Hertha BSC - Arminia Bielefeld; 2. Bundesliga
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Hertha BSC - Arminia Bielefeld. 2. Bundesliga.
Olympiastadion Berlin.
Das war es für heute aus der Hauptstadt. An dieser Stelle können Sie am Abend ab 20:30 Uhr noch Topspiel zwischen Nürnberg und Kaiserslautern verfolgen. Bis dahin!
Die Alte Dame bleibt nach dem vierten Heimsieg mit mindestens vier Zählern Vorsprung an der Tabellenspitze. Die Berliner stehen vor einer englischen Woche und müssen unter der Woche am Mittwoch um 18:00 Uhr im Pokal beim SSV Jeddeloh II ran, dann geht es in einer Woche zum Gastspiel nach Kaiserslautern. Bielefeld trifft am Freitag um 18:30 Uhr daheim auf Eintracht Braunschweig.
Hertha feiert den späten Heimsieg. Zunächst kassierte der VAR in der 85. Minute noch den Führungstreffer, doch in der Nachspielzeit hatte der Videoschiedsrichter beim Handspiel von Großer keine Einwände mehr. Und so nutzte Brekalo die späte Chance vom Elfmeterpunkt. Der Sieg geht in Ordnung, die Hausherren waren über weite Strecken der Partie das klar spielbestimmende Team. So scheiterte Sessa zuvor schon mit einem Freistoß an der Latte.
Schluss in Berlin!
Die dreiminütige Nachspielzeit wird noch einmal verlängert. Nun wirft Bielefeld alles nach vorn.
Tor
Tooor! HERTHA BSC - Arminia Bielefeld 1:0. Kersken ahnt die Ecke und ist mit den Fingerspitzen dran. Aber trotzdem geht der Elfmeter von Josip Brekalo links unten ins Eck.
Elfmeter für Hertha. Großer geht der Ecke von Brekalo mit ausgestreckten Armen entgegen. Die Hereingabe springt an den Oberarm. Die Arminen monieren ein Foulspiel am Verteidiger, aber der VAR stützt die Einschätzung des Schiedsrichters.
Auswechslung
Und auch Oliver Kirch schöpft sein Wechselkontingent aus und bringt Handwerker für Grodowski.
Auswechslung
Letzter Wechsel bei den Hausherren. Telip übernimmt für Sessa.
Und der VAR kassiert den Treffer wieder ein. Schuler hat den Schuss von Gouram mit der Hand abgefälscht. Bei einem Tor spielt Absicht keine Rolle, der Treffer zählt nicht.
Alfa-Ruprecht legt aus dem linken Strafraumeck auf Gouram quer, der sich im Dribbling gegen drei Arminen behauptet und die Lücke für den Abschluss findet. Schuler fälscht den Schuss aus 14 Metern noch entscheidend gegen die Laufrichtung des Keepers ab. Die Arminen reklamieren sofort ein Handspiel.
Langsam läuft der Hertha die Zeit davon. Es droht die zweite Nullnummer in Folge.
Auswechslung
Und Schneider ersetzt Felix.
Auswechslung
Nächster Doppelwechsel bei den Gästen. Koudossou kommt für Momuluh.
Auswechslung
Stefan Leitl bringt Gouram für Thorsteinsson.
Gelbe Karte
Seguin verliert das Laufduell mit Rochelt und entscheidet sich für das taktische Foul. Dafür sieht er die Gelbe Karte.
Auswechslung
Und Rochelt ersetzt Wörl.
Auswechslung
Doppelwechsel bei den Gästen, Schreck übernimmt für Jensen.
Thorsteinsson findet Sessa halbrechts im Strafraum. Der abschließende Schuss aus der Drehung geht knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus.
Schon 20 Minuten vor dem Ende kommt Hertha auf 6:2 Abschlüsse. Das ist exakt der gleiche Wert wie im gesamten ersten Durchgang.
Brekalo bringt von der linken Seite den Eckball an den ersten Pfosten, wo per Kopf auf Sessa am zweiten Pfosten verlängert wird. Doch Kersken macht sich breit und verhindert den Abschluss so schon im Ansatz.
Berlin bekommt die Situation am eigenen Strafraum nicht entscheidend geklärt, der Ball fällt Russo vor die Füße, der aus 17 Metern knapp rechts verzieht.
Brekalo verliert den Ball im Mittelkreis, aber die Kollegen klären die Kontersituation dann im Verbund gegen Momuluh, der sich an der Strafraumgrenze festläuft.
Sessa holt einen sehr aussichtsreichen Freistoß heraus, den er auch selbst ausführt. Der Schuss geht aus 19 Metern über die Mauer hinweg an die Latte. Da wäre Kersken ohne jede Chance gewesen.
Auswechslung
Und Schuler kommt für Grönning.
Auswechslung
Alfa-Ruprecht ersetzt Adewumi.
Auswechslung
Nun folgt der angekündigte Dreifachwechsel. Stefan Leitl bringt Eitschberger für Zeefuik.
Wieder gibt es einen Freistoß für die Gäste auf der rechten Seite. Dieses Mal nimmt sich Jensen der Aufgabe ein. Die hohe Hereingabe fischt aber Gersbeck aus der Luft.
Sicker bringt von der rechten Seite den Freistoß mit links hoch in den Strafraum. Großer nimmt die Hereingabe aus sieben Metern per Kopf, der Abschluss geht nur Zentimeter rechts am Tor vorbei ins Aus. Das war die bislang beste Möglichkeit der Gäste.
Bei den Berliner kündigen sich nun die ersten Wechsel an. Es könnte gleich zum Dreifachwechsel kommen.
Hertha sieht in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs deutlich die Zügel an und will sich nicht mit der zweiten Nullnummer in Folge begnügen.
Brekalo zieht im Strafraum die linke Kante entlang und sucht den Abschluss, der ans Außennetz geht.
Der Ball kommt hoch in den Strafraum der Gäste, Bielefeld verliert die entscheidenden Luftduelle. So kann Grönning per Kopf in den Lauf von Pedersen querlegen, der den Schuss aber nicht richtig trifft und so aus 13 Metern klar rechts den Kasten verfehlt.
Brekalo führt auf der rechten Seite die Ecke kurz aus. Der Ball kommt in den Rückraum zu Pedersen, der aus der rechten Halbposition den Abschluss aus der Distanz sucht. Der Schuss wird auf Kosten einer weiteren Ecke geblockt.
Bauer verliert unter Druck gegen zwei Berliner in der eigenen Hälfte die Kugel. Thorsteinsson macht das Spiel über die linke Seite dann schnell, aber Pedersen kann sich im Strafraum letztlich nur mit einem Offensivfoul gegen Hagmann behaupten.
Das Spiel läuft wieder. Beide Trainer verzichten zunächst auf Wechsel.
Hertha kommt auf 70 Prozent Ballbesitz und 6:2 Abschlüsse, doch ein Tor wollte dem Hauptstadtklub trotz guter Möglichkeiten nicht gelingen. Und so gehen beide Teams mit einem 0:0 in die Kabine. Grönning und Adewumi hatten die besten Chancen aufseiten der Hausherren. Bielefeld hat aber mit einer sehr disziplinierten Defensivarbeit bislang auch nur wenig zugelassen und darf so durchaus auf Zählbares hoffen.
Pünktlich beendet Christian Ballweg den ersten Durchgang - Pause in Berlin.
Sessa bringt den anschließenden Freistoß von der rechten Seite auf Höhe des Strafraumecks hoch in die Box. Grönning kommt zwar zum Kopfball, der aber direkt auf den Keeper geht. Kersken klärt mit beiden Fäusten aus der Gefahrenzone.
Gelbe Karte
Felix kommt gegen Adewumi zu spät und sieht für sein Textilvergehen die Gelbe Karte.
Sessa legt von der rechten Strafraumkante zurück auf Thorsteinsson, der vom Strafraumeck hoch vor das Tor flankt. Der Ball rutscht bis zu Adewumi durch, der auf Höhe des zweiten Pfostens aus sechs Metern am herauskommenden Kersken scheitert, der sich sehr breit macht.
Die Hausherren erhöhen in der Schlussphase noch einmal das Tempo. Ansonsten droht dem Hauptstadtklub die dritte torlose Spielhälfte in Folge.
Zeefuik flankt von der rechten Seite an den Elfmeterpunkt. Großer und Adewumi gegen in den direkten Zweikampf, den keiner der beiden gewinnt. Der Berliner bleibt aber liegen. Schiedsrichter Ballweg lässt weiterspielen und auch der VAR sieht kein strafwürdiges Foul.
Gelbe Karte
Kersken kommt bei einem langen Ball aus seinem Strafraum heraus und klärt ins Seitenaus. Damit Berlin nicht schnell den Einwurf ausführt, schlägt er die Kugel noch weg und sieht für diese Unsportlichkeit die Gelbe Karte.
Brekalo lässt sich links im Strafraum nicht vom Ball trennen, er dribbelt bis zur Torauslinie durch und bringt die Kugel scharf in die Mitte. Kersken klärt im Fünfmeterraum mit einer Faustabwehr vor Grönning, der auf den Abschluss lauerte.
Trotz der sehr ungleichen Anteile beim Ballbesitz zugunsten der Hausherren kommt Bielefeld auf mehr Ballaktionen im gegnerischen Strafraum (6:5).
Wörl wird die rechte Strafraumkante entlang geschickt, ihm gelingt der scharfe Pass in die Mitte, wo Momuluh und Jensen die Hereingabe am Fünfmeterraum jeweils knapp verpassen.
Kolbe flankt in der Mitte der gegnerischen Hälfte von der linken Seite hoch in den Strafraum, wo Grönning zwar das Kopfballduell gewinnt, aus zwölf Metern aber sehr deutlich rechts das Tor verfehlt.
Bei Ballgewinnen sind die Berliner aber auch noch zu langsam. Es fehlt an schnellen Momenten im Umschaltspiel.
Den Hausherren gehen ein wenig die Ideen aus, Bielefeld bleibt sehr ruhig in der defensiven Grundordnung und lässt sich nicht ins hektische Pressing zwängen. So hat die Partie gerade ein wenig Stillstand.
Auch Hertha verzeichnet einen ersten Abschluss aus Distanz. Doch Sessa schießt aus 18 Metern über das Tor hinweg ins Aus.
Berlin spielt die Kugel lang hinten raus. Hagmann will in letzter Linie per Kopf klären, legt aber direkt für Grönning auf, der an der Strafraumgrenze nicht lange wartet, sondern über Kersken hinweg den schnellen Abschluss sucht. Großer kann auf der Linie mit einer beherzten Grätsche den Rückstand verhindern.
Hertha hat in der Anfangsviertelstunde einen Ballbesitzanteil von fast 75 Prozent. Aber Bielefeld sucht immer wieder die kleinen Nadelstiche.
Grodowski kommt auf dem Weg Richtung Strafraum an Gechter vorbei und nutzt aus 17 Metern die kleine sich bietende Lücke. Der Abschluss ist aber zu zentral. Gersbeck packt sicher zu.
Da bekommt Bielefeld den Ball gut hinter die erste Linie gespielt. Grodowski hat über die linke Seite etwas Platz, holt im Dribbling zumindest eine erste Ecke heraus. Die bringt aber keine Torgefahr.
Ganz anders die Hertha, die sehr früh den ballführenden Arminen angeht. So muss Keeper Kersken oft schon unter Druck die Kugel hinten raus spielen. Immer wieder kommt Berlin zu schnellen Ballgewinnen. Das sieht schon sehr selbstbewusst aus.
Bielefeld lässt den Tabellenführer erst einmal das Spiel kontrollieren, geht erst in der eigenen Hälfte aktiv ins Pressing.
Auch die Arminen kommen zu einem ersten Abschluss, doch Grodowski schießt halbrechts aus 17 Metern knapp rechts am Kasten vorbei ins Aus.
Die Hausherren setzen den ersten offensiven Stich. Pedersen kommt auf der linken Seite im Strafraum bis an die Torauslinie durch und will in die Mitte passen. Ein Berliner Abwehrbein fälscht unglücklich vor die Füße von Grönning ab, der aber gegen den herauskommenden Kersken im Fünfmeterraum nicht kontrolliert abschließen kann.
Das Spiel läuft. Schiedsrichter ist Christian Ballweg.
Dazu kommen gute Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen beider Klubs am 34. Spieltag der Vorsaison. Die Arminia sicherte sich gegen desolate Berliner dank des 6:1-Sieges den Klassenerhalt.
Gegner Bielefeld kommt aber formstark in die Hauptstadt. Die Arminia hat aus den letzten drei Partien sieben Punkte geholt und sich erst einmal in der oberen Tabellenhälfte etabliert.
Mit 22 Punkten nach acht Saisonspielen verbucht Hertha BSC aktuell die beste Punkteausbeute eines Zweitliga-Vereins seit 26 Jahren - in der 3-Punkte-Ära waren es zuvor nur beim 1. FC Nürnberg 2000/01 ebenso viele Punkte zum Vergleichszeitpunkt. Erst zum zweiten Mal startete Hertha mit acht ungeschlagenen Spielen in die 2. Bundesliga - 2010/11 waren es sogar 10 Spiele.
Im Idealfall kann der Vorsprung der Alten Dame auf Platz 3 auf neun Punkte anwachsen. Die Position an der Tabellenspitze ist für die Hertha heute sowieso unstrittig.
Hertha kann fast schon entspannt in dieses Spiel gehen. Die möglichen Konkurrenten im Aufstiegskampf aus Wolfsburg und Hamburg haben gestern nur unentschieden gespielt.
Oliver Kirch wechselt nach dem 2:1 gegen Osnabrück zweifach und bringt Felix sowie Momuluh anstelle von Boakye und Young (beide Bank).
Bielefeld ist mit dieser Startelf angereist: Kersken - Großer, Bauer, Felix - Hagmann, Jensen, Russo, Sicker - Momuluh, Wörl - Grodowski.
Bei den Berlinern gibt es im Vergleich zum 0:0 in der Vorwoche in Kiel einen Wechsel. Pedersen kehrt in die Startelf zurück und verdrängt Eitschberger auf die Bank.
Hertha beginnt wie folgt: Gersbeck - Zeefuik, Gechter, Kolbe, Pedersen - Seguin, Sessa - Adewumi, Thorsteinsson, Brekalo - Grönning.
Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 9. Spieltages zwischen Hertha BSC und Arminia Bielefeld.