Zum Inhalte wechseln

Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05

Bundesliga

Bundesliga, 33. Spieltag

Frankfurt verliert gegen Mainz und rutscht aus CL-Rängen

Sport-Informations-Dienst (SID)

14.05.2019 | 11:13 Uhr

Eintracht Frankfurt muss nach der Fortsetzung seiner Sieglos-Serie um weitere Europapokal-Festspiele bangen.

Drei Tage nach dem bitteren Halbfinal-Aus in der Europa League verloren die Hessen am 33. Spieltag der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 mit 0:2 (0:0). Als Tabellensechster könnte die SGE in einer Woche noch aus den internationalen Rängen rutschen.

Ujah mit Doppelpack

Anthony Ujah (53./57.) schockte mit seinem Doppelpack die Frankfurter, die in der Liga seit nunmehr fünf Spielen auf ein Erfolgserlebnis warten. Mit diesem hätte die Eintracht gegen clevere Mainzer den Einzug in die Europa League klarmachen und sogar seine Chancen auf die Champions League erhöhen können.

Den besten Fußball live streamen

Den besten Fußball live streamen

Mit Sky Ticket streamst Du die Bundesliga, 2. Bundesliga, DFB-Pokal und die UEFA Champions League live. Einfach monatlich kündbar.

"Wir können viel gewinnen, aber auch viel verlieren", sagte Frankfurts Abwehrspieler Martin Hinteregger bei Sky. "Wir haben die Chance, nächstes Jahr wieder in Europa zu spielen, einfach nicht genutzt. Jetzt müssen wir gegen Bayern noch einmal alles raushauen und in der Woche den Kopf freibekommen. Man hat an den letzten Spieltagen gesehen, dass sehr viel möglich ist." Das letzte Saisonspiel bestreiten die Hessen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim deutschen Rekordmeister.

0:36
Adi Hütter und Eintracht Frankfurt benötigen im letzten Spiel bei Bayern München einen Punkt.

Der Großteil der 51.500 Zuschauer gab in der ausverkauften WM-Arena vor dem Anpfiff das Ziel für den Saisonendspurt aus, als sehnsüchtig vom "Europacuuuuup" gesungen wurde. Der Ohrwurm, der die Hessen auf ihren so berauschenden internationalen Reisen in den vergangenen Monaten begleitet hatte, taugte am Sonntag zumindest in der Anfangsphase auch als Motivationsspritze.

Jovic und Da Costa verpassen Frankfurter Führung

Luka Jovic (3.) und Danny Da Costa (6.) besaßen früh die Möglichkeit zur Führung der Eintracht, die in dieser Saison nicht mehr auf Mittelfeldspieler Sebastian Rode (Knorpelschaden im Knie) zurückgreifen kann. Spätestens nach 18 Minuten hätten die Gastgeber zwingend führen müssen, Stürmer Ante Rebic schoss den Ball jedoch freistehend vor dem Mainzer Torhüter Florian Müller in den Oberrang.

In der offen geführten Partie suchten zwischen all den aussichtsreichen Angriffen der Frankfurter auch die mutigen Gäste immer wieder ihr Glück in der Offensive. Die beste Möglichkeit für die Mainzer im ersten Durchgang besaß Pierre Kunde Malong (21.) - weil dessen Distanzschuss gefährlich von Frankfurts Abwehrspieler Simon Falette abgefälscht wurde.

Mehr dazu

Der Tag der Entscheidung

Der Tag der Entscheidung

Mit Sky Ticket exklusiv die letzten Entscheidungen der Saison live in der Original Sky Konferenz streamen. Einfach monatlich kündbar.

Bis zur Pause war Frankfurt die leicht überlegene Mannschaft, Torchancen blieben in dieser Phase aber die Seltenheit. Das lag auch an vielen kleineren Fouls, die den Spielfluss nach den unterhaltsamen ersten Minuten entschieden störten.

Mainz trifft in Eintracht-Druckphase

Nach dem Seitenwechsel deutete zunächst alles auf eine Druckphase der Frankfurter hin, ehe Ujah den in der Rückwärtsbewegung schlampigen Favoriten bestrafte. Von Jean-Philippe Mateta geschickt in Szene gesetzt, beförderte der Nigerianer den Ball gefühlvoll an SGE-Keeper Kevin Trapp vorbei ins Tor. Wenig später nutzte er die fehlende Ordnung in Frankfurts Defensive erneut eiskalt aus.

Eintracht-Trainer Adi Hütter brachte postwendend frische Kräfte, unter anderem den in den vergangenen Wochen wegen einer Bauchmuskelverletzung schmerzlich vermissten Angreifer Sebastien Haller. Ohne die Unterstützung seiner augenscheinlich müden Teamkollegen kam aber auch der Franzose nur schwer in Tritt. Tatsächlich waren die Mainzer nach einer guten Stunde dem dritten Treffer näher als Frankfurt dem Anschluss.

Sport-Informations-Dienst (SID)

Weiterempfehlen: