Hamburger SV - Bor. Mönchengladbach; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Hamburger SV - Bor. Mönchengladbach. Bundesliga.

VolksparkstadionZuschauer57.000.

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn um 18:30 Uhr Leipzig zum Topspiel gegen die Bayern lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche in der Bundesliga: Während der HSV am Freitagabend zum Stadtderby beim FC St. Pauli gastiert, empfängt Gladbach am Sonntagnachmittag den VfB Stuttgart zu Hause.

Obgleich man zu Hause seit jetzt fünf Heimspielen ungeschlagen ist, tritt der HSV ein wenig auf der Stelle und bleibt mit jetzt 17 Punkten als Tabellenvierzehnter vier Zähler vor dem Relegationsplatz. Selbiges gilt für die Fohlen, die nach der Hoffenheim-Klatsche spielerisch erneut enttäuschten und mit 20 Punkten auf Platz 11 abrutschen.

Torlos endet das Spiel zwischen dem HSV und Gladbach, worüber sich die Hausherren ob der drückenden Überlegenheit über weite Strecken der ersten Hälfte ärgern werden. Erneut verschliefen die Fohlen die Anfangsphase eines Spiels und zeigten sich jeweils erst zum Ende beider Spielhälften etwas bemühter. Nach der Pause entwickelte Hamburg aber nur noch selten Durchschlagskraft, Gladbach dagegen blieb über 90 Minuten zu harmlos und hat mit dem Punkt das Maximum herausgeholt. Dafür sprechen auch die Statistiken, die Hamburg in Sachen Ballbesitz (57 Prozent), Abschlüsse (25:6) sowie xG-Wert (1,03 zu 0,47) klar anführt.

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Philippe dribbelt sich am Sechzehner fest und wird vom Ball getrennt - zugleich die letzte Aktion, Abpfiff! 

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Nach einer weiten Flanke von rechts kommt Vuskovic aus 14 Metern unter Bedrängnis zum Kopfball, im hohen Bogen segelt das Leder aber harmlos in die Arme von Nicolas.

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Es sind wilde Schlussminuten im Volksparkstadion, so recht gibt sich keine der Mannschaften mit der Punkteteilung zufrieden. 

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Gelingt hier noch der Lucky Punch? Im Anschluss an eine geklärte Ecke macht Reyna die Szene nochmal heiß und hebt den Ball aus dem Rückraum an den Fünfer, wo Heuer Fernandes gut aufpasst und mit einer Faust vor Engelhardt klärt.

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Plötzlich läuft der HSV nochmal an. Nach einer zu lang geratenen Flanke dribbelt Rössing-Lelesiit links im Strafraum Richtung Grundlinie und bringt den flachen Ball etwas zu dicht vor das Tor, sodass Nicolas sicher zupacken kann. 

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Im Übrigen werden insgesamt neun Minuten nachgespielt, sechs Minuten bleiben also noch auf der Uhr.

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Vierter Wechsel aufseiten der Gladbacher: Machino kommt in der Offensive für Tabakovic. 

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Jetzt aber! Links im Strafraum bleibt Rössing-Lelesiit mit einer Flanke zunächst hängen, dabei prallt ihm der Ball noch einmal vor die Füße. Diesmal hält der Joker auf Fünferhöhe aus spitzem Winkel selbst drauf, Nicolas macht das kurze Eck zu und wehrt zur Ecke ab, die dann nichts einbringt.

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Die Schlussphase gestaltet sich doch etwas zäh. Inzwischen stellt sich natürlich auch die Frage nach der Risikobereitschaft, der HSV kommt derzeit nicht zum Zug. 

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Diks wirkt benommen und muss beim Verlassen des Feldes gestützt werden. Für den Innenverteidiger geht es nicht weiter, Kota Takai kommt in den Schlussminuten neu ins Spiel. 

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Unmittelbar nach diesem Kopfball sind Diks und Vuskovic voll mit den Köpfen zusammengestoßen. Vuskovic steht wieder auf den Beinen, Diks scheint es aber schlimmer erwischt zu haben.

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Nach dem Foul von Remberg wäre noch der Freistoß offen. Aus dem rechten Halbfeld löffelt Reitz den Ball in den Sechzehner, wo der einlaufende Diks seinen Kopfball aus zentralen acht Metern unter Bedrängnis knapp rechts über das Tor drückt. 

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Remberg bleibt auf dem Feld, gewechselt wird trotzdem: Merlin Polzin zieht seinen letzten Joker und wirft den kopfballstarken Ramos für Jatta rein. 

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Remberg kommt mit einem Ausfallschritt zu spät gegen Reyna und hat sich dabei selbst am Knie wehgetan. Nach einer kurzen Behandlungspause dürfte es für Remberg aber gleich wieder weitergehen. 

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Die letzten zehn Minuten laufen. Das Spiel bleibt in dieser Schlussphase ausgeglichen, trotz Feldvorteilen zu Beginn konnte der HSV im zweiten Durchgang ohnehin nicht an die Chancenquantität anknüpfen. Mit einem xG-Wert von 0,32 ist auch die Qualität seit Wiederbeginn überschaubar.

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Erst das Foul im Mittelfeld an Reitz, dann beschwert sich Torunarigha und spielt zu allem Überfluss auch noch den Ball weg. Macht in der Summe Gelb für den Innenverteidiger. 

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Zudem feiert Robert Glatzel sein Comeback und übernimmt an vorderster Front positionsgetreu für den glücklosen Downs. 

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Doppelwechsel beim HSV: Aktivposten Dompe wird auf dem linken Flügel durch Rössing-Lelesiit ersetzt.

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Eigentlich hat Gladbach bis hierhin viel zu wenig investiert, plötzlich ist die Polanski-Elf aber voll da. Es deutet sich eine spannende Schlussviertelstunde an. 

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Muheim leistet sich im Aufbau einen leichtfertigen Ballverlust, rechts im Strafraum verteidigt Gocholeishvili dann aber gut gegen Castrop und holt vor der Grundlinie einen Abstoß heraus. 

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Wie bereits im ersten Durchgang, scheint die Borussia auch jetzt spät aufzuwachen und setzt sich in diesen Minuten erstmals in der gegnerischen Hälfte fest. Nach einer kurz ausgeführten Ecke ist Torunarigha bei der Hereingabe von rechts zur Stelle und köpft den Ball aus der Gefahrenzone. 

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Gladbach gewann im Übrigen keines der letzten sechs Auswärtsspiele bei einem Aufsteiger (4U 2N) und kassierte dabei im Schnitt 2,7 Gegentore pro Spiel (16 insgesamt). 

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Kopfball-Ping-Pong im HSV-Sechzehner nach einem langen Einwurf der Fohlen. Am Ende steht ein harmloser Kopfball von Tabakovic zu Buche, immerhin aber mal wieder ein offensives Lebenszeichen der Gäste.

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Und noch einer für die Offensive: Reyna kommt für Neuhaus und dürfte damit die Position von Honorat einnehmen. 

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Die ersten frischen Kräfte jetzt auch aufseiten der Fohlen: Castrop übernimmt in der Offensive für Honorat.

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Gocholeishvili bekommt den Ball auf dem rechten Flügel gut weitergeleitet und flankt dann bewusst in den Rückraum, wo Muheim seinen Halbvolley mit dem zweiten Kontakt aus 19 Metern zu mittig genau in die Arme von Nicolas setzt.

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Es handelt sich dabei sogar um einen Doppelwechsel. Den rechten Flügel besetzt Merlin Polzin aber ganz freiwillig neu und bringt Philippe für Königsdörffer. 

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Kurz darauf geht es für Copaldo auch nicht mehr weiter. Der Kapitän schleicht angeschlagen vom Feld und wird durch Gocholeishvili ersetzt.

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Das Spiel ist unterbrochen. Ohne Fremdeinwirkung setzt sich Copaldo auf den Hosenboden und muss mit muskulären Problemen behandelt werden. 

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Ganz wichtig von Sander. Torunarigha fängt den Ball an der Mittellinie ab und spielt dann tief auf Downs, der vor dem Sechzehner direkt zu seiner Linken weiterleiten will. Dompe könnte im Rücken der Abwehr durchbrechen, Sander bekommt aber gerade noch den Fuß dazwischen und verhindert Schlimmeres.

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Die fällige Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld schnibbelt Muheim vor den Fünfer, wo die Fohlen zunächst die Lufthoheit behalten. Beim Nachsetzen an der Strafraumkante wird Torunarigha nach einem Offensivfoul zurückgepfiffen.

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Nach dem Schubser von Diks an Fabio Vieira macht es wohl die Summe an kleineren Vergehen - Diks sieht Gelb. Erst in den Wiederholungen ist zu sehen, dass Diks Vieira dabei von hinten auch unglücklich am Fuß getroffen hat. 

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Der Druck der Rothosen nimmt wieder zu! Von der Mittellinie spielt Capaldo den öffnenden langen Ball auf Dompe, der von links in den Strafraum dribbelt und den Ball nach einem Haken gegen Sander an den zweiten Pfosten hebt. Dort kann sich Downs lösen, kriegt aus vier Metern aber keinen Druck hinter seinen Kopfballaufsetzer. Downs hätte gar noch Zeit gehabt, stattdessen kann Nicolas locker zupacken.

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Fabio Vieira zieht von rechts nach innen und nimmt sich erneut aus der zweiten Reihe ein Herz. Aus halbrechten 20 Metern fehlt diesmal nicht ganz so viel, im kurzen Eck muss Nicolas aber nicht eingreifen.

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Eine Freistoßflanke von Muheim wird aus dem Sechzehner in den Rückraum geköpft, wo Jatta bei seiner Volleyabnahme aus 20 Metern volles Risiko geht und deutlich verzieht.

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Nach einem tiefen Ballgewinn schalten die Fohlen aussichtsreich um. Honorat schiebt auf der rechten Außenbahn an und entscheidet sich für einen flachen und zu ungenauen Diagonalpass, den Capaldo locker vor Tabakovic abfängt. Der hohe Ball auf den alleingelassenen Neuhaus dahinter wäre die deutlich bessere Option gewesen. 

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Capaldo legt im rechten Halbfeld für Vieira ab, der sich vor Reitz zur Mitte aufdreht und aus zentralen 20 Metern draufhält. Der Ball rutscht ihm dabei deutlich über den Spann und geht meilenweit am Tor vorbei.

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Das sieht man auch nicht aller Tage: Eine klare Ansage von Robert Schröder hinter dem Tor der Gäste an einen der Balljungen. 

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Im Tempodribbling zieht Dompe auf Sechzehnerhöhe von links nach innen, sein Steckpass auf den gestarteten Vieira ist dann aber etwas zu lang und bleibt für den Portugiesen im Strafraum unerreichbar.

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Das letzte Heimspiel gegen Gladbach bestritt der HSV am letzten Spieltag der Saison 2017/18. Nach Toren von Aaron Hunt und Lewis Holtby gewannen die Rothosen 2:1, den Abstieg konnte man damit aber nicht mehr verhindern. Damals schon dabei: Bakery Jatta. 

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Das Personal bleibt unverändert - der zweite Durchgang läuft.

25 Minuten lang war der HSV drückend überlegen und schaffte es nicht, zumindest einen der insgesamt 16 Abschlüsse in ein Tor umzumünzen - seit fast 20 Jahren verzeichneten die Rothosen in der ersten Hälfte eines Bundesligaspiels nicht mehr so viele Abschlüsse. Gladbach ließ sich zu Beginn den Schneid abkaufen und kam erst in den letzten 20 Minuten etwas besser ins Spiel - und durch Tabakovic zu seinem einzigen Abschluss. Die entsprechenden Lehren aus der Hoffenheim-Pleite scheint man in Gladbach jedenfalls nicht gezogen zu haben und darf sich glücklich schätzen, zumindest das 0:0 bis hierhin zu halten.

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Nachspielzeit? Fehlanzeige - Halbzeit in Hamburg. 

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Auf dem linken Flügel rutscht ein langer Ball zu Dompe durch, der sich bei seinem Dribbling zur Mitte von gleich zwei Gegenspielern löst und dann links vom Fünfer zu hektisch reagiert. Bei der Mischung aus Schuss und Flanke rutscht ihm der Ball über den Spann und geht deutlich drüber.

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Im Mittelfeld kommt Engelhardt zu spät gegen Remberg, dabei stellt er seinen Fuß von hinten in den Lauf seines Gegenspielers und sieht Gelb. 

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Wenngleich die fällige Ecke komplett in die Hose geht, ist das Spiel jetzt doch wesentlich offener. Die drückende Überlegenheit aus der Anfangsphase konnte der HSV nicht in ein Tor ummünzen und kommt inzwischen nicht mehr so einfach ins letzte Drittel.

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Hui! Honorat macht einen langen Flugball rechts am Sechzehner fest und wird von Muheim unter Druck gesetzt. Daraus resultiert ein Pressball, der als Bogenlampe zentral an den Fünfer durchrutscht. Dort rückt Capaldo im Vollsprint von hinten ein und lenkt den aufspringenden Ball mit der Brust nur haarscharf neben den rechten Pfosten. 

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Dompe legt von links zur Mitte auf Remberg ab, der bei seinem Schuss aus zentralen 20 Metern wegrutscht. Nicolas ist zur Stelle und nimmt den Ball sicher auf. 

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Da war mehr drin für Gladbach! Weil Torunarigha den Ball im Aufbau nach einem Stockfehler leichtfertig verliert, kann Honorat übernehmen und rechts vom Sechzehner nach innen flanken. Tabakovic lauert völlig alleingelassen, Heuer Fernandes passt aber gut auf und fängt die viel zu ungenaue Hereingabe sicher ab.

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Dann aber der hohe Ballverlust am gegnerischen Sechzehner, der in einen schnellen Konter der Rothosen mündet. Downs zieht von links in den Strafraum und hält vor Elvedi aus halblinken 14 Metern ansatzlos drauf - deutlich am langen Pfosten vorbei.

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Gladbach scheint in diesen Minuten etwas besser ins Spiel zu finden und verzeichnet zumindest längere Ballbesitzphasen in der gegnerischen Hälfte.

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Das hätte aber zur bisherigen Saison gepasst. Gladbach kommt ligaweit mit 53 Prozent nämlich auf die bislang beste Großchancenverwertung. Der HSV hingegen verwandelte nur 30 Prozent seiner Großchancen, was einzig Stadtrivale St. Pauli unterbietet (21). Wobei das in dem Sinne natürlich keine Großchance für Tabakovic war.

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Da ist der erste Abschluss der Fohlen! Auf der rechten Seite wird Dompe in der Rückwärtsbewegung unter Druck gesetzt und spielt einen Fehlpass. So kann Honorat vom rechten Flügel nach innen flanken, wo Tabakovic die etwas lang geratene Flanke erst hinter dem zweiten Pfosten festmacht. An der linken Fünfergrenze ist der Winkel dann ziemlich spitz und Tabakovic wuchtet den Ball über das Tor.

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Wie lange geht das noch gut für Gladbach? Remberg hat zu viel Platz und hält aus zentralen 25 Metern drauf. Nicolas ist im unteren rechten Eck zur Stelle und wehrt den strammen Versuch zur Seite ab. Doch natürlich bleibt der HSV dran und kombiniert sich nach einem feinen Doppelpass zwischen Capaldo und Vieira rechts in den Sechzehner. Dort rutscht der Ball auf Muheim durch, der das Leder am Elfmeterpunkt direkt als Halbvolley nimmt und mit dem schwachen rechten Fuß deutlich verzieht.

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Hamburg kauft den Fohlen bislang eindrucksvoll den Schneid ab und ist den Gästen auch gedanklich stets einen Schritt voraus. Aus Sicht der Gäste ist der Spielstand längst das Beste am bisherigen Spiel.

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Weiterhin spielt hier nur der HSV und verzeichnet in diesem Augenblick bereits seinen zehnten Abschluss. Aus fast 30 Metern halblinker Position ist beim Versuch von Torunarigha wohl aber eher der Wunsch der Vater des Gedanken - sichere Beute für Nicolas.

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Nach dieser Chance bleibt der Ball in den Reihen der Hanseaten. Dompe dribbelt von links nach innen, lässt dabei Scally stehen und hebt die Kugel an den zweiten Pfosten, wo Jatta nicht genügend Druck hinter seinen Kopfball bekommt. 

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Großchance für den HSV! Im zentralen Halbfeld leitet Fabio Vieira direkt auf Downs weiter, der perfekt getimt in den Lauf des gestarteten Capaldo durchsteckt. Capaldo nimmt den Ball gut, taucht so frei vor Nicolas auf und schließt rechts vom Elfmeterpunkt aus vollem Lauf zu unplatziert ab. Nicolas reagiert stark und wehrt den strammen Schuss links zur Seite ab.

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Königsdörffer wird von Engelhardt und Reitz in die Zange genommen - Freistoß für den HSV. Aus halbrechten 25 Metern nimmt sich Youngster Vuskovic der Sache an und jagt den Freistoß deutlich über das Tor. 

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Nächster Ballgewinn der Hanseaten, diesmal im Mittelfeld durch Muheim. Über die linke Halbspur tankt sich der Schweizer anschließend ins letzte Drittel, unter Gegnerdruck wird seine Hereingabe abgefälscht und landet direkt in den Armen von Nicolas.

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Erneut der HSV! Torunarigha schaltet sich vorne mit ein und wird nach einem Doppelpass mit Dompe auf dem linken Flügel freigespielt. Der Verteidiger steckt in den Strafraum auf Fabio Vieira durch, der links vom Fünfer direkt abschließt. Der Winkel ist aber doch etwas zu spitz, so rauscht der Ball am langen Pfosten vorbei.

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Die Rothosen machen einen galligen Eindruck und zeigen sich im Gegenpressing hellwach. Gerade die zweiten Bälle landen bislang nahezu ausnahmslos in den Reihen der Hanseaten.

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Links im Sechzehner schlägt Dompe mehrere Haken gegen Scally, seine Flanke wird dann in den Rückraum geköpft. Dort kann Muheim aus halblinken 18 Metern abziehen und setzt seinen strammen Versuch deutlich zu hoch an.

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Der HSV kommt hier also gut ins Spiel und ist zu Beginn tonangebend. Gladbach dürfte nach dem Horrorstart gegen Hoffenheim natürlich gewarnt sein und ist darum bemüht, nicht früh Unruhe aufkommen zu lassen.

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Das erste dicke Ding für den HSV! Weil sich Diks bei einem langen Ball von Capaldo verschätzt, kann Königsdörffer rechts im Strafraum übernehmen und hält aus spitzem Winkel flach drauf. Im langen Eck wehrt Nicolas nur kurz zur Seite ab, Downs könnte abstauben, rutscht aber weg. Immerhin kommt Dompe dahinter noch zum Nachschuss und jagt den Ball links vom Fünfer aus spitzem Winkel an das Außennetz.

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Direkt mal der erste Abschluss: Bei einer Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld serviert Muheim den Ball lang und weit in den Sechzehner, wo Remberg am Elfmeterpunkt hochsteigt. Jedoch kriegt Remberg unter Bedrängnis keinen Druck hinter seinen Kopfball, sodass Nicolas locker zupacken kann.

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Wir wären so weit, Gladbach hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Robert Schröder, der dabei von Stefan Lupp und Thomas Gorniak an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Frank Willenborg, vor den Bildschirmen bilden Bastian Dankert und Franz Bokop das VAR-Duo.

Während Hamburgs Nachholspiel gegen Leverkusen für Anfang März terminiert wurde, fällt heute der Startschuss für die Rückrunde. Das Hinspiel hatte kaum Höhepunkte zu bieten und endete bei der BL-Rückkehr der Rothosen torlos. Im Oberhaus hat der HSV damit nur eines der letzten acht Duelle gegen Gladbach verloren (4S, 3U) und die letzten drei Heimspiele gewonnen. In ihren vergangenen sieben BL-Spielzeiten blieben die Hanseaten zum Rückrundenauftakt aber sieglos und holten in sieben Spielen nur einen Punkt.

Die Fohlen dagegen haben einen turbulenten Start ins neue Jahr hinter sich. Nach dem überzeugenden 4:0 gegen Augsburg ließ man sich in Sinsheim in den ersten 45 Minuten fast ohne Gegenwehr abschießen und Trainer Polanski an der Mentalität zweifeln: "Wenn es darauf ankommt, wenn wir den nächsten Step machen wollen, dann sind wir einfach abwesend. Wahrscheinlich sind wir zu weich." Wiedergutmachung ist heute also angesagt, zumal aus den letzten vier Spielen drei Niederlagen zu Buche stehen. 

Nach dem Aus von Stefan Kuntz hat sich Unruhe im HSV-Umfeld breitgemacht, umso wichtiger wäre es, wieder sportlich für Schlagzeilen zu sorgen. Gewiss war die Niederlage in Freiburg unglücklich, doch selbst in Gleichzahl war die Leistung nicht zufriedenstellend. Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen forderte Polzin deshalb "mehr Punch" in der Offensive, die mit erst 17 Saisontoren die Problemzone bleibt. Immerhin blieb man zu Hause zuletzt viermal unbesiegt und holte 14 der 16 Punkte vor Heimpublikum.

Der HSV gegen Gladbach, und das Wichtigste gleich vorweg: Ja, heute kann gespielt werden. Nachdem das Heimspiel der Rothosen am Dienstag gegen Leverkusen aufgrund von wetterbedingten Problemen mit der Dachkonstruktion abgesagt wurde, hat sich die Lage durch das Tauwetter und den Einsatz von Höherettern entspannt. Auf Platz 14 geht der HSV mit einem Vier-Punkte-Polster auf die Abstiegszone in dieses Spiel und liegt nur drei Punkte hinter den Fohlen, die sich ihrerseits als Zehnter weiter von unten distanzieren wollen.

Überforderte Fohlen waren bereits unter der Woche im Einsatz und gingen am Mittwoch auswärts gegen Hoffenheim mit 1:5 unter. Eugen Polanski tauscht seine Startelf heute ebenfalls auf zwei Positionen aus: Auf der linken Schiene erhält Netz den Vorzug gegenüber Ullrich, auch Castrop sitzt zunächst nur auf der Bank und wird im offensiven Mittelfeld durch Neuhaus ersetzt.

Und hier die Aufstellung von Gladbach: Nicolas - Sander, Elvedi, Diks - Scally, Engelhardt, Netz - Reitz, Neuhaus - Honorat, Tabakovic.

Der HSV blickt auf einen äußerst bitteren Jahresauftakt vor einer Woche in Freiburg zurück, als gleich mehrere strittige Schiedsrichterentscheidungen eine 1:2-Niederlage in Unterzahl begünstigten. Im Vergleich dazu nimmt Merlin Polzin heute zwei personelle Änderungen vor: Nach dem sechsten Platzverweis für einen HSV-Spieler in dieser Saison fehlt Elfadli gelb-rot gesperrt, für ihn beginnt Torunarigha in der Dreierkette. Außerdem hat Lokonga im Training einen Schlag auf die Wade abbekommen und muss durch Königsdörffer ersetzt werden, wobei Fabio Vieira dafür etwas weiter nach hinten ins Mittelfeld rücken dürfte.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Heuer Fernandes - Capaldo, Vuskovic, Torunarigha - Jatta, Fabio Vieira, Remberg, Muheim - Königsdörffer, Downs, Dompe.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 18. Spieltages zwischen dem Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach.