TSG Hoffenheim - SC Freiburg; Bundesliga
TSG Hoffenheim - SC Freiburg. Bundesliga.
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Die TSG Hoffenheim siegt gegen den SC Freiburg am 22. Bundesliga-Spieltag
Die TSG Hoffenheim hat sowohl die internen Querelen als auch die zurückliegende Topspiel-Pleite gut verdaut und hält Kurs Richtung Champions League.
14.02.2026 | 17:30 Uhr
Die starken Kraichgauer gewannen am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga 3:0 (0:0) gegen den SC Freiburg. Durch den Sieg im badischen Duell hat die TSG in ihrer 600. Erstliga-Partie einen Rekord aufgestellt: Acht Heimsiege in Folge gab es noch nie.
Fisnik Asllani (46.), Ozan Kabak (51.) und Joker Valentin Gendrey (90.+5) trafen für den Tabellendritten. Damit endete die SC-Serie: Die Freiburger hatten neun Pflichtspiele nacheinander nicht gegen die TSG verloren. Bei den Breisgauern, die am Dienstag den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals geschafft hatten, fehlte der gesperrte Julian Schuster. Für den Coach, der auf der Tribüne Platz nehmen musste, übernahm Co-Trainer Lars Voßler. Er sah eine verdiente Niederlage.
Querelen bei der TSG habe keinen Einfluss auf den sportlichen Erfolg
Die Hoffenheimer hatten vor der Niederlage am vergangenen Sonntag bei Bayern München (1:5) fünf Spiele in Folge gewonnen. Einen Tag nach dem Bayern-Spiel war der Machtkampf bei den Kraichgauern vorerst zu Ende gegangen. Geschäftsführer Andreas Schicker darf sich als Sieger der Auseinandersetzung hinter den Kulissen fühlen und bleibt im Amt. Christoph Henssler, bis dahin Interims-Chef beim Mutterverein, erklärte dagegen seinen Rücktritt.
"Die Themen haben Kraft gekostet. Letztendlich haben wir alles gut hinbekommen", sagte Schicker kurz vor dem Anpfiff bei Sky Sport: "Ich hoffe jetzt auf Ruhe. Wir brauchen diese Ruhe, um unsere Ziele zu erreichen."
Kramaric-Traumtor wird vom VAR einkassiert
Die 22.679 Zuschauer sahen in der 5. Minute ein vermeintliches Traumtor von Andrej Kramaric aus rund 35 Metern. Der kroatische TSG-Altstar stand allerdings minimal im Abseits. Trotz des aberkannten Treffers dominierten die Hoffenheimer die Anfangsphase.
Die fast ausschließlich in der Defensive beschäftigten Freiburger, die auf den gesperrten Johan Manzambi sowie die Langzeitverletzten Philipp Lienhart und Lukas Kübler verzichten mussten, konnten allerdings große Torchancen der Hoffenheimer verhindern. Erst in der 29. Minute war es Wouter Burger, der die TSG-Führung auf dem Fuß hatte.
Die Gastgeber, bei denen der verletzte Tim Lemperle und der gesperrte Kevin Akpoguma fehlten, arbeiteten auch danach mit Hochdruck an der Führung. Das SC-Bollwerk hielt aber mit Glück bis zur Pause stand. In der 43. Minute traf Robin Hranac aus kurzer Distanz die Latte.
Asllani bricht den Bann
Nur wenige Sekunden nach Beginn des zweiten Durchgangs brach Asllani per Kopf den Bann. Im Anschluss an das siebte Saisontor des Angreifers erhöhten die Hoffenheimer noch einmal die Schlagzahl. Das zweite Tor schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Kabak war nach einer Ecke per Kopf zur Stelle. Beide Tore bereitete Außenverteidiger Vladimir Coufal vor.
Erst ab Mitte der zweiten Hälfte wurden die Gäste etwas mutiger und sorgten das eine oder andere Mal für Gefahr vor dem Tor von Nationalkeeper Oliver Baumann.
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