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1899 Hoffenheim - Hertha BSC

Bundesliga

1899 Hoffenheim 2

  • N Amiri 29'
  • R Nelson 76'

Hertha BSC 0

    Amiri und Nelson treffen

    Bundesliga: Hoffenheim auf Europakurs - Hertha-Krise hält an

    Sport-Informations-Dienst (SID)

    15.04.2019 | 11:37 Uhr

    Hoffenheims Nadiem Amiri (2.v.l.) schießt die Gastgeber mit dem Tor zum 1:0 gegen Hertha BSC auf die Siegerstraße.
    Image: Hoffenheims Nadiem Amiri (2.v.l.) schießt die Gastgeber mit dem Tor zum 1:0 gegen Hertha BSC auf die Siegerstraße. © Getty

    Pal Dardai nahm die nächste Niederlage von Hertha BSC zumindest äußerlich emotionslos hin, die unvermeidlichen Fragen nach seiner Zukunft beantwortete der Berliner Trainer fast schon routiniert.

    "Ich habe schon 100-mal gesagt: Wenn ich die Weiterentwicklung hier blockiere, dann muss man es mir sagen", erklärte der Ungar nach dem verdienten 0:2 (0:1) bei der TSG Hoffenheim. Auch Dardai weiß: Die Diskussionen um seine Person werden in der Hauptstadt nach der fünften Pleite in Folge weitergehen.

    Ganze elf Punkte hat sein Team in den zwölf Spielen der Rückrunde geholt. Anstatt den Blick auf die Europokalplätze zu richten, ist das Tabellenmittelfeld die triste Berliner Realität. Und dass die Niederlage nicht ähnlich hoch ausfiel wie beim 0:5 im letzten Auswärtsspiel in Leipzig, hatten die Herthaner nur der fahrlässigen Chancenverwertung der Gastgeber zu verdanken.

    "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, dass sie nicht motiviert war", sagte Dardai über sein stark ersatzgeschwächtes Team: "Durch die Saison haben wir viele Spieler verloren, wir sind nicht eingespielt."

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    Amiri und Nelson treffen

    In Hoffenheim besiegelten Nadiem Amiri (29.) und der eingewechselte Reiss Nelson (76.) den Sieg für die TSG im drittletzten Heimspiel unter der Regie des scheidenden Trainers Julian Nagelsmann. Der 31-Jährige hat als erster Hoffenheimer Coach seinen 50. Sieg eingefahren, sein Team schaffte durch den dritten Sieg in Serie den Sprung auf einen Europacup-Platz.

    "Das war ein kleines Zwischenziel für heute, dass die Tabelle jetzt mal eine Woche gut aussieht", sagte Nagelsmann: "Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und den Druck auf die Liga erhöhen." Die 28.010 Zuschauer in der Sinsheimer Arena sahen über weite Strecken der Partie deutlich überlegene Gastgeber. Die stark ersatzgeschwächten Berliner, die unter anderem ohne die gesperrten Vedad Ibisevic und Ondrej Duda auskommen mussten, wurden in die Defensive gedrängt.

    Schon in der 4. Minute hatte Adam Szalai die TSG-Führung auf dem Fuß. Der Ungar traf aber nur die Latte. Drei Minuten später vergaben Amiri, Andrej Kramaric und erneut Szalai innerhalb weniger Sekunden drei große Möglichkeiten. Die Gäste, deren Abwehrchef Niklas Stark aufgrund einer Erkältung nur auf der Ersatzbank saß, stürzten von einer Verlegenheit in die nächste.

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    Berlin offensiv zu harmlos

    Die Hoffenheimer dominierten auch im Anschluss das Spiel. Fast jeder Angriff war gefährlich. Das torlose Remis nach einer Viertelstunde war für die Berliner äußerst schmeichelhaft.

    Nach weiteren Chancen und einigen strittigen Szenen war es Amiri, der aus der Distanz die hochverdiente Führung für die Gastgeber erzielte. Berlin war bis dahin völlig abgemeldet. In der 35. Minute verzeichneten die Gäste durch einen Freistoß von Marvin Plattenhardt ihre erste Chance - danach wurden die Berliner etwas besser.

    Nach einer Stunde hatte die Partie vor den Augen von Boris Becker nicht mehr viel zu bieten. Hoffenheim verwaltete die Führung, Berlin blieb in der Offensive ungefährlich. Nelson erzielte das 2:0 dann nach einer Flanke per Kopf. Die Gastgeber mussten mit dem Jubeln allerdings einige Minuten warten, da der Treffer erst nach Videobeweis gegeben wurde.

    Sport-Informations-Dienst (SID)

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