagen, weil der Ball ja kaum im Spiel war. Schauen wir mal, ob es noch zu mehreren Unterbrechungen kommt. Jetzt darf der VfB erstmal den Ball ein wenig in den eigenen Reihen halten.

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Nach dreiminütiger Unterbrechung kann die Partie jetzt fortgesetzt werden.

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Schon früh wird die Partie erstmals unterbrochen, weil Tennisbälle auf den Rasen geflogen sind. Interne Probleme bei Celtic sind wohl der Hintergrund.

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Der VfB geht als Favorit in dieses Duell, das lässt sich auch unmittelbar auf die Endplatzierung in der Tabelle zurückführen. Die besser platzierten Teams haben im Rückspiel - wie der VfB - Heimrecht. Und in den frühen Spielen heute haben auch alle Gästeteams gewonnen. 

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Gut 5.000 Fans sind aus Stuttgart mitangereist, die ihre Mannschaft mit einer stimmungsvollen Choreo im Celtic Parc begrüßt haben. 

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Los gehts im Celtic Parc. Das Spiel wird von Erik Lambrechts aus Belgien geleitet.

Der VfB hat zwar nichts mit der Meisterschaft zu tun, mischt aber wie Celtic in der heimischen Liga ganz oben mit, befindet sich als Vierter der Bundesliga auf Champions-League-Kurs. Fünf der letzten sechs Pflichtspiele hat Stuttgart gewonnen, dass es die einzige Niederlage in dieser Phase ausgerechnet gegen St. Pauli gab, wirkt in diesem Zusammenhang ein wenig befremdlich. 

Der Weg in die Playoffs führte über Roter Stern (1:1), Braga (0:2), Sturm Graz (2:1), Midtjylland (1:3), Feyenoord (3:1), die Roma (0:3), Bologna (2:2) und Utrecht (4:2). Schauen wir bei der Gelegenheit auch gleich auf die bisherigen Gegner des VfB: Celta Vigo (2:1), FC Basel (0:2), Fener (0:1), Feyenoord (2:0), Go Ahead Eagles (4:0), Maccabi (4:1), die Roma (0:2) und Young Boys (3:2).

In der Premiership ist Celtic derzeit Dritter, mit einem Zähler hinter Erzrivale Rangers und drei hinter Tabellenführer Hearts, hat ein Nachholspiel in der Hinterhand und kann mittlerweile wieder zu den Titelkandidaten gerechnet werden. Die Mannschaft ist seit zehn Pflichtspielen ungeschlagen.

Acht Spiele und sieben Niederlagen später war auch der bereits wieder Geschichte, und erneut übernahm O'Neill das Ruder. Der 73-Jährige hatte schon in seiner ersten Kurzstint - acht Spiele, sieben Siege - das Schiff wieder auf Kurs gebracht. Und dasselbe Kunststück gelang im erneut. Seit 5. Januar ist er wieder im Amt, in den zehn Partien seitdem gabs sieben Siege, zwei Remis und eine Niederlage. Das sind höchst bemerkenswerte Zahlen.

Was für eine Saison die "The Celts" spielen, lässt sich am einfachsten daran erkennen, dass sie dreimal den Trainer gewechselt haben. In die Saison ging man mit Brendan Rogers, nach unbefriedigendem Saisonbeginn und Auseinandersetzungen im Klub musste der Ende Oktober den Hut nehmen. Für einen guten Monat übernahm Martin O'Neill die Zügel als Interim, bevor Wilfried Nancy übernahm. 

Betrachten wir nun die Wege beider Teams in die Playoffs. Der VfB verpasste die direkte Qualifikation für die K.o.-Runde um einen Zähler, beendete die Ligaphase als Elfter. Das Team aus Schottland qualifizierte sich durch einen Dreier im letzten Spiel für die Playoffs, stand am Ende auf Platz 21.

Im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen Köln vom Wochenende kommen wir beim VfB auf vier Veränderungen, in der Abwehr spielen Vagnoman und Hendriks für  Assignon und Mittelstädt, dazu kommen weiter vorne Stiller und El Khannouss für Chema und Führich.

Sebastian Hoeneß hat sich für diese Formation entschieden: Nübel - Vagnoman, Jeltsch, Chabot, Hendriks - Karazor, Stiller - El Khannouss, Undav, Leweling -  Demirovic.

Im Vergleich zum letzten Ligaspiel, Celtic gewann beim Vorletzten der Premiership, Kilmarnock, 3:2, hat O'Neill drei Veränderungen vorgenommen, die vor allem die Offensive betreffen. Für Hatate, Yang und Adamu beginnen Paulo Bernardo, Cvancara und Tounekti. Die Liste der Verletzungen bei Celtic sind lang, mit Carter-Vickers, Montgomery, Jota, Johnston, Engels und Osmand fehlen Martin O'Neill gleich sechs Spieler. 

So hat Martin O'Neill aufgestellt: Schmeichel - Araujo, Trusty, Scales, Tierney - Paulo Bernardo, McGregor, Nygren - Maeda, Cvancara, Tounekti. 

Acht Mannschaften werden noch für das Achtelfinale in der Europa League gesucht. Und der VfB trifft in den Playoffs sicherlich auf eines der prominentesten Teams, den geteilten schottischen Rekordmeister. Werfen wir zunächst einen Blick auf die Aufstellungen. 

Herzlich willkommen zum Playoff-Hinspiel der Europa League zwischen Celtic und dem VfB Stuttgart.