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Hertha BSC - 1899 Hoffenheim

Bundesliga

Hertha BSC 3

  • V Ibisevic 13'
  • M Leckie 71'
  • V Lazaro 87'

1899 Hoffenheim 3

  • K Demirbay 1'
  • A Kramaric 10'
  • E Bicakcic 55'

TSG verspielt zweimal Zwei-Tore-Führung

3:3 - Hoffenheim verspielt Führung gegen Hertha BSC

25.11.2018 | 00:00 Uhr

In der Generalprobe vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag hat die TSG Hoffenheim in Berlin einen Dämpfer kassiert.

Drei Tage vor dem wegweisenden Gruppenspiel gegen Schachtjor Donezk verspielte das Team von Trainer Julian Nagelsmann im turbulenten Gastspiel bei Hertha BSC zwei Mal eine Zwei-Tore-Führung und kam nicht über ein 3:3 (2:1) hinaus. Zuletzt hatte die TSG in der Liga vier Siege nacheinander gefeiert.

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Hertha erkämpfte sich nach zuletzt zwei Niederlagen dank Valentino Lazaro (87.) zumindest einen verdienten Punkt. In der Liga wartet Berlin seit dem umjubelten Heimerfolg gegen Meister Bayern München Ende September dennoch weiter auf einen Sieg. Sportlich steckt das Team von Trainer Pal Dardai daher nach wie vor im Tief, immerhin fand der Stimmungsboykott durch die Ultras nach einer Aussprache mit der Vereinsspitze am Samstag ein Ende.

Hoffenheim mit Blitzstart in Berlin

Im frostigen Berliner Olympiastadion sorgten Kerem Demirbay (1.) und Andrej Kramaric (9.) für den schnellen Doppelschlag. Nach der Pause traf Ermin Bicakcic (55.). Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic (12.) und Mathew Leckie (71.) verkürzten jeweils. Kurz vor Schluss traf Lazaro mit einem Volleyschuss zum Ausgleich.

Die TSG Hoffenheim feiert den Blitz-Treffer von Kerem Demirbay gegen Hertha BSC nach 45 Sekunden.
Image: Die TSG Hoffenheim feiert den Blitz-Treffer von Kerem Demirbay gegen Hertha BSC nach 45 Sekunden. © Getty

Während es TSG-Coach Nagelsmann bei einer Änderung in der Startelf beließ, war Hertha-Trainer Dardai auch aufgrund mehrerer Verletzungen zu fünf Umstellungen gezwungen. Liverpool-Leihgabe Marko Grujic feierte dagegen nach wochenlanger Zwangspause sein lang erwartetes Comeback - das anfangs aber gründlich daneben ging.

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Der Serbe leitete umgehend den frühen Rückschlag ein. Nach einem fahrlässigen Querpass im Strafraum landete der Ball über Joelinton und Adam Szalai bei Demirbay, der nach 44 Sekunden mühelos einschob.

Hertha durch frühes Gegentor verunsichert

Hertha reagierte geschockt und machte es Hoffenheim zunächst zu einfach. Die Verunsicherung war den Blau-Weißen anzumerken, die Zuordnung in der Defensive war wie beim zweiten Gegentreffer fehlerhaft. Fabian Lustenberger verschätzte sich nach einem Abschlag von TSG-Schlussmann Oliver Baumann, Kramaric entwischte dem Schweizer in dessen 200. Bundesligaspiel und schloss sehenswert ab.

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Das einseitige Spiel änderte sich schlagartig, nachdem Ibisevic den ersten gefährlichen Vorstoß der Berliner erfolgreich abgeschlossen hatte. Hertha spielte plötzlich mit und kam durch Salomon Kalou (13.) und Leckie (14.) zu weiteren Möglichkeiten.

Viele Möglichkeiten auf beiden Seiten

Da auch Hoffenheim seiner offensiven Ausrichtung treu blieb, entwickelte sich ein sehenswertes Spiel mit zahlreichen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Das Glück hatte dabei besonders Berlin auf seiner Seite. Erst wehrte Marvin Plattenhardt den Schuss von Pavel Kaderabek auf der Linie (29.) ab, dann scheiterte Kramaric freistehend (34.).

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Nach dem Seitenwechsel verlor die Begegnung ein wenig Schwung. Die Hertha war bemüht, in ihren Aktionen meist aber zu ungenau. Zudem lud die anfällige Defensive die Gäste mehrfach ein, Bicakcic etwa kam bei seinem Treffer nach einem Freistoß frei zum Kopfball. Leckie belohnte sich für eine gute Leistung, Lazaro die Hertha für den Kampfgeist. (sid)

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