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Dynamo Dresden - 1. FC Heidenheim

2. Bundesliga

Dynamo Dresden 1

  • E Berko 68'

1. FC Heidenheim 3

  • M Schnatterer 31' (11m), 44'
  • N Dovedan 69'

Heidenheim siegt bei Dynamo

Heimpleite! Dresden patzt bei Fiel-Debüt

31.08.2018 | 22:21 Uhr

Dynamo Dresden hat den Einstand seines Interimstrainers Cristian Fiel gehörig verpatzt. Im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim unterlagen die Sachsen am Sonntag mit 1:3 (0:2).

Die Niederlage bedeutet nicht nur die zweite Saisonpleite der Dresdner. Es ist auch das dritte Mal in Folge, dass sie ein Pflichtspiel verloren.

"Der Trainer hat uns gesagt, dass er zufrieden damit ist, wie wir gespielt haben. Aber er hat auch gesagt, dass am Ende die Punkte zählen", sagte Dresdens Spielführer Patrick Ebert bei Sky.

Heidenheims Kapitän Marc Schnatterer (32., Foulelfmeter/44.) und Nikola Dovedan (69.) trafen zum ersten Saisonsieg ihrer Mannschaft. Erich Berko (68.) hatte zwischenzeitlich den Anschlusstreffer erzielt.

Fiel folgt auf Neuhaus

Dynamo hatte am vergangenen Mittwoch überraschend seinen Trainer Uwe Neuhaus entlassen, Fiel war in der Folge für zwei Spiele als Übergangslösung installiert worden. Die Partie gegen den Hamburger SV am kommenden Samstag (ab 13:00 Uhr live auf Sky) soll vorerst sein letzter Auftritt an der Seitenlinie sein.

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Schnatterer: Geile Leistung mit viel Herz und Wille

Bei Fiels Debüt waren die Dresdner vor 26.868 Zuschauern zu Beginn das aggressivere Team. Insofern war die Heidenheimer Führung verwunderlich. Schnatterer verwandelte erst den Elfmeter nach Foul von Jannis Nikolaou an Sebastian Griesbeck und traf dann aus 19 Metern wunderschön per direktem Freistoß ein zweites Mal. Bitter für Dresden: Ein eigentlich regulärer Treffer von Moussa Kone (38.) wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben.

Schnelle Antwort von Heidenheim

Der zweite Durchgang begann ausgeglichener als der erste. Die besseren Möglichkeiten hatte aber Heidenheim, auch wenn Dresden drückte. Nach Steilpass lief Robert Glatzel (62.) völlig alleine auf Dynamo-Torwart Markus Schubert zu, der den kläglichen Versuch jedoch mit Leichtigkeit parierte.

Dies schien sich durch den Treffer vor Berko zu rächen, bevor Dovedan 47 Sekunden später die Kräfteverhältnisse wiederherstellte. Dresden gab sich aber nie auf und traf in Person von Kone (72.) den Außenpfosten. (sid)

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