Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim. Bundesliga.

Commerzbank-ArenaZuschauer58.500.

Eintracht Frankfurt 1

  • A Muinga (18. minute)

TSG Hoffenheim 3

  • M Moerstedt (52. minute)
  • O Kabak (60. minute)
  • A Amenda (65. minute ET)

Live-Kommentar

Das wars an dieser Stelle. Die Bundesliga wird um 18:30 Uhr fortgesetzt, wenn Borussia Dortmund bei Union Berlin antritt. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

Ganz anders Hoffenheim. Die TSG hat ein Spiel weniger als die meiste Konkurrenz und steht trotzdem auf Rang 3, der heute eindrucksvoll verteidigt wurde. Am Dienstag gibt es die Chance, im Nachholspiel bei Werder Bremen nachzulegen, dann kommt Union Berlin in den Kraichgau. 

Bemerkenswert ist zudem, dass Frankfurts Fans nach dem 1:3 den Support eingestellt haben. Die letzten 20 Minuten waren gespenstisch. Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt mal wieder nicht. Gegen Tottenham geht es am Mittwoch um einen würdevollen Abschied aus der Champions League - zu Hause, wohlgemerkt. Danach kommt Bayer Leverkusen. Mit denen stritt sich Frankfurt mal um die Europapokalplätze. Die sind als derzeit Siebter in die Ferne gerückt. 

Eintracht Frankfurt verliert zu Hause gegen Hoffenheim und es wirkt, als wäre die SGE am Tiefpunkt angekommen. Die erste Halbzeit war vor allem kämpferisch stark, so verdiente sich die SGE das Spielglück, das es brauchte, um 1:0 zu führen. Im zweiten Durchgang verfiel Frankfurt dann aber wieder in alte Muster. Und Hoffenheim ist stark genug, um das auszunutzen. Die TSG spielte ihre Überlegenheit aus, nutzte die Fehler des Gegners zu drei Toren und fährt im dritten Spiel des Jahres den dritten verdienten Sieg ein. 

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Spielende. Das ganz große Pfeifkonzert bleibt aus. Es ist aber auch kaum einer mehr im Stadion.  

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Ziemlich unnötige Gelbe, die sich Bebou noch abholt. Für ein hartes Foul an Brown. 

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Hoffenheim hat gleich den vierten Sieg nach Rückstand in der Tasche. Da kann kein anderer Bundesligist in dieser Saison mithalten. Das ist eine eindrucksvolle Moral, mit der sich die Kraichgauer in den Champions-League-Kampf geschoben haben. 

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Asllani hat heute nicht selbst getroffen, war aber wie immer gut. Damar kommt für die letzten Momente. 

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Den folgenden Freistoß aus ganz guter Position schießt Doan links am Tor vorbei. Zuvor wurde die Nachspielzeit angezeigt: mindestens vier Minuten. 

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Doan dribbelt Richtung Sechzehner, Avdullahu ist zu spät dran und muss taktisch foulen. Dafür gibt es die Gelbe Karte 

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Frankfurt wird die zweite Hälfte ohne echte Torchance beenden. Vielmehr kam seit Kalimuendos Führungstreffer überhaupt gar nichts mehr. Selbst die eigentlich so starke Offensive kann das Ruder heute nicht mehr rumreißen. 

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Bahoya und Coufal bearbeiten sich im Mittelfeld, beide stürzen, ein Foul ist das von keinem. Aber dann zuckt Bahoyas Bein nochmal und er trifft mit den Stollen Coufal im Gesicht, der einen Cut davonträgt. Coufal ist außer sich. Und Bahoya hat Glück, dass seine Aktion wohl noch gerade so als Unglück durchgeht. Eine klare Tätlichkeit ist nicht zu erkennen. 

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Viel mehr ist in dieser Schlussphase nicht los. Es dümpelt dem Ende entgegen. Die Atmosphäre ist furchteinflößend. 

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Frust bei Amaimouni, der gegen Hajdari nachgrätscht und den Verteidiger recht hart trifft. Jablonski bleibt seiner großzügigen Linie treu und lässt die Gelbe stecken. 

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Hoffenheim hat genug. Frankfurt ist niedergeschlagen. Und, vor allem, Frankfurt ist geschlagen. Kein Aufbäumen, kein Wehren. Wo soll es auch herkommen? Von den Rängen jedenfalls nicht. 

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Bebou kommt für Moerstedt ins Spiel. 

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Reaktionen vom Publikum sind nur noch zu vernehmen, wenn die Zwischenergebnisse von den anderen Plätzen eingespielt werden. Es herrscht die reine Hoffnungslosigkeit. Das Spiel kommt so fast zum Erliegen. Einzig in der dünn besetzten Hoffenheimer Kurve ist Leben drin, da wird eifrig geifeiert. 

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Auch Torschütze Kalimuendo geht raus, der Kopf ist gesenkt. Bahoya kommt neu ins Spiel. 

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Collins geht vom Feld. Mit Ayoube Amaimouni-Echghouyab kommt ein weiterer Stürmer für den Verteidiger.  

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Der Support scheint wirklich nachhaltig eingestellt worden zu sein, vereinzelt sind Pfiffe zu vernehmen. Das ist gespenstisch gerade. 

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Fünf SGE-Spiele im Januar, Dortmund, Stuttgart, Bremen, Qarabag, Hoffenheim, jedes Mal hat Eintracht Frankfurt mindestens drei Gegentore kassiert. 

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Auch wenn das dritte Gegentor jetzt ein krummes Ding war: Es ist still in Frankfurt. Selbst der organisierte Support ist gerade eingestellt. Die Stimmung droht vollends zu kippen. 

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Kramaric geht vom Feld, Prömel ist der erste neue Mann bei der TSG. 

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Toooor! Eintracht Frankfurt - TSG HOFFENHEIM 1:3. Das Waldstadion verstummt. Doan hat keine Chance, gegen Kabak den Ball zu behaupten. Burger setzt sich gegen Skhiri durch und bekommt ihn zu Coufal gelenkt. Der hat rechts vor dem Strafraum das Halbfeld für sich, spielt Kramaric an, geht tief und wird wieder bedient. Amenda rückt viel zu spät raus. Und lenkt die stramme Hereingabe von Coufal dann auch noch unglücklich im hohen Bogen ins eigene Tor. 

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Tja, SGE. So viel zum Momentum, zum Spielglück. Alles dahin. Verunsicherung und Instabilität sind postwendend zurück. Und Hoffenheim ist einfach ein starker Gegner. Der das mit ganz viel Schärfe spielt. 

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Zudem spielt Larsson jetzt für Chaibi. 

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Zwei Wechsel bei der SGE: Knauff kommt für Uzun. 

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Toooooor! Eintracht Frankfurt - TSG HOFFENHEIM 1:2. Die nächste Ecke sitzt, wenn auch mit leichter Verzögerung: Kaua Santos ist bei Burgers Flanke von der rechten Seite arg wackelig und patscht den Ball am kurzen Pfosten zurück zum Flankengeber. Burger flankt erneut, Kabak läuft ein und leitet den Ball mit einem schönen Kopfball freistehend ins lange Eck. 

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Wann legt die TSG nach? Eckball Burger, vom Oberschenkel von Moerstedt springt der Ball zu Asllani, der aus Nahdistanz an Kaua Santos scheitert, davor aber im Abseits stand. 

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Angesichts der 1,02 xGoals, auf die Hoffenheim mittlerweile kommt, steht es nicht zur Debatte, ob der Ausgleich verdient ist. Die TSG ist die klar bessere Mannschaft. Aber die Art und Weise, wie das Tor fällt, ist aus Frankfurter Sicht einfach zum Haareraufen. Für Moerstedt war es der zweite Saisontreffer im ersten Bundesligaspiel von Anfang an in dieser Spielzeit. 

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Frankfurts Gegentore kann ein Dreijähriger aufmalen. Auch ohne Toppmöller werden die immer selben Fehler wiederholt. Auch Kaua Santos ist wieder mal nicht von der Schuld freizusprechen, auch wenn Moerstedt den Ball wohl auch ohne den Ausflug des Keepers eingenickt hätte. Alle Zuversicht, die sich Frankfurt in 50 Minuten aufgebaut hat: mit der Abrissbirne plattgemacht. 

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Toooooor! Eintracht Frankfurt - TSG HOFFENHEIM 1:1. Bernardo spielt nach links ins Mittelfeld Richtung Prass, Collins presst nicht nur allein, sondern auch mit fürchterlichem Timing. Für Prass ist es ein leichtes, den Ball in die freie Tiefe zu Burger weiterzuleiten. Burger geht bis links neben den Strafraum und flankt in die Mitte, wo Kaua Santos gegen Moerstedt deutlich zu spät kommt. Sodass Moerstedt problemlos einköpfen kann. 

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Vorlage Wouter Burger

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Frankfurt kommt ganz gut aus der Pause. Doan und Skhiri lösen das gut auf der rechten Abwehrseite, dann spielt Doan den weitsichtigen Pass zu Chaibi, weitsichtig, weil der das ganze Mittelfeld für sich hat. Chaibi treibt den Ball nach vorne, über Brown kommt er zu Kalimuendo. Der hat mehrere Möglichkeiten, wählt aber links im Strafraum den schwierigsten Weg: das Dribbling, der Schuss. Geblockt. 

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Wenn ein Spieler seinen Schuh verliert, liegt dann unweigerlich ein Foulspiel vor? In diesem Fall schon, Collins steigt Moerstedt von hinten auf die Ferse und sorgt dafür, dass Moerstedt aus dem Leder schlüpft. Gleichzeitig verreißt sein Steckpass Richtung Asllani. Jablonski entscheidet anders und verwehrt Hoffenheim die exzellente Freistoßposition 20 Meter zentral vor dem Tor. Und Moerstedt steigt zurück in sein vermeintliches Beweisstück. 

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Also spielt natürlich auch der unkaputtbare Kristensen weiter. Und Chaibi, der viel Kraft und Energie ins Spiel bringt, jetzt auf der rechten Seite den Eckball rausholt. Der wird abgewehrt, vor den Fuß von Chaibi. Der seinen Distanzschuss direkt auf Baumann schickt. 

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Ohne Wechsel beginnt der zweite Durchgang. 

Irgendwo stand hier im Laufe der ersten Halbzeit, Hoffenheim sei kaltschnäuzig und abgebrüht. Das war offenbar eine Fehleinschätzung. Stattdessen ließ die TSG drei absolute Hochkaräter aus. So läuft das etwas bessere Hoffenheim gegen eine aufopferungsvoll kämpfende SGE dem Rückstand hinterher. Frankfurt hat die Chance auf die Trendwende. Momentum und Spielglück sind auf der Seite der Adler, bei denen Kristensen mit seiner blutenden Nase unaufhörlich zum Symbol des Widerstands wird. 

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Die Ecke fängt Baumann weg. Dann ist Halbzeit. 

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Der letzte Touch kommt von der SGE: Brown entnervt Coufal, stiehlt ihm links neben dem Hoffenheimer Tor die Kugel und legt zurück zu Uzun. Der flankt Richtung Doan. Bernardo fährt den langen Hals aus und klärt kurz davor zur Ecke. 

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Fast direkt danach foult Hajdari gegen Kalimuendo an der Mittellinie. Die Gelbe erscheint etwas hart. Andererseits: Hajdari reißt ihn auch einfach nur um, was eine taktische Note hat. 

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Auweia TSG, wie kann Burger den denn nicht machen?! Im Zuge einer schnörkellos und hervorragend herausgespielten Umschaltsituation flankt Asllani gefühlvoll vom rechten Strafraumeck ins Zentrum zu Burger, der die Szene selbst eingeleitet hatte. Jetzt kommt der Niederländer frei zum Kopfball, muss den aus sechs Metern nur rechts oder links reindrücken. Er köpft aber genau auf die Brust von Kaua Santos, der selbst nicht weiß, wie er diesen Ball abwehren darf. 

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Ein paar Unterbrechungen waren dabei. Vier Minuten gibt es obendrauf. 

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Coufal revanchiert sich wenig später an Brown, foult hart im Pressing, diese Grätsche ist alles andere als fair. Das ist gar ein Tritt. Der Jablonski dazu zwingt, erstmals die Gelbe Karte hervorzuholen. 

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Die Minuten verstreichen. Hoffenheim ist bemüht, hat das Momentum aber gerade nicht bei sich. Nach den Chancen von Kabak und Asllani wäre ein Remis zu Pause das gerechte Ergebnis. Das steht aber sehr in der Schwebe. Auch, weil sich jetzt Brown stark in den Zweikampf mit Coufal beißt und Hoffenheims gefährlichen Rechtsverteidiger abgrätscht. 

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Kristensen reißt sich die Maske vom Gesicht und setzt sich links neben das eigene Tor. Die Blutung ist längst nicht gestoppt. Nimmt den Jungen doch endlich runter, will man schreien. Aber er ist einfach nicht totzukriegen. Zwei Minuten später stiefelt er schon wieder auf seine rechte Seite. 

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Kristensen also wieder da, jetzt aber mit dem Fehler: Rechts vor dem eigenen Strafraum verliert er den Ball, ziemlich leichtsinnig sogar. Burger und Moerstedt arbeiten dann nach und bekommen Asllani links im Strafraum eingesetzt. Der lässt den verzweifelten Kristensen mit einem Haken klasse aussteigen. Und scheitert dann mit seinem starken Abschluss an einer sehr guten Tat von Kaua Santos. 

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Knauff macht sich warm, Kristensen kommt aber zurück. Den bekommst du nur mit dem Krankenwagen vom Spielfeld. Das Spiel wird aufgenommen, wenig später wieder unterbrochen, Kabak gegen Kalimuendo, der liegen bleibt. Das ist zerfahren jetzt. 

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Das ist ja unglaublich, der arme Teufel Kristensen bekommt schon wieder voll einen auf die Nase. Gegen Bremen, gegen Qarabag, jetzt ist es Bernardo, der ihn erwischt. Und sofort ist die Blutung schon wieder stark. Frankfurts rechter Schienenspieler nimmt diesbezüglich alles mit gerade. 

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Das Spiel hat sich wieder beruhigt, was sich Eintracht Frankfurt durchaus auf die Fahne schreiben darf. Die SGE ist nicht wirklich besser, konnte aber den einen Moment eben klasse nutzen und lässt hinten kaum etwas zu. Ein Umstand, den sich die schwächste Abwehr der Liga nicht häufig zuschreiben darf. 

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Jetzt ist es Kramaric, der sich versucht. Bei der Distanz bietet sich eigentlich ein Gewaltausbruch an, Kramaric versucht es aber lieber mit der feinen Klinge. Und hebt den Ball knapp über die Mauer, aber auch am Tor vorbei. 

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Jetzt könnte ein Freistoß interessant werden: Koch erwischt Asllani, das alles zentral gut 28 Meter vor dem Tor. Gegen Leverkusen war es ein direkter Freistoßtreffer von Burger, der die Partie entschieden hat. 

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Ein guter Hoffenheimer Konter verendet mit einer unsauberen Ballbehandlung von Kramaric, der rechts im Strafraum nach der Hereingabe von der linken Seite eigentlich in den freien Rückraum ablegen könnte. Stattdessen verspringt ihm der Ball von der Brust. 

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Was für eine aufregende Sequenz! Die Führung ist genau das, was die Frankfurter brauchen. Und tatsächlich ist es wie schon fast angekündigt der unbelastete Kalimuendo, der mit seinem zweiten Saisontreffer den Knoten löst. Der sich fast direkt danach schon wieder zuzieht. Hoffenheim ist jederzeit ein Treffer zuzutrauen. Das Spiel hat deutlich Fahrt aufgenommen. 

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Es folgt eine weitere Ecke, auch zieht eine Hoffenheimer Chance nach sich. Zwar nicht direkt. Doch nach kurzer Ausführung und Zusammenspiel im Dreieck flankt Kramaric den Ball dann doch noch ins Zentrum, wo zwei Hoffenheimer nur haarscharf verpassen. Am langen Eck tropft der Ball haarscharf vorbei. 

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Die Führung, die so wichtig für Frankfurt ist, sie hält beinahe keine drei Minuten. Kamenda geht auf Nummer sicher, verursacht dabei aber einen Eckball. Den schlägt Burger an den zweiten Pfosten. Wo sich Kabak durchsetzt und per Aufsetzer an den linken Pfosten köpft. 

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Toooooor! EINTRACHT FRANKFURT - TSG Hoffenheim 1:0. Amenda und Skhiri verteidigen im Mittelkreis stark nach vorne, Amenda ist es dann, der den Ball gegen Kramaric abfängt. Der springt zu Uzun, der ihn gefühlvoll über Kabak hinweg in den Lauf von Kalimuendo hebt. Der wird von Hajdari nicht mehr rechtzeitig eingeholt. Und beim Abschluss aus halblinker Position im Sechzehner sieht auch Baumann nicht vollends sicher aus. Rechts im Eck schlägt es zur Frankfurter Führung ein. 

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Ein kurzer Aufschrei, als ein Rückpass zu Baumann zu kurz erscheint. Der Nationalkeeper ist aber gerade noch rechtzeitig vor Kalimuendo am Ball und kann ihn wegschlagen. Danach kommt Doan über die rechte Seite mal nach vorne. Bleibt mit seiner Flanke aber in erster Instanz hängen. 

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Frankfurts Fokus auf die defensive Stabilität wird immer deutlicher. Der zweitbeste Angriff der Liga ist in dieser Anfangsphase noch ein ganz schön laues Lüftchen. Hoffenheim hat damit seine Schwierigkeiten und kriegt sich selbst unter diesen Umständen auch kaum in die interessante Gegend des Spielfelds kombiniert. So plätschert das gerade alles ziemlich ereignislos daher. 

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Und ausgeglichen pendelt sich dieses Spiel auch ein. Hoffenheim übernimmt etwas mehr Initiative, Frankfurt nimmt auch mal den Fuß auf den Ball und entschleunigt. So wird sich eifrig beschnüffelt. Und gerade Frankfurt ist auf Fehlervermeidung aus. Ein langes 0:0 könnte vielleicht auch schon helfen, Zuversicht zu tanken.

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Zeitgleich ist Hoffenheim aber eben auch ein Team, an dem all die Geschichten des Gegners abperlen. Die spielen einfach ihr Ding runter und präsentieren sich kaltschnäuzig. Auch auswärts, wo nur zwei Punkte weniger geholt wurden als zu Hause (18:16). Entsprechend ist das auch hier bislang eine ausgeglichene Angelegenheit. 

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Frankfurt solle sich an kleinen Momenten hochziehen und Kraft daraus tanken, hatte etwa Raubein Kristensen nach dem späten Knockout in Baku gesagt. Das war so ein kleiner Moment. Und auch Kalimuendo sei noch als Faktor erwähnt. Der ist ja erst seit ein paar Wochen in Frankfurt, durfte in der Champions League nicht spielen und kann dafür in der Bundesliga umso mehr befreit stürmen. 

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Gute erste Chance für die SGE: Chaibi gewinnt an der Mittellinie aggressiv den Ball, der zu Kalimuendo springt. Der gibt nach rechts zu Doan, der wartet, bis Kalimuendo ins Endtempo kommt und rechts in den Strafraum eindringt. Dann wird der Pass zurück gespielt. Und Kalimuendo bleibt aus spitzem Winkel am aufmerksamen Baumann hängen.  

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Wie viel Energie bekommt Eintracht Frankfurt auf den Rasen, wohin zeigen die Köpfe bei einem möglichen Rückstand, wie viel Kraft ist im Tank? Alles fragen, bei denen auch das Publikum heute eine Rolle spielen wird. Wenn es nicht so läuft und die Knochen schwer sind, sind positive Impulse von den Rängen umso wichtiger. Was den Fans bewusst zu sein scheint: Atmosphärisch knistert es spätestens seit dem Einlauf. 

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Anpfiff von Schiedsrichter Sven Jablonski! 

Hoffenheim könnte seinen starken dritten Rang damit verteidigen. Und sich selbst nochmal vor Augen führen, wie es sich weiterentwickelt hat. Schließlich ging das Hinspiel zu Hause gegen Frankfurt fehlerbehaftet und deutlich mit 1:3 in die Hose. Danach setzte es nur noch Niederlagen gegen Bayern, Dortmund und Köln. Sportlich ist Hoffenheim längst in der Erfolgsspur. 

Die TSG Hoffenheim hat anders als die meisten Bundesligisten zwar erst zwei Spiele im Jahr 2026 bestritten, die aber überaus erfolgreich. Der 5:1-Neustart gegen Gladbach war eine Gala, der 1:0-Sieg gegen Bayer 04 ein Arbeitssieg der starken Moral. Im Prinzip verkörpert Hoffenheim gerade das, was Frankfurt gerne hätte: Die TSG steht für großes Selbstvertrauen, ein hohes Selbstverständnis und eingespielte Mechanismen. Heute haben die Sinsheimer die Chance, die SGE auf neun Punkte zu distanzieren.  

Denn dafür fehlt schlichtweg die Zeit. Nach dem enttäuschenden 3:3 gegen Werder Bremen, dem letzten Spiel der grundsätzlich sehr erfolgreichen Ära von Dino Toppmöller, gab es zwei Einheiten, um das Team auf Qarabag vorzubereiten, jetzt gab es gar nur eine, um sich mit der TSG Hoffenheim zu beschäftigen. Praktisch kann da kaum geschraubt werden. Der Umschwung muss am Reißbrett eingeleitet werden. Die Gegner werden aber nicht leichter. 

Eintracht Frankfurt gegen die Mühlen des Abwärtstrends: Fünf Spiele in Folge konnten nicht gewonnen werden, die Lücke zur Top 4 in der Bundesliga ist mit sechs Punkten gerissen, das Ausscheiden nach der Ligaphase der UEFA Champions League beschlossen. Und mit Dennis Schmitt und Alex Meier ist ein Trainerduo neu verantwortlich, das derzeit alles tun kann, nur nicht trainieren. 

Die TSG Hoffenheim kommt gut gelaunt vom 1:0 gegen Bayer Leverkusen und gut erholt nach einer normalen Trainingswoche in den Frankfurter Stadtwald. Mit Lemperle muss Trainer Ilzer allerdings auf einen seiner Stammspieler verzichten, der Ex-Kölner fehlt erkrankt. Für ihn darf Jungstar Moerstedt sich beweisen. Hinten wird zudem ein Mal freiwillig getauscht: Kabak erhält den Vorzug vor Hranac. 

So spielt die TSG Hoffenheim: Baumann - Coufal, Kabak, Hajdari, Bernardo - Avdullahu, Burger - Moerstedt, Kramaric, Prass - Asllani. 

Eintracht Frankfurt hat eine lange Reise nach Aserbaidschan in den Knochen und verlor am Mittwoch zudem auf bittere Art und Weise mit 2:3 in Baku gegen Qarabag Agdam. Interimstrainer Schmitt wechselt punktuell auf drei Positionen: Amenda rückt für Vielspieler Theate in die Dreierkette, Chaibi beginnt neben Skhiri für Larsson auf der Doppelsechs und mit Kalimuendo für Knauff steht wieder ein gelernter Stürmer auf dem Feld. 

So spielt Eintracht Frankfurt: Kaua Santos - Kristensen, Collins, Koch, Amenda, Brown - Skhiri, Chaibi - Doan, Kalimuendo, Uzun. 

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 19. Spieltages zwischen Eintracht Frankfurt und 1899 Hoffenheim.