1. FC Heidenheim - VfL Osnabrück; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Heidenheim - VfL Osnabrück. 2. Bundesliga.

Voith-Arena.

1. FC Heidenheim 4

  • B Zivzivadze (10. minute)
  • M Costly (29. minute)
  • J Schöppner (47. minute)
  • M Pieringer (89. minute)

VfL Osnabrück 3

  • N Wiemann (23. minute)
  • D Kopacz (34. minute)
  • R Meißner (92. minute 11m)

Live-Kommentar

In der 2. Liga gehts noch heute weiter. Im Topspiel am Abend empfängt Absteiger Wolfsburg den 1. FC Kaiserslautern. Von dieser Stelle war es das für heute aus dem Unterhaus. Morgen greifen dann unter anderem noch St. Pauli, Dresden und der Club ins Geschehen ein. Noch einen schönen Samstag!  

Und so gehts für beide Teams weiter: Kommenden Samstag gibt der VfL sein Heimdebüt in der 2. Liga, zu Gast ist dann die neue Schießbude der Klasse, der FC Magdeburg. Der FC Heidenheim spielt dann zeitgleich bei der Hertha. Eine echte Standortbestimmung für beide Klubs.  

Die Tabelle gibt natürlich am ersten Spieltag noch nicht viel her, aber es wird die Heidenheimer natürlich freuen, dass man nach diesem Dreier auf einem direkten Aufstiegsplatz (2.) steht. Das dürfte sich allerdings bei noch vier ausstehenden Partien des Spieltages noch ändern. Aktuell ist Osnabrück Fünfzehnter. 

Angesichts der Witterungsverhältnisse ist wenig verwunderlich, dass sich die zweite Halbzeit sich nicht zu einem ähnlichen Spektakel wie die erste entwickelte. Dennoch war die Partie nie langweilig, auch wenn sie nach der Pause deutlich taktischer angelegt war. Die Treffer fielen erst in der Schlussphase. Als Heidenheim spät die Führung ausbauen konnte, war Osnabrück zwar nicht um eine Antwort verlegen. Aber letztlich blieben die drei Punkte beim Bundesligaabsteiger. Mit solchen Leistungen wie heute muss sich Osnabrück aber in der 2. Liga nicht verstecken. 

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Dann beendet Weisbach die Partie in der Voith-Arena.

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Das war noch einmal die Chance für die Gäste, hier tatsächlich auszugleichen. Eine halbhohe Hereingabe kommt glücklich bei Lesueur an, der es per Direktabnahme versucht, aber den Ball nicht voll trifft. So hat Feller keine Mühe, diesen zu sichern. Die Chance war aber da!

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War der Deckel eben vielleicht doch noch nicht drauf? Allerdings läuft bei fünf Minuten Nachspielzeit die Zeit den Gästen jetzt schon auch davon. 

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Tooor! Heidenheim - Osnabrück 4:3. Robin Meißner tritt an und trifft links unten ins Eck. Feller hat zwar die Ecke, aber der Schuss war zu scharf. Der VfL kann hier noch einmal verkürzen. 

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Strafstoß für den VfL. Nach einem Freistoß der Gäste will Busch das Gesicht schützen und nimmt dafür die Arme hoch. Klare Sache. Handelfmeter. 

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Die Gäste wechseln jetzt auch noch mal. Feierabend für Patrick Kammerbauer, mit Leon Opitz kommt beim VfL der nächste Neuzugang.

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Tooor! HEIDENHEIM - Osnabrück 4:2. Unmittelbar nach diesem Doppelwechsel macht Heidenheim den Deckel drauf. Wieder trifft der FCH per Standard. Eine Ecke Costlys von der linken Seite unterspringt Krumrey, so hat hinter ihm Pieringer keine Mühe, ins leere Tor zu köpfen. Wenn Krumrey sich da von der Linie löst, muss er das Ding auch haben. 

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Vorlage Marcel Costly

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Und anstelle von Budu Zivzivadze spielt Maximilian Breunig.

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Auch Schmid wechselt nochmal. Adrian Beck geht für Paul Hennrich runter. 

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Viel Ballbesitz in dieser Phase für die Gäste, was nicht anders zu erwarten war. Meißner wird am Strafraum angespielt, ist von zwei Mann zugestellt, kann trotzdem schießen, aber verzieht deutlich.

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Kammerbauer hat auf rechts etwas Platz und flankt aus dem Halbfeld, bevor Meißner mit dem Kopf abschließen kann, ist noch ein Abwehrspieler dazwischen. Das letzte Risiko geht Osnabrück noch nicht. Der FCH verlegt sich jetzt aufs Lauern. 

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Und Bernd Riesselmann ersetzt David Kopacz. 

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Anstelle von Fridolin Wagner kommt Neuzugang Bryan Henning.

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Mit einem Dreifachwechsel stellt sich der VfL für die Schlussphase auf. Schulz legt offensiv ordentlich nach. Leonhard Münst für Ismail Badjie.

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Aus dem Nichts eine Großchance für die Gastgeber. Die sich jetzt mal flüssig durchs Mittelfeld kombinieren. Nach einem Doppelpass kommt Zivzivadze halbrechts am Strafraum zum Abschluss, legt den Ball knapp am langen Pfosten vorbei. Da wurde es gerade doch wieder etwas lauter. Da war richtig Tempo im Vorstoß.

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Es ist so eine Art taktisches Belauern. Heidenheim versucht mit viel Ballbesitz, etwas Zeit von der Uhr zu nehmen, lässt den Ball im Mittelfeld laufen. Aber hinter die Kette kommen die Gastgeber nicht. Das wird auch nicht nachdrücklich versucht, doch bringt natürlich Zeit. 

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Im Vergleich zur ersten Hälfte plätschern die zweiten 45 Minuten mehr vor sich hin. Echte Möglichkeiten können sich beide Teams in dieser Phase kaum herausspielen. Osnabrück geht noch nicht ins letzte Risiko. Und der FCH ist jetzt auch deutlich mehr auf Sicherheit bedacht, Risikobälle gibts kaum. 

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Eckstoß Osnabrück, Kammerbauer führt von rechts aus, der Ball wird an die Strafraumgrenze geklärt, wo Badjie zur Direktabnahme ausholt, aber den Ball überhaupt nicht richtig trifft. Das hohe Risiko wird nicht belohnt, der Ball fliegt meilenweit über den Kasten. 

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Jetzt auch der erste Wechsel beim VfL. Die Standards von Konrad Faber werden dem VfL ab sofort fehlen, Tony Lesueur, deutlich offensiver als Faber, kommt in die Partie. Dieser Wechsel fällt in die zweite Trinkpause.

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Mit bandagiertem Oberschenkel verlässt Christian Conteh das Spielfeld, kaum fünf Minuten stand er auf dem Spielfeld. Und muss nun schon durch Luca Kerber ersetzt werden. Die Enttäuschung ist Conteh anzusehen, der sich mit Tränen in den Augen auf der Bank niederlässt. 

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Hm, der gerade erst eingewechselte Conteh sitzt nach einem Laufduell auf dem Rasen und hält sich den hinteren Oberschenkel. Das wäre natürlich ganz bitter. Der stand kaum fünf Minuten auf dem Platz. 

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Das hat auch Auswirkungen aufs Spieltempo. Beide Teams bieten Tiefenläufe an. Doch das Spielgeschehen hat sich nun eher ins Mittelfeld verlagert. 

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Dieses wilde Hin und Her aus der ersten Hälfte gibts noch nicht wieder, beide Teams wirken kontrollierter, sind zumindest darum bemüht, kontrollierter zu wirken. Heidenheim hat jetzt was zu verteidigen.

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Und anstelle von Oualid Mhamdi ist nun Marnon Busch im Spiel.

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Und da sind die Wechsel auch schon. Mathias Honsak räumt das Feld für Christian Conteh.

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Eine knappe Stunde ist gespielt, bei den Gastgebern kündigen sich schon erste Wechsel an. Da hat der FCH natürlich klare Vorteile, die Bank ist deutlich tiefer besetzt. Und bei diesen Temperaturen ist das kein Nachteil. 

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Für das Foul kassiert außerdem noch Oualid Mhamdi eine Gelbe. Der Freistoß von Faber bleibt in der Mauer hängen. Entwarnung. 

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Knappe Minute später. Und wieder bekommt Osnabrück einen Freistoß zugesprochen, zentral von Kopacz herausgeholt. Diesmal ist die Position im Zentrum. 

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Gefährlicher Freistoß wieder von Faber, so kennen wir das schon. Im Zentrum steigen alle hoch, diesmal bekommt Heidenheim die Situation geklärt. 

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Kammerbauer holt auf der rechten Strafraumseite einen Freistoß für den VfL heraus. Standardalarm!

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Und auch der nächste Angriff gehört den Gastgebern, die sich diesmal über die rechte Seite vorarbeiten. Honsak steckt von der Außenbahn in den Strafraum durch, wo der eingerückte Mhamdi per Direktabnahme nur knapp scheitert. Krumrey muss hilflos zuschauen, wie der Ball knapp am rechten Pfosten vorbeirollt. 

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Auf der Gegenseite gibts eine Großchance für die Gastgeber. Auch nach einem Standard wieder. Einwurf von der rechten Seite, über Umwege kommt der Ball an der Strafraumgrenze bei Beck an, der sofort abdrückt. Der Ball hoppelt ein wenig, der Direktschuss geht knapp über die Latte. Zweifelhaft, ob Krumrey da noch hätte eingreifen können. 

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Erste Offensivaktion der Osnabrücker, die sich durchs Zentrum vorarbeiten, dann das Spiel breitmachen, Kammerbauers halbhohe Hereingabe bleibt jedoch an einem Verteidiger hängen, Meißner lauerte schon, viel fehlte da nicht. 

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Wechsel gabs in der Pause auf beiden Seiten nicht. Wozu den Flow stören?

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Weiter geht die wilde Fahrt ...

Die xG-Werte beider Teams: 1,7 für Heidenheim, 0,5 für Osnabrück. Das hört sich deutlicher an, als es ist. Weil der Treffer zum 2:1 durch Costly einfach alles verzerrt mit seinen 0,96. Bei den Abschlüssen, 11:10 für Heidenheim, liegen die Teams wirklich nicht weit auseinander.

Eine spektakuläre erste Hälfte haben die Zuschauer hier auf der Ostalb erlebt. Von Anfang an gab Heidenheim den Ton an, spielte aggressiv und druckvoll. Und war immer gefährlich. Drei Mal gingen die Gastgeber in Führung. Doch der VfL brauchte nicht viel, zeigte sich widerstandsfähig und konnte die ersten beiden Mal schnell ausgleichen. Bei allen Vorteilen beim Ballbesitz für den FCH (60 Prozent) hat sich hier ein Spiel auf Augenhöhe entwickelt, bei dem vor allem die Standards immer einen Blick wert sind. Fast muss man anzweifeln, dass die zweite Hälfte ähnlich verläuft. Es ist ziemlich warm in Heidenheim. Und die erste Hälfte muss viel Kraft gekostet haben. 

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Zu einer Antwort für die Osnabrücker bis zur Pause reicht es diesmal nicht mehr. Weisbach schickt die Spieler in die Pause. 

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Vorlage Jonas Föhrenbach

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Tooor! HEIDENHEIM - Osnabrück 3:2. Aber das letzte Wort haben die Gastgeber (vielleicht). Ironischerweise ebenfalls per Standard. Ein Eckstoß von der rechten Seite, geschlagen von Beck, kommt sehr nah zum Tor. Und im Torraum kommt dann Schöppner relativ unbedrängt zum Kopfball. Der FCH geht zum dritten Mal in Führung. Der FCH kann also auch Standards. 

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Nach einem Foul bei einer Gegenpressingaktion am Heidenheimer Strafraum kassiert Fridolin Wagner Gelb. 

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Kurz vor der Pause bekommen die Gäste noch einmal einen Eckstoß. Und auch der sorgt wieder für Gefahr. Neue Variante, diesmal kurz ausgeführt von der rechten Seite. Die Halbfeldflanke von Badjie kommt im Strafraum bei Fabinski runter, der kurz freie Schussbahn aus 13 Metern hat, bevor doch noch ein Abwehrbein dazwischenkommt. Die Ecke sind ganz schön variabel beim VfL. 

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Osnabrück entpuppt sich hier und heute als echte Aufgabe für den Absteiger aus dem Oberhaus. Heidenheim hat zwar immer noch deutlich mehr Ballbesitz als die Gäste, aber der FCH ist durchaus auch etwas vorsichtiger geworden. Weil sich die Niedersachsen ganz schön wehren. 

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Wird heute wahrscheinlich nicht viele Treffer geben, die einen höheren xG-Wert als der von Costly haben. Und wenige, die eine niedrigeren als der von Kopacz ...

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Übrigens, Thema Effizienz. Der xG-Wert beim Treffer von Kopacz war 0,032. Aus der Chance, die zum Treffer von Costly führte, hätte Osnabrück also 30 Tore gemacht ...

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Von Fremdeln der Osnabrücker bei der Rückkehr in die 2. Liga kann nun wirklich keine Rede sein. Ziemlich respektabler Auftritt des Aufsteigers. 

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Tooor! Heidenheim - OSNABRÜCK 2:2. Hallo? Was ist das denn für ein Spiel, was ist das denn für ein Spektakel? Schnelle Antwort der Gäste. Die gewinnen auf der rechten Seite vor dem Strafraum den Ball und dann wird nicht lange gefackelt. Faber legt nur kurz auf, Kopacz nimmt Maß aus 20 Metern halbrechts vor dem Sechzehner. Und legt den Ball dann ÜBERRAGEND ins lange Kreuzeck. Wieder hat Feller im Kasten der Heidenheimer nicht den Hauch einer Chance. 

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Vorlage Konrad Faber

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DAS war jetzt ein sogenannter Hundertprozenter von Costly. Der xG-Wert war 0,96. Solche Extremwerte gibts echt nur selten. 

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Tooor! HEIDENHEIM - Osnabrück 2:1. Die Antwort des FCH lässt nur wenige Minuten auf sich warten. Eine Flanke in den Strafraum der Gäste wird geblockt. Der Ball kommt knapp vor der Strafraumgrenze runter, aber nicht ganz. Denn bevor der Ball aufspringen kann, nimmt Föhrenbach ihn volley. Krumrey taucht rechtzeitig ab, kann aber den Ball nicht festhalten, noch aus der Gefahrenzone lenken. Honsak setzt nach, zwei Meter vor dem Tor, einen Meter links daneben erwischt er den Ball noch und sucht dann nicht hektisch selbst den Abschluss bei dieser Halbchance, sondern legt ganz clever quer. Und Costly kann den Ball dann aus einem Meter ins leere Tor stochern. 

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Vorlage Mathias Honsak

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Nächster Standard für die Gäste, diesmal ein Halbfeldfreistoß von der rechten Seite. Faber führt aus, schlägt den Ball diesmal aber zu nah ans Tor - diese Hereingabe fängt Feller sehr sicher ab. 

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Wir können festhalten: Heidenheim dominiert zwar die Partie, aber Osnabrück verteidigt solide, kann natürlich nicht alle Abschlüsse verhindern. Und ist bisher vor allem durch seine Standards gefährlich. 

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Trinkpause.

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Tooor! Heidenheim - OSNABRÜCK 1:1. Die Ecke eben der Gäste war schon ganz schön gefährlich. Und diesmal treffen die Gäste auch. Fabers Ecke von linke wird zunächst geklärt. Den Abpraller auf die linke Seite bringt Wagner dann aufmerksam per Kopf zurück zu Faber. Und der kann erneut flanken. Hoch an die Torraumgrenze, Wiemann lässt den Ball einfach nur über den Scheitel rollen und verlängert ins lange Eck. Feller ohne jegliche Abwehrchance. 

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Vorlage Konrad Faber

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Aber diese Aktion der Heidenheimer war bezeichnend, die pressen jetzt wieder höher und Osnabrück bekommt Probleme. Erneuter Ballgewinn, diesmal auf der rechten Seite, Mhamdi zieht von außen vor den Sechzehner und hält scharf drauf aus 16 Metern. Schmerzhaft für Jacobsen, der noch den Schädel in den Schuss  hält. Aber der Schuss kam gut, Krumrey ist sicherlich dankbar für diese Aktion seines Sechsers.

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Tatsächlich wird dieser Treffer zurückgenommen. War zwar kein bewusstes Zuspiel von Costly auf Zivzivadze, aber das ist dann natürlich trotzdem Abseits. Der Angreifer stand einen Tick zu weit vorne bei dieser Pressingaktion. Hilfreich, um einen Rückpass abzufangen, aber wenn der Ball dann von einem Mitspieler kommt ...

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Im defensiven Mittelfeld verliert Osnabrück, hart gepresst, den Ball im Aufbau. Und das wird bestraft. Hier bezahlt jemand Lehrgeld, klare Sache. Costly blockiert einen Vorwärtspass, der Ball prallt in die Spitze in den Lauf von Zivzivadze, der erneut vor dem Tor eiskalt bleibt. Hat wieder nur Krumrey vor sich. Und das ist nicht genug. Doch der VAR schaltet sich ein. 

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Zivzivadze täuscht an und Beck führt den Freistoß dann direkt aus. Über die Mauer, aber auch über das Tor. So wirds nur ein Abschluss für die Statistik. Gute Möglichkeit, keine schlechte Ausführung. Aber mit Verbesserungspotenzial.

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Die erste Gelbe der Partie kassiert nun Badjie, der einen weiteren schnellen Vorstoß der Heidenheimer mit einem taktischen Foul unterbindet. Aber erst 15 Meter vor dem Strafraum. Gute Position.

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Tooor! HEIDENHEIM - Osnabrück 1:0. Fast im direkten Gegenzug geht aber dann der FCH in Führung. Da wirkte die Defensive der Gäste nicht ganz sortiert. Föhrenbach hält den Ball in der eigenen Hälfte vor der Mittellinie. Spielt dann einen klugen Ball ins Zentrum, wo der freistehende Costly den Ball übernehmen kann und durchs Zentrum marschiert. Costly legt dann kurz vor dem Sechzehner den Ball in den Lauf von Zivzivadze zwischen zwei Verteidigern, der die Kugel sauber mitnimmt und überlegt ins rechte untere Eck schiebt. 

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Vorlage Marcel Costly

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Auch der anschließende Eckstoß der Gäste ist dann nicht ohne, Müller scheitert per Kopf und danach bricht Chaos aus, Heidenheim braucht eine Weile, bis die Abwehr wieder sortiert ist. 

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Aus dem Nichts die erste Chance für Osnabrück. Nach Ballgewinn erhält Badjie den Ball rechts an der Mittellinie. Und der Angreifer macht dann durch die Halbspur richtig Meter. Keiner kann mithalten, als er fast bis zur Strafraumgrenze jagt, aus halbrechter Position flach aufs lange Eck schießt. Da fehlte nicht viel - Feller ist aber noch mit den Fingerspitzen dran und lenkt den Schuss um den langen Pfosten. 

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Diese Anfangsphase gehört also den Gastgebern, das zeigen auch die 75 Prozent Ballbesitz an. Erste Umschaltmomente der Osnabrücker nach Ballgewinnen verpuffen noch. Das kann sich aber auch schnell ändern. 

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Die Gastgeber schwingen hier zunächst den Dirigentenstab. Sie halten das Tempo hoch, drücken, drängen Osnabrück in die eigene Hälfte. Sieht so aus, als müssen die Gäste zunächst einmal den Anfangsschwung überstehen. Heidenheim mit der ersten Chance, einen Einwurf von der rechten Seite verpasst zunächst Siersleben in zentraler Position, so rutscht der Ball durch zu Honsak, der seinen Dropkick aus 16 Metern aber knapp über die Latte setzt. Ein bisschen ein Zufallsprodukt, aber solche Treffer zählen auch. 

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Die Stimmung ist prächtig, die Hütte ziemlich voll. Und die Bedingungen sind gut, wenn auch nicht perfekt. Es ist nämlich Trinkpausenwetter. 

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Eric-Dominic Weisbach pfeift das Spiel an!

Und hofft natürlich darauf, die in den 2000ern immer nur kurzen Auftritte in der 2. Liga, vier Mal folgte der direkte Wiederabstieg, einmal konnte man sich immerhin zwei Spielzeiten zweitklassig halten, endlich etwas nachhaltiger gestalten zu können. Die letzten Aufeinandertreffen beider Teams gabs in der Saison 2020/21. In Heidenheim gabs ein 1:1, in Osnabrück gewannen die Heidenheimer 2:1. Am Ende stieg der VfL nach verlorener Relegation ab.

Der VfL reist als souveräner Drittligameister auf die Ostalb. Nach zwei Jahren Abwesenheit im Unterhaus spielt man beim VfL also ab sofort wieder zweitklassig. Dabei sah es zwischenzeitlich eigentlich gar nicht gut aus. Als die Osnabrücker in der Spielzeit 23/24 abstiegen, schien es zunächst so, als könnte der VfL komplett abstürzen. Doch in der letzten Saison stellte man sich erfolgreich neu auf, wurde vorzeitig Meister mit acht Zählern Vorsprung auf den Zweiten, Cottbus.

Gelegenheit zur Einarbeitung der Neuzugänge gabs reichlich, es wurde ausgiebig ausprobiert, insgesamt gabs acht Testspiele. Unterklassige Gegner wurde in der Regel abgefertigt (vs. Langenau 12:0, vs. Nördlingen 9:0), interessanter waren da schon die Spiele in den letzten Tagen vor Saisonstart, als es unter anderem ein 1:1 gegen Bologna, ein 1:3 gegen den HSV und ein 4:1 gegen Ingolstadt gab.

Nach drei Spielzeiten im Oberhaus mit einem Ausflug nach Europa nach der erfolgreichen Aufstiegssaison, die mit dem Erreichen der Conference League endete, werden nun beim FCH wieder kleinere Brötchen gebacken. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie realistisch ein direkter Wiederaufstieg scheint. Und wie der FCH den ersten Abstieg überhaupt in der Vereinsgeschichte verdaut.

Aus unterschiedlichen Richtungen sind also diese beiden Teams, die sich heute auf der Ostalb gegenüberstehen, ins Unterhaus gestoßen. Heidenheim beendete die Bundesligasaison als Siebzehnter, verfehlte den Relegationsplatz, der allerdings auch Wolfsburg nicht weiterhalf, um drei Zähler und stieg neben dem FC St. Pauli direkt ab.

Bei Osnabrück fällt der Umbruch noch eine Ecke größer aus. Insgesamt neun Abgängen stehen bislang acht Neuverpflichtungen gegenüber. Während sich etwa Christensen (31 Spiele in der 3. Liga), Präger (28 Spiele), Kehl (36 Spiele) den Verein verlassen haben, gilt es die Neuzugänge wie Krumrey, Bornschein, Faber, Wensing, Opitz und andere zu integrieren. Wie auch Heidenheim beginnt Osnabrück mit zwei Neuverpflichtungen in Krumrey und Faber.

Osnabrücks Timo Schultz hat so aufgestellt: Krumrey - Fabinski, Müller, Wiemann - Faber, Jacobsen, Wagner, Kammerbauer - Kopacz, Meißner, Badjie.

Eine neue Saison inklusive neuer Liga bringt der Regel Umbrüche mit sich, insofern ist die Situation in Heidenheim der des heutigen Gegners gar nicht unähnlich. Neue Spieler müssen integriert werden, beim FCH etwa Dähne, Hennrich, Mhamdi und Costly, während verdiente Akteure sich verabschieden. Vizekapitän Dorsch ist nach Toronto abgewandert, Kevin Müller wurde von Schalke verpflichtet, auch Schimmer, Ramaj und Traore haben unter anderem den Verein verlassen. Mit Costly und Mhamdi haben es zwei Neuzugänge in die Startelf geschafft.

So lässt Frank Schmidt seine Mannschaft in die neue Saison starten: Feller - Mhamdi, Mainka, Siersleben, Föhrenbach - Costly, Schöppner, Beck, Honsak - Zivzivadze, Pieringer.

Neue Liga, neues Glück? Unter diesem Stichwort gehts für beide Teams in die neue Spielzeit. Vom Papier her vielleicht eine klare Sache, wenn ein Absteiger aus dem Oberhaus einen Liganeuling empfängt, der aus der anderen Richtung kommt? Wir werden sehen.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 1. Spieltages zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem VfL Osnabrück.