Hertha BSC - FC Schalke 04; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Hertha BSC - FC Schalke 04. 2. Bundesliga.

Olympiastadion Berlin.

Live-Kommentar

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Auswechslung Adrian Gantenbein Finn Porath

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Plötzlich schaltet die Hertha in einer Zwei-gegen-Eins-Situation um. Kownacki treibt den Ball nach vorne und flankt vom rechten Sechzehnereck nach innen, wo Reese lauert. Aber auch hier ist Karius zur Stelle, antizipiert das Ganze stark und fängt den aufspringenden Ball am Elfmeterpunkt vor Reese ab.

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Bei einem langen Schlag riskiert Karius Kopf und Kragen und klärt halbrechts vor dem Sechzehner mit viel Risiko und dem Fuß vor Cuisance. Cuisance hatte den Torhüter gar nicht gesehen und begeht dann auch noch ein Offensivfoul.

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Außerdem reicht es bei Fabian Reese für knapp 15 Minuten, Winkler verlässt an seiner Stelle das Feld.

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Auf der Gegenseite zieht Stefan Leitl gleich zwei Joker und wirft im Angriff Kownacki für Schuler rein.

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Beide Trainer wechseln nochmal, aufseiten der Gäste übernimmt zunächst Ayhan in der Dreierkette positionsgetreu für Timo Becker.

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Dudziak bringt sich nach einem schnellen Doppelpass mit Winkler in Abschlussposition und visiert aus zentralen 20 Metern das rechte Eck an. Karius ist zur Stelle und entschärft den halbhohen Versuch mit einer Flugeinlage sicher zur Seite.

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In der Folge sind es dann gleich zwei Eckstöße. Den zweiten Versuch zieht Vitalie Becker von links unangenehm mit viel Schnitt dicht vor das Tor an den ersten Pfosten. Gersbeck ist gerade noch mit den Fäusten zur Stelle.

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Auch Gechter kommt natürlich nicht ungeschoren davon und wird ebenfalls verwarnt.

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Vor der Ausführung eines Eckballs für Königsblau kommt es im Sechzehner zum üblichen Gerangel. Wolfgang Haslberger macht kurzen Prozess und zeigt Kurucay Gelb. 

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Die Chance für Schuler stand sinnbildlich für eine der Stärken der Alten Dame. Hertha kam in der Hinrunde auf die meisten Vertikalangriffe (42) - die fünf Tore danach überbietet nur der 1. FC Kaiserslautern (7).

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Wieder nichts! Nach einem tiefen Ballgewinn spielt Winkler noch aus der eigenen der perfekt getimten Steilpass in den Lauf von Schuler, der über halblinks durchbricht und alleine auf das Tor zuläuft. Aus halblinken elf Metern visiert Schuler das kurze Eck an und wird im letzten Moment noch entscheidend durch das Tackling von Kurucay gestört - Außenpfosten!

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An der Statik des Spiels hat sich also auch im zweiten Durchgang nichts verändert. Die Hertha ist deutlich besser - nur das Tor fehlt.

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Durcheinander im Schalker Sechzehner! Nach einem Ballverlust im Aufbau wird Schuler mit einem langen Zuspiel aus dem linken Halbfeld im Strafraum in Szene gesetzt. Katic verteidigt eng, auch Karius stürmt heraus. Inmitten des unübersichtlichen Gestochere rollt der Ball weiter, ehe die Gäste im Verbund vor dem Fünfer klären können.

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Zweiter Wechsel bei Königsblau: Gomis kommt in der Offensive für Younes.

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Gleich nochmal Karius. Nach einem Pressball im Mittelfeld tankt sich Eichhorn über halblinks dem Sechzehner entgegen und setzt dann halbrechts im Strafraum Cuisance ein, der sich nach einem Schlenker gegen Vitalie Becker Platz verschafft und nahe dem rechten Fünfereck abschließt. Diesmal ist Karius mit dem Fuß zur Stelle und wehrt im kurzen Eck ab.

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Die erste gute Chance nach der Pause! Nach einem starken Antritt wird Eichhorn vor dem Sechzehner gestellt, im Gegenpressing erobert die Hertha den Ball aber direkt zurück. Aus dem rechten Halbfeld hebt Seguin das Leder präzise auf den Kopf von Schuler, der zwischen zwei Verteidigern hochsteigt. Aus zentralen neun Metern ist sein Kopfball aber zu unplatziert und somit sichere Beute für Karius.

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Seguin macht den Ball in der eigenen Hälfte fest und lässt bei seinem schnellen Antritt über die linke Halbspur gleich drei Gegenspieler stehen. Im Halbfeld ist es aber doch eine Slalomstange zu viel und Seguin fädelt gegen Kurucay ein. 

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Auf Randnotizen dieser Art sind wir inzwischen auch angewiesen. Der Wiederbeginn gestaltet sich weiterhin zäh, immerhin zeigt sich Schalke im Ansatz etwas aktiver. 

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Nie zuvor hatte im Übrigen ein Tabellenführer zum Ende der Hinrunde in der eingleisigen 2. Liga weniger Tore als Schalke auf dem Konto. Schalke selbst unterbot die 22 Tore in der 2. Liga zuvor einzig in der Saison 1988/89 (21).

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Passend zur Stimmung beginnt der zweite Durchgang verhalten. Jetzt aber spielt Zeefuik aus der eigenen Hälfte den langen Ball und hebelt damit die letzte Kette der Schalker aus. Karius spielt aber klasse mit und klärt weit vor dem Sechzehner mit dem Fuß vor Schuler. 

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Auch im zweiten Durchgang setzen beide Fanlager ihren stillen Protest nach den Polizeieinsätzen im Vorfeld des Spiels fort. Nach einer Choreo in Gedenken an ihren verstorbenen Ex-Präsidenten Kay Bernstein hatte die aktive Hertha-Fanszene das Stadion kurz nach Anpfiff ohnehin bereits verlassen.

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Es kann weitergehen, der zweite Durchgang läuft. 

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Die Halbzeitpause hat Miron Muslic aufseiten der Knappen für seinen ersten Wechsel genutzt: Gantenbein ist neu dabei und ersetzt Wallentowitz auf der rechten Schiene positionsgetreu.

Personalgeschwächte Berliner machen bislang ein gutes Heimspiel und waren im ersten Durchgang die klar überlegene Mannschaft. Zweimal hatte Winkler die Führung auf dem Fuß und scheiterte jeweils am starken Karius, der bis hierhin das 0:0 festhält. Bei xG-Werten von 0,72 zu 0,04 fand Tabellenführer Schalke offensiv noch überhaupt nicht statt und muss nach der Halbzeit eine deutliche Schippe drauflegen.

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Und so geht es torlos in die Kabinen - Halbzeit. 

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Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld hebt Seguin das Leder von der Mittellinie in den Rücken der hochstehenden Abwehr und damit genau in den Lauf von Cuisance. Alleine vor Karius verfehlt der Franzose das untere rechte Eck von der Strafraumkante knapp, im Anschluss geht dann aber ohnehin die Fahne hoch.

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In aussichtsreicher Position rutscht Schuler zentral an der Sechzehnerkante weg, kurz darauf läuft der Schalker Konter. Eichhorn zieht dabei den ballführenden Vitalie Becker zu Boden und nimmt für dieses taktische Foul die Gelbe Karte bewusst in Kauf. 

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Drei Minuten werden im ersten Durchgang nachgespielt. 

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Auch das war nicht ungefährlich: Nach einer Berliner Ecke von links wird das Leder am ersten Pfosten zentral in den Fünfer verlängert, wo Cuisance nicht mehr ganz hinter den Ball kommt und seinen Kopfball unkontrolliert deutlich über das Tor befördert.

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Von Schalke kommt einfach zu wenig. Mit der Auswechslug von Krattenmacher hat die Hertha inzwischen sechs Ausfälle zu beklagen und ist dennoch die tonangebende Mannschaft.

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Die zweite Großchance für die Hertha! Nach einem langen Gersbeck-Abschlag sichern sich die Hausherren im Mittelfeld den zweiten Ball, Cuisance hat dabei das Auge und steckt perfekt in den Lauf von Winkler durch, der über halblinks im Rücken von Wallentowitz durchbricht. Alleine läuft Winkler auf Karius zu und entscheidet sich aus halblinken sieben Metern für einen eher halbherzigen Heber. Karius macht das aber auch stark, stürmt heraus, verkürzt dadurch den Winkel und blockt den Versuch im Eins gegen Eins mit der Brust.

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Nach einem hohen Ballgewinn hat Schalke endlich mal etwas Platz, halbrechts vor dem Strafraum verlagert Karaman links in die Box, wo Vitalie Becker mit seinem Flachschuss hängenbleibt. Aus dem Rückraum ist auch der Versuch von Wallentowitz viel zu schwach und wird mühelos abgefangen.

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Das hatte sich angedeutet: Der angeschlagene Krattenmacher hatte es nochmal versucht, wenig später verlässt der 20-Jährige dann aber doch das Feld und wird durch Dudziak ersetzt.

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Schuler steigt zu einem Luftzweikampf mit Katic hoch und richtet seinen überharten Körpereinsatz nur gegen den Mann. Dafür sieht der Angreifer die erste Gelbe Karte.

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Krattenmacher beißt vorerst noch einmal auf die Zähne und wird in diesem Augenblick zurück auf das Feld gewunken.

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Krattenmacher setzt sich plötzlich ohne Fremdeinwirkung auf den Hosenboden und langt sich sofort an den hinteren Oberschenkel. Das sieht alles andere als gut aus, zumal Krattenmacher ja schon der Ersatz für den angeschlagenen Reese ist. 

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Noch in der eigenen Hälfte dreht sich Krattenmacher auf und verlagert das Spiel mit einem tollen öffnenden Diagonalball auf die linke Seite. Winkler hat dort viel Platz und flankt links vom Sechzehner fast schon zu überhastet nach innen. Die Schalker rücken rechtzeitig ein und können klären.

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Nach wie vor sind es die Hausherren, die bislang für die offensiven Akzente an diesem Abend sorgen. Häufig mangelt es aber an der nötigen Präzision, diesmal gerät ein Steilpass von Seguin zu lang und ist für Winkler auf der linken Außenbahn nicht zu erlaufen.

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Bei den zehn Gegentoren der Gäste vor diesem Spieltag darf man nicht vergessen, dass die Hertha mit 16 Gegentoren immerhin die drittbeste Defensive der Liga stellt und auch nicht gerade einfach zu überwinden ist.

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Zeefuik setzt auf der rechten Außenbahn stark nach und flankt dann vor der Grundlinie halbhoch an den ersten Pfosten, wo Schuler seinen technisch anspruchsvollen Volley mit dem hohen Bein unter Bedrängnis deutlich über das Tor drückt. 

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Etwas sinnbildlich schlägt jetzt mal Gersbeck den Ball im Aufbau mangels Alternativen nach vorne - direkt zu Torhüterkollege Karius. Inzwischen ist es ein sehr defensiv geprägtes Spiel, in dem die Sicherheit in den eigenen Reihen überwiegt.

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Trotz der zwei frühen Chancen für die Alte Dame gestaltet sich das Spiel bislang doch eher zäh und verlagert sich in den letzten Minuten immer mehr ins Mittelfeld. 

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Karaman legt den Ball im Mittelfeld zunächst gut ab und bietet sich dann Karaman in der Tiefe an, der Sylla wieder bedient. Von der rechten Sechzehnergrenze flankt Sylla aber zu ungenau nach innen, wo Zeefuik gut einrückt und klären kann.

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Im ausverkauften Olympiastadion herrscht im Übrigen Stille. Im Vorfeld des Spiels soll es zu überharten Polizeieinsätzen gegen die Heimfans gekommen sein, worauf sich die aktiven Fanszenen einheitlich dazu entschieden haben, den aktiven Support als Zeichen des Protest erst gar nicht aufzunehmen. 

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Karaman bietet sich gut an und flankt dann vom rechten Flügel nach innen, wo Vitalie Becker mit seiner versuchten Kopfballablage zunächst hängenbleibt und sich dann vor der linken Grundlinie festläuft.

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In diesen Minuten verzeichnet auch Schalke seine erste längere Ballbesitzphase und hält den Ball unaufgeregt in den eigenen Reihen. 

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Die personell gebeutelte Hertha kommt hier also richtig gut ins Spiel und benötigt nach den fünf Änderungen in der Startelf keinerlei Anlaufzeit.

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Starker Versuch. Nach einer Bogenlampe hebt Winkler den aufspringenden Ball zentral von der Sechzehnerkante in den Strafraum, wo Cuisance aus halblinken zwölf Metern direkt aus der Drehung abzieht und das rechte Kreuzeck mit seinem Halbvolley nur haarscharf verpasst.

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Der Hertha gehört die erste Großchance! Cuisance erobert den Ball im Aufbau der Gäste hoch auf halbrechts und löffelt ihn nach einem Haken ganz fein diagonal links in den Strafraum. Im Rücken der Abwehr taucht dort Winkler frei vor Karius auf und schließt vom linken Fünfereck mit dem Außenrist ab. Karius reagiert stark und wehrt den zu unplatzierten Schuss gen langes Eck mit beiden Händen nach vorne ab.

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Auch die Hertha wird nach einem langen Einwurf erstmals im gegnerischen Sechzehner vorstellig, Katic verliert dabei ein wenig die Orientierung und klärt auf Kosten einer überflüssigen Ecke, die Karius anschließend mit einer Faust aus der Gefahrenzone befördert. 

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Im Anschluss an einen Einwurf flankt Younes vom linken Flügel an den zweiten Pfosten, wo Winkler vor Kurucay zur Stelle ist und den Ball aus der Luft sicher wegschlägt.

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Wir wären so weit, Schalke hat angestoßen.

Über 70.000 Zuschauer werden heute im Olympiastadion erwartet, darunter knapp 20.000 Gästefans. Geleitet wird die Partie von Wolfgang Haslberger, der dabei von Cristian Ballweg und Tobias Endriß an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Jan Seidel, vor den Bildschirmen bilden Nicolas Winter und Christian Fischer das VAR-Duo.

Während Schalke die Vorbereitung zu Hause absolviert hat und seine Generalprobe gegen Osnabrück erfolgreich bestritt (2:0), hat die Hertha im Portugal-Trainingslager ihr Testspiel gegen den belgischen Erstligisten Standard Lüttich 2:3 verloren. Verloren hat die Hertha auch das Hinspiel auf Schalke, in dem man früh 0:2 zurücklag und dann nicht mehr über den Anschlusstreffer hinauskam. In den letzten neun Pflichtspielen zwischen Schalke und der Alten Dame fielen im Übrigen nie weniger als drei und im Schnitt vier Tore pro Spiel. 

Den größeren Druck heute sieht Muslic bei den Berlinern, die eine turbulente Hinrunde hinter sich haben. Nach dem verpatzten Saisonstart geriet man früh ins Hintertreffen und robbte sich nach einer Serie von zwischenzeitlich fünf Zu-Null-Siegen am Stück wieder an die Aufstiegsränge heran. Dann aber fand der Höhenflug gegen Magdeburg ein Ende (0:2) und man blieb zwei weitere Male gegen Fürth (3:3) und Bielefeld (1:1) sieglos. Heute will Leitl mit seinen Mannen in die Erfolgsspur zurück, dafür brauche es eine "absolute Topleistung".

Aus einem Abstiegskandidaten in der letzten Saison hat Miron Muslic innerhalb kürzester Zeit ein Spitzenteam geformt, das bislang als geschlossene Einheit mit Leidenschaft und der besten Defensive der Liga (10 Gegentore) zu überzeugen wusste. Die Niederlage zum Jahresabschluss in Braunschweig war nur ein kleiner Dämpfer, nachdem man zuvor 13 Punkte in fünf Spielen geholt hatte. Dennoch weiß Muslic, dass man künftig "vorne mehr Durchschlagskraft" brauche und legte den Fokus in der Vorbereitung auf die 22-Tore-Offensive. 

Die 2. Liga ist aus der Winterpause zurück und hält im ersten Samstagabendspiel des neuen Jahres direkt einen Hochkaräter bereit. Die wenigsten hätten es vor der Saison für möglich gehalten, aber als Herbstmeister gilt Schalke zum Rückrundenauftakt als Aufstiegsfavorit und kann sein Vier-Punkte-Polster auf den Relegationsplatz heute ausbauen. Den Aufstieg hatte die Hertha lautstark als Ziel ausgerufen und muss als Verfolger auf Platz 6 aufpassen, die Fünf-Punkte-Lücke auf den Dritten nicht noch größer werden zu lassen.

Schalke hatte das alte Jahr mit leeren Händen beendet und vor der Winterpause sein Auswärtsspiel in Braunschweig 1:2 verloren. Im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres tauscht Miron Muslic seine Startelf heute auf drei Positionen aus: Das Trio aus Ayhan, Porath und Gomis sitzt zunächst auf der Bank, dafür beginnen Timo Becker in der Dreierkette, Youngster Wallentowitz auf der rechten Schiene sowie Routinier Younes hinter Stürmer Sylla.

Und hier die Aufstellung von Schalke 04: Karius - Timo Becker, Katic, Kurucay - Wallentowitz, El-Faouzi, Schallenberg, Vitalie Becker - Younes, Karaman - Sylla.

Die Hertha hatte sich vor vier Wochen mit einem Punkt in die Winterpause verabschiedet und musste im Heimspiel gegen Bielefeld den bitteren Ausgleich zum 1:1-Endstand mit der letzten Aktion des Spiels hinnehmen. Im Vergleich dazu hat Stefan Leitl heute mehrere wichtige Ausfälle zu beklagen und nimmt fünf personelle Änderungen vor: Abwehrchef Leistner wurde nach seinem umstrittenen Platzverweis gegen die Arminia für ein Spiel gesperrt, Torhüter Ernst, Kapitän Reese (beide Infekt), Demme (Kopfbeschwerden) und Kolbe (Wadenverletzung) sind dagegen krank oder verletzt, wobei Reese zumindest im Kader steht. Neu ins Team rücken dafür Ersatztorwart Gersbeck (Saisondebüt), Zeefuik, Dardai, Eichhorn und Krattenmacher.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Gersbeck - Zeefuik, Gechter, Dardai, Karbownik - Eichhorn, Seguin - Winkler, Cuisance, Krattenmacher - Schuler.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 18. Spieltages zwischen Hertha BSC und dem FC Schalke 04.