Borussia Dortmund - FC St. Pauli; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Borussia Dortmund - FC St. Pauli. Bundesliga.

Signal Iduna ParkZuschauer81.365.

Borussia Dortmund 3

  • J Brandt (46. minute)
  • K Adeyemi (54. minute)
  • E Can (95. minute 11m)

FC St. Pauli 2

  • J Sands (62. minute)
  • R Jones (72. minute)

Live-Kommentar

Das war der Liveticker zur Partie zwischen Borussia Dortmund und dem FC St. Pauli. Weiter geht es mit dem Spitzen- und Abendspiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern, ab 18:30 Uhr sind wir wie gewohnt für Sie live dabei. Viel Spaß dabei, vielen Dank fürs Mitlesen und einen schönen Abend noch.

Für St. Pauli wird die Situation immer bedrohlicher, nach dem heutigen Punktgewinn von Konkurrent Heidenheim (1:1 in Wolfsburg) stehen die Kiezkicker nun sogar auf dem letzten Tabellenplatz. Als Nächstes hat Pauli zwei Heimspiele vor der Brust, zunächst empfängt man den HSV zum Derby am kommenden Freitagabend, dann steht am 27. Januar das Duell mit RB Leipzig an.

Mit nun 39 Punkten bleibt Dortmund auf Platz 2, Letzteres war aber schon vor dem Spieltag klar. Weiter geht es für den BVB am Dienstagabend in der Champions League mit dem Gastspiel bei den Tottenham Hotspur. In der Liga trifft man dann am Samstag auswärts auf Union Berlin.

Die zweite Hälfte hatte es in sich, St. Pauli machte es nochmal spannend, steht am Ende aber mit leeren Händen da. Dortmund kommt nochmal glimpflich davon. Nach dem 2:0 durch Adeyemi (54.) sah alles nach einem komfortablen Heimsieg aus, doch Sands (62.) und der eingewechselte Jones (73.) brachten Pauli mit einem schnellen Doppelschlag zurück. Danach wollten die Gäste mehr und kamen zu einer weiteren Großchance durch den schnellen Jones. Der wurde dann aber zum Pechvogel, als er in der Nachspielzeit Beier zu Fall brachte und für einen Elfmeter sorgte, den Can zum späten Siegtreffer verwandelte. Also präsentierte sich der BVB heute wie so häufig in dieser Saison: Nicht gerade überzeugend, am Ende aber siegreich.

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Das Spiel ist zu Ende! Borussia Dortmund behält knapp die Oberhand und schlägt den FC St. Pauli am Ende mit 3:2.

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Das Spiel läuft nochmal weiter, Pauli wirft alles nach vorne und kommt zu einem Eckstoß von rechts. Auch Torwart Vasilj ist vorne mit dabei. Smith führt aus, die zu kurze Flanke wird aber von Guirassy abgewehrt. Smith kommt nochmal an die Kugel und versucht es erneut, diesmal fängt Kobel den Ball ab.

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Toooooor! BORUSSIA DORTMUND - FC St. Pauli 3:2. Der Kapitän machts und lässt die Dortmunder jubeln! Emre Can verzögert kurz beim Anlauf, schaut dann aber nur noch auf den Ball und entschließt sich für die rechte Ecke. Vasilj ahnt das zwar, der halbhohe Schuss ist aber zu platziert und landet genau neben dem rechten Pfosten.

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Es gibt den Elfmeter für den BVB! Schiedsrichter Osmers bekommt den Hinweis vom VAR, verkündet daraufhin per Mikrofon, dass das Foul innerhalb des Strafraums stattfand, zeigt auf den Punkt. Das sorgt natürlich für lauten Jubel auf den Dortmunder Rängen. 

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Ganz knifflige Szene! Gibt es einen Foulelfmeter für Dortmund? Die Szene findet direkt am rechten Strafraumeck statt, wo Jones gegen Beier zu spät kommt und den Gegenspieler bei einem springenden Ball klar am Fuß erwischt. Der Schiedsrichter entscheidet zunächst auf Freistoß, dann meldet sich aber der VAR, im Moment warten alle auf die endgültige Entscheidung. Der Zeitlupe zufolge fand das Foul wohl oberhalb der Linie statt, was also einen Strafstoß nach sich ziehen müsste.

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Da ist nochmal Gefahr im Pauli-Strafraum. Can macht es gut und zieht auf halbrechts an mehreren Gegenspielern vorbei, gibt dann flach und scharf vor den ersten Pfosten. Bevor ein Dortmunder abschließen kann, klären der abtauchende Vasilj und der grätschende Ando im Verbund.

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Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

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Jetzt drängen die Schwarz-Gelben den Gegner nochmal in dessen Hälfte und halten den Ball lange in ihren Reihen, aber mit wenig Raumgewinn. Pauli macht alles dicht und lauert auf die eine Konterchance.

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Die Schlussphase läuft, alles bleibt offen. Es ist nicht so, als würde nur Dortmund auf den Siegtreffer drängen. Auch die Gäste glauben offensichtlich noch an ihre Chance und suchen immer wieder den Weg nach vorne. So geht es hin und her, es bleibt spannend.

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Noch ein Versuch von Guirassy: Erneut kommt der Stürmer vor dem Sechzehner an die Kugel und fackelt nicht lange, sein Abschluss aus halbrechter Position endet aber deutlich über dem Kasten.

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Noch ein Wechsel bei den Hausherren: Chukwuemeka ist für Brandt im Spiel.

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Wechsel beim BVB: Özcan kommt für Nmecha.

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St. Pauli kann immer wieder umschalten und kommt zum nächsten Abschluss. Fujita macht es schnell und kommt bis vor den Sechzehner, schließt flach ab. Der leicht abgefälschte Ball geht deutlich links am Tor vorbei.

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Die Ecke wird gefährlich: Svensson flankt von rechts vor den kurzen Pfosten, wo es zum kurzen Durcheinander kommt und der Ball gefährlich in Richtung Tor prallt. Vasilj ist aber zur Stelle, wehrt zunächst gut ab, hält die Kugel dann im Nachfassen fest.

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Jetzt aber ein Lebenszeichen der Dortmunder Offensive: Guirassy kommt halbrechts vor dem Strafraum an den Ball und zieht ab, wird dabei geblockt, holt so aber immerhin eine Ecke heraus.

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Nächste gute Chance für Pauli! Fujita kommt auf rechts an den Ball und spielt perfekt in die Schnittstelle, schickt damit den schnellen Jones auf die Reise. Der lässt Schlotterbeck im Laufduell keine Chance, schließt dann im Sechzehner aus spitzem Winkel ab, Kobel wehrt aber gut ab.

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Nach einem Dortmunder Ballverlust schaltet Pauli um und kommt über die linke Seite nach vorne. Pereira Lage bringt die Kugel in den Sechzehner und findet den freien Fujita. Der will sich den Ball mit dem Kopf vorlegen, kommt dann aber nicht mehr zum Abschluss, weil Kobel aus seinem Kasten kommt und das Leder abfängt.

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Der BVB wirkt jetzt angeschlagen, die Stimmung auf den Rängen wird unruhiger, es muss eine Reaktion her. Die Hausherren versuchen es und starten nach dem Gegentreffer einige Angriffe, die aber behäbig wirken und harmlos enden.

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Tooooor! Borussia Dortmund - FC ST. PAULI 2:2. Das gibt es nicht! Pauli landet den Doppelschlag und gleicht innerhalb von zehn Minuten aus. Der eingewechselte Jones lässt die Gäste jubeln, und das mit einem sehenswerten Treffer. Smith schlägt einen Freistoß von der rechten Seite in den Sechzehner. Auf Höhe des ersten Pfostens kommt Jones einen Schritt schneller als sein Bewacher an den Ball, nimmt ihn mit der rechten Innenseite direkt und setzt ihn hoch und unhaltbar ins lange Eck. Ganz stark gemacht vom Angreifer.

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Vorlage Eric Smith

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Yan Couto ist bei den Hausherren für Ryerson im Spiel.

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Stürmer Guirassy kommt ebenfalls neu in die Partie und ersetzt Fabio Silva.

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Dreifachwechsel jetzt auch beim BVB: Adeyemi geht nach einem Assist und einem Treffer aus dem Spiel und wird durch Beier ersetzt.

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Für ein Foul an Gegenspieler Smith sieht Bellingham die Gelbe Karte.

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Der BVB muss jetzt natürlich aufpassen, denn die Gäste wollen mehr und bleiben offensiv. Der BVB setzt auf Kontrolle, bringt sich dabei aber mit einigen Ballverlusten selbst in Bedrängnis.

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Bei der fälligen Ecke von links steht Smith bereit und flankt in Richtung Tor. Der Ball wird immer länger, springt an die Oberlatte und landet dann erst im Aus. Kobel wäre aber wohl zur Stelle gewesen.

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St. Pauli greift nochmal an. Oppie ist auf links gleich beteiligt und bedient Fujita, der spielt vertikal in den Sechzehner in den Lauf von Jones. Der will von links hereingeben, nicht zum ersten Mal heute ist aber Anton blockend zur Stelle.

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Schließlich kommt auch Oppie bei den Gästen neu in die Partie, Ritzka macht für ihn Platz.

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Auch vorne im Sturm wird gewechselt, Jones kommt für Kaars auf den Rasen.

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Pauli-Coach Blessin will nach dem Tor den Schwung mitnehmen und bringt drei frische Kräfte. Zunächst kommt dabei Ando für Dzwigala ins Spiel.

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Tooooor! Borussia Dortmund - FC ST. PAULI 2:1. Aus dem Nichts der Anschlusstreffer! James Sands trifft nach einer Ecke und verkürzt für St. Pauli. Kaars holt auf rechts eine Ecke gegen Svensson heraus, die Smith ausführt. Seine Flanke verwertet Sands zum Kopfball, setzt sich dabei sechs Meter vor dem Tor gut gegen Can durch. Sein Aufsetzer springt platziert ins lange Eck, Kobel streckt sich vergeblich.

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Vorlage Eric Smith

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Von Pauli gibt es nur vereinzelte Angriffe seit dem Seitenwechsel, eine echte Torannäherung bleibt dabei aus. Diesmal kommt Kaars auf halbrechts bis in den Sechzehner, seine flache Hereingabe wird aber von Anton geblockt.

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Guter Auftakt also vom BVB, der nicht lange im zweiten Durchgang gebraucht hat, um den beruhigenden zweiten Treffer zu erzielen. Spätestens jetzt sind die Gäste gezwungen, offensiv mehr zu investieren und gefährlicher zu werden. Im Moment sind es aber die Dortmunder, die weiter nach vorne spielen.

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Tooooor! BORUSSIA DORTMUND - FC St. Pauli 2:0. Dortmund baut die Führung durch Adeyemi aus, nach starker Vorarbeit von Fabio Silva. Zunächst kommt Brandt nach Kopfballablage von Nmecha an den Ball und spielt ihn direkt nach vorne in den Lauf von Silva. Der kommt bis an den Sechzehner, wird aber noch von zwei Verteidigern bedrängt. Keeper Vasilj kommt trotzdem frühzeitig aus seinem Kasten, und Silva legt kurz quer nach links, wo Adeyemi mitgelaufen ist und den Ball direkt und flach ins leere Tor setzt.

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Vorlage Fábio Daniel Soares Silva

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Jetzt auch der erste echte Pauli-Vorstoß nach der Pause: Kaars wird mit einem flachen Zuspiel vor dem Sechzehner bedient, nimmt die Kugel in vollem Lauf gut an und mit, Anton passt aber auf und verhindert eine mögliche Abschlusssituation.

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Wieder Dortmunder über rechts: Adeyemi steckt durch in den Lauf von Ryerson, der kommt im Sechzehner aber nicht mehr an die Kugel, weil Vasilj herauskommt und den Ball aufnimmt.

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Dortmund beginnt mit viel Ballbesitz und kommt über die rechte Seite nach vorne, wo Ryerson mitmacht und eine Flanke in den Sechzehner bringt, die aber ohne Abnehmer bleibt.

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Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

St. Pauli erwies sich im ersten Durchgang als unbequemer Gegner für die Dortmunder, die das Spiel zwar bestimmten, nach vorne aber meistens ungefährlich blieben. Einzig Brandt sorgte mit einigen Aktionen für Gefahr, ansonsten blieben die Offensivspieler der Schwarz-Gelben unauffällig. Das änderte sich erst in der Nachspielzeit, als Adeyemi auf rechts stark anzog und Brandt nur noch einschieben musste. St. Pauli hat auch heute wieder das Problem, dass man gut mitspielt und gut verteidigt, vorne aber zu wenig los ist. Bis auf eine gute Möglichkeit von Pereira Lage blieben die Gäste noch zu harmlos, sind aber weiterhin im Spiel.

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Dann ist Halbzeit in Dortmund, mit der 1:0-Führung für den BVB geht es in die Kabinen.

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Tooooor! BORUSSIA DORTMUND - FC St. Pauli 1:0. Kurz vor der Pause fällt doch noch die Dortmunder Führung! Adeyemi wird aus dem Zentrum heraus von Nmecha angespielt, geht auf rechts ins Duell und lässt Ritzka keine Chance. Dann folgt die flache Hereingabe, die Silva am ersten Pfosten knapp verpasst. Nutznießer wird Brandt, der an den durchrollenden Ball kommt und ihn nur noch aus wenigen Metern flach einschieben muss. Sein fünfter Saisontreffer.

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Vorlage Karim Adeyemi

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Drei Minuten Nachspielzeit sind angezeigt.

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Es bleibt zäh, Dortmund wirkt im Spiel nach vorne ideenlos und ungefährlich. Ryerson versucht es mit einer Flanke von rechts, die zur leichten Beute für Vasilj wird. 

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Adeyemi kommt beim Nachsetzen gegen Mets zu spät, checkt den Gegner dabei in der Nähe der Seitenlinie um und wird verwarnt.

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Adeyemi erkämpft auf links den Ball gegen Dzwigala und hat Platz nach vorne, es kommt zur Drei-gegen-drei-Situation. Adeyemi versucht es links im Sechzehner auf eigene Faust, doch Dzwigala ist hinterhergeeilt und macht seinen Fehler wieder gut. Er stellt den Körper gegen Adeyemi und sorgt dafür, dass Schlussmann Vasilj den Ball aufnehmen kann.

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Die Ecke bringt einen Abschluss ein: Schlotterbeck steigt hoch und kommt am Fünfmeterraum zum Kopfball. Gegenspieler Mets ist noch dran und fälscht so ab, dass die Kugel weit über den Kasten geht, trotzdem gibt es Abstoß.

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Der BVB befreit sich gut aus einer Pressingsituation, Can marschiert durch das Mittelfeld nach vorne. Smith will das taktische Foul ziehen, schafft es aber nicht, weil Can sich befreien kann und den Angriff einleitet, der eine Ecke von links einbringt. Smith sieht dann nachträglich den gelben Karton.

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In dieser Phase hängt die Partie ziemlich durch. Dortmund ist um Offensive bemüht, immer wieder schleichen sich aber einfache Fehler ein, die aggressiv verteidigenden Gäste tun ihr Übriges.

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Das Spiel läuft insgesamt eher nach dem Geschmack der Gäste, die bislang nicht nur die Null halten, sondern auch gut mitspielen und immer wieder selbst den Weg nach vorne suchen. Das sorgt für Entlastung und erhöht den Druck auf den BVB, der sich jetzt wieder etwas schwertut und nur selten bis an den Sechzehner kommt.

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Dann wieder Dortmund: Nach guter Kombination in der Mitte hebt Brandt den Ball gefühlvoll in den Lauf von Adeyemi. Der kommt in gefährlicher Position an die Kugel, Vasilj kommt schon aus seinem Kasten, um den Winkel zu verkürzen. Weil Adeyemi dann aber die Annahme verpatzt, bleibt der Angriff ohne Abschluss.

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Auf der anderen Seite die erste gute Chance für Pauli! Bei einem schnellen Angriff kommt Kaars auf halbrechts bis vor die Grundlinie und gibt flach nach innen. Am ersten Pfosten gehen Pereira Lage und Can gleichzeitig zum Ball, der Stürmer ist wohl als Letzter dran und spitzelt den Ball aufs kurze Eck, Kobel wehrt ihn gut ab.

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Und der wird gefährlich! Schlotterbeck und Brandt stehen beide bereit, der Gefoulte darf ausführen. Also nimmt Brandt Anlauf und hebt den Ball gut über die Mauer, zielt aber minimal zu weit nach rechts. So rauscht das Leder nur knapp am Pfosten vorbei ins Aus.

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Jetzt gibt es Freistoß für die Borussia aus gefährlicher Position, direkt vor dem Sechzehner. Brandt kommt nach guter Ablage von Silva an den Ball, wird von zwei Mann gestellt und zieht gegen Sands das Foul.

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Eine gute Chance ihrer Mannschaft haben die BVB-Fans zu sehen bekommen, ansonsten tut sich aber noch eher wenig. Der BVB bestimmt das Spiel mit knapp 63 Prozent Ballbesitz, Pauli steht aber gut und lässt in dieser Phase kaum etwas zu.

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Noch ein Wackler von Pauli-Keeper Vasilj, der einen Kurzpass im Spielaufbau nicht beim Mitspieler anbringt. So kommt Adeyemi rechts am Sechzehner an die Kugel. Er will mit einem schnellen Haken an Ritzka vorbei, der macht es aber gut und behält im Zweikampf die Oberhand.

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So ist es, die Entscheidung wird zurückgenommen, es gibt keinen Elfmeter. Der Schiedsrichter sieht sich die Szene nur kurz an, verkündet die Entscheidung dann durch sein Mikrofon für alle im Stadion hörbar, dann geht es weiter.

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Gibt es Handelfmeter für St. Pauli? Der fällige Freistoß wird flach von der rechten Seite ausgeführt. Kaars kommt im Sechzehner direkt zum Abschluss, Fabio Silva steht vor ihm und bekommt den Ball an den Arm. Der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt, geht nach Rücksprache mit dem VAR aber zum Bildschirm an der Seitenlinie, um sich die Szene nochmal anzusehen. Danach dürfte die Revidierung folgen, denn der Arm Silvas war dabei klar am Oberkörper angelegt.

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Erste Gelbe Karte der Partie: Schlotterbeck kommt links in der eigenen Hälfte im Zweikampf gegen Pyrka deutlich zu spät, trifft den Gegner hart oberhalb des Knöchels und sieht zu Recht die Gelbe Karte.

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Erste Großchance für Dortmund! Ryerson schlägt eine Flanke von der rechten Seite. Vasilj verlässt seinen Kasten, sieht aber nicht gut aus, denn er klärt den Ball genau zum Gegenspieler. So kommt Brandt vor dem Fünfer direkt zum Abschluss, vor der Linie kann Wahl aber noch für seinen geschlagenen Keeper retten.

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Die Gäste halten gut dagegen in diesen Anfangsminuten, stehen nicht nur hinten drin, sondern gehen auch immer wieder früh vorne drauf, halten den BVB damit bislang erfolgreich aus der Gefahrenzone.

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St. Pauli kommt zu den ersten zwei Gegenstößen, überbrückt dabei das Mittelfeld schnell und kommt ins vordere Drittel. Beim ersten Versuch wird die flache Hereingabe von Pyrka durch Anton abgefangen. Beim zweiten Angriff flankt Fujita gefährlich von links vor den zweiten Pfosten. Pereira Lage will zum Kopfball, Svensson stellt aber den Körper und hindert ihn daran.

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Erster richtiger Vorstoß der Dortmunder. Ryerson geht auf rechts ins Dribbling, holt gegen Ritzka einen Einwurf heraus. Den bringt der Rechtsverteidiger hoch in den Sechzehner, wo Anton gefährlich vor den Kasten verlängert, die Abwehr dann aber klären kann.

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Die Gäste, die heute in ganz weißer Montur antreten, ziehen sich zunächst zurück und verteidigen kollektiv in der eigenen Hälfte, während die Dortmunder den Ball ruhig durch die eigenen Reihen laufen lassen.

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Und los! Schiedsrichter Harm Osmers pfeift die Partie an, der Ball rollt im Signal Iduna Park.

Pauli reist also als krasser Außenseiter nach Dortmund, FCSP-Coach Alexander Blessin rechnet sich aber trotzdem etwas aus. Auch er hat mitbekommen, dass die Stimmung im Dortmunder Lager nicht besonders gut ist. Daraus gelte es einen Vorteil zu ziehen, man wolle die "die sehr kritischen Fans wieder buhen lassen, dass sie dann auch wieder eine gewisse Nervosität an den Tag legen". Warten wir ab, wie gut das klappt.

Vor allem in der Offensive hakt es, mit nur 14 Treffern stellt Pauli den schwächsten Angriff der Liga. Da fallen verletzungsbedingte Ausfälle wie der von Kapitän Irvine oder Stürmer Houndondji doppelt ins Gewicht. Auch in Wolfsburg spielten die Boys in Brown gut mit, blieben im Spiel nach vorne aber glücklos. Mit dem späten Siegtreffer des Gegners in der 88. Minute kam dann noch Pech dazu.

Heute bekommt es der BVB mit dem FC St. Pauli zu tun, der nach einer schwierigen Hinrunde im Abstiegskampf steckt. Die Kiezkicker kommen auf nur zwölf Punkte, stehen damit punktgleich mit Tabellenschlusslicht Heidenheim auf dem vorletzten Platz. In den letzten zwei Partien blieb man gegen Mainz (0:0) und Wolfsburg (1:2) ohne Sieg. Damit haben die Gäste nur eines ihrer letzten 14 Ligaspiele gewonnen.

Aber die Zahlen geben Kovac recht. Zwar sind die Schwarz-Gelben bei elf Punkten Rückstand aktuell kein ernsthafter Konkurrent der Bayern um den Titel, das geht aber dem Rest der Liga ebenso. Dafür hat sich die Borussia auf Platz 2 festgesetzt. In der Liga gab es bisher nur eine Niederlage, und die 36 Punkte nach 17 Partien sind die beste Ausbeute seit sieben Jahren. Zudem kommt man bereits auf neun Zu-Null-Spiele, das ist ligaweit Bestwert.

Die Ergebnisse stimmen beim BVB, die Stimmung könnte aber besser sein. Unter Niko Kovac überzeugen die Dortmunder mit ihrer Effizienz und Defensivstärke, spielerisch eher selten. Das schlug sich in Buhrufen des eigenen Publikums zur Halbzeitpause der letzten Partie gegen Bremen (3:0) nieder.

Bei den Gästen wird weniger rotiert, Pauli-Coach Alexander Blessin vertraut im Großen und Ganzen derselben Elf wie beim knappen 1:2 in Wolfsburg. Einzig Stürmer Kaars rückt ins Team und soll für mehr Durchschlagskraft sorgen, Jones sitzt dafür zunächst auf der Bank. Mit Kapitän Irvine, Hountondji, Metcalfe und Sinani fallen einige wichtige Spieler weiterhin aus.

In dieser Besetzung läuft der FC St. Pauli heute auf (3-4-2-1): Vasilj - Dzwigala, Wahl, Mets - Pyrka, Sands, Smith, Ritzka - Fujita, Pereira Lage - Kaars.

Nach dem 3:0-Sieg gegen Bremen nimmt BVB-Trainer Niko Kovac zahlreiche Änderungen vor, dabei rücken fünf Neue in die Startelf: Svensson, Can, Bellingham, Adeyemi und Brandt kommen ins Team, dafür müssen Süle, Beier, Yan Couto und Chukwuemeka auf die Bank. Der angeschlagene Sabitzer fällt heute aus, genauso wie Anselmino und Bensebaini (krank). Im Sturm erhält Fabio Silva erneut den Vorzug gegenüber Guirassy.

Borussia Dortmund geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (3-4-2-1): Kobel - Can, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Bellingham, Nmecha, Svensson - Adeyemi, Brandt - Fabio Silva.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 18. Spieltages zwischen Borussia Dortmund und dem FC St. Pauli.