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FC Bayern München - 1899 Hoffenheim

Bundesliga

FC Bayern München 1

  • R Lewandowski 73'

1899 Hoffenheim 2

  • S Adamyan 54', 79'

Live-Kommentar

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Damit verabschiede ich mich fürs Erste aus der Allianz Arena, aber schon ab 18:30 Uhr geht es bei uns mit dem Abendspiel auf Schalke weiter. Bis dahin bedanke ich mich für Ihr Interesse und wünsche noch ein schönes Wochenende. Ciao!

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Die Bayern auf der anderen Seite verlieren erstmals im Kalenderjahr 2019 (seit Oktober 2018) ein Heimspiel in der Liga (zuletzt 13 Siege, 3 Remis) und kassieren die erste Niederlage nach 20 ungeschlagenen Bundesligaspielen (15 Siege, 5 Remis) - damit reißt nicht nur die längste Serie ligaweit, sondern auch der erfolgreichste Lauf unter Trainer Niko Kovac. Trotzdem ist man aktuell noch Spitzenreiter, den Abend auf der Wiesn wird man sich aber sicherlich dennoch anders vorgestellt haben, die drei Punkte heute waren fest eingeplant. Die nächsten Zähler in der Liga kann man in Augsburg holen (Sa., 20.10., 15:30 Uhr), danach geht es in der Champions League in Piräus weiter.

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Nach vier sieglosen Bundesliga-Partien in Serie (2 Remis, 2 Niederlagen) feiert Hoffenheim den zweiten Saisonsieg und den ersten Auswärtssieg in München überhaupt. Das Team von Alfred Schreuder hat nun einen Zähler mehr (8) als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison (7). Weiter geht es für die Kraichgauer nach der Länderspielpause mit dem Sonntagsspiel gegen Schalke 04 (18:00 Uhr).

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Die Kraichgauer verteidigten über weite Strecken hervorragend und blieben mit Nadelstichen immer gefährlich, insofern ist der Auswärtssieg der TSG nicht ganz unverdient. Diskussion liefert aber vor allem auch die Aktion von Akpoguma kurz vor der Pause gegen Lewandowski, als die Münchner einen Elfmeter hätten bekommen können. Dann hätte das Spiel einen anderen Verlauf nehmen können, aber vom Konjunktiv kann sich der FCB nichts kaufen. Ob man dennoch als Spitzenreiter auf die Wiesn geht, entscheidet sich entweder heute Abend auf Schalke (18:30 Uhr) oder morgen in Gladbach (13:30 Uhr).

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Wer erklärt einem so ein Spiel? Die Bayern waren die klar bessere Mannschaft, hatten wie erwartet mehr Spielanteile (rund 65 Prozent) und Abschlüsse (20:8), wurden aber für die wenigen defensiven Fehler, die man anbot, eiskalt bestraft. In der 1. Halbzeit fehlte den Münchnern offensiv noch etwas die Überzeugung, das änderte sich im 2. Durchgang eigentlich - vor allem durch die Einwechslung von Thomas Müller nach dem 0:1. Doch unter dem Strich war es weder eine Gala wie in London noch effektiv wie zuletzt in der Liga, sondern zu wenig, um den Tabellenzwölften zu schlagen.

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Dann ist Schluss in der Allianz Arena! Hoffenheim schafft die Sensation und gewinnt in München.

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Neuer ist weit aufgerückt, Ivan Perisic wirft sich voll rein und bekommt den Freistoß gegen sich. Die Gelbe Karte gibt es vermutlich gegen des Tritts gegen die Wasserflasche, der aber nachvollziehbar ist. Diesen Körpereinsatz braucht man nicht abzupfeifen.

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Neuer ist mit vorne, aber es wird Stürmerfoul gepfiffen. Drei Minuten Nachspielzeit gibt es oben drauf!

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Perisic mit einer scharfen Hereingabe von der linken Seite, Akpoguma rutscht die Kugel über den Schlappen - Eckstoß!

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Riesendusel für die TSG! Von links kommt ein Freistoß in den Sechzehner. Coutinho findet den Ball nicht, Müller wird geblockt und Gnabrys Versuch hoppelt leicht abgefälscht von Müller links um Millimeter am Pfosten vorbei.

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Muss es aber vielleicht gar nicht! Pavard wird rechts in der Box schön freigespielt und findet im Zentrum Lewandowski, der das Spielgerät mit dem Rücken zum Tor stark behauptet und für Müller ablegt. Der Vorbereiter von zuvor wird geblockt, Süles Gewaltschuss aus der zweiten Reihe streift knapp über den Kasten.

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Die Bayern hätten noch Alphonso Davies auf der Bank. Nur als Anregung, falls es noch offensiver werden muss.

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Hoffenheim verteidigt nun mit allen zehn Feldspielern im und am eigenen Strafraum. Gnabry bringt das Leder von der rechten Seite hoch in den Fünfmeterraum, wo es von Baumann aus der Luft gepflückt wird.

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Der designierte Matchwinner hat Feierabend! Sargis Adamyan macht Platz für Ermin Bicakcic, der sich natürlich in der Abwehr einsortiert und diesen Auswärtssieg zementieren soll.

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Was haben die Bayern jetzt noch in petto? Es wird nun ganz eng mit dem Heimsieg und der Tabellenführung!

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TOOOOR! FC Bayern - TSG 1899 HOFFENHEIM 1:2! Unfassbar! Hoffenheim geht wieder in Führung! Und dieses Tor darf aus Münchner Sicht niemals fallen, denn Skov von der linken Seite hat einzig und allein Sargis Adamyan im Zentrum als Anspielstation. Aber der bekommt von Süle und Boateng alle Freiheiten der Welt und schiebt dankend rechts unten ein.

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Vorlage Robert Skov

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Das Münchner Publikum reklamiert lautstark Handspiel, Müller macht weiter und holt den nächsten Eckball auf der rechten Seite raus. Süle kommt zum Kopfball, der wird aber geblockt. Müller hat das Spiel der Bayern deutlich belebt!

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Nicht ungefährlich! Hoffenheim fährt den nächsten Tempo-Gegenstoß, Geiger schickt Bebou rechts die Linie entlang, der sucht im Zentrum wieder Adamyan - zu hoch die Flanke!

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Die Uhren stehen damit wieder auf Null, außer für Lewandowski, der im zehnten Pflichtspiel in Folge trifft. Aber war es das schon? Man kann es eigentlich nicht glauben.

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TOOOOR! FC BAYERN - TSG 1899 Hoffenheim 1:1! DAS fällt den Bayern noch ein! Über die rechte Seite wird wieder inszeniert, Müller bedient erneut Robert Lewandowski und dieses Mal sitzt der Kopfball des Polen. ELFTES Saisontor bereits für die Münchner Lebensversicherung!

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Vorlage Thomas Müller

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Aber die Zeit rennt den Münchnern allmählich davon. So lange torlos in einem Bundesliga-Heimspiel blieb Bayern zuletzt am 20. April beim 1:0 gegen Bremen (Tor: Süle. 75.). Was fällt dem Rekordmeister in der Schlussphase noch ein?

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Wieder fehlt nicht viel! Müller serviert von rechts, Lewandowski gewinnt das Kopfballduell gegen Hübner, zielt aber drüber. Die Bayern jetzt klar am Drücker!

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Wieder wird es eng! Boateng hebt den Ball perfekt aus dem Mittelfeld in den Strafraum, Gnabry bringt den Kopfball mit dem Rücken zum Tor fast punktgenau ins lange Eck. Zentimeter fehlen!

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Die Bayern fordern wieder Elfmeter! Akpoguma blockt gegen Lewandowski und auch Müller, beide reklamieren sofort Handspiel. Die Wiederholung zeigt, dass zumindest der Pole nicht ganz im Unrecht liegt. Stieler lässt aber weiter spielen und bekommt auch kein Signal aus Köln.

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Zweiter Wechsel bei der TSG, für Florian Grillitsch kommt Havard Nordtveit. Pflichtspieldebüt für den Norweger.

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Zu verklausuliert! Gnabry will den Vorteil ausspielen und so die Gäste kalt erwischen, schickt Lewandowski rechts in die Box. Der Pole will mit der Hacke sofort ablegen, trifft das Spielgerät aber nicht voll und spielt Akpoguma genau vor die Füße.

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Und Hoffenheim verpasst das 2:0 nur um Zentimeter! Posch taucht plötzlich rechts im Strafraum frei auf und zieht ab, das Leder rauscht am langen Eck vorbei.

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Die Bayern gehen jetzt voll in die Offensive, sortieren sich im 3-2-3-2 neu: Pavard, Süle und Boateng regeln die defensiven Aufgaben, Thiago und Kimmich bilden davor die Doppelsechs. In der Offensive gibt Coutinho weiter den Spielmacher und hat nun in der Offensive zwei Anspielstationen mit Lewandowski und Gnabry. Flankiert wird dies von Perisic und Müller.

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Schreuder reagiert sofort auf die neue Offensiv-Power bei den Bayern und bringt einen frischen Verteidiger mit Konstantinos Stafylidis. Kaderabek geht dafür vom Platz.

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Und Thomas Müller kommt für den glücklosen Kingsley Coman.

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Doppelwechsel bei den Hausherren! Der schwache Tolisso macht Platz für Ivan Perisic.

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Das ist dafür gefährlich! Coutinhos Schuss aus der zweiten Reihe wird abgefälscht und fällt auf das Tordach.

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Aber die Bayern kommen gleich noch einmal und dieses Mal mit mehr Tempo. Tolisso hinterläuft und wird von Gnabry rechts an die Grundlinie geschickt, die Hereingabe kann Hübner zur Ecke klären. Die bringt allerdings keine Gefahr.

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Kimmich bedient Gnabry rechts im Strafraum. Aber der zimmert die Kugel zwischen Abschluss und Flanke zur Eckfahne. Das ist zu wenig!

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Bereits das siebte Gegentor für die Münchner in dieser Saison. Wie reagiert der FCB auf diesen Rückschlag? Pavard rennt Akpoguma und Baumann über den Haufen, Freistoß für die TSG.

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TOOOR! FC Bayern - TSG 1899 HOFFENHEIM 0:1! Und es wird noch schwerer für die Bayern! Tolisso schenkt die Kugel in der eigenen Hälfte an Rudy ab, Geiger schickt sofort Sargis Adamyan rechts in die Box. Der setzt Boateng auf den Hosenboden und trifft aus zehn Metern trocken ins kurze Eck.

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Vorlage Dennis Geiger

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Hoffenheim startet wieder gut rein mit einer kompakten Defensive, die nichts anbietet. Coman biegt von rechts ins Zentrum ab und hebt den Ball hinter die Abwehrkette, aber da war niemand eingelaufen. Wenig später landet ein langer Ball in den Armen von Baumann und man hört vereinzelte Pfiffe in der offenbar sehr verwöhnten Allianz Arena.

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Zu Beginn zwei interessante Zahlen von unseren Kollegen bei Opta: Der FC Bayern gewann nur eines der letzten sechs Bundesliga-Spiele, in denen er zur Halbzeit nicht in Führung lag! Aber: Die Münchner verloren auch keines der letzten 17 Bundesliga-Heimspiele, in denen es zur Pause remis stand. Zwölf davon gewann der Rekordmeister - darunter die letzten vier allesamt. Und heute? Abstasten zu Beginn.

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Rein in den zweiten Durchgang!

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Dann ist Pause in der Allianz Arena!

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Kimmich darf den Ball zweimal in die Mitte bringen, findet aber keinen Mitspieler. Thiago muss den Konter über Skov mit dem langen Bein stoppen und sieht für das taktische Foul die Gelbe Karte.

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Kimmich schickt Coman nochmal rechts an die Grundlinie, der Franzose will ablegen und bekommt den Eckstoß.

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Zwei Minuten werden nachgespielt. Die Zeitlupen zur Szene eben zeigen, dass der Kontakt von Akpoguma gegen den Bayern-Knipser da war, aber wirklich sehr wenig. 50:50-Entscheidung und in diesem Fall zu Gunsten der TSG.

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Das MUSS das 1:0 für die Bayern sein! Coutinho mit einem traumhaften Diagonalball links in die Box, wo Gnabry per Kopf ins Zentrum ablegt. Lewandowski läuft ein und muss nur noch einschieben, trifft aber die Kugel nicht. Von hinten bekommt er auch noch einen leichten Stoß, der Stieler aber nicht für einen Strafstoß reicht.

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Wieder ein kleines Missverständnis zwischen Süle und Boateng, Bebou ist beinahe der Nutznießer. Aber wieder setzt Boateng nach und klärt, der Innenverteidiger knüpft weiter an seine besten Zeiten an. Mit 47 Ballaktionen hat er die meisten und auch mit rund 67 Prozent gewonnenen Zweikämpfen gehört er zu den besten Münchnern.

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Und jetzt muss Neuer ran! Gnabry schenkt die Kugel leichtfertig her, Posch dringt halbrechts in die Box ein und feuert. Flach und zu zentral, auch das ist noch kein Problem für den Bayern-Keeper.

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Coman lädt auf dem rechten Flügel wieder zum Tanz, Skov muss die Schrittfolge erst noch lernen. Die Hereingabe kann die TSG dann aber klären.

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Lewandowski war vorhin, während das Spiel lief, kurz bei Kovac, um etwas zu besprechen, nun holt sich Schreuder auf der anderen Seite Rudy zu einem kurzen Gespräch an die Seitenlinie, nachdem Coutinho den grätschenden Grillitsch unabsichtlich mit den Stollen erwischt hatte. Es ist ein taktisch geprägtes Spiel!

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Bebou nimmt sich von der linken Seite nach längerer Pause den dritten Abschluss der Gäste, flach auf das kurze Eck kann er Neuer aber nicht vor Probleme stellen. Im Gegenzug fasst sich Coutinho aus der zweiten Reihe ein Herz, zielt aber einen guten Meter zu hoch.

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Nun aber kehrt wieder etwas Ruhe vor dem Tor von Oliver Baumann ein. Auch, weil Posch sehr aufmerksam ist und verhindert, dass Coman nach Zuspiel von Lewandowski frei durchläuft.

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Kein Torschuss der Bayern in den ersten 24 Minuten, vier am Stück dafür nun in den letzten fünf Minuten. Und das nächste Ungemach droht, Akpoguma klärt eine Coman-Hereingabe zur Ecke. Lewandowski schraubt sich hoch, verfehlt das kurze Eck aber.

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Wieder der FCB! Tolisso wird rechts in die Box geschickt und feuert - knapp drüber! Der Rekordmeister nähert sich jetzt an.

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Aber die Bayern haben Blut geleckt! Nach Balleroberung kommt der Ball zu Lewandowski, der mit einem genialen Hackenabsatz Gnabry links die Linie runterschickt. Der Spurs-Albtraum zieht sofort in die Mitte und hält drauf, Baumann pariert gut. Den Abpraller bringt Thiago auf den Kasten, aber der TSG-Keeper packt sicher zu.

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Überragend gesehen vom Linienrichter, Kimmich war ein Schrittchen zu früh gstartet und mit der Fußspitze im Abseits. Kein Tor!

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Spannende Lösung der Bayern! Neuer mit einem furchtbaren Befreiungsschlag direkt auf Geiger, der sofort nach vorne spielt. Dort steht Adamyan, der Neuer angelaufen war, natürlich meilenweit im Abseits, Boateng spitzelt aber dennoch dazwischen und Neuer geht mit der Hand an den Ball. Das ist nun wiederum eine klare Rückgabe, allerdings geht dann die Fahne hoch.

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Hoffenheim beschäftigt die Bayern in der Anfangsphase sehr gut, steht in einem 4-5-1-System zwar sehr defensiv, aber dabei exzellent sortiert. Den Münchnern fehlt es noch an Power und Kreativität.

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Lewandowski nimmt es im Mittelfeld mit dem Rücken zum Tor alleine mit drei Gegenspielern auf und bringt die Kugel irgendwie zu Thiago, der sofort mit dem Außenrist Coman rechts auf die Reise schickt. Dessen Hereingabe an den Elfmeterpunkt kann Akpoguma aber verteidigen, Coutinho in seinem Rücken war aber wohl ohnehin im Abseits.

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Nach einer guten Viertelstunde verschafft sich Hoffenheim mit der ersten etwas längeren Ballbesitzphase Luft. Und die Gäste hatten bislang tatsächlich die einzige nennenswerte Chance, von den Bayern kommt noch nicht sonderlich viel.

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Das war stark! Coman vernascht Kaderabek auf seiner Außenbahn und will dann scharf, flach am ersten Pfosten Lewandowski bedienen. Hübner hält den Fuß rein und klärt zur Ecke, die Kimmich kurz auf Pavard bringt. Der Franzose kommt aber nicht zum Kopfball.

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Coman will auf der rechten Seite für Coutinho durchstecken, das Zuspiel ist aber zu ungenau und landet im Toraus. Die Bayern suchen noch nach den Räumen für den ersten Abschluss.

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Interessant bei den Münchnern, dass Gnabry über die linke Seite mit Pavard kommt und Coman über rechts mit Kimmich. So sind die jeweiligen Landsmänner aktuell getrennt, es entstehen zwei deutsch-französische Flügelachsen.

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Ansonsten spielt sich erst einmal alles im Mittelfeld ab, wo sich die Bayern die Kugel vor dem Hoffenheimer Strafraum durch die eigenen Reihen schieben. Die Gäste stehen aber bislang sehr gut organisiert und bieten nichts an.

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Wahnsinn! Bebou schickt Adamyan aus der eigenen Hälfte los, Boateng und Süle schauen sich nur gegenseitig verdutzt an und dann dem Angreifer ungläubig hinterher. Der ist allein auf und davon, verliert dann aber die Nerven und wird von Boateng in Siebenmeilenstiefel noch eingeholt und am Elfmeterpunkt erfolgreich bedrängt. Aber das MUSS das 1:0 für Hoffenheim sein!

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Die Bayern beginnen mit gewohnt viel Ballbesitz, Hoffenheim baut schnell zwei enge Abwehrreihen auf. Da muss der Rekordmeister erst einmal nach der Lücke suchen.

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Tobias Stieler ist der Unparteiische und gibt die Partie in der Allianz Arena frei. Bayern stößt an, der Ball rollt!

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Auf beiden Seiten fehlen auch heute wieder wichtige Leistungsträger, Hoffenheim muss weiterhin ohne die beiden letztjährigen Torgaranten Andrej Kramaric und Ishak Belfodil auskommen, zudem fällt der Toptransfer aus Salzburg, Diadie Samassekou, aus sowie auch Kapitän Kevin Vogt. Bei den Bayern muss Kovac auf die beiden Defensivspieler David Alaba (Haarriss in der Rippe) und Lucas Hernandez verzichten (Knieprobleme), ebenso wie auf Leon Goretzka, der aber wieder zurück im Training ist.

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Überhaupt sieht Schreuder noch kein Problem in der aktuellen Negativserie. "Wir hatten, bei allem Erfolg in den vergangenen Jahren, diese Phasen immer wieder und vielleicht häufiger als manch einer sich heute noch erinnern mag. Die Mannschaft entwickelt sich, wir haben alle das gleiche Ziel. Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen kommen, da bin ich mir ganz sicher." Gegen Gladbach habe er schon den mutigen Fußball gesehen, den er sich wünscht - auch wenn das Ergebnis mit 0:3 natürlich eine Ohrfeige war.

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Und auf der anderen Seite die Defensive, die zwar schon immer anfällig für Fehler war, mit zehn Gegentoren aber auch schon wieder deutlich zu viel anbietet, wenn man um die internationalen Plätze mitspielen will. Trotzdem gibt sich der neue Trainer Alfred Schreuder zuversichtlich: "Ich bin sehr positiv gestimmt, wir werden uns Chancen herausspielen. Wenn das Angebot da ist, werden wir mutig zur Sache gehen. Wir haben einen klaren Plan und werden uns nicht hinten reinstellen. Denn dann brauchen wir erst gar nicht dort hinfahren."

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Fehlendes Glück allein kann die TSG mittlerweile allerdings nicht mehr als Grund für die Negativserie anführen, dafür brennt es aktuell an zu vielen Stellen. Da wäre zum Beispiel die Offensive, die in den vergangenen vier Partien dreimal gar nicht und insgesamt nur einmal getroffen hat (0:0 in Leverkusen, 0:3 gegen Freiburg und Gladbach, 1:1 in Wolfsburg). Vier Tore nach sechs Ligaspielen, das ist nicht das Hoffenheim, das man aus den letzten Jahren kennt.

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Und natürlich dürfe man auch den Gegner niemals unterschätzen. "Hoffenheim hat nicht nur seinen Trainer, sondern vier Leistungsträger verloren. Das muss man erst einmal auffangen. Die Mannschaft steht zu Unrecht auf Platz 12, sie hatten einige Situationen, wo ihnen das Quäntchen Glück gefehlt hat. Die Mannschaft möchte Fußball spielen, da sieht man eine klare Handschrift. Das wird eine schwierige Angelegenheit, wir müssen uns richtig strecken."

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Naturgemäß mahnt Kovac aber dennoch, man habe "noch nichts erreicht" und es gäbe auch immer noch "kein Patentrezept für Erfolg". Man müsse sachlich und bescheiden bleiben, weiter arbeiten. "Das Wichtigste ist, dass man nicht den Boden unter den Füßen verliert. Wir haben eine homogene Gruppe, das ist immens wichtig. Die Spieler verstehen, dass nicht alles von Anfang an gleich lupenrein funktioniert. Das eine Jahr hat uns viel gebracht, das, was wir möchten, wird immer mehr von den Spielern aufgesogen. Man sieht das in den Spielen in immer längeren Phasen, aber wir wollen das weiter ausdehnen."

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Der Gegner kommt da - auf dem Papier natürlich - wie bei der Festzelt-Bedienung bestellt: Nicht nur befindet sich die TSG Hoffenheim nach dem Trainerwechsel und dem Aderlass im Sommer noch in der Findungsphase, weit entfernt von der starken Form vergangener Spielzeiten. Auch hat 1899 noch nie in München gewonnen: In der Allianz Arena stehen bei elf Partien neun Bayern-Siege und zwei Remis in der Bilanz.

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Nur ein Sieg in fünf Spielen (2:0 auf Schalke), zwei Niederlagen in der Liga (0:2 in Berlin und 0:3 gegen Gladbach) und kein Heimsieg in drei Partien (1:1 in der Champions League gegen Ajax und auch in der Liga gegen Augsburg)! So las sich die Wiesn-Bilanz von Niko Kovac im letzten Jahr. Doch jetzt schickt sich der FCB-Coach an, die Oktoberfest-Rekorde purzeln zu lassen, als Spitzenreiter will man zum angekündigten Mannschaftsabend ins Käfer Festzelt.

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14 Tore, drei Siege, darunter die Mega-Gala in London - kann sich jemand erinnern, wann die Bayern in der Oktoberfestzeit jemals so stark aufgelegt waren? Niko Kovac sicher nicht, der erlebte in der Vorsaison zu dieser Zeit nämlich die erste Kater-Stimmung in München. Kann Hoffenheim den Finger noch einmal in die Wunde legen oder setzt der Rekordmeister seinen beeindruckenden Lauf fort? Pack ma's!

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Auch bei den Bayern gibt es in der Startelf gegenüber dem 7:2 bei den Spurs nur einen Wechsel: Thiago ersetzt den angeschlagenen Alaba, der heute nicht im Kader steht. Den Spanier hatte Kovac zuletzt nach dem Spiel in Paderborn öffentlich für seine schwache Leistung kritisiert ("Ich war nicht zufrieden mit ihm und musste ihm das auch sagen").

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Und so geht der FC Bayern unter der Führung von Niko Kovac sein Heimspiel an (4-2-3-1): Neuer - Kimmich, Süle, Boateng, Pavard - Thiago, Tolisso - Gnabry, Coutinho, Coman - Lewandowski.

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Bei Hoffenheim gibt es damit trotz des jüngsten 0:3 gegen Gladbach nur eine Änderung in der Startelf: Adamyan ersetzt Baumgartner (Bank).

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Beginnen wir mit den Aufstellungen und einem Blick auf die Gäste! Alfred Schreuder vertraut auf diese Elf (3-5-2): Baumann - Posch, Akpoguma, Hübner - Kaderabek, Rudy, Grillitsch, Geiger, Skov - Bebou, Adamyan.

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Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 7. Spieltages zwischen Bayern München und 1899 Hoffenheim.