Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund. Bundesliga.

Commerzbank-ArenaZuschauer59.500.

Eintracht Frankfurt 3

  • C Uzun (22. minute 11m)
  • Y Ebnoutalib (71. minute)
  • M Dahoud (92. minute)

Borussia Dortmund 3

  • M Beier (10. minute)
  • F Nmecha (68. minute)
  • C Chukwuemeka (95. minute)

Live-Kommentar

Für heute wars das aus der Bundesliga. Morgen gehts weiter unter anderem mit dem Auftritt des HSV in Freiburg, der Effzeh ist in Heidenheim zu Gast. Die Partie St. Pauli vs. Leipzig wurde abgesagt. Und im Abendspiel kommts dann zur Begegnung zwischen Leverkusen und dem VfB. Bis dahin und noch einen schönen Abend.

Und so gehts weiter: Die Bundesliga steht vor einer englischen Woche, die Eintracht ist bereits am Dienstag wieder gefordert, dann in Stuttgart am frühen Abend (18:30 Uhr), zwei Stunden später gibts dann den Anstoß bei der Partie BVB vs. Werder.

Durch den Punkt steht schon fest, dass der BVB vorerst von Platz 2 nicht verdrängt werden kann, Leverkusen liegt vier Zähler hinter den Dortmundern und Leipzig, ebenfalls vier Zähler dahinter, spielt ohnehin nicht. Die Eintracht befindet sich in ähnlicher Situation. Von Platz 7 kann man nicht mehr verdrängt werden. Der Vorsprung vor Union ist zu groß. Muss man halt hoffen, dass in der Spitzengruppe nicht alle punkten.

Wow. That was fun. Die Schlussphase dieser Partie hatte wirklich alles. Dramatik pur. Und unter dem Strich geht die Punkteteilung auch in Ordnung. Zweimal ging der BVB hier in Führung, zweimal konnte die SGE ausgleichen. Und nach neun mageren Jahren gegen den BVB schien die SGE durch den Treffer in der Nachspielzeit durch Dahoud endlich einen Bann brechen zu können. Am Ende ist klar: Die Eintracht kann zu Hause gegen Dortmund einfach nicht gewinnen. 3:3? Leistungsgerecht. 

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Dann ist Schluss.

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Tooor! Frankfurt - DORTMUND 3:3. War wohl doch nicht der Siegtreffer. Der BVB kommt zurück. Nmecha hat den Ball links neben dem Strafraum. Verlagert das Spiel auf Ryerson auf rechts. Der legt zurück, Sabitzer flankt ins Zentrum. Adeyemi verpasst, aber der Ball kommt an der Torraumlinie bei Chukwuemeka runter, der so unverhofft alleine vor Kaua Santos steht und dann eiskalt aus drei Metern an dem vorbeispitzelt. 

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Auch nicht so verkehrt, das Debüt von Kalimuendo, ein Tor direkt eingeleitet und nun indirekt auch am möglichen Siegtreffer beteiligt. Damit lässt sichs leben.

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Fünf Minuten Nachspielzeit waren angezeigt, drei davon sind schon vorbei. Der BVB wirft nun alles nach vorne. 

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Tooor! FRANKFURT - Dortmund 3:2. Eigentlich war die Szene schon vorbei, als Kalimuendo auf links zur Grundlinie geschickt wird, bei seiner Hereingabe aber geblockt wird. Ryerson will im Torraum klären, der Ball prallt gegen Can und auf die linke Strafraumseite. Auf den Fuß von Dahoud. Und der schießt sofort. Der Ball dreht sich eigentlich vom Tor weg, bekommt aber vom rechten Innenpfosten die entscheidende Richtungsänderung und prallt über die Linie.

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Die Ecke wird brandgefährlich. Svensson führt aus, Schlotterbeck scheitert per Kopf an der Latte aus fünf Metern und aus elf Metern setzt Fabio Silva dann noch einen Fallrückzieher, dem gar nicht so viel fehlte!

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Can steckt in den Strafraum durch, wo Fabio Silva gut gestartet ist und aus vollem Lauf querlegt. Im Zentrum lauert Adeyemi, aber Koch antizipiert gut, grätscht rettend dazwischen und leitet die nächste Ecke ein. 

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Beim BVB kommt jetzt noch Carney Chukwuemeka für Julian Brand.

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Da ist die Gelbe für Emre Can! Wie angekündigt. Aber man kann ihn verstehen. Klares taktisches Foul von Dahoud an Adeyemi, das hätte nach einem Frankfurter Standard ein gefährlicher Konter werden können. Aber weil Schlager die Karte stecken ließ, verlor der BVB-Kapitän ein paar böse Worte. 

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Jetzt aber wieder eine Offensivaktion der SGE. Kristensen treibt den Ball durchs rechte Halbfeld und steckt zu Kalimuendo durch, der aus der Drehung schießt und zur Ecke geblockt wird. 

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Mit Nachspielzeit sind knapp zehn Minuten noch zu spielen, im Augenblick macht der BVB den etwas gefährlicheren Eindruck. Hat in dieser Phase deutlich mehr Spielanteile. Die Eintracht scheint auf Umschaltsituationen wie vor dem 2:2 zu warten. 

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Und für Schlotterbeck gehts nach einer kurzen Behandlung auch weiter. 

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Die Verletzungsunterbrechung nutzt Toppmöller für einen weiteren Wechsel. Nnamdi Collins kommt für Theate. 

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Arnaud Kalimuendo stempelt Schlotterbeck, der dabei leicht umknickt. Das gibt Gelb. Aber Kovac macht sich Sorgen, denn Schlotterbeck bleibt auf dem Rasen liegen.

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Adeyemi hat der Dortmunder Offensive doch etwas Schwung eingehaucht, er bringt deutlich mehr Tempo ins Spiel.

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Glück für die Eintracht. Fabio Silva behauptet sich im Zentrum, dreht sich aus drei Frankfurtern raus und passt auf die linke Seite. Svensson flankt sehr nah ans Tor, Kaua Santos faustet dazwischen, der Ball springt aber gegen Theates Brust und von dort rollt er Richtung Tor. Kurz vor der Linie kann Brown dann aber doch noch klären.

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 Und Mahmoud Dahoud für den völlig ausgepumpten Oscar Höjlund.

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Und bei der Eintracht kommen zwei Ex-Dortmunder für einen Ex-Dortmunder und einen anderen. Und zwar Ansgar Knauff für Mario Götze.

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Und Niklas Süle macht für Emre Can Platz. Der sieht bestimmt auch bald Gelb und dann ist Dortmund wieder dort, wo man vor der Auswechslung von Süle war. 

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Und bei der nächsten Spielunterbrechung werden diese Wechsel auf vorgenommen. Maximilian Beier macht für Karim Adeyemi Platz.

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Keine Frage, der Spielstand ist leistungsgerecht. Bei Dortmund stehen weitere Wechsel an. Can und Adeyemi werden sich bei diesem Wetter nicht zum Spaß der Leibchen entledigt haben. 

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Tooor! FRANKFURT - Dortmund 2:2. Aber Sekunden später sieht man dann, warum Elversberg Ebnoutalib so ungern gehen ließ. Der Neuzugang und frisch eingewechselte Kalimuendo bekommt den Ball an der Mittellinie und spielt aus der Drehung einen wunderbaren Steckpass auf Ebnoutalib, der sofort durchs Zentrum zum Strafraum marschiert und vor Kobel auch keine Nerven zeigt. Was für ein Einstand. Für beide. 

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Vorlage Arnaud Kalimuendo

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Ohne Doans Eingreifen, wobei das nicht als Vorwurf zu verstehen ist, wäre das eigentlich überhaupt keine Chance, bzw. ernsthafte Prüfung für Kaua Santos gewesen. Für die SGE weiß Gott ein unglücklicher Spielverlauf.

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Tooor! Frankfurt - DORTMUND 1:2. Wirklich, ungelogen, ein Treffer aus dem Nichts. Und der Schuss aus 20 Meter von Nmecha sah so harmlos aus, als der flach aufs Tor zurollte. Aber Doan, der zu blocken versucht, fälscht so unglücklich mit der Wade ab, dass der Ball auf dem Weg ins Toraus sich ganz tückisch noch ins lange Eck dreht mit extremem Drall. 

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Einen Dortmunder Konter unterbricht Nathaniel Brown mit einer heftigen, späten Einsteigen gegen Beier. Auch das ist eine klare Gelbe. 

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Jetzt wechselt auch Kovac erstmals. Serhou Guirassy geht runter, am gefährlichsten war er heute im eigenen Strafraum, Fabio Silva kommt.

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Den Dortmunder Vorstößen fehlt ein wenig das Tempo, die SGE hat immer ausreichend Zeit, sich in der Abwehr einzurichten.

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Tatsächlich. Toppmöller zuckt als erster. Arnaud Kalimuendo - Bundesligadebütant - kommt für Can Uzun.

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60 Minuten gespielt. Da sind doch langsam die ersten Wechsel fällig?

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Sieht so aus, als hätte es der BVB nun auch in die zweite Spielhälfte geschafft, zumal es kurz danach noch eine Kopfballchance für Guirassy gibt. Aber der Versuch fällt drucklos aus, Kaua Santos hat mit diesem Versuch keine Probleme. 

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Dann wieder der BVB, wieder das Zusammenspiel von Brandt und Svensson. Brandt schickt, Svensson läuft. Bringt den Ball auf Strafraumhöhe quer, findet keinen Abnehmer. Aber auf der anderen Strafraumseite holt Ryerson den Ball zurück und legt blendend für Sabitzer aus, der nachgerückt ist. Der hat alle Zeit der Welt, wird aber von einem Verteidiger - Theate - glücklich geblockt. Da hat die Eintracht Massel gehabt. 

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Und der nächste Abschluss der Gastgeber. Wieder zeichnet sich Ebnoutalib aus, der diesmal vier Dortmunder auf sich zieht, als er Richtung Strafraum dribbelt. Da fehlt dann einer für Knauff, der prompt die Kugel erhält, aber dann doch eher kläglich abschließt. Egal - der Neuzugang aus Elversberg dreht gerade auf.

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Eckstoß BVB, Svensson von der rechten Seite. Ebnoutalib klärt per Kopf und setzt dem eigenen Ball nach. Erst kurz vor dem Dortmunder Strafraum bleibt er aber - ohne je eine gute Anspielstation zu haben - an fünf Dortmundern hängen. Damit ist die Situation aber noch nicht vorbei. Der Ball prallt auf die rechte Strafraumseite, wo Knauff etwas Platz hat und aus zwölf Metern aufs kurze Eck zielt. Kobel ist zur Stelle!

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Dann erstmals der BVB. Im linken Halbfeld sieht Brandt eine Lücke. Er steckt über 20 Meter in den Strafraum durch und Svensson kann starten. Sein Querpass wird geblockt von Theate, aber genau wieder auf den Fuß von Svensson, der aber so schnell gar nicht reagieren kann, irgendwie noch den Fuß dranbringt, aber dem Ball nicht mehr die richtige Richtung mitgeben kann. 

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Der BVB gerät nun richtig unter Druck, wird im Strafraum eingeschnürt und bekommt keine Klarheit in seine Aktionen. Eine missglückte Flanke von Uzun nimmt endlich den Druck raus. 

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Uzun gewinnt den Ball an der Mittellinie und macht Druck, schickt Ebnoutalib durchs Zentrum, der nach links rauslegt. Knauff ist dort mitgelaufen, zieht ins Zentrum und wird dann von Kristensen (!) geblockt, der Ball prallt auf die linke Strafraumseite, von wo Uzun dann noch zum Abschluss kommt. Aber aus dem Winkel - schwierig! Der Ball geht deutlich am langen Pfosten vorbei. Dennoch: Die SGE erwischt hier den besseren Start.

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Die Eintracht presst hoch, gewinnt den Ball im rechten Halbfeld und Larsson schlägt sofort die Flanke. Im Zentrum kann Ebnoutalib vom Elfmeterpunkt köpfen, der Ball geht aber knapp links am Tor vorbei. Und Kobel sieht das frühzeitig. 

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Wie gesagt, man hätte sich Reaktionen der Trainer vorstellen können, Theate bei der Eintracht verwarnt, Anton und Süle beim BVB. Da müssen jetzt ein paar Leute sich bei Zweikämpfen etwas zurückhalten.

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Und zwar mit demselben Cast.

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Und weiter gehts.

1:1 stehts zur Pause beim Duell Frankfurt vs. Dortmund. Und auch die anderen Werte zur Partie liegen ziemlich nah beieinander. Fast ausgeglichener Ballbesitz, 48:52, Abschlüsse 5:7, die Passquoten sind nicht berauschend, aber vergleichbar. Allerdings lassen sich aus diesen Werten leichte Vorteile für den BVB ableiten, und damit läge man nicht falsch. Das Offensivspiel der Dortmunder wirkte etwas konstruktiver. Die Partie war phasenweise ziemlich hart geführt, wir dürfen gespannt sein, ob das noch Auswirkungen haben wird. 

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Halbzeit.

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Wenn was geht beim BVB, dann über rechts. Kurzpassspiel und dann steckt Ryerson von der Seitenlinie in den Strafraum durch. Süle ist eingelaufen, nimmt den Ball mit dem Rücken zum Tor an und legt für den nachgerückten Brandt auf, der sofort abschließt. Gute Position, aber der Dortmunder verzieht ziemlich deutlich. Da war mehr drin. 

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Zwei Minuten gibts obendrauf.

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Der anschließende Freistoß ist aber ähnlich harmlos wie der zwei Minuten vorher auf der Gegenseite. 

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Theate, gerade aus einer Sperre zurück, mäht nun Nmecha auf der rechten Seite vorm Strafraum um. Schlägt die Hände über dem Kopf zusammen, dass er für diese Aktion verwarnt wird. Ich auch. Weil er die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Abschließend lässt sich dazu sagen, dass es ein notwendiges Foul war. Nmecha wäre sonst durchgebrochen.

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Anton ist schon verwarnt nach einem taktischen Foul, nun kann Niklas Süle demselben Schicksal nicht entgehen, hält Ebnoutalib fest. Der anschließende Freistoß verpufft harmlos. Interessanter ist da schon, dass nun bereits zwei Spieler aus der Dortmunder Dreierkette verwarnt sind. Das ist wenig nachhaltig. 

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Der Freistoß wird richtig gefährlich, weil Ryerson mit seinem Freistoß perfekt für Schlotterbeck auflegt. Dessen wuchtiger Kopfball wird aber auf der Linie von Kaua Santos entschärft. 

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Im rechten Halbfeld holt Ryerson einen Freistoß heraus, den er auch gleich ausführen darf. 

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Das Tempo hat nun merklich nachgelassen, war sowieso nie auf höchstem Niveau. Das hat jetzt schon was von sich gegenseitig belauern. 

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Das Aufregendste in dieser Phase ist eine ziemlich verunglückte Halbfeldflanke von Ryerson, als der BVB das Spiel schnell auf die rechte Seite verlagert, wo Ryerson etwas Platz hatte. Kaua Santos sieht den Ball und lässt ihn einfach ins Toraus fliegen. Keine Gefahr. 

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So ist die Frankfurter Hälfte dann zwar Ort des Spielgeschehens, aber es geschieht nicht wirklich was. 

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Eine etwas wirre Phase in dieser Partie, grundsätzlich greift der BVB an, verliert aber immer wieder den Ball, um ihn im Gegenpressing zurückzuerobern. 

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Kurze Unterbrechung, weil nach einem Hüftcheck von Theate gegen Guirassy der Dortmunder kurz liegenbleibt, da hats ihn ordentlich erwischt. 

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Nun wieder längere Ballbesitzphasen beim BVB. Gewohnt geduldig, wieder so ein Diagonalball von Schlotterbeck auf Ryerson, aber der sieht diesmal keinen Weg zur Grundlinie und bricht ab. In solchen Situationen zieht sich die SGE nun etwas weiter zurück. Erfahrung macht klug. 

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Waldemar Anton kassiert Gelb, weil er Ebnoutalib festhält, als der zu entwischen droht. 

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Von der linken Seite kommt ein Ball eher zufällig zu Beier durch, unklar, ob er wirklich Schlotterbecks Zielspieler war. Aber das spielt keine Rolle. Beier macht den Ball dann schon in der Nähe des Strafraums fest, wird dann aber beim Schuss von Theate geblockt. Auch wieder, wie heute zweimal zuvor, keine schlechte Position. 

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Ryersons Ecke von links wird von einem Verteidiger geklärt. Svensson darf die nächste Ecke von der anderen Seite ausführen. Und die wird gefährlich. Ein Querschläger beim Abwehrversuch landet bei Brandt am Elfmeterpunkt, der lupft Richtung Kasten, der Ball kommt bei Guirassy an, der sich aber nicht gegen Kaua Santos durchsetzen kann. Roch gewaltig nach Abseits, spielt aber ob der Parade keine Rolle. 

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In der unmittelbaren Phase vor dem Elfmeter war der BVB etwas passiv geworden. Nun gehts wieder in die Offensive. Beier holt einen Eckstoß heraus. Kristensen war rechtzeitig dazwischen. 

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Und nach knapp 20 Minuten beginnt diese Partie wieder bei Null. 

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War der sechste Saisontreffer für Uzun. Mehr hat bei der Eintracht keiner. 

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Tooor! FRANKFURT - Dortmund 1:1. Uzun stellt sich der Verantwortung und legt sich den Ball zurück. Er trifft unten links, Kobel ist ins andere Eck unterwegs. 

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Elfmeter für die Eintracht! Einwurf Kristensen, Theate verlängert mit dem Hinterkopf im Strafraum, Koch setzt zum Fallrückzieher an und Guirassy sieht den Frankfurter nicht, will den Ball wegschlagen, trifft dabei Koch in der Kniekehle. Klare Sache.

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Zwei Szenen, die aber zeigen, dass die SGE nun richtig Druck macht. Und sich am Strafraum festsetzt. 

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Nächste Chance für die SGE. An sich ein harmloser Ball von der Mittellinie ins linke Halbfeld, zumal Brandt dazwischenkommt. Dessen Rückgabe per Kopf auf Kobel gerät aber etwas kurz, sodass Knauff noch dazwischenspritzt, die Kugel übernimmt und aus zehn Metern abzieht. Der Winkel ist aber spitz. Und Kobel macht die kurze Ecke zu. 

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Doch die Eintracht bleibt geduldig, hält den Ball jetzt lange im Mittelfeld und Dortmund zieht sich weiter zurück. Höjlund kommt dann auf rechts bis in Strafraumhöhe, setzt Uzun ein, der auf der Strafraumgrenze von rechts ins Zentrum dribbelt und aufs lange Eck zielt. Kobel taucht erfolgreich ab. 

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Der BVB gewinnt in dieser Phase ein leichtes optisches Übergewicht, Frankfurt zwar mit sicheren Ballstafetten in der eigenen Spielhälfte. Aber Tiefe gewinnen die Hessen noch nicht. 

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Steckte da der Schrecken der Eintracht noch in den Gliedern? Wissen die Frankfurter um die miese Heimstatistik gegen den BVB? Werden vielleicht Erinnerungen ans Pokalaus wach? 

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Nächste Chance für den BVB, als die Dortmunder hoch den Ball erobern. Zehn Meter vor dem Strafraum lässt Beier einfach nur auf Guirassy klatschen, der aus zentraler Position sofort draufhält. Der Ball rutscht leicht über den Außenrist und fliegt deutlich links am Tor vorbei. 

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Tooor! Frankfurt - DORTMUND 0:1. Zum zweiten Mal kann Ryerson auf der rechten Seite durchbrechen nach einem starken Diagonalball von Schlotterbeck völlig unbedrängt den Ball annehmen. Ryerson spielt den Ball scharf ans kurze Torraumeck, wo Beier nur noch den Fuß reinhält. Kaua Santos hat dann keine Chance mehr. 

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Vorlage Julian Ryerson

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Im Vergleich zu dem, was sich jetzt abspielt, war die Anfangsphase echt offensiv. Die Partie ist nun vom Bemühen beider Teams geprägt, Kontrolle über das Mittelfeld zu gewinnen. Der BVB passt geduldig, bis Larsson den Ball im linken Rückraum erobert und sofort den langen Ball auf Ebnoutalib spielt. Der hat keine Chance, da ranzukommen.

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Ryerson hebt entschuldigend den Arm, als er fast von der Mittellinie einen Pass auf Kobel spielt. Weil der Ball eine sehr steile Flugkurve hat, ist dieser Ball tatsächlich ziemlich anspruchsvoll, zumal Kobel sofort angelaufen wird. Er findet jedoch eine Lösung.

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Ist also doch ein recht munterer Beginn, beide Teams schon mit guten Gelegenheiten, die Schüsse hätte man gerne durchgehen sehen. Die schienen beide auf den Kasten zu kommen. 

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Nun auch ein Block auf der Gegenseite. Ryerson setzt sich an der rechten Eckfahne durch und spielt dann zurück in den Strafraum, dort verpassen gleich mehrere Verteidiger wie Angreifer, nur Nmecha nicht, der aus dem Mittelfeld nachgerückt ist und von der Strafraumgrenze draufhalten will. Allerdings grätscht Höjlund in die Schussbahn. Auch hier muss der Torhüter nicht eingreifen. 

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In dieser ersten Offensivszene war der BVB auf dieser Seite ziemlich offen, da hatten die Frankfurter sogar Überzahl im Zentrum, mal schauen, wie sich das weiterentwickelt. 

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Geht eher verhalten los. Da sind bei beiden Teams noch ein paar Ungenauigkeiten drin. Immerhin registrieren wir den ersten Abschluss der Eintracht, als Brown den Ball von der linken Außenbahn ins Zentrum bringt und Uzun übernimmt. Zentral vor dem Sechzehner wird der aber beim Schussversuch von Svensson geblockt. 

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Daniel Schlager pfeift an!

Interessante Statistik: Der letzte Heimsieg der Eintracht gegen den BVB liegt bereits neun Jahre zurück. Mit den Westfalen kommt also so etwas wie ein Angstgegner ins Waldstadion.

Und während die Hessen in der Champions League noch ganz schön zittern müssen, ist beim BVB lediglich unklar, obs über die Playoffs gehen wird, oder ob Dortmund es direkt in die K.o.-Phase schafft.

Schauen wir auf die letzten neun Ligaspiele der Dortmunder, liest die Liste sich gar nicht so unähnlich der der Hessen. Eigentlich ebenfalls zu viele Remis - drei an der Zahl. Und eine Niederlage gegen die Bayern - die einzige in dieser Phase - ist auch mit dabei.

Von den letzten neun Partien hat Frankfurt nur zwei verloren - gegen Leipzig und  die Bayern gabs echte Abfuhren. Aber ansonsten punkten die Hessen konstant. Verloren aber in dieser Phase durch die zahlreichen Remis - gegen den HSV, Wolfsburg, Heidenheim, Freiburg -  doch ein wenig den Anschluss an die Spitze.

Nur einen Sieg holte die Mannschaft von Toppmöller aus den letzten fünf Partien. Hört sich vielleicht erst einmal etwas problematisch an. Aber für die Bundesliga sind die internationalen Ergebnisse ja nicht relevant. Die Liga-Ergebnisse hören sich schon besser an.

Wer wird Zweiter hinter den Bayern? Der Kandidatenkreis für die Vizemeisterschaft ist relativ groß. Und der BVB befindet sich in der Poleposition. Aber auch die Eintracht, derzeit sieben Zähler hinter den Westfalen, ist noch nicht aus dem Rennen, obschon die Hessen derzeit als Siebter - sieben Punkte hinter Dortmund - nicht einmal auf einem europäischen Startplatz stehen.

Kovac wartet im Vergleich zum letzten Ligaspiel mit drei Wechseln auf: Anton, Sabitzer und Beier starten für Can, Adeyemi und Groß, der in der Pause nach Brighton zurückgewechselt ist. Kobel, der das Trainingslager vorzeitig verließ, wurde rechtzeitig wieder fit, Bensebaini weilt am Afcon, Bellingham fehlt gesperrt. 

Niko Kovac hat sich für diese Startelf entschieden: Kobel - Süle, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Sabitzer, Nmecha, Svensson, Brandt, Beier - Guirassy.

Im Vergleich zum letzten Ligaspiel lassen sich fünf Veränderungen bei der Eintracht feststellen. Im Tor beginnt Kaua Santos für Zetterer, Theate ist nach seiner Sperre zurück und beginnt ebenso wie Uzun, Höjlund und Ebnoutalib. Bahoya fehlt verletzt, Collins, Amenda und Dahoud fallen ebenfalls aus der Anfangsformation. Die Eintracht hat das winterliche Transferfenster weit aufgerissen. Neben Ebnoutalib hat man unter anderem noch Kosugi, Kalimuendo und den Schrecken aller Tickerschreiber, Amaimouni-Echghouyab, verpflichtet. Während es Ebnoutalib gleich in die Startelf geschafft hat, sitzen die anderen drei zunächst auf der Bank.

Dino Toppmöller lässt so auflaufen: Kaua Santos - Kristensen, Koch, Theate - Doan, Larsson, Höjlund, Brown, Uzun, Knauff - Ebnoutalib.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 16. Spieltages zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund.

Die "Winterpause" ist vorüber. Und der zweite Saisonteil, nicht die zweite Halbrunde, beginnt gleich mit einem Spitzenspiel. Alles halb so wild, weil der "Herbstmeister" sowieso schon feststeht. Vielleicht kann noch der Schneekönig gekrönt werden? Schauen wir auf die Formationen.