SC Freiburg - 1. FC Köln; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Freiburg - 1. FC Köln. Bundesliga.

MAGE SOLAR StadionZuschauer24.000.

SC Freiburg 3

  • N Petersen (14. minute, 52. minute)
  • L Höler (92. minute)

1. FC Köln 2

  • L Bittencourt (82. minute, 87. minute)

Live-Kommentar

Damit verabschiede ich mich für heute und lege Ihnen noch das Topspiel des Tages ans Herz. Ab 18.30 Uhr trifft Bayer Leverkusen auf den VfB Stuttgart. Bei uns im Liveticker verpassen sie nichts. Seien Sie dabei.

Der SC Freiburg fährt damit ganz wichtige drei Punkte im Abstiegskampf ein und klättert in der Tabelle vorerst auf Rang 14. Der HSV schlägt den VfL Wolfsburg im Parallelspiel, die Autostädter rutschen damit tiefer in den Abstiegsstrudel. Mainz kann mit einem Sieg am Sonntag gegen Leipzig wieder an Freiburg vorbei gehen. Für Köln kommt jede rettung zu spät. Auch Siege gegen Bayern München und in Wolfsburg würden nicht reichen.

Was sich lange Zeit anbahnte, ist nun bittere Realität. Der 1. FC Köln wird in der nächsten Saison in der 2. Liga spielen, die 2:3-Niederlage machte den Abstieg der Domstädter perfekt. Freiburg war über die gesamte Spielzeit das bessere team, führte bis zur 82. Minute hochverdient und ungefährdet mit 2:0. Dann jedoch traf Bittencourt mit den ersten zwei Torschüssen auf den Kasten der Breisgauer innerhalb von fünf Minuten zwei Mal und Hoffnung keimte erneut auf im Lager der Kölner. Genommen wurde diese mit dem Last-Minute-Siegtreffer von Höler in der Schlusssekunde. 

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Das Tor war die letzte Situation. Das Spiel ist aus. Köln ist abgestiegen.

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Wahnsinn, was hier in den Schlussminuten passiert. Höfler schlägt einen Ball aus dem rechten Halbfeld hoch in die Box, wo Koch an der linken Fünferkante mit dem Kopf in die Mitte querlegt und Höler am langen Pfosten findet. Der Einwechselspieler muss die Kugel nur noch über die Linie drücken und tut das auch. Freiburg mit dem Lucky-Punch, Köln am Boden.

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Es gibt noch einmal Gelb für Koziello. Noch wenige Sekunden bleiben.

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Toooooooor! SC FREIBURG - 1. FC Köln 3:2 - Torschütze: Lucas Höler

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Vorlage Robin Koch

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Pizarro hat das 3:2 auf dem Fuß. Hectors hereingabe von der rechten Grundlinie geht in den Fünfer, wo der Peruaner völlig überrascht ist von dem Platz, den er hat. Mit der Hacke kommter an den Ball, bringt selbigen aber nicht auf das Tor. Das wäre es gewesen.

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Drei Minuten werden noch nachgespielt.

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Das muss doch die Führung für Freiburg sein. Erst pariert Horn glänzend gegen Haberer, dann klärt Maroh artistisch im leeren Tor auf der Linie gegen Höler.

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Nächste Gelbe Karte. Koch überhart gegen Mere, das gibt zurecht Gelb.

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Was ist denn jetzt los? Risse mit der Flanke aus dem rechten Halbfeld an den langen Pfosten, wo Kübler unter dem Ball herspringt und wieder Bittencourt zur Stelle ist. Dieses Mal köpft der Mittelfeldmann den Ball ins lange Eck. Jetzt fehlt Köln nur noch ein Tor.

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Tooooooor! SC Freiburg - 1. FC KÖLN 2:2 - Torschütze: Leonardo Bittencourt

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Vorlage Marcel Risse

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Das Publikum im ausverkauften Schwarzwald-Stadion kommt noch einmal. Ein Ausgleich, der den Kölnern in der Endabrechnung nichts bringen würde, wäre für die Freiburger jedoch problematisch.

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Letzter Wechsel auch bei den Gastgebern. Schuster verlässt entkräftet das Feld und wird durch Robin Koch ersetzt.

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Immerhin ein Lebenszeichen. Mere flankt aus dem rechten Halbfeld an den langen Pfosten und findet dort Bittencourt. Der deutsch-Brasilianer befördert den ersten Torschuss der Kölner auf das Tor der Freiburger auch gleich in selbiges. Geht doch noch was?

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Vorlage Jorge Meré Pérez

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Tooooooor! SC Freiburg - 1. FC KÖLN 2:1 - Torschütze: Leonardo Bittencourt

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Letzter Wechsel bei den Kölnern. Claudio Pizarro kommt für Osako. Der wohl letzte Auftritt des 39-Jährigen im Schwarzwald-Stadion. Die Fans wissen das und spenden lautstark Applaus.

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Freiburg lässt Köln spielen, weil es genau weiß, dass die Geißböcke damit komplett überfordert sind. 63 Prozent Spielanteile für die Gäste, null Schüsse auf das Tor der Breisgauer.

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Eckball Köln. Risse nimmt sich der Sache an, doch wieder resultiert keine Torgefahr aus dem ruhenden Ball. Enttäuschend.

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Für Petersen geht es nicht mehr weiter. Nach einem Luftzweikampf ist er blöd aufgekommen und hält sich das rechte Knie. Nach kurzer behandlungsphase geht er aber selber und aufrecht vom Platz. Für ihn kommt Lucas Höler.

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Die ersten Fans im FC-Trikot verlassen bereits das Stadion. Die Situation ist mehr als hoffnungslos.

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Immer noch warten die Kölner Fans auf den ersten Torschuss ihrer Mannschaft auf das Tor der Freiburger. Schwer vorstellbar, dass die Domstädter in dieser Verfassung noch drei Tore in den verbleibenden 22 Minuten erzielen.

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Mere wird verwarnt. Der Spanier geht mit hohem, gestreckten Bein in einen Zweikampf mit Günter und trifft diesen mit dem Schuh am Hals. Da hat er Glück mit der Farbe der Karte.

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Und der zweite Wechsel gleich hinterher. Der fast unsichtbare Terodde macht Platz für Jhon Cordoba.

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Erster Wechsel bei den Gästen. Für Handwerker kommt Vincent Koziello in die Partie.

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Es bleibt dabei. Köln wehrt sich kaum gegen den bevorstehenden Abstieg. Nichts Übberraschendes, keine Ideen, keine Laufbereitschaft. Das Spiel trudelt so einfach aus. Eher macht Freiburg noch das Dritte.

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Freiburg ist das Team mit den mesiten Laufkilometern pro Spiel (120). Auch heute sind sie Stand jetzt ganze vier Kilometer mehr gerannt als Gegner Köln.

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Fun-Fact: Petersen hat mit fünf Treffern allein gegen den 1. FC Köln nun ein Drittel seiner Saisontore (15) erzielt. Beim 4:3 nach 0:3-Rückstand im Hinspiel traf er dreifach.

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Freiburg wechselt das erste Mal. Frantz ist fix und fertig und wird durch Janik Haberer ersetzt.

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Ist das der besiegelte Abstieg für die Kölner? Schwolows Abschlag wird von Maroh unglücklich in den Lauf von Petersen verlängert, der um Horn herum dribbelt und aus fünf Metern aus spitzem Winkel einschiebt. Doppelpack für den Ex-Bremer. Köln braucht jetzt drei Tore.

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Tooooooor! SC FREIBURG - 1. FC Köln 2:0 - Torschütze: Nils Petersen

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Köln steht weiterhin nur hinten drin. Freiburg kontrolliert das Spiel nach Belieben. Vor allem in Sachen Körpersprache zeigen die Breisgauer ein komplett anderes Gesicht als die Kölner. 

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Beide Mannschaften gehen den zweiten Durchgang im Übrigen unverändert an.

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Weiter geht's.

Der SC Freiburg ist im Kellerduell gegen den 1. FC Köln die deutlich überlegene Mannschaft und führt zur Pause hochverdient mit 1:0. Für Köln ist das Ergebnis, so komisch es klingt, das einzig Positive, denn eigentlich müsste Freiburg längst höher führen. Günter scheiterte jedoch vom Elfmeterpunkt an Horn. Von Köln muss vor allem offensiv mehr kommen. Kein Schuss auf das Tor der Freiburger in 45 Minuten - und das obwohl Köln unbedingt gewinnen muss. Gleich geht's weiter.

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Das war's in Durchgang eins.

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Wenig später sieht auch noch Höger die Gelbe Karte. Der Grund: hartes Einsteigen gegen Petersen.

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Und der Japaner selbst wird für sein lautstarkes Reklamieren ebenfalls verwarnt.

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Erste Gelbe Karte der Partie. Terrazzino mit taktischem Foul an Osako im Mittelfeld. Das gibt zurecht die Verwarnung.

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Köln ist noch ohne Schuss auf's Freiburger Tor. Die beste Chance war Bittencourts Schuss knapp am rechten Winkel vorbei. Deutlich zu wenig.

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Die Kölner haben sichtliche Probleme im Spielaufbau. Und das liegt vor allem am Pressing der Freiburger. Mit sechs Spielern stehen die Breisgauer teilweise am Sechzehner der Gäste und stellen jegliche Räume zu. Das Resultat sind lange Bälle, die meist wieder bei den Freiburgern landen.

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Der nächste Hochkaräter für Freiburg. Kleindienst legt den Ball von der rechten Seite flach in den Sechzehner, wo in der Mitte Frantz ganz knapp im Fünfer verpasst. Da fehlten dem ehemaligen Nürnberg nur wenige Zentimeter.

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Riesenglück für Köln. Schuster bringt einen Eckball von der linken Seite hoch in den Fünfer, den Hector mit dem Rücken erwischt und beinahe ins eigene Tor bugsiert. Knapp am rechten Pfosten vorbei. Erneut Eckball.

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Frantz mit dem nächsten Abschluss. Aus gut 18 Metern zentraler Position versucht es der rechte Mittelfeldspieler aus der Drehung. Horn ist aber zur Stelle und hat die Kugel in der Tormitte im Nachfassen.

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Bittencourt flankt von der linken Strafraumkante in die Mitte, wo Osako im Kopfballduell mit Kempf erstens nicht an den Ball kommt und zweitens den Ellenbogen ausfährt. Freistoß Freiburg.

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Gut gespielt. Handwerker bringt den Ball von der linken Seite stark in die Box, wo Bittencourt am kurzen Fünfereck versucht, mit der Hacke auf Terodde zu verlängern, doch das misslingt. Dennoch, eine gute Kombination.

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Den Kölnern fehlt der Punch, Freiburg ist die deutlich willensstärkere Elf. Bei den Gästen wirkt das Spiel teilweise resignierend, ratlos, überfordert.

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Risse versucht es aus der rechten Strafraumhälfte, verzieht jedoch komplett. In Rücklage fliegt der Ball gut acht Meter über den Kasten.

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Viel zu viele Abspielfehler der Köner im Aufbauspiel. Freiburg kommt so immer wieder in Überzahl in gefährliche Regionen. Zudem nur 40 Prozent gewonnene Zweikämpfe für die Rheinländer.

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Terodde mit der Kopfballgelegenheit nach Flanke von der linken Seite. Der Ball geht knapp unten links am Pfosten vorbei.

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Elfmeter gehalten Timo Horn

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Elfmeter für Freiburg! Petersen dribbelt über links in den Strafraum und wird von Höger gelegt. Klare Kiste, Strafstoß. Es gibt keine Proteste!

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Terodde schüttelt den Kopf. Der Kölner Stürmer ist bisher kaum ins Spiel eingebunden. Köln kommt aktuell nicht wirklich ins Angriffsdrittel.

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Freiburg hat das Tor sichtlich Sicherheit gegeben. Mittlerweile 60 Prozent Ballbesitz für die Hausherren.

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Der SC Freiburg geht in Führung. Maroh lässt Franz auf der rechten Abwehrseite zu viel Platz zum Flanken und in der Mitte steht Heintz am kurzen Pfosten zu weit weg von Petersen. Der ehemalige Bremer nickt zum 1:0 ein. Saisontor Nummer 14. Köln wäre aktuell abgestiegen.

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Tooooooooor! SC FREIBURG - 1. FC Köln 1:0 - Torschütze: Nils Petersen

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Vorlage Mike Frantz

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Kleindienst kommt nach Flanke bon der linken Seite von Terrazzino am Elfmeterpunkt aus der Drehung zum Abschluss, vezieht aber deutlich. Maroh hatte in der Mitte über den Ball geschlagen.

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Günter ist auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und flankt dann flach in die Mitte. Die Kölner haben aufgepasst und klären die Kugel aus der Gefahrenzone.

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Auf der Gegenseite gibt Bittencourt den ersten Torschuss ab. Aus halblinker Position viesiert er das rechte Kreuzeck an und verfehlt selbiges nur knapp. Schwolow stand etwas zu weit vor seinem Tor und hätte nicht eingreifen können.

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Terrazzino will auf der linken Seite ins Eins-gege-eins-Duell mit mere, das der Spanier mit gutem Timing im Zweikampf für sich entscheidet. Starke Aktion.

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Höger mit einer robusten Grätsche im rechten Halbfeld gegen Kleindienst. Das gibt Freistoß für den SC und eine erste Ermahnung für Höger von Schiedsrichter Aytekin.

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Köln übt sich zu Beginn in der Rolle der spielmachenden Mannschaft. Freiburg wartet zunächst verhalten ab, was die Kölner mit dem Ballbesitz anfangen. Bis jetzt noch nicht viel.

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Osako kniet auf dem Boden, weil er einen Schlag auf die Hüfte abbekommen hat. Nach kurzer Verschnaufpause geht es für den Japaner aber weiter.

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Los geht's. Der Ball rollt.

Aber: Die Freiburger sind nicht nur seit acht Spielen sieglos, sondern verloren zuletzt auch drei direkte Duelle gegen Konkurrenten aus dem Tabellenkeller: 0:2 gegen Wolfsburg sowie 0:2 in Mainz und 0:1 in Hamburg. Fehlt eigentlich nur noch der 1. FC Köln. Zudem gingen die jüngsten drei Heimspiele des SC Freiburg verloren und in den letzten fünf Heimspielen gelangen den Breisgauern lediglich zwei Treffer.

Allzu viel Hoffnung macht den Kölnern die Statistik der jüngeren Vergangenheit nicht. Köln konnte von den letzten sieben Duellen mit den Freiburgern nur eines für sich entscheiden (3:0 im September 2016), die übrigen sechs gingen verloren. In Freiburg ist der FC seit zwölf Pflichtspielen sieglos (4 Remis, 8 Niederlagen). Der letzte Kölner Pflichtspielsieg im Breisgau datiert vom 24. August 1996 (3:1 am 3. Spieltag).

So aussichtslos die Situation für die Kölner scheint, so gefährlich ist sie für den SC Freiburg. Im Parallelspiel duellieren sich der VfL Wolfsburg und der HSV. Sollten die Hamburger gewinnen und Freiburg gleichzeitig verlieren, betrüge der Vorsprung auf den direkten Abstiegsrang nur noch zwei Punkte. Fünf Spiele in Folge haben die Breisgauer zuletzt verloren, jetzt wäre ein Dreier wichtiger dennje.

Freiburg gegen Köln, der 16. empfängt den 18. Für Köln geht es bereits heute schon um alles. Eine Niederlage und auch ein Unentschieden bedeuten den Abstieg für den Effzeh, nur ein Sieg hält die Hoffnungen am Leben. Es braucht an den letzten drei Spieltagen drei Siege, gleichzeitig darf entweder Wolfsburg, Mainz oder Freiburg nicht mehr als einen Punkt holen. Kurzum: ein wahrhaftiges Fußballwunder ist vonnöten, um die Kölner noch in der Liga zu halten.

Die Kölner stellen dem diese Elf entgegen: Horn - Maroh, Mere, Heintz - Risse, Höger, Hector, Handwerker - Osako, Terodde, Bittencourt.

So geht der SC Freiburg ins Spiel gegen den 1. FC Köln: Schwolow - Kübler, Gulde, Kempf, Günter - Frantz, Schuster, Höfler, Terrazzino - Kleindienst, Petersen.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 32. Spieltages zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FC Köln.