SC Freiburg - VfL Wolfsburg; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Freiburg - VfL Wolfsburg. Bundesliga.

MAGE SOLAR StadionZuschauer24.000.

SC Freiburg 0

    VfL Wolfsburg 2

    • D Didavi (2. minute, 83. minute)

    Live-Kommentar

    Das war es von meiner Seite! Ich bedanke mich für Ihr Interesse und wünsche ein schönes Wochenende.

    Im Tabellenkeller wird es kuschelig: Freiburg bleibt 14. hat jetzt aber nur noch einen Zähler Vorsprung auf den VfL Wolfsburg (Rang 15). Zwei Punkte hinter den Wölfen folgt der 16. aus Mainz sowie Köln und der HSV auf den direkten Abstiegsplätzen. Die Grün-Weißen empfangen am kommenden Freitag Augsburg und Freiburg bestreitet am Montag, den 16. April gegen Mainz das nächste Big-Point-Spiel. 

    Didavi schießt ein heute extrem abgezocktes Wolfsburg mit seinem Doppelpack zum fünften Sieg in dieser Saison, der am Ende so vollkommen in Ordnung geht. Freiburg fand über 90 Minuten zu keinem Zeitpunkt ein Mittel gegen das kompakte 4-3-3 des VfL und hatte deshalb heute keinen Punktgewinn verdient. Wolfsburg hat zu den richtigen Zeitpunkten getroffen und das Glück gehabt, was den Badenern heute gefehlt hat. In der Nachspielzeit scheiterte Petersen auch noch gegen Casteels vom Punkt. 

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    Durch den Video-Assistenten-Einsatz und dem Elfmeter hat Stegemann am Ende nochmal 120 Sekunden draufgepackt. Nun war es das dann aber! Wolfsburg holt drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf und schlägt Freiburg mit 2:0.

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    Yunus Malli hat ein gutes Spiel gemacht und hat Feierabend, Renato Steffen darf nochmal ran. 

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    Elfmeter gehalten Koen Casteels

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    "Zeit" sagt sich Labbadia und wechselt nochmals: Josip Brekalo geht, Riechedly Bazoer kommt. 

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    Nach einem Kleindienst-Kopfball berührt Robin Knoche leicht mit dem Arm den Ball. Der Video-Assistent schaltet sich ein und schließlich entscheidet Sascha Stegemann auf absichtliches Handspiel des Wolfsburger Innenverteidigers im Sechzehner.

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    Elfmeter für den SCF ...

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    Armold erkämpft sich im Mittelkreis den Ball und schickt direkt Malli auf links. Der türkische Nationalspieler zieht in die Mitte und schließt aus 13 Metern ab - einen Meter rechts vorbei!

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    Es gibt unglaubliche sechs Minuten Nachspielzeit.

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    Origi erkämpft sich nahe des Freiburger Tors einen Freistoß. Malli tritt an und zirkelt das Leder aus 20 Metern halb links vor Schwolow deutlich über die Querlatte. 

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    Eine Günter-Flanke von der linken Seite landet am zweiten Pfosten beim eingewechselten Kleindienst, der aus fünf Metern einen Meter rechts am Tor der Gäste vorbeiköpft. 

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    Caglar Söyüncü, nicht ganz unbeteiligt am 0:2, wird direkt von Streich runter genommen. Julian Schuster kommt für den Verteidiger ins Spiel. 

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    Eiskalte Wölfe sorgen für die Vorentscheidung! Brekalo schickt auf der rechten Seite Origi, der Söyüncü an der Grundlinie komplett nass macht und tunnelt. Vorbei am Türken hat der belgische Angreifer das Auge für den einlaufenden Daniel Didavi, der das Leder aus acht Metern wuchtig mit der Innenseite ins linke Eck zimmert - 8. Saisontor für Didavi!

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    Tooooooooor! SC Freiburg - VFL WOLFSBURG 0:2 - Torschütze: Daniel Didavi

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    Vorlage Divock Okoth Origi

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    Vincent Sierro ist viel gelaufen und macht Platz für den deutlich offensiveren Bartosz Kapustka, der im Hinspiel in Wolfsburg traf. 

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    Freiburg findet weiterhin außer durch ungefährliche Standards keinen Weg in der Sechzehner der Niedersachsen. Aus dem Spiel heraus geht beim SCF heute gar nix. Die Badener werden nun nochmal von ihren Fans nach vorne gepeitscht.

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    Wolfsburg kämpft und ackert für die drei Punkte. Man sieht Bruno Labbadia's Handschrift. Der gebürtige Darmstädter möchte aus einer kontrollierten Defensive zum Erfolg kommen. Dieser Match-Plan trifft auf das heutige Spiel sehr gut zu. Kann der VfL die knappe Führung über die Zeit schaukeln?

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    Wechselpause im Schwarzwald-Stadion - auch Freiburg tauscht: Für Florian Kath kommt Tim Kleindienst ins Spiel. 

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    Belgischer Stürmer für beglischer Stürmer: Landry Nany Dimata geht, LFC-Leihgabe Divock Origi betritt den Rasen. 

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    Divock Origi macht sich für den angeschlagenen Landry Dimata, der sich ohne Fremdeinwirkung verletzt hat, bereit. 

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    Zwanzig Minuten sind noch in Freiburg zu absolvieren! Wolfsburg verteidigt weiterhin sehr gut, lässt aus dem Spiel kaum etwas zu und setzt in Halbzeit Zwei mehr Akzente nach vorne als noch im ersten Durchgang. Nachdem Camacho das 2:0 verpasste, ließ Sierro die Chance aufs 1:1 liegen. Es ist aktuell ein ausgeglichenes Spiel, meist zwischen den Sechzehnern. Kein Leckerbissen, aber ein spannendes Abstiegsduell allemal.

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    William stoppt Kath auf Höhe der Mittellinie, indem er ihn zu Boden ringt. Für dieses taktische Foul sieht der Brasilianer seine 4. Gelbe Karte in dieser Saison. 

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    Verhaegh legt den Ball rechts im Strafraum in den Rückraum zu Yunus Malli. Nach ein, zwei Schlenkern hat der Ex-Mainzer genug Platz zum Abschluss. Sein Linksschuss aus 14 Metern wird jedoch noch von Koch geblockt, der anschließend auch klären kann. 

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    Nun hat auch Ignacio Camacho Schmerzen. Der spanische Kapitän des VfL bekommt den Stollen von Kath am linken Bein ab und blutet. Nachdem die Blutung von den Wolfsburger Mannschaftsärzten gestoppt werden kann, ist Camacho wieder zurück auf dem Rasen. 

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    Didavi knickt beim Aufkommen nach einem Luftzweikampf gegen Haberer unschön um und muss abseits des Platzes behandelt werden. Es geht wohl weiter beim Spielmacher!

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    Didavi zieht von der rechten Seite, ähnlich wie beim 1:0, ins Zentrum. 30 Meter vor Schwolow legt er quer in den Lauf des heranrauschenden Arnold. Der Linksfuß zieht sofort ab und ballert wuchtig zwei Meter über den Freiburger Kasten. 

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    Die erste Freiburger Großchance! Haberer bringt von rechts eine harte, flache Flanke 15 Meter zentral vors Tor. Sierro rauscht heran, hat viel Zeit und Platz, aber knallt das Leder einen Meter über das Wolfsburger Tor. 

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    Haberer spielt am rechten Wolfsburger Strafraumeck einen furchtbaren Fehlpass in die Füße von Didavi, der Malli auf dem linken Flügel direkt schickt. Der Türke zieht 20 Meter vor dem SCF-Kasten ins Zentrum und schließt aus vollem Lauf ab. Das Spielgerät rauscht deutlich rechts vorbei. 

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    Wolfsburg führte in dieser Saison erst dreimal zur Pause. Keines einziges Mal retteten die Wölfe den Vorsprung über die Zeit. Auch unter anderem deshalb gewannen die Grün-Weißen erst viermal in dieser Saison. Nur Schlusslicht HSV weist eine identisch schlechte Bilanz auf. 

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    Camacho rauscht im Mittelkreis in Haberer hinein, grätscht den Ball weg, trifft aber auch den Freiburger am Fuß. Sascha Stegemann lässt erneut die Karte stecken - der Unparteiischen kommt heute noch völlig ohne Gelben Karton aus. 

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    Fast das 2:0! Arnold bringt die Ecke von der linken Seite druckvoll ins Zentrum, wo Camacho sechs Meter vor Schwolow relativ blank an das Leder kommt. Der Kopfball des Spaniers rauscht nur einen Meter rechts am Freiburger Kasten vorbei. Das wäre fast erneut der schnelle Treffer für den VfL gewesen. 

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    Nun auch ein Eckball für die Wölfe ...

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    7. Ecke für Freiburg: Alle Aktuere versammeln sich im Fünfmeterraum, es kommt jedoch wieder nur der Größte auf dem Platz, Koen Casteels an die etwas zu lang geratene Hereingabe von Haberer. 

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    Beide Mannschaften kommen komplett unverändert aus der Kabine. Beim SCF wären Kapustak und Kleindienst offensive Optionen, beim VfL Renato Steffen. 

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    Der Ball rollt wieder in Freiburg. 

    Nach den ersten 45 Minuten führt ein effizientes Wolfsburg: Ein Schuss, ein Treffer! Freiburg legte nach zehn Minuten die Anfangsnervosität ab, ist das spielbestimmende Team und kam immer wieder zu Halbchancen. Durch die organisierte Defensive der Grün-Weißen findet der SCF allerdings keinen Weg in den VfL-Strafraum und zu ihrem Torjäger Nils Petersen. Aktuell würden die Wölfe einen ganz wichtigen Dreier im Abstiegskampf einfahren, eine Hälfte ist jedoch noch zu absolvieren. 

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    Pause in Freiburg! Wolfsburg führt durch das frühe Tor von Daniel Didavi mit 1:0. 

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    Nach einer William-Flanke von links ins Nichts, leitet Schwolow mit Günter, der die Linie mit Ball am Fuß runtersprintet, den nächsten Freiburg-Angriff ein. Aktivposten Günter flankt butterweich auf Petersen am rechten Pfosten. Der Top-Torjäger des SCF legt per Kopf ab in den Rückraum zu Haberer, der allerdings rutscht beim Schussversuch weg - Chance dahin.

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    Die eigentlich so standardstarken Freiburger erarbeiten sich die nächste Ecke. Haberer bringt den Ball von der linken Eckfahne aber schon wieder sehr mau in die Mitte und vor allem zu nah ans Tor. Casteels macht einen Schritt nach vorne und fängt das Spielgerät sicher ab. 

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    Kath bricht zum ersten Mal auf der rechten Seite gegen Verhaegh durch und kommt zur Flanke. Seine Hereingabe auf den einlaufenden Petersen ist dann aber sowas von unplatziert, dass William in aller Ruhe mit der Brust zu Keeper Casteels zurückspielt. 

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    Freiburg hat nahezu 70 Prozent Ballbesitz, gewinnt mehr Zweikämpfe und gibt mehr Torschüsse ab. Das Problem aus Sicht der Badener ist nur, dass noch kein Abschluss aufs Tor kam und Wolfsburg in der einzig entscheidenen Bilanz vorne liegt. 

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    Zehn Minuten noch im ersten Durchgang! Wolfsburg lässt defensiv kaum etwas zu und lauert mit Malli, Didavi, Brekalo und Dimata auf Konter. Diese fahren sie jedoch noch nicht konsequent bis zum Ende. Freiburg drückt aber wirkt im letzten Spieldrittel ideenlos - Petersen hängt noch vollkommen in der Luft. Noch hält Christian Streich am 5-4-1 fest, die Frage ist wie lange noch, denn die Gäste spielen diese Führung aktuell relativ souverän runter. 

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    Wolfsburg mit einer Konterchance über die rechte Seite: Didavi spielt mit Brekalo einen hübschen Doppelpass und Dimata startet durch. Das Leder landet 25 Meter vor dem Freiburger Gehäuse aber wieder bei Brekalo, der in die Mitte zieht und einen Abschluss wagt. Dieser bleibt aber in der Fünferkette des SCF hängen. 

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    Die Gastgeber finden wie so oft in dieser ersten halben Stunde kein Durchkommen in den Wolfsburger Strafraum. Günter rauscht heran und zieht aus 25 Metern halb links vor Casteels ab. Der Strahl des Linksverteidigers rauscht gut drei Meter über die Querlatte. 

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    Petersen tankt sich auf der rechten Seite gegen William durch und zieht nicht unweit der Grundlinie ins Zentrum. An der Strafraumgrenze kommt Robin Knoche von hinten und räumt Petersen trocken ab. Der Stürmer will einen Freistoß haben, bekommt diesen aber nicht von Stegemann. Sauberes Tackling in höchster Not von Knoche!

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    Camacho bildet bei Wolfsburg das Bindeglied zwischen Abwehrviererkette und Mittelfeld. Dies gibt den Gästen Stabilität und Sicherheit gegen den Ball und Freiburg kaum Platz zum Kombinieren. 

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    Maximilian Arnold hat sich im Luftzweikapmf gegen Petersen am Rücken wehgetan und muss behandelt werden. Diese Unterbrechung nutzen alle Akteure als Trinkpause, es ist sehr warm in Freiburg. Arnold kann wieder mitwirken. 

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    Erstmals bringt Günter eine Ecke von Links in den VfL-Sechzehner. Dort steigt am ersten Pfosten wieder Gulde hoch, der das Kopfballduell gegen Robin Knoche für sich entscheidet. Der Freiburger köpft nur wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei - da hätte Casteels nicht mehr eingreifen können. 

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    Langsam entwickelt sich das Spiel, was alle im Vorfeld erwartet hatten. Freiburg macht das Spiel und versucht durch Flanken und Standards zum Erfolg zu kommen. Wolfsburg steht tief und konzentriert sich aufs Verteidigen. 

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    Haberer bringt den Ball von der linken Eckfahne an den ersten Pfosten, wo Höfler zum Kopfball kommt. Wieder wirft sich Paul Verhaegh rein und kann klären. 

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    Verhaegh blockt eine Günter-Flanke zur nächsten Ecke für den SCF ab ...

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    Die Anfangsviertelstunde ist rum! Freiburg begann sehr unruhig, hat sich inzwischen aber formiert und sucht immer häufiger über Außen den Weg nach vorne. Wolfsburg wartet ab und versucht ähnlich wie schon gegen die Hertha aus einer geordneten Defensive gefährliche Konter zu fahren und so nachzulegen. Die frühe Führung durch Didavi passt den Grün-Weißen natürlich sehr gut in den Spielplan.  

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    Haberer bringt die Ecke von der linken Seite scharf sechs Meter vors Tor. Dort steigt Gulde hoch und köpft aus zentraler Position einen Meter rechts am Tor der Wolfsburger vorbei. 

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    Petersen lässt sich in diesen ersten zehn Minuten immer wieder klug fallen und macht wichtige Bälle fest. Jetzt holt der Stürmer den ersten Eckball heraus ...

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    Freiburg mit dem Vorstoß! Günter wagt auf der rechten Seite den Weg nach vorne und flankt aus vollem Lauf in den Rückraum, wo Petersen mit einem Kontakt durchstecken will auf den aufgerückten Sierro. Der Sechser ist jedoch nicht schnell genug, um das zu steile Petersen-Zuspiel zu erreichen.

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    Der SCF wirkt in den ersten Minuten hektisch und defensiv unorganisiert. Söyüncü klärt links hinten unnötig ins Toraus. Die anschließende Ecke von der rechten Seite landet bei Camacho, der das Leder jedoch nicht kontrollieren kann, ehe Koch den Ball aus dem Strafraum drischt. 

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    Was für ein Start für die Wölfe! Die Freiburger bekommen einen langen Einwurf von Verhaegh rechts am Sechzehner nicht verteidigen, das Leder landet zentral bei Didavi, der 20 Meter vor Schwolow von Rechts in die Mitte zieht und wuchtig abschließt. Der ehemalige Stuttgarter lässt dem SCF-Keeper keine Chance sein platzierter Schuss schlägt links unten ein. 

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    Toooooooooor! SC Freiburg - VFL WOLFSBURG 0:1 - Torschütze: Daniel Didavi

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    Freiburg stößt an und drischt das Leder gleich mal mutig nach vorne. Petersen legt per Kopf ab auf Haberer. Freiburgs Mittelfeldspieler trifft beim Schuss Verhaegh mit seinem hohen Bein - Freistoß für Wolfsburg am eigenen Sechzehner. 

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    Stegemann pfeift die Begegnung an. 

    Schiedsrichter Sascha Stegemann wird die Partie im Schwarzwald-Stadion bei traumhaften äußeren Bedingungen leiten. Die Protagonisten betreten den Rasen, alle sind bereit - das Abstiegsduell mit leichtem Endspiel-Charakter kann beginnen!

    "Natürlich wird Wolfsburg mit allem verteidigen, was sie haben. Aber das werden wir auch", kündigte Freiburg-Coach Christian Streich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel an und lässt andeuten, dass die Wölfe auf eine Mannschaft voller Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit treffen werden. Kampfansage vor dem Abstiegskrimi - es ist angerichtet!

    Streich verändert seine Startformation im Vergleich zum 0:2 gegen Schalke nicht. Ganz anders ist das bei Bruno Labbadia: Didavi ersetzt den Gelb-Rot-gesperrten Guilavogui im defensiven Mittelfeld, Malli kehrt nach der Verbannung aus dem Kader gegen Hertha für Osimhen zurück in die Startelf und Jaeckel läuft für den verletzten Bruma in der Innenverteidigung auf.

    Ein Blick auf die Duellhistorie zeigt ein ausgeglichenes Bild: Die Wölfe gewannen zehn Spiele, verloren ebenfalls zehn und spielten sieben Mal remis. In den letzten Spielen behielten allerdings die Wolfsburger fast überwiegend die Oberhand. Bei keinem anderen Bundesligisten können die Wölfe derzeit so viele Auswärtssiege in Serie vorweisen: Die letzten vier Duelle entschied der VfL für sich.

    Das letzte Duell: Einen 3:1-Sieg feierten die Wölfe beim letzten Aufeinandertreffen mit dem SC Freiburg. Yannick Gerhardt schockte die Rot-Schwarzen mit einem frühen Tor (3. Minute), Yunus Malli machte mit zwei weiteren Treffern den Sieg perfekt, wobei Bartosz Kapustka zwischenzeitlich kurz noch einmal für Spannung sorgte. Vor allem Malli zeigte beim Hinspiel, dass der SCF sein Lieblingsgegner in der Bundesliga ist, denn gegen keinen anderen Verein traf er so häufig wie gegen die Freiburger.

    Verletzungssorgen plagen die Niedersachsen! Jeffrey Bruma wird aufgrund einer Virusinfektion ebenso ausfallen wie Felix Uduokhai, John Anthony Brooks, Sebastian Jung und Jakub Blaszczykowski (Aufbautraining). zu allem Überfluss handelte sich Josuha Guilavogui in der Nachspielzeit gegen Berlin eine Gelb-Rote-Karte ein und wird somit in Freiburg fehlen. 

    Der 52-Jährige erwartet ein spannendes und packendes Duell im Breisgau: "Es wird ein intensives Spiel. Das ist das, was Freiburg auszeichnet. Sie sind eine Mannschaft, die sehr geschlossen arbeitet. Deswegen wird in der Partie eine hohe Disziplin von beiden Seiten gefordert sein."

    Das Wolfsburger Offensivproblem möchte Labbadia wie folgt angehen: "Offensive Inspiration ist in unserer Situation nicht automatisch gegeben. Da muss man sich auf die wenigen Momente, die man bekommt, fokussieren, wenn man versucht erst einmal aus einer guten Ordnung zu spielen. In dieser Phase brauchen wir dann auch einmal einen Erfolgsmoment, dieser würde den Spielern helfen und daraus können wir dann wieder neue Inspiration beziehen."

    Solange wie der SCF sieglos ist, ist Bruno Labbadia Trainer in Wolfsburg. Erste Zwischenbilanz: fünf Spiele, zwei Punkte und ein Torverhältnis von 2:6! Nachdem die Defensive gegen Schalke und Hertha BSC gefestigt erschien, hapert es gewaltig in der Offensive. Origi ist eine blanke Enttäuschung, Dimata fehlt die Durschlagskraft und Osimhen die Spielpraxis. Der VfL steht punktgleich mit dem 16. Mainz auf Tabellenplatz 15, ein Dreier gegen Freiburg ist Pflicht für die Wölfe. Ob das gegen die drittbeste Heimdefensive gelingen wird?

    Nils Petersen, nicht nur Kapitän sondern auch Lebensversicherung und Hoffnungsträger in Freiburg, sah am vergangenen Spieltag auf Schalke eine umstrittene Gelb-Rote-Karte von Schiedsrichter Tobias Stieler. Dieser zeigte dem meckernden Petersen Gelb und knapp eine halbe Minute später Gelb-Rot. Christian Streich war außer sich, Petersen verstand die Welt nicht mehr! Erst hieß es, der Silbermedaillengewinner von Rio 2016 hatte nicht registriert, dass er Gelb sah - was Stieler jedoch zurückwies. Im Anschluss kam die Frage auf wie sehr sich Freiburgs Top-Torjäger im Ton vergriffen haben soll - Petersen wurde zuvor in seiner Profi-Karriere noch nie des Feldes verwiesen. Gestern wurde seine Sperre für die Partie gegen Wolfsburg annulliert!

    Bei den Badenern geht der Blick definitiv nach unten! Die Streich-Elf konnte keines der vergangenen fünf Spiele für sich entscheiden (zwei Remis, drei Niederlagen). Den letzten Sieg feierten die Freiburger am 23. Spieltag gegen Bremen (1:0). Der SCF ist allerdings ziemlich heimstark: Lediglich drei der bislang 14 Heimspiele verloren und dabei 13 Gegentreffer bekommen - nur Bayern und Stuttgart haben vor heimischer Kulisse weniger Tore kassiert. Das sollte den Anhängern des Sport-Clubs ebenso Hoffnung machen wie die Tatsache, dass Petersen und Co. bisher noch gegen keinen direkten Konkurrenten verloren haben. 

    Abstiegsangst im Kampf um den Klassenerhalt! Während sich Hannover durch den gestrigen 2:1-Erfolg über Bremen erst einmal aus dem Absteigskampf verabschiedet hat, könnte der VfL Wolfsburg (15.) den SC Freiburg (Rang 14) heute wieder zurück in den Keller ziehen. Würden die Niedersachsen heute ebenso wie Köln gegen Mainz gewinnen, so trennen um 17:30 Uhr Platz 14 und 17 nur noch sieben Zähler. Holen Wolfsburg und Mainz heute einen Dreier, so hätte der SCF nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz. Der Abstiegskampf-Samstag - Spannung garantiert!  

    Wolfsburg mit dem 19-jährigen Paul Jaeckel und Yunus Malli im 4-3-3-System: Casteels - Verhaegh, Jaeckel, Knoche, William - Didavi, Camacho, Arnold - Malli, Dimata, Brekalo. 

    Abwehrriegel beim SCF (5-4-1): Schwolow - Stenzel, Koch, Gulde, Söyüncü, Günter - Haberer, Sierro, Höfler, Kath - Petersen. 

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 29. Spieltages zwischen dem SC Freiburg und dem VfL Wolfsburg.