TSG Hoffenheim - Bor. Mönchengladbach; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

TSG Hoffenheim - Bor. Mönchengladbach. Bundesliga.

PreZero ArenaZuschauer20.750.

TSG Hoffenheim 5

  • A Kramaric (22. minute 11m, 46. minute, 49. minute)
  • T Lemperle (24. minute)
  • M Moerstedt (77. minute)

Bor. Mönchengladbach 1

  • S Machino (69. minute)

Live-Kommentar

Das wars an dieser Stelle. Morgen melden wir uns wieder mit der Bundesliga und dem Spiel von Union Berlin gegen den FC Augsburg. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

Durch den Sieg ist Hoffenheim jetzt Fünfter. Mönchengladbach bleibt auf Platz 10 stehen. Die Fohlen schließen ihre Englische Woche am kommenden Samstag um 15:30 Uhr beim Hamburger SV ab. Hoffenheim ist zeitgleich zu Hause gegen Tabellennachbar Leverkusen gefordert. Für beide Teams ist es der Rückrundenauftakt. 

Mit einer bärenstarken Vorstellung meldet sich die TSG Hoffenheim im Kampf um die Europapokalplätze im Jahr 2026 an und nimmt vor wenigen Tagen ähnlich furios gestarteten Gladbachern damit gehörig Wind aus den Segeln. Für die Fohlen war es ein Rückfall in Zeiten, die man als überstanden erachtete. Gladbach war in allen Belangen unterlegen und vor allem im ersten Durchgang zahn- und körperlos, sodass allen voran Kramaric für eine frühe Entscheidung sorgen konnte. Auch im nicht minder einseitigen zweiten Durchgang verlor die TSG nie ihren Schwung. 

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Schlusspfiff. 

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Die Nachspielzeit trudelt aus, es passiert nichts mehr. 

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Vier Minuten gibt es noch obendrauf. 

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Letzter Wechsel, Gladbach vollzieht ihn: Netz kommt für Ullrich. 

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Prömel hat links im Sechzehner die Chance, das halbe Dutzend voll zu machen, scheitert mit seinem zu laschen Abschluss aber am guten Nicolas, der heute noch Schlimmeres für seine Farben verhindern konnte. Was zu halten war, konnte gehalten werden. 

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Hoffenheim hat heute aus 3,25 xGoals fünf Tore gemacht hat, das ist bemerkenswert. Zumal allein der Elfmeter von Kramaric für die standardisierten 0,788 xGoals anschrieb. Das ist schon immens effektiv und kaltschnäuzig.   

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Applaus für Asllani, der für Damar Platz macht. Damit bleibt der Sonderapplaus für Dreierpacker Kramaric heute aus, Hoffenheims Kapitän darf durchspielen. 

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Der alte Abstand ist damit wiederhergestellt. Langweilig war diese Partie erfreulicherweise nie. Wofür vor allem die gut gelaunten und spielfreudigen Hoffenheimer verantwortlich zeichnen. Entschieden ist sie derweil schon lange. 

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Gladbach bietet heute eine gute Gelegenheit, um sein erstes Bundesligator zu erzielen. Dachte sich Moerstedt und traf noch in derselben Minute, in der er eingewechselt wurde. Für den 19-Jährigen ist es der erste Treffer im zehnten Bundesligaspiel. 

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Toooor! TSG HOFFENHEIM - Borussia Mönchengladbach 5:1. Coufal wirbelt Gladbachs linke Abwehrseite durcheinander, seine Flanke kann dann aber nicht aufs Tor gedrückt werden. Das holt Hoffenheim dann aber direkt nach: Gendrey fängt den freien Ball auf und hebt ihn in den Fünfer. Wo sich Moerstedt gegen Elvedi durchsetzt und mit seinem ersten Ballkontakt und nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung einnickt. 

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Vorlage Valentin Gendrey

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Zeitgleich wird Moerstedt für Lemperle eingewechselt. 

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Gendrey kommt bei der TSG für Bernardo. 

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Glück für Hoffenheim, dass ein Foul von Prömel an Stöger nicht geahndet wird. Gladbachs Mittelfeldmann war da nach Prömels Fehler im Aufbauspiel 25 Meter ziemlich frei vor dem Tor. Dinkert winkt ab und verwehrt den Fohlen den guten Freistoß und die Gelbe für Prömel. 

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Aber Gladbach steckt nicht auf. Und hat mit Machino, Takai oder Mohya gute Joker auf dem Feld, die es besser machen als ihre Kollegen. Jetzt wird fast Mohya halbrechts mit einem Steckpass gefunden. Avdullahu muss mit der langen und riskanten Grätsche ran, um den wegzuspitzeln, und bezahlt den Einsatz mit einem Krampf. 

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Wir lehnen uns mal aus dem Fenster und hypothesieren: Gladbachs Treffer wird an der Verteilung der Punkte keine Auswirkung mehr haben. Hübsch zugeschlagen von Reitz und Mashino war es aber allemal. 

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Tooooor! TSG Hoffenheim - BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH 4:1. Einer der wenigen TSG-Fehler heute: Hranac spielt einen schlampigen Ball ins Mittelfeldzentrum, den Reitz abfängt. Gladbachs Kapitän erkennt den Raum vor ihm, dribbelt den Sechzehner an und legt im richtigen Moment zum kreuzenden Machino durch. Der bleibt vor Baumann sicher. 

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Tabakovic beendet eine frustrierende Rückkehr zum Stammverein. Mohya kommt rein. 

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Nochmal zwei Wechsel bei den Gästen. Stöger kommt für Castrop. 

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Hoffenheim bleibt in der Szene, weil der stets aufmerksame Avdullahu den durchgerutschen Ball auf der rechten Seite sichert. Zwei Pässe später flankt Coufal aus dem Halbfeld scharf in den Sechzehner. Wo Lemperle seinen Kopfball an den linken Außenpfosten setzt.  

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Toures erste Ballaktion ist ein temporeicher wie tiefer Lauf den linken Flügel entlang. Die Flanke ins Zentrum ist einen Tick zu hoch für Kramaric, dem der Ball über den Scheitel rutscht. 

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Außerdem feiert Toure seine Rückkehr nach Afrika-Cup-Teilnahme, die mit der Elfenbeinküste im Viertelfinale endete. Prass geht runter. 

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Zwei Wechsel bei der TSG: Der eigentlich immer wichtige Prömel darf eine halbe Stunde ran und das angeschlagene Knie antesten. Burger geht vom Feld. 

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Fünfter Abschluss von Borussia Mönchengladbach in diesem Spiel: Wieder so ein langer Einwurf, den klärt Hoffenheim nur unzureichend und flach vor den Fuß von Ullrich, der versucht es aus 25 Metern direkt. Und schießt flach direkt auf Baumann.

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Und wenn Hoffenheim was aufs Tor bringt, brennt es lichterloh. Einen fürchterlichen Rückpass von Sander erläuft Kramaric links neben dem Tor. Kramaric will seinen vierten Treffer und versucht es spitzem Winkel selbst, scheitert an Nicolas. Und im Zentrum steht der freie Asllani und hadert mit der ausgebliebenen Vorlage. 

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Im Nachgang eines langen Einwurfs kann Ullrich den Ball von der linken Seite an den zweiten Pfosten flanken. Dort setzt Takai einen langsamen Kopfball-Aufsetzer aufs Eck ab, den Baumann mit einer Hand wegfischt. 

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Zweiter Wechsel bei BMG: Machino kommt für Honorat. 

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Hoffenheim bleibt also spielbestimmend und tut uns wie allen Fans im Stadion den Gefallen, nicht in den Verwaltungsmodus zu schalten. So droht das Spiel derzeit noch nicht einzuschlafen. Wer hier aber noch auf Punkte für Gladbach hofft, ist ein ganz schön hoffnungsloser Optimist. 

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Also nach einer stürmischen Aufholjagd sieht das hier nicht wirklich aus. Eher nach 5:0. Bernardos Flanke von links rutscht durch zu Coufal, der den Ball im Strafraum aufnimmt, zur Grundlinie geht und ins Zentrum gibt. Dort schießt Prass direkt aufs Tor und scheitert an der Brust von Nicolas, der gut und richtig steht. 

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Der erste Torschuss im zweiten Durchgang kommt natürlich von Hoffenheim. Prass wird unweit der Strafraumgrenze und nahe dem linken Strafraumeck gefoult. Coufal dreht den Freistoß über die Mauer, aber neben das Tor. 

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Engelhardt ist das Bauernopfer von Polanski, noch dazu mit Gelb verwarnt. Die gesamte Gladbacher Elf war im ersten Durchgang nicht konkurrenzfähig. Mit Takai in der Innenverteidigung soll es besser werden. Sander rückt dafür vor auf die Engelhardt-Position im defensiven Mittelfeld. 

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Hoffenheim bleibt, wenig verwunderlich, unverändert. Und weiter gehts. 

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Eine personelle Korrektur bei Borussia Mönchengladbach, um die völlige Unterlegenheit hinter sich zu lassen: Winterleihe Kota Takai, vor kurzem von Tottenham Hotspur gekommen, spielt fortan für Engelhardt. 

Borussia Mönchengladbach bezieht ordentlich Prügel von einer entfesselten und spielfreudigen wie auch ausgeruhten TSG Hoffenheim, die einen Elfmeter und drei blitzsauber herausgespielte Tore versenkt. Vor allem der dritte Treffer von Kramaric wird in Erinnerung bleiben. 10:3 Torschüsse, 2,03:0,13 xGoals und 66 Prozent Ballbesitz für Hoffenheim unterstreichen zusätzlich, wie einseitig dieses Spiel bis hierhin verläuft. 

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Pause. 

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Toooor! 1899 HOFFENHEIM - Borussia Mönchengladbach 4:0. Was für ein Tor. Mit einem sensationellen Treffer macht Kramaric seinen Dreierpack perfekt. Der körperlose Scally kann sich vor dem eigenen Sechzehner nicht gegen Lemperle behaupten, der den freien Ball gewinnt und halbrechts zu Kramaric spielt. Der ist eigentlich in einer unmöglichen Position, noch dazu bedrängt. Mit einem wahren Zauberball hebt er die Kugel aber über Nicolas per Lupfer ins lange Eck. 

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Vorlage Tim Lemperle

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Toooor! 1899 HOFFENHEIM - Borussia Mönchengladbach 3:0. Und die Nachspielzeit reicht dicke für Hoffenheim, um für eine Vorentscheidung zu sorgen. Kabak fängt einen langen Ball ab, den Avdullahu zu Kramaric im Mittelkreis weiterleitet. Und dann geht es schnell: Kramaric auf Prass, der zentral an den Sechzehner zu Asllani, der feinfüßig zum mitgelaufenen Kramaric durchsteckt. Und der hebt den Ball mit dem ersten Kontakt an Nicolas vorbei ins rechte Eck. 

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Zwei VAR-Szenen, zwei Tore, macht in Summe großzügige fünf Minuten Nachspielzeit. 

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Auf der anderen Seite spielt Bernardo von seiner linken Seite einen gefühlvollen Steilpass ins Zentrum, wo Prass die Ballmitnahme misslingt. Der Ball springt ihm zu weit vor, so kann Diks ihn ablaufen. Andernfalls wäre der Weg zum gegnerischen Tor frei gewesen. 

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Tatsächlich reicht das aber, um die Borussia ein bisschen aufzuwecken. Auf unterstem Niveau zwar, doch bislang haben wir so viel Spiel wie in dieser Sequenz in der Hoffenheimer Spielhälfte noch nicht zu Gesicht bekommen. Mehr als ein Eckball entspringt aber nicht. Und den schnappt sich Baumann.

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Und eine TV-Wiederholung später, siehe da: Sehr, sehr gut möglich, dass Tabakovic da NICHT im Abseits stand. Bernardo könnte es aufgehoben haben. Was für eine Szene, was für eine Chance, dieses einseitige Spiel völlig auf den Kopf zu stellen. 

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Tabakovic vergibt die MEGA Chance. Was ein kläglicher Abschluss, das steht dem sonst so torgefährlichen Stürmer in dieser Saison gar nicht zu Gesicht. Mit einem einzigen langen Ball wird er vogelfrei zu Baumann vors Tor geschickt, verzieht aber deutlich und schießt links am Tor vorbei. Der folgende Abseitspfiff nimmt der Szene die Relevanz. Trotzdem ein merkwürdiger Abschluss. 

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Die Fohlen schalten nach der dritten Ecke des Gegners über Engelhardt um, Burger verteidigt den Gladbacher aber ins Seitenaus und begeht dann ein kleines, aber effektives Zeitspiel, in dem er den Ball vor Engelhardt wegspitzelt, der das Spiel so nicht schnell fortsetzen kann.  Dem aufmerksamen Dingert entgeht das nicht, also sieht Burger seine vierte Gelbe in dieser Saison. 

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Der erste wird in den Rückraum zu Coufal geschlagen, dessen Direktabnahme misslingt, wird aber zum nächsten Eckball geblockt. Der fällt auf den Rücken von Castrop, der da gegen Lemperle orientierungslos ist. Und von dort kullert die Kugel nur hauchzart am Pfosten vorbei. Erst die dritte Ecke kann Gladbach dann final klären. 

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Es ist nur die TSG, die hier spielt. Selbst mit 2:0-Führung im Rücken. Wieder so ein hoher Ball in den Strafraum, wieder hat Gladbach alle Müh und Not, den vor einem der flinken und agilen Stürmer zu klären. Den Eckball gibt es aber. 

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Kein Druck auf Kabak, der den Ball aus der eigenen Abwehrkette gefühlvoll auf den gegnerischen Elfmeterpunkt hebt, wo Asllani nur einen halben Meter zu spät kommt. Sonst kann er den direkt aufs Tor leiten. Gladbach im Dauerstress. 

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Und Mönchengladbach muss aufpassen, dass das Spiel im ersten Durchgang nicht vollends aus dem Ruder läuft. Kramarics wuchtiger Distanzschuss ist aber zum Glück etwas zu unplatziert und geht zentral auf Nicolas, der sicher zupackt. 

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In dieser Szene wurde wunderbar deutlich, wie viel schärfer, schneller und besser Hoffenheim hier unterwegs ist. Das Zusammenspiel von Asllani und Kramaric, die Energie von Asllani beim Lauf auf den Sechzehner zu, der überzeugte wie selbstbewusste Abschluss: Da sahen die schwachen Fohlen überhaupt kein Land. 

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Toooor! 1899 HOFFENHEIM - Borussia Mönchengladbach 2:0. Überfallartig legt Hoffenheim direkt nach. Gladbach vertändelt einen eigenen Einwurf, wirft den halbherzig in den Mittelkreis, wo Honorat unter Druck zum Gegner klatschen lässt. Asllani und Kramaric zeigen per Doppelpass, wie es richtig geht, Asllani kann so Richtung Abwehrkette aufdrehen. Zu seiner Rechten läuft Lemperle mit, die drei Meter schiebt Asllani den Ball rüber. Und Lemperle trifft aus 13 Metern mit einem satten Direktschuss ins lange Eck. 

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Vorlage Fisnik Asllani

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In der Entstehung war das jetzt etwas glücklich, der Elfmeter entstand aus dem puren Nichts. In der Gesamteinordnung ist Hoffenheims Führung aber nur konsequent und hochverdient. 

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Tooooor! TSG HOFFENHEIM - Borussia Mönchengladbach 1:0. Eine Sache für Kramaric, der sich Zeit lässt und mit Ruhe und Routine flach wie hart ins linke Eck zur Hoffenheimer Führung einschießt. 

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Dort braucht Dingert nicht lange. Auf dem Monitor erkennt er den unglücklichen, aber klaren Tritt von Sander ans Bein von Burger. Nach kurzer Erklärung folgt der entschlossene Fingerzeig auf den Elfmeterpunkt im Gladbacher Strafraum. 

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Oh, ist das Elfmeter? Burger geht im Rücken von Sander und im Strafraum zum Ball, den Sander gerade nach vorne wegschlagen will. So eine Szene, wo der Fuß von hinten einfach reingehalten wird, und der ausholende Spieler keine Chance mehr hat, zurückzuziehen. Dingert wird in die Reviewarea gebeten.  

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Und tatsächlich schießt jetzt Gladbach mal - allerdings aufs eigene Tor. Lemperle macht einen langen Ball links im Strafraum fest, dreht sich einmal um die eigene Achse und gibt dann in die Mitte. Engelhardt hält im Lauf Richtung Tor den Fuß rein und lenkt die Kugel vor Asllani aufs lange Eck, wo ihn Nicolas sicher zur Seite abwehrt. 

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Gladbachs Unterlegenheit lässt sich gut im Ballbesitz erkennen: Mit 25 Prozent der Spielanteile sehen die Fohlen kaum einen Ball. 4:1 Torschüsse sind auch schon angeschrieben. Noch aber überstehen die Gäste diese unterlegene Anfangsphase. Und warten und hoffen, dass es in die andere Richtung bald zu den wichtigen Umschaltmomenten kommt. 

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Hoffenheim ist den Tick besser und torgefährlicher, kommt fast zur nächsten wichtigen Toraktion, als ein langer Ball durchrutscht und Lemperle und Kramaric gleichermaßen in Position bringt. Die Kugel tickt aber ungünstig auf, Lemperle und Kramaric müssen ihr Tempo drosseln. Und so kommt Elvedi in die Aktion zurück und bekommt die Szene verteidigt. 

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Aber wo wir Kramaric und Elvedi gerade in einer Szene haben, können wir das hier direkt aufgreifen: Beide bestreiten heute ihren 302. Bundesliga-Einsatz für ihren Klub. Das sind immens viele. Wie viele, erkennen wir daran: Nur BVB-Legende Dede hat als ausländischer Bundesligaprofi mehr Einsätze für ein und denselben Klub gesammelt als Kramaric und Elvedi für Hoffenheim respektive Mönchengladbach (322). 

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Aber hier ist trotzdem gut was los. Lemperle erreicht einen Ball nicht. Elvedi will ihn nach hinten spielen, findet aber nicht Diks, sondern nur den Lauf von Kramaric. Der zieht halblinks in den Strafraum ein und übersieht Lemperle, sonst hätte er quergelegt. Der eigene Abschluss ist nämlich die wesentlich schwierigere Option. Und die geht links am kurzen Pfosten vorbei. Somit rächt sich Elvedis schwerer Fehler nicht. 

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Es bleibt aber nur bei der persönlichen Strafe für Engelhardt für dieses übermotivierte Foul, die Borussia bekommt den Halbfeldfreistoß von Burger im  Zentrum geklärt. 

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Engelhardt holt sich eine frühe Gelbe Karte ab, weil er mit seiner Grätsche von der Seite gegen Prass viel zu spät kommt. Das ganze im linken Halbfeld, keine uninteressante Position. 

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Dann scheppert es erstmals in diesem Spiel. Und das gleich zweifach. Die erste Großchance verzeichnet Kabak, der eine Ecke von rechts mit Schmackes an die Querlatte köpft. Da hat Gladbach viel Glück. Die Fohlen geraten aber nicht in Schockstarre, im Gegenteil: Avdullahu will den geklärten Ball wieder nach vorne köpfen, spielt aber Honorat den Ball vor die Füße. Der schickt Ullrich halblinks in den Strafraum. Dessen Schuss kann Baumann über die Latte lenken. 

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Nicht viel los in den ersten Momenten, dann ruht nach etwas über zwei Minuten das Spiel erstmals, und auf den ersten Blick aus unerklärlichen Gründen. Dann wird nachgereicht: Prass ist links im eigenen Strafraum der Ball an die Hand getickt. Das ist aber schon gut 90 Sekunden her. Und elfmeterwürdig ist das auch nicht. Zu dem Ergebnis kommt dann auch der VAR. 

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Anpfiff von Schiedsrichter Christian Dingert in Sinsheim! 

Gladbachs Reise nach Hoffenheim ist eine Rückkehr für zwei wichtige Personalien bei den Fohlen: Zum einen verbrachte Trainer Polanski hier seine letzten fünf Jahre als aktiver Spieler und lief für die TSG unter anderem in der Europa League auf. Zum anderen ist Borussias derzeitiger Erfolg sehr eng verknüpft mit dem starken Lauf des Haris Tabakovic, der im Sommer aus Hoffenheim ausgeliehen wurde, seitdem neun Mal in der Hinrunde traf und nun auf seinen Stammverein trifft.

Somit geht es für die Sinsheimer mit Verzögerung ins Jahr 2026, dafür aber mit weitestgehend voller Kapelle. Der angeschlagene Führungsspieler Prömel hat sich rechtzeitig fit gemeldet, Wirbelwind Toure ist nach seinem Ausscheiden mit der Elfenbeinküste beim Afrika-Cup wieder da. Einzig Neuzugang Campbell, der vom BVB kam, muss leicht verletzt passen und Abwehrmann Hajdari brummt heute eine Gelbsperre ab.

Sollte Mönchengladbach zum Hinrundenabschluss den sechsten Saisonsieg einfahren, lockt eine sorgenfreie Rückrunde mit der Chance auf mehr. Der heutige Gegner wäre dann schließlich auch nur noch fünf Punkte entfernt und die Fohlen könnten weiter klettern. Es geht allerdings gegen eine ausgeruhte TSG Hoffenheim. Im Gegensatz zur Borussia aus Mönchengladbach war Hoffenheim am Wochenende nicht im Einsatz. Der Jahresauftakt bei Werder Bremen fiel dem Wintereinbruch im Norden Deutschlands zum Opfer.

In welche Höhe führt der Wiederaufstieg von Borussia Mönchengladbach? Bis zum 8. Spieltag steckte der Traditionsklub als Schlusslicht so tief im Tabellenkeller wie nur möglich, seitdem und seit Cheftrainer Eugen Polanski das Sagen hat, geht es stetig nach oben. Durch den beeindruckenden 4:0-Sieg gegen Augsburg, dem fünften aus den vergangenen acht Spielen, ging es bis auf Rang 10. Die Europapokalplätze sind mittlerweile fast genauso nah wie die Abstiegsregion.

Mönchengladbach brillierte zuletzt mit einem 4:0 gegen den FC Augsburg und startete wie die Feuerwehr ins Kalenderjahr 2026. Im Zuge der Belastungssteuerung nimmt Trainer Polanski zwei Änderungen an seiner Startelf vor. Netz und Neuhaus halten sich auf der Auswechselbank bereit. Ullrich und Castrop beginnen für sie.

So beginnt Borussia Mönchengladbach: Nicolas - Scally, Sander, Elvedi, Diks, Ullrich - Reitz, Engelhardt, Castrop - Honorat, Tabakovic. 

Vor Weihnachten trennte sich Hoffenheim mit 0:0 in Stuttgart vom VfB und überwinterte auf Rang 5. Trainer Ilzer nimmt heute im Vergleich dazu zwei Veränderungen in seiner Startelf vor. Hajdari fehlt gelbgesperrt. Prömel war zuletzt angeschlagen und nimmt erstmal nur auf der Bank Platz. Kabak und Kramaric beginnen. 

So spielt die TSG 1899 Hoffenheim: Baumann - Coufal, Hranac, Kabak, Bernardo - Burger, Avdullahu, Prass - Kramaric - Lemperle, Asllani. 

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 17. Spieltages zwischen 1899 Hoffenheim und Borussia Mönchengladbach.